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Meldungen
aus dem Jahr 2001 |
8. November:
Großdemo gegen den DROGENstrich
Die Auseinandersetzung um den DROGENstrich an der Geestemünder
Straße tritt in eine neue Phase: am Samstag, den 12. Januar 2002, werden mehrere hundert
Pro-Köln-Anhänger und Bürger aus dem Kölner Norden eine erneute Demonstration gegen
den städtischen Straßenstrich durchführen. Beginn der Veranstaltung ist 16.00
Uhr auf dem Altonaer Platz in Longerich. Von dort führt eine Lichterkette zum Bereich des
Geschehens in der Geestemünder Straße. Bewußt wurde diesmal ein Termin am Wochenende
gewählt, um einem größeren Personenkreis die Teilnahme zu ermöglichen.
Dazu sagt Judith Wolter, Vorsitzende von
pro Köln:
"Der Stadtkämmerer und die DuMont-Presse versuchen, den DROGENstrich
gesund zu reden. Behauptet wird zum Beispiel, es seien ständig 20 Prostituierte vor Ort.
Solche Meldungen in der DuMont-Presse sind ein leicht durchschaubarer, peinlicher Versuch,
für Drogenprostitution Werbung zu machen - und sie sind schlicht falsch. Denn auch Abends
halten sich nur zwei bis acht Prostituierte im Anbahnungsbereich auf. Im Gegensatz zum
Stadtkämmerer und jenem Personenkreis, der in DuMonts Druckerzeugnissen den Platz
zwischen den Anzeigen vollschreibt, sind wir im Rahmen unserer Mahnwachen regelmäßig vor
Ort und können beurteilen, wie es läuft: nämlich schleppend. DuMonts Jubelberichte
haben nichts mit Journalismus zu tun.
Ab Januar wird es spannend. Aufgrund einer Gesetzesänderung im Bund haben
Stadt und Polizei dann keine Handhabe mehr, gegen Prostituierte vorzugehen, die in
Gaststätten ihre Kontakte anbahnen. Und sie können gegen Straßenprostitution außerhalb
der Innenstadt weniger tun. Zudem wird die Witterung potentielle Kunden von den kalten
Wänden der Verrichtungsboxen fern halten. Herr Schramma und der Stadtkämmerer sollten
sich warm anziehen."
3. November:
Erfolgreiche Demo gegen den Kalifstaat
Mit der Bürgerbewegung pro Köln e.V. hat erstmals eine nonkonforme
Gruppierung gegen eine islamische Kultureinrichtung in Deutschland demonstriert.
Auf
dem Niehler Kirchweg in Nippes zeigten rund 30 pro-Köln-Anhänger vor
dem Anwesen des sogenannten Kalifstaates Plakate mit der Aufschrift: "Kein Kalifat in
Deutschland: Multi-Kulti? Nein Danke!"


Der Eingang zum Kalifstaat ("Uli Camii") wirkt in
Nippes wie das Tor zu einer fremden Welt.
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Filmen und gefilmt werden: Dieser Kalifatsbewohner nahm die
pro-Köln-Demo ins Visier.
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Etwa 30 pro-Köln-Anhänger nahmen an der Mahnwache teil. |

"Kein Kalifat in Deutschland" und "Multi-Kulti?
Nein Danke!" stand auf den Plakaten. |
Eine solche Demonstration wäre wahrscheinlich in jeder anderen deutschen
Großstadt durch linke Krawallmacher gestört worden. In Köln dagegen hatte zwar eine
"Antifaschistische Aktion" wortreich angekündigt, das Gebiet vor dem Kalifat zu
besetzen und dadurch den Auftritt von pro Köln unmöglich zu machen.
Tatsächlich aber erschienen vor Ort gerade einmal zwei selbsternannte
"Antifaschisten", um sich belächeln zu lassen. Pro Köln
konnte deshalb auch in Nippes störungsfrei den bekannten Aufkleber "Multi-Kulti? Nein Danke!" in großer Auflage
verteilen.
Die Kalifatsanhänger traten mit einem eigenen Transparent für die Sache eines
fundamentalistischen Islam ein. In Gesprächen mit den Nachbarn des Kalifstaates konnten
sich die pro-Köln-Mitglieder überzeugen, daß ihre Kritik am Bestand
eines islamischen Gottesstaates auf deutschem Boden unter den ortsansässigen Deutschen
mehrheitsfähig ist. Aber auch von Ausländern kam Zuspruch. Viele gemäßigte Moslems
legen Wert darauf, mit Kaplan und seinem Verein nicht in einen Topf geworfen zu werden.
Versammlungsleiter Manfred Rouhs erläuterte den zahlreich anwesenden Medienvertretern:
"Pro Köln hat schon vor Jahren auf die Gefahren hingewiesen, die
von islamischen Fundamentalisten in der Domstadt ausgehen. Wir begrüßen, daß jetzt auch
die große Politik nachzieht und den Fundamentalismus zu einem Thema macht. Das wollen wir
vor Ort plakativ verdeutlichen."
Pro Köln fordert ein Verbot des Kalifstaates.
17. Oktober:
Kippt der DROGENstrich?
Das städtische "Projekt Straßenstrich" steht auf der
Kippe! Die Proteste von pro Köln zeigen allmählich Wirkung. Die Verlegung des
Sex-Geschehens von der Innenstadt in die Geestemünder Straße ist eindeutig gescheitert.
Statt einem Straßenstrich mit offener Drogenszene haben die "großen
Strategen" der Stadt Köln jetzt zwei.

Mahnwache in der Geestemünder Straße. Auch nach mehreren
Wochen ist die pro-Köln-Mannschaft unverändert einsatzfreudig.
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Artikel in der "Bild"-Zeitung über das absehbare
Scheitern des DROGENstrich.
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Das RTL-Fernsehen interviewt pro-Köln-Vertreter im Zusammenhang
mit der DROGENstrich-Diskussion. |

Fixer-Utensilien auf der Geestemünder Straße. Wie zu erwarten
war, zieht der DROGENstrich die einschlägigen Probleme nach sich. |
Ständig halten sich mehr Prostituierte am Reichensperger Platz auf als im
Kölner Norden in dem von der Stadt eingezäunten Gebiet. Städtische Bedienstete und
Polizisten versuchen ständig, dem Straßenstrich an der Geestemünder Straße
"Personal" zuzuführen. In der Stadt suchen sie die "Damen", laden sie
in ihre Dienstwagen und fahren mit ihnen in den Norden, wo die
"Zwangsrekrutierten" oft bereits nach kurzer Zeit ihren Betreuern wieder
davonlaufen.
Peinlich, aber wahr: im Umgang mit der DROGENprostitution hat Düsseldorf
derzeit gegenüber Köln die Nase vorn. Die Düsseldorfer Stadtspitze läßt aufräumen
und hat verdeutlicht, daß in der Landeshauptstadt DROGENprostituion nicht geduldet wird.
Was bei uns pro Köln erledigt - nämlich: den Freiern verdeutlichen,
daß der DROGENstrich nicht erwünscht ist -, das hat sich in Düsseldorf die
Kommunalverwaltung zur Aufgabe gemacht. Wer im D-Dorf den Straßenstrich besucht, bekommt
einen "Denkzettel" mit Gesundheits-Tips nach Hause geschickt - falls er es
schafft, vor seiner Ehefrau den Briefkasten zu leeren ... Städtische Bedienstete
notieren die KfZ-Kennzeichen, suchen die Adressen der Halter heraus und schreiten dann zur
Tat.
In einigen Diskussionsforen sind allerdings auch bereits die Kennzeichen
von Besuchern des Kölner Straßenstrich veröffentlicht worden. Dem angestrengten
Bemühen der Freier, anonym zu bleiben, dürfte dies wohl abträglich sein ...
7. Oktober:
Wenig Verkehr am DROGENstrich
Ab sofort führt pro Köln am DROGENstrich in der Geestemünder Straße
Mahnwachen durch, täglich von 19.00 bis 24.00 Uhr. Der Auftakt am 6. Oktober war bereits
ein voller Erfolg: bei minimalem Verkehr zeichnet sich ab, daß Schrammas Projekt durchaus
scheitern könnte.

Bürgerprotest für unsere Stadt, der verstanden wird. |

In der Geestemünder Straße wurden die Freier von attraktiven
jungen Damen erwartet - nur nicht ganz so, wie sie sich das gedacht hatten. |
Die Szene mutete am ersten "Einsatz"-Tag amüsant an: Da schleicht ein Ford
mit Leverkusener Kennzeichen die Geestemünder Straße entlang, ein älterer Herr sitzt am
Steuer, sieht die pro-Köln-Plakate, guckt irritiert. Plakate, Proteste,
Polizei, so ein Menschenauflauf. Die Ampel hinter der Zufahrt zum Straßenstrich wird
"grün", der graumelierte Herr gibt Gas. Weg ist er.
Wenig später tastet sich ein VW-Golf aus Köln mit vier Halbwüchsigen an die Zufahrt
zum Straßenstrich heran, die Jungs bekommen den Mund kaum zu. "Na, seid ihr denn
schon erwachsen?", fragt eine der pro-Köln-Aktivistinnen. Der Fahrer fuhrwerkt, als
hätte er gerade gestern den Führerschein gemacht, schafft es mühsam, das Fahrzeug zu
wenden, braust davon.
Endlich kommt der erste PKW mit dem in Köln
berühmt-berüchtigten "BM" im Nummernschild, dessen Fahrer fröhlich begrüßt
wird. Der Bergheimer scheint mit seinen Gedanken ganz wo anders zu sein, so daß er glatt
die rote Ampel überfährt. Folgen hat das nicht. "Wir haben heute ganz andere
Sorgen", meint einer der umstehenden Polizisten. Und er lächelt milde dabei.
Für kurzzeitige Verwirrung sorgen rund 40 Anhänger der linken Szene, die unerwartet
die Zufahrt zum Straßenstrich blockieren. Die Polizei zieht rasch weitere Kräfte
zusammen. Aber noch bevor die Beamten mit gebührender Mann-Stärke tätig werden können,
zieht der linke Trupp wieder ab. Die Mahnwache geht weiter.
Eine Prostituierte nach der anderen verläßt den Straßenstrich-Bereich. "Mit
euch vor der Nase läuft hier nix", erklären sie den Pro-Köln-Demonstranten.
Da die Damen kaum zu tun haben, kommt die eine oder andere spannende Diskussion zustande,
auch mit den Mitarbeiterinnen von "MakeUp", die für die Prostituierten Hilfe
organisiert haben und durchaus einen engagierten Eindruck machen. Sogar zwei der linken
Demonstranten kommen zurück, spielen den "braven Bürger" und stimmen
schließlich sogar den pro-Köln-Argumenten gegen einen mit mehr als
800.000 Mark Steuergeld finanzierten Straßenstrich zu. Ihnen geht es wohl eher darum,
daß sie pro Köln als die "bösen Rechten" ansehen, die sie
aus prinzipiellen Gründen öffentlich attackieren wollen. Aber diesmal bleiben sie
friedlich.
Die aus Köln und dem Umland anreisenden Freier, die in der Geestemünder Straße unter
anderem die Dienste drogenabhängiger Prostituierter in Anspruch nehmen wollen, erfahren
seit dem 6. Oktober, daß die meisten Anwohner im Kölner Norden den städtischen
Straßenstrich ablehnen. Es gibt für das Projekt des Kölner Oberbürgermeisters Fritz
Schramma kein "ruhiges Hinterland". Die Nachbarn des Straßenstrich im Kölner
Norden sind aufgefordert, sich an den Protesten von pro Köln zu
beteiligen. Sie müssen wissen, daß sich in den nächsten Tagen entscheidet, was aus
diesem Projekt werden wird. Die Pro-Köln-Vorsitzende Judith Wolter ist
optimistisch: "Ob der DROGENstrich eine ständige Einrichtung wird, oder ob er
scheitert, hängt von der Akzeptanz bei den Prostituierten und bei den Freiern ab. Die ist
jetzt schon sehr gering. Sie wird durch permanenten Bürger-Protest gewiß nicht größer
werden."
23. September:
Köln gratuliert Hamburg
Mit 19 Prozent der Stimmen hat die Partei Rechtsstaatlicher Offensive
bei der Hamburger Bürgerschaftswahl einen für Köln richtungsweisenden Erfolg
eingefahren. Pro Köln gratuliert den Freunden in Hamburg ganz herzlich! Bei der
Kommunalwahl 2004 wird sich zeigen, daß auch in der Domstadt ein zweistelliges
nonkonformes Wählerpotential vorhanden ist.
Im Rahmen einer Pro-Köln-Veranstaltung in Zollstock hat
die Schill-Vertraute Gerda Wittuhn vor wenigen Wochen das Programm der Partei
Rechtsstaatlicher Offensive vorgestellt. Pro Köln und die Schill-Partei
haben im Rahmen dieses Treffens insbesondere in Fragen der inneren Sicherheit weitgehende
programmatische Übereinstimmung festgestellt. Interessierte Kölner Bürger können das
Wahlprogramm, mit dem Schill in Hamburg so erfolgreich war, über pro Köln
kostenfrei anfordern. Bitte klicken Sie hier!
In Hamburg hat sich gezeigt, daß viele Bürger auf der Suche nach einer
seriösen Alternative zu den Altparteien sind - nach einer demokratischen,
zukunftsorientierten Alternative, die der ausufernden Kriminalität und einem maßlosen
Multi-Kulturalismus eine Absage erteilt. Mit pro Köln wird eine solche
Alternative auch in unserer Stadt erfolgreich sein. Im Verbund mit politischen Freunden
bundesweit werden wir auch hier eine politische Erneuerung herbeiführen.
Es gilt, das Hamburger Ergebnis vom 23. September 2001 auch für die
Belange der Kölner Bürger nutzbar zu machen. Kandidaten für die Wahlkreise und für die
Bezirksvertretungen werden gesucht! Bitte machen Sie sich mit dem Schill-Programm und den
programmatischen Aussagen von pro Köln vertraut und entscheiden Sie sich
dann für's mitmachen - Ihr Engagement ist gefragt!
21. September:
Lichterkette gegen den DROGENstrich
Am Donnerstag, den 20. September, führte pro Köln in Longerich
eine "Lichterkette gegen den DROGENstrich" durch, deren Wegstrecke vom Altonaer
Platz zum künftigen Ort des Geschehens an der Geestemünder Straße führte. Rund 120
Kölner Bürger, viele davon aus Longerich und Seeberg, nahmen an der Veranstaltung teil.
Knapp 100 Drogenstrich-Befürworter, darunter auch SPD-Mitglieder,
versuchten erfolglos, den mit Fackeln und Plakaten weithin sichtbaren Demonstrationszug zu
stören. Sie beschimpften die anwesenden Polizisten und warfen mit Gegenständen um sich.
Mehrere Randalierer wurden festgenommen. Die Störer führten zwei DKP-Fahnen mit sich.
Die DKP war die Partei der DDR-Anhänger in Westdeutschland, sie besteht auf dem Papier
bis heute fort.
Als Erfolg der Demonstration konnten die pro-Köln-Redner
verbuchen, daß die Bauarbeiten in der Geestemünder Straße am 7. September
vorübergehend eingestellt worden sind. "Wir wissen nicht, wann es weitergeht",
sagte einer der Bauarbeiter zu Vertretern von pro Köln. Offensichtlich
hofft Fritz Schramma, daß die Proteste im Viertel einschlafen. Diese Taktik wird indessen
nicht aufgehen. Denn nach dem reibungslos abgelaufenen Demonstrationszug vom 20. September
sehen sich die Drogenstrich-Kritiker in ihrer Position bestärkt.
Pro Köln wird noch für den Oktober eine weitere
Lichterkette gegen den DROGENstrich anmelden. "Wir bleiben jetzt am Ball", sagt
die Vorsitzende Judith Wolter, die den Demonstrationszug anführte. Der massive Zuspruch
aus dem Viertel hat sie optimistisch gemacht: "Ich bin mir sicher, daß wir es auch
im Kölner Norden schaffen werden, den DROGENstrich zu verhindern. Schramma ist ein
Umfaller. Er hat schon am Molenkopf klein beigegeben. Wenn er sieht, daß es hier
andauernd Scherereien gibt, wird er das Feld räumen."
13. September:
Zum 11. September 2001
Die Anschläge auf das World Trade Center in New York und
auf das Pentagon in Washington haben das Gesicht der Welt verändert. Ein unerklärter
Krieg zwischen den westlichen Industriestaaten und Verfechtern eines radikalen Islam hat
Tausenden das Leben gekostet. Die USA haben sich in einem nicht für möglich gehaltenen
Ausmaß als verwundbar erwiesen.
Die "Gotteskrieger" leben mitten unter uns. Nicht nur in den USA. Zwei der
Attentäter genossen in Hamburg bundesrepublikanisches Gastrecht, mehrere wichtige Zentren
islamischer Fundamentalisten bestehen in Köln. Die dort den moslemischen Glauben lernen
und lehren, lassen sich nicht ausnahmslos mit den Attentätern vom 11. September über
einen Kamm scheren. Deutsche Moslems haben sich von den Anschlägen in Übersee
distanziert. Und in dem weltumspannenden Konflikt, der jetzt so grausam eskaliert ist, war
der Westen oft genug nicht Opfer, sondern Täter. Wir sollten uns schneller, einfacher
Urteile enthalten. Sie könnten den angerichteten Schaden noch größer machen und neuen
Haß schüren.
Am 11. September ist die Vereinheitlichung der Welt im Namen des
westeuropäisch-amerikanischen Lebensstils gescheitert. Wir müssen das Recht der Völker
auf Vielfalt anerkennen, dürfen uns nicht in fremde Angelegenheiten einmischen. Um so
deutlicher müssen wir sagen, wie wir unsere eigenen Angelegenheiten geregelt sehen
wollen.
Wir wollen keine Islamisierung Deutschlands und Europas. So, wie wir fremden Völkern
das Recht zugestehen, nach ihren kulturellen und religiösen Besonderheiten ohne westliche
Bevormundung zu leben, beanspruchen wir als Deutsche unser Recht auf Wahrung deutscher
Identität im eigenen Land. Wir wollen eine Welt der tausend Völker, die sich mit Respekt
begegnen. Das schließt eine deutliche Absage an jede Form von Fanatismus, Extremismus,
Gewaltbereitschaft und Übereifer ein. Wer Haß predigt, macht sich mitschuldig.
Vielleicht gibt uns die Katastrophe vom 11. September eine Chance, den Stil neu zu
überdenken, in dem wir Menschen zueinander in Beziehung treten, und über die Mittel neu
nachzudenken, mit denen wir unsere Konflikte austragen wollen.
31. August:
Altparteien eifern pro Köln nach
Vor kurzem noch hatte ein Sprecher des
"Verfassungsschutzes" öffentlich geäußert, Kritik am Drogenstrich im Kölner
Norden sei "ausländerfeindlich" und politisch illegitim. Nachdem aber pro Köln
in Longerich genug Dampf gegen den Drogenstrich gemacht hat und im Viertel kräftigen
Zuspruch erhielt, wollen jetzt auch die Altparteien auf den fahrenden Zug des Protestes
gegen den Schramma-Strich aufspringen.
Am 29. August fand in Longerich eine Bürgerversammlung zum Thema
Drogenstrich statt, an der Mitglieder von SPD und "Grünen" sowie Vertreter der
Stadtverwaltung teilnahmen. Vergeblich versuchten die Stadt-Repräsentanten, den
Longericher Bürgern einzureden, der Straßenstrich würde sich auf das Leben im Kölner
Norden kaum auswirken. Auf Nachfragen mußten sie einräumen, daß der Strich aus der
Innenstadt verlegt werden soll, weil dort immer wieder erhebliche Probleme - Drogenhandel,
Beschaffungskriminalität und Belästigungen von Anwohnern - auftreten. Damit sollen
künftig also die Bürger im Kölner Norden belastet werden.
Mit einem Trojanischen Pferd versuchen die Altparteien jetzt, dem
Bürgerprotest den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ein Herr Eduard Korn trat bei der
Versammlung als Sprecher einer "Initiativgruppe gegen den Drogen- und Straßenstrich
im Kölner Norden" auf, die mit SPD und "Grünen" zusammenarbeitet, nicht
aber zur Kooperation mit pro Köln bereit ist. Der Widerstand soll so
zersplittert und politisch unwirksam gemacht werden.
Die SPD klüngelt in Köln seit Jahrzehnten mit der CDU. Beim Schacher
beispielsweise um Beigeordneten-Posten machen seit einiger Zeit auch die
"Grünen" mit. Die SPD-Fraktion hat im Stadtrat nichts gegen Schrammas
Drogenpläne unternommen. Soweit SPD und "Grüne" nunmehr vorgeben, Vertreter
der Bürgerinteressen gegen den Drogenstrich zu sein, handelt es sich dabei ganz
offensichtlich um einen Ausdruck politischer Heuchelei.
Der Drogenstrich läßt sich nicht mit, sondern nur gegen die Altparteien
verhindern. Gerade in Köln gleichen sich CDU und SPD wie ein Ei dem anderen. Wenn in den
nächsten Tagen die Mahnwachen von pro Köln am Ort des Geschehens in der
Geestemünder Straße beginnen, wird weder von den Altparteien, noch von ihrem
Trojanischen Pferd um Eduard Korn jemand vor Ort sein, um den demokratischen Protest gegen
das Drogenstrich-Projekt öffentlich sichtbar zu machen. Stattdessen soll es bei
papierenen Unmutsbekundungen bleiben. Das entlarvt die Korn-Initiative als ein billiges
Ablenkungsmanöver.
Pro Köln fordert die Bürger im Kölner Norden auf, Korn
& Co. nicht auf den Leim zu gehen. Nur mit Kreativität und einem langen Atem kann
verhindert werden, daß um den Drogenstrich Ruhe eintritt und ein Prozeß der Gewöhnung
dem skandalösen Projekt der Stadtspitze den Anschein von Normalität gibt. Pro
Köln wird dafür sorgen, daß es - allen Täuschungsversuchen zum Trotz -
weiterhin spannend bleibt.
17. August:
Porzer Demo abgesagt
Die für Samstag, den 25. August 2001, auf dem Markptlatz in Ensen
geplante Demonstration ist abgesagt worden. Die Initiatoren der Kundgebung stehen
den Altparteien nahe; einer ihrer Sprecher erklärte, die Ankündigung von pro
Köln, an der Demo teilzunehmen, sei für die Absage ausschlaggebend gewesen. Man
wolle pro Köln kein Forum geben. Der Protestzug sollte sich gegen eine
Verschlechterung der Lebensbedingungen in Porz wenden.
Gefahren sehen viele Porzer Bürger von der geplanten Einrichtung einer
Forensischen Klinik in ihrem Stadtteil ausgehen. Pro Köln vertritt die
Auffassung, daß eine solche Klinik nicht mitten in einer Großstadt angesiedelt
werden sollte (mehr dazu).
Aufgegeben hat die Stadt Köln den Plan, in den ehemaligen belgischen
Kasernen vor allem Roma unterzubringen, früher umgangssprachlich "Zigeuner"
genannt. Wieder einmal hat sich pro Köln gegen Fritz Schramma
durchgesetzt - kaum meldete die Bürgerbewegung Protest gegen diesen Plan an, schon war er
vom Tisch! Aber: Schrammas Beamte haben sich auf die Suche nach einem neuen Standort
gemacht ...
Die Polizei hat erhebliche Probleme mit Angehörigen der in Rede stehenden
Volksgruppe. Die Kölner "Bild"-Zeitung vom 10. Juli 2001 schreibt: "Die
vermehrte Zuwanderung illegal eingereister Roma-Familien führt in Köln zu drastisch
erhöhter Eigentumskriminalität. Nachdem die Kripo bereits eine Ermittlungskommission
gegen ansteigende Taschendiebstähle (50 Prozent) installiert hat, soll in dieser Woche
eine weitere Sonderkommission ihre Arbeit gegen die drastisch ansteigenden
Wohnungseinbrüche (plus 105 Prozent) aufnehmen." - Keine schönen Aussichten für
die neuen Nachbarn des nach wie vor geplanten Asylantenheims.
11. August:
Die multi-ethnische Sackgasse
Der Volkswirtschafts-Student Philip Plickert informiert in der Zeitschrift
"Epoche" über die Nachteile des Multi-Kulturalismus.
weiter
30. Juli:
Bilder von der Kundgebung in Longerich
Wer in Longerich nicht dabei sein konnte, als am 19. Juli Manfred Rouhs
und Werner Keweloh gegen den Drogenstrich öffentlich Stellung bezogen, kann sich
über einen Klick hier ein Bild von der Kundgebung
machen.
30. Juli:
Bilder vom künftigen Drogenstrich
Pro Köln verfolgt aufmerksam die Bauarbeiten an der Geestemünder
Straße. Bis dort der Sex-Betrieb aufgenommen werden kann, werden voraussichtlich
noch einige Wochen ins Land gehen. Bislang sind sind nur einige grobe Arbeiten ausgeführt
worden. Zum Vergrößern bitte die Bilder anklicken!
Hier entsteht auf Kosten des Steuerzahlers eine Stück
Straße - die Zufahrt von der Geestemünder Straße zum Verrichtungs-Bereich. Zusätzlich
soll auch ein Stück Wald von der Neusser Landstraße aus planiert werden, so daß zwei
Zufahrtstraßen entstehen. |
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Wo heute noch Kinder einen "wilden Spielplatz"
nutzen, werden morgen die Verrichtungsstätten eingerichtet. Das Holzhaus wird abgerissen.
Weitere Bilder folgen in wenigen
Wochen, sobald sich vor Ort wieder etwas getan hat! |
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24. Juli:
Pro Köln mahnt Geheimdienst ab
Pro Köln hat einen führenden Vertreter des sogennanten
Verfassungsschutzes abgemahnt, sich künftig der Verbreitung von Falschbehauptungen über
die Bürgerbewegung zu enthalten. Der Staatsbedienstete hatte geäußert, pro
Köln habe 1999 versucht, an der Kölner Kommunalwahl teilzunehmen, sei aber an
der Unterschriftensammlung gescheitert, und pro Köln würde im
Zusammenhang mit der Drogenstrich-Diskussion behaupten, die drogenabhängigen
Prostituierten und deren Zuhälter seien Ausländer, deren Ausweisung zu fordern sei.
Beide falschen Tatsachenbehauptungen hat der "Verfassungsschutz"
frei erfunden. Eine Person namens Hartwig Möller, Leiter der Abteilung
"Verfassungsschutz" im Düsseldorfer Innenministerium, äußerte die
Falschbehauptungen gegenüber dem WDR-Fernsehen. Gesendet wurde seine Stellungnahme in der
"Lokalzeit Köln" im dritten Programm am 20. Juli 2001.
Durch die Behauptung, pro Köln habe versucht, zur
Kommunalwahl 1999 anzutreten, aber die notwendigen Unterstützungsunterschriften nicht
beibringen können, soll offensichtlich der Eindruck erweckt werden, es würde sich bei
der Bürgerbewegung um einen Zusammenschluß von Polit-Amateuren handeln, der nicht weiter
ernst zu nehmen sei. Indessen kann jedermann mit einem Blick auf die Internetseiten des
Wahlamtes überprüfen, daß pro Köln bei dieser Wahl überhaupt
keine Wahlvorschläge eingereicht hat, mithin auch gar nicht erst in die Verlegenheit
gekommen ist, Unterstützungsunterschriften sammeln zu müssen. Pro Köln
wird erstmals im Jahr 2004 zur Kommunalwahl antreten - und dafür selbstverständlich
flächendeckend in allen 45 Kölner Wahlkreisen die nötigen Unterschriften beibringen.
Noch infamer ist der Versuch der Desinformations-Behörde, pro
Köln im Zusammenhang mit dem Engagement gegen den geplanten Drogenstrich an der
Geestemünder Straße Ausländerfeindlichkeit vorzuwerfen. In keiner einzigen
Stellungnahmen von pro Köln zu diesem Thema ist behauptet worden, die
Prostituierten und deren Zuhälter seien Ausländer. Und selbstverständlich hat pro
Köln nicht die Ausweisung der Prostituierten oder der Zuhälter gefordert. Eine
solche Forderung wäre auch völlig unsinnig. Offensichtlich will der
"Verfassungsschutz" Öl ins Feuer der kommunalpolitischen Diskussion um den
Drogenstrich gießen und die Kritiker der Schramma-Pläne zu "Ausländerfeinden"
abstempeln. Das Amt mischt sich damit in skandalöser Art und Weise in eine kommunale
politische Debatte ein, in der Stellung zu beziehen der Geheimdienst überhaupt kein
Mandat hat.
Es würde dem Kölner Rat nicht zustehen, bei der Durchsetzung eines aus
guten Gründen umstrittenen Planes die Schützenhilfe einer Behörde in Anspruch zu
nehmen, deren Sprecher offensichtlich dreist ins Blaue hinein abenteuerliche Lügen zum
besten geben. Bislang scheint es sich indessen um einen Alleingang des
"Verfassungsschutzes" zu handeln, der offensichtlich seine Komepetenzen
überschreitet. Eine geheimdienstliche Einflußnahme auf politische Sachentscheidungen
sollte Ländern wie Nordkorea und China vorbehalten bleiben. Sie ist mit demokratischen
und rechtsstaatlichen Prinzipien nicht vereinbar. Wieder einmal zieht der
"Verfassungsschutz" jene freiheitlichen Prinzipien durch den Dreck, in deren
Namen er seinen "Kampf gegen rechts" zu führen vorgibt. Er wird damit in Köln
keinen Erfolg haben.
20. Juli:
Kundgebung gegen den Drogenstrich
Pro Köln setzt sich gegen Drogenstrich-Befürworter durch
Am 19. Juli 2001 hat pro Köln auf dem Altonaer Platz in Longerich
eine öffentliche Kundgebung gegen den Drogenstrich an der Geestemünder Straße
durchgeführt. Rund 100 Versammlungsteilnehmer machten die Veranstaltung zu einem vollen
Erfolg. Ihnen standen nur etwa 30 gewaltbereite Linksextremisten aus dem Spektrum einer
Gruppe namens "Antifa K" und der Kölner SPD gegenüber, die Haß-Parolen riefen
und sich hinter einem Transparent der SPD-Nachwuchsorganisation
"Jungsozialisten" verschanzten. Damit scheiterte der Plan der linken Szene, pro
Köln ein öffentliches Auftreten unmöglich zu machen.
In Internet-Veröffentlichungen haben die linken Agitatoren die Kritik von pro
Köln an den Drogenstrich-Plänen von Oberbürgermeister Schramma als "Hetze
über Drogenkranke und Prostituierte" abgetan und sich für die Einrichtung eines aus
Steuergeldern bezahlten Straßenstrichs ausgesprochen. Diese Vorhaltungen wies Pro-Köln-Redner
Manfred Rouhs zurück. Er stellte klar, daß drogenabhängige Prostituierte nicht als
Täter, sondern als Opfer einer falschen politischen Entwicklung anzusehen sind. Den
Prostituierten gilt nicht unsere Ablehnung, sondern unser Mitgefühl. Drogenabhängige
Frauen können nicht frei über sich selbst entscheiden. Sie verkaufen ihren Körper, um
den nächsten "Schuß" finanzieren zu können. "Ärztliche Hilfe statt
sexueller Ausbeutung" fordert dagegen die Bürgerbewegung pro Köln,
die den demokratischen Protest gegen Schrammas Straßenstrich fortsetzen wird.
Nach Manfred Rouhs ergriff Werner Keweloh das Wort, der lange Zeit in der
August-Haas-Straße in Longerich gewohnt hat und die Verhältnisse vor Ort kennt. Er war
jahrelang für das Deutsche Rote Kreuz und den Arbeiter-Samariter-Bund in Afrika tätig
und dort mit dem Phänomen der Drogenprostitution konfrontiert. Den zu erwartenden
Drogenhandel als Folge der regelrechten Ansiedlung drogenabhängiger Menschen, die die
Stadt Köln plant, arbeitete Werner Keweloh als besondere Gefahrenquelle für die Anwohner
im Kölner Norden heraus. Er wies außerdem darauf hin, daß drogenabhängige
Prostituierte weit häufiger mit AIDS infiziert sind als selbstbestimmt arbeitende
Prostituierte, die mit Drogen nichts zu tun haben. Die Männer, die künftig entlang der
Neusser Landstraße eine "schnelle Nummer" für wenig Geld suchen, sollten nach
seiner Meinung auf die Infizierungsgefahr aufmerksam gemacht werden. Gerade auch von den
Anwohnern in Longerich, die den Pro-Köln-Rednern aufmerksam zuhörten,
bekam die Kritik am Drogenstrich regen Zuspruch.
Pro Köln hatte die öffentliche Kundgebung auf dem Altonaer Platz
kurzfristig angemeldet, nachdem der Gastwirt des Haus Vosen, bei dem ursprünglich die
Versammlung geplant war, die Bürgerbewegung vor die Türe gesetzt hatte. Zuvor war die
Telefonnummer des Haus Vosen von den Linksextremen im Internet veröffentlicht worden,
verbunden mit einem Aufruf, gegen den Gastwirt vorzugehen. Der ruhige Verlauf der
öffentlichen Kundgebung machte indessen klar, daß den von links geschürten Ängsten die
sachliche Basis fehlte. Zweifellos wäre eine Saalveranstaltung im Haus Vosen genauso
problemlos verlaufen. Zudem ist es undemokratisch, eine öffentliche Versammlung mit
Drohungen verhindern zu wollen.
Unsinnig sind in diesem Zusammenhang auch von Presse, Rundfunk und Fernsehen
kolportierte Behauptungen, pro Köln sei "rechtsextrem". CDU,
SPD, FDP und Grüne wollen ihre politische Machtposition gegen Konkurrenten absichern und
mißbrauchen deshalb den Staatsapparat zum Kampf gegen ihre Mitbewerber. Sie veranlassen
den sogenannten Verfassungsschutz, demokratische Oppositionelle wie pro Köln
als "extremistisch" zu diffamieren. Der "Verfassungsschutz" wird so
zum Stichwortgeber für politische Sektierer, die unter Berufung auf die
Veröffentlichungen der Behörde Gewalt gegen rechts predigen. Gewalt kann aber niemals
ein legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung sein.
In der Fernsehsendung "aktuelle Stunde" verbreitete am Abend des 20. Juli der
WDR die Falschbehauptung eines "Verfassungsschutz"-Sprechers aus Düsseldorf,
die drogenabhängigen Prostituierten in Köln seien größtenteils Ausländer, und pro
Köln würde deren Ausweisung fordern. Das ist agitatorischer,
ausländerfeindlicher Unsinn. Die Prostituierten sind größtenteils Deutsche. Das Thema
"Drogenstrich" hat mit dem Komplex "Multi-Kulturalismus" nichts zu
tun. Selbstverständlich fordert pro Köln keine "Ausweisung"
der Prostituierten. Die "Verfassungsschützer" fördern de facto mit solchen
Stellungnahmen nicht nur politisch motivierte Gewalt und Ausländerfeindlichkeit, sondern
beweisen auch ihre völlige Inkompetenz zur Auseinandersetzung mit den politischen
Auffassungen von pro Köln.
Am 19. Juli 2001 hat sich gezeigt, daß pro Köln in der Domstadt eine
breite Basis hat und sich auf Unterstützung aus der Bevölkerung verlassen kann. Die
Bürgerbewegung bleibt deshalb in Sachen Drogenstrich am Ball. Sobald im August der
"Betrieb" an der Geestemünder Straße aufgenommen wird, macht ein freier
Foto-Journalist im Auftrag eines Internetmagazins Bilder vom dortigen Geschehen, an denen pro
Köln die Verwertungsrechte kaufen wird. Anhand eines Bildberichtes auf
www.pro-koeln-online.de wird ab Ende August jedermann sehen können, wie es auf dem
Drogenstrich zugeht. Es lohnt sich also, die Internetseiten von pro Köln
zu besuchen!
30. Mai:
NEIN zum DROGENstrich im Kölner Norden!
Schrammas neuer Standort für den Drogenstrich ist nicht besser als der
alte. Jetzt gilt es, am neuen Ort die Werbetrommel gegen das unsinnige Projekt
"Straßenstrich" zu rühren.
weiter
4. Mai:
Schramma kapituliert vor pro Köln
Der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma beugt
sich dem Bürgerprotest. Der städtisch unterstütze Drogenstrich wird nicht, wie
ursprünglich geplant, am Molenkopf in Niehl entstehen. Die Stadt Köln habe "nun
doch noch einen besseren Standort" gefunden, orakelt Schramma. Im Gespräch ist ein
Platz an der Neusser Landstraße im Raum Longerich.
Am Montag will die Stadt mitteilen, wo genau der "bessere
Standort" sein soll. Pro Köln ist der Meinung: Jeder Standort ist
ein schlechter Standort. In Köln ist kein Platz für einen Drogenstrich. Männer, die es
nötig haben, sollen bei Prostituierten, die nicht drogenabhängig sind, einen fairen
Preis bezahlen. Drogenabhängige Frauen brauchen ärztliche Hilfe statt sexueller
Ausbeutung.
Gerade jetzt gilt es, am Ball zu bleiben. Unser Motto lautet: NEIN
zum DROGENstrich, immer und überall!
11. Februar:
Staatsknete für Polit-Randalierer?
Ausgerechnet "Öffentlichkeit gegen Gewalt"(ÖgG) nennt sich ein
politischer Verein, der zusammen mit der PDS verantwortlich ist für eine Zusammenrottung
gewalttätiger Polit-Extremisten in Köln am 9. Dezember 2000, aus deren Reihen eine
regelrechte Straßenschlacht mit der Polizei angezettelt wurde, die mehrere Verletzte
gefordert hat. Gegen den von ÖgG und PDS gemeinsam gestellten Rädelsführer der
Extremisten ist deshalb ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren anhängig.
Hoffentlich nicht als Dankeschön für die Randale hat der Vergabeausschuß der Stadt
Köln beschlossen, die Vereinskasse von ÖgG - die sich vielleicht besser EfG nennen
sollten: Extremisten für Gewalt - mit 45.000 Mark Steuergeldern aufzustocken. Als dieser
Haushaltsposten Anfang Februar vom Rat abgesegnet werden sollte, war im letzten Moment der
Zusammenhang zu den Ausschreitungen vom 9. Dezember öffentlich geworden, so daß die
Mittelvergabe zunächst auf Eis gelegt worden ist. Aber: Aufgeschoben ist nicht
aufgehoben. SPD, PDS und Grüne machen sich stark für den Fluß der 45.000 Mark aus der
Staatskasse in Richtung EfG, pardon, ÖgG.
Das ist kein gutes Zeichen für künftige Wahlkämpfe in Köln. Bei der Kommunalwahl im
Jahre 1994 wurden politische Oppositionelle in Köln von organisierten Schlägertrupps
überfallen und mehrere Menschen auf offener Straße zusammengeschlagen. Einer der
Schlägertrupps konnte das Bezirksrathaus Ehrenfeld in der Venloer Straße als
Kontaktadresse nutzen, andere hatten öffentliche Gelder erhalten, um den Kölner
Altparteien politische Kritiker vom Hals zu halten. Zentrum der Schlägertrupps war das
"LC36", eine linke Schaltzentrale in der Ludolf-Camphausen-Straße. Ob die EfG
am Ende doch noch mit staatlichen Geldern subventioniert werden, kann als Indiz dafür
gewertet werden, wie sich die Altparteien im nächsten Kommunalwahlkampf zu Anwednung
physischer Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung stellen werden.
10. Januar:
Kommt Dr. Hannibal Lecter nach Köln?
In Köln soll eine forensische Klinik gebaut werden. Pro Köln
hält das für eine schlechte Idee.
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