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Meldungen aus dem Jahr 2003 |
28. Dezember 2003:
Jahr der Entscheidung
Im Jahr 2004 entscheidet sich, ob der Bau zweier großer Moscheen das Kölner
Stadtbild langfristig verändern wird. Die Zahl der Unterschriften gegen die
Moschee-Projekte, die pro Köln im Frühjahr dem Beschwerdeausschuß vorlegen kann, wird
dafür eine Rolle spielen. Und das Ergebnis der Kommunalwahl im September ist
ausschlaggebend: eine starke pro-Köln-Fraktion im nächsten Stadtrat würde für die
etablierten Parteien und ihre multikulturellen Pläne einen politischen Rückschlag
bedeuten.
Unser Foto unten zeigt den Blick auf den Dom vom ehemaligen CFK-Gelände in Kalk aus.
Dort soll eine der beiden Groß-Moscheen entstehen. In künftigen Jahren werden an dieser
Stelle Kuppel und Minarett der Zentralmoschee den Blick auf den Dom verstellen - falls
sich pro Köln nicht durchsetzen sollte. Sie entscheiden mit, was im neuen Jahr geschehen
wird!

Der künftige Standort der rechtsrheinischen Groß-Moschee?
17. Dezember 2003:
Erfolg gegen die Stadtsparkasse
Die Bürgerbewegung pro Köln e.V. wird ihr Girokonto bei der Stadtsparkasse
Köln behalten. Das ist bei einem Termin vor dem Landgericht Köln am 16.
Dezember deutlich geworden. Die Vorsitzende Richterin beschwerte sich bei der
Prozess-Vertreterin der Stadtsparkasse darüber, daß das Geldinstitut trotz eindeutiger
Rechtslage stets auf's neue politisch begründete Konten-Kündigungen ausspricht. Dies sei
vom Bundesgerichtshof ausdrücklich als rechtswidrig erkannt worden, stellte die Richterin
klar. Die Vertreterin der Stadtsparkasse war indessen von ihrer Auftraggeberin nicht
autorisiert, die offensichtlich nicht haltbare Kündigung zurückzuziehen.
Die Führung der Stadtsparkasse ist mit dem
Programm von pro
Köln und mit der pro-Köln-Petition gegen den geplanten Bau zweier großer Moscheen nicht
einverstanden. Zudem nimmt die Führung des Geldinstitutes Anstoß an
nachteiligen Veröffentlichungen von pro Köln über
den Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Stadtsparkasse, Prof. Dr. Rolf Bietmann. Deshalb
kündigte die Stadtsparkasse das Girokonto von pro Köln. Dagegen erwirkte pro Köln eine
Einstweilige Verfügung beim Landgericht. An 16. Dezember wurde der Fall in der Hauptsache
verhandelt.
Wir erbitten Ihre Spende für unsere politische Arbeit an: Pro Köln, Konto Nr.
27 60 21 76, Stadtsparkasse Köln, BLZ 370 501 98
11. Dezember 2003:
Vorfreude auf Multikultopia
Der Bund deutscher Architekten hat im Domforum am 8. Dezember zum
zweiten Mal den geplanten Bau zweier großer Moscheen in Köln zum Thema einer Tagung
gemacht. Einen Bericht über die erste Tagung am 16. Juni finden Sie
hier. Erneut ging es nicht um eine kontroverse
Auseinandersetzung, sondern um die kritiklose Bejubelung der Moscheebau-Pläne.

Am Podium von links nach rechts:
Prof. Johannes
Schilling, Vorsitzender des Gestaltungsbeirates, Dr. Sabine Kraft, Kunsthistorikerin aus
Marburg, Michael Gassner, deutscher Muslim, Geschäftsführer des Vereins zur Gründung
der Zentralmoschee in Köln, Frauke Burgdorff, Gelsenkirchen, Moderatorin, Mehmed Günet,
zuständig für Moschee-Liegenschaften, Mehmet Yildirim, DITIB
Zunächst hielt Frau Dr. Kraft einen eineinhalbstündigen Vortrag über die Architektur
von Moscheen und stellte anhand von Bildern zahlreiche Beispiele aus der ganzen Welt vor,
z.B. die Moscheen in Rom, in den USA (in einem kleinen Ort, von dem sie sagte, er liege
in der Walachei, in der Pampa), im Iran, und sie vergaß auch nicht die
Fatih-Moschee in Mannheim und die Moschee in Hamburg, von denen sie sagte, sie seien
genial gemacht. Ein Hauch von Heimat sollte für die Muslime in der Moschee
spürbar werden; die Moschee sollte sich aber auch architektonisch an die Gegebenheiten
des Standortes anpassen. Des weiteren stellte sie anhand eines Bildes auch die Moschee in
Lauingen vor. Die ganze Stadt sei glücklich mit diesem Bauwerk, sagte sie.
Herr Yildirim sagte als Antwort auf die Frage, ob man den Moscheebau eher im Verborgenen
planen oder damit an die Öffentlichkeit gehen solle: Wir brauchen uns nicht zu
verstecken. Wir haben in Pulheim schwierigke Diskussionen gehabt, an Ende waren alle
glücklich, das wollen wir in Köln genauso haben.
Herr Gassner äußerte, am besten sei für dem Moschee-Bau ein Grundstück in Köln
geeignet, das frei steht. Und er äußerte, durch eine an der Venloer Straße geplante
Moschee mit allen dazugehörigen Anlagen kultureller Art werde Ehrenfeld aufgewertet.
Erforderlich wären dafür 8.000 qm Grundfläche. Der Gebetsraum solle auf zwei Ebenen
angelegt sein, der Männer- und Frauenbereich sollten von einander separiert sein. Frauen
dürften auch Zugang zum Männerbereich haben, aber umgekehrt nicht. Die Moschee sollte zu
Festgebeten und Feierlichkeiten 5.000 Personen fassen können.
Herr Günet sagte, daß an Festtagen je nach den Wetterverhältnissen 5.000 bis 8.000
Besucher die jetzige Ditib-Moschee in Ehrenfeld besuchen würden. Dort seien jetzt 45
Lehrer tätig, von denen auch Spätaussiedler unterrichtet würden und die auch
Türkisch-Unterricht für Deutsche erteilen würden. Die Moschee sei ein interkulturelles
Zentrum.
Herr Schilling befürwortete für die Moschee einen möglichst zentralen Standort und
fragte, warum Köln noch keine zentrale Moschee hat. Es solle ein offener
Architektenwettbewerb stattfinden mit einer unabhängigen Fachjury.
Herr Günet ist der Meinung, daß der Ort an der Venloer Straße zentral genug gelegen sei
und eine gute Verkehrsanbindung habe. Auch er befürwortet ein offenes Verfahren und einen
Architektenwettbewerb. Köln verdiene eine große Moschee, die Stadt wolle
Kulturhauptstadt werden, und dazu wolle Ditib einen Beitrag leisten. Herr Yildirim ist
ebenfalls der Ansicht, daß eine Moschee die Stadt Köln dem Ziel, Kulturhauptstadt zu
werden, näher bringen würde.
Herr Gassner berichtete sodann, daß zunächst in Chorweiler Bedarf an einer
Stadtteilmoschee bestehen würde. Für die Zentralmoschee sei nun der Standort in Kalk im
Gespräch. Es wurde auch die Frage der Umwidmung von Kirchen angesprochen. Dazu äußerte
Herr Gassner, daß eine Kirchenumwidmung wenig Sinn habe. Herr Yildirim führt aus, daß
es dreimal eine Umwidmung von anderen Gebäuden gegeben habe: In Hamburg sei eine Kirche
zu einer Moschee gemacht worden, in Hannover habe man eine Kirche gekauft und in Duisburg
sei eine Synagoge zu einer Moschee umgestaltet worden.
Im Anschluß an die Podiumsdiskussion konnten die Zuhörer Fragen stellen. Ein Türke
meldet sich zu Wort: Eine Moschee ohne Minarett, das gehe nicht, betonte er. Eine ältere
Dame meldet sich zu Wort: Sie will keine Moschee, und sie fragte, ob die Deutschen im
eigenen Land noch etwas zu sagen hätten. Allgemeines Murren war die Anwort.
Eine Besucherin stellte sodann die Frage nach der Finanzierung der Moschee(n). Herr
Yildirim antwortete, daß dafür Spenden durch die Muslime aufgebracht würden. Herr
Gassner antwortete, daß aufgrund der Größe des Projekts die Spenden wohl nicht
ausreichen würden und daß man später die Gewinne aus den Wohnarealen der
Moscheestiftung zur Verfügung stellen könnte. Die Diskussionsleiterin fragte, ob damit
die Frage beantwortet sei, und die Besucherin antwortete: Nein. Da kam von den
Zuhörern ein Zwischenruf: Saudi-Arabien. Vom Podium her hieß es nur, man
solle doch die Polemik unterlassen.
Herr Gassner sagte abschließend, die Architektur einer Moschee müsse über den Zeitgeist
hinausgehen, und Herr Günet äußerte, das Projekt sei einzigartig. Die Architektur solle
zum Stadtbild passen und die Moschee solle künftig zum Tagesprogramm der Touristen
gehören.
Die Kölner Medien zogen es vor, über die Tagung nicht zu berichten. Viele Kölner
wissen nichts von den Moscheebau-Plänen der Stadtspitze. Sie sollen offensichtlich
gezielt über die beabsichtigte Veränderung des Kölner Stadtbildes im Unklaren gelassen
werden.
11. Dezember 2003:
Weihnachtsfeier zum Jahresausklang
Am 4. Dezember fand in Holweide die diesjährige Weihnachtsfeier der
Bürgerbewegung pro Köln e.V. statt. Judith Wolter, Markus Beisicht und Manfred
Rouhs hielten Rückschau auf das Jahr 2003. Sie konnten feststellen, daß die
pro-Köln-Petition gegen den geplanten Bau zweier großer Moscheen in der Domstadt der
Bürgerbewegung sehr viel Zuspruch eingebracht hat. Von den erforderlichen rund 1.500
Unterstützungsunterschriften für eine flächendeckende Kandidatur bei der Kommunalwahl
2004 wurden innerhalb weniger Wochen bereits mehr als 600 beigebracht. Mit Blick auf den
26. September des kommenden Jahres, dem Tag der Kommunalwahl, zeigte sich die Mannschaft
von pro Köln optimistisch, den öffentlichen Verhältnissen in unserer Stadt einen
Anstoß in Richtung Reform geben zu können.

Judith Wolter beim Jahresrückblick. |

Jedes brave pro-Köln-Mitglied bekam vom Weihnachtsmann einen Nikolaus
aus Schokolade. |
2. Dezember 2003:
Groß-Moschee nach Kalk?
Durch die Lockerung der Auflagen für die Bebauung des Cfk-Geländes in Kalk
soll dort nach dem Willen von CDU, SPD, Grüne, FDP und PDS an der Kunftstraße eine
repräsentative Groß-Moschee gebaut werden. Die Kölner Stadtsparkasse als
Grundstücksbesitzer erklärt sich zudem bereit, das Gelände in Kalk für den Moschee-Bau
preisgünstig zu verkaufen. Damit scheint nach zweijähriger Suche nach einem geeigneten
Grundstück im Rechtsrheinischen auch dort dank unserer Politiker der Bau
einer großen Moschee möglich geworden zu sein. Auf der linken Rheinseite plant der
Verein DITIB auf dem Gelände seiner Ehrenfelder Zentrale einem mehr als 10.000 qm
großen Areal eine weitere Groß-Moschee zu bauen.
Den Anwohnern in Kalk stehen schwere Zeiten bevor. Die auf dem Cfk-Gelände geplante
Moschee droht zu einer Zufluchtstätte für islamische Extremisten zu werden. Im
Trägerverein Kölner Zentralmoschee, der das Kalker Moschee-Projekt umsetzen
soll, ist die türkisch-islamische Vereinigung Milli Görus vertreten.
Milli Görus gilt als fundamentalistische Vereinigung, die Demokratie und
Rechtsstaat ablehnt. Im Falle der König-Fahd-Akademie in Bonn hat sich wieder einmal
gezeigt, wohin die falsche Toleranz der deutschen Behörden führt: Dort wurde zum
Heiligen Krieg aufgerufen. Wir sind vorgewarnt.
Pro Köln wird nunmehr in Kalk verstärkt Unterschriften gegen den Bau der
Groß-Moschee auf dem Cfk-Gelände sammeln. Mehr als 22.000 Kölnerinnen und Kölner haben
bereits mit ihrer Unterschrift gegen den Bau der beiden geplanten Groß-Moscheen in Köln
protestiert. Pro Köln wird der Stadtspitze klarmachen, daß die Prunk-Moscheen weder in
Kalk noch in Ehrenfeld noch sonstwo erwünscht sind.
21. November 2003:
Flugblatt zur Kommunalwahl 2004
Pro Köln hat ein erstes Flugblatt für die Kommunalwahl 2004 erstellt.
Die Informations-Schrift wird im neuen Jahr im gesamten Stadtgebiet verteilt. Sie kann
aber bereits vorab als PDF-Datei heruntergeladen und ausgedruckt werden.
Kommunalwahl 26.9.2004
- pro Köln wählen
Acrobat
Reader erforderlich
18. November 2003:
FDP greift pro-Köln-Forderungen auf
Die Kölner FDP hat sich die Forderung der Bürgerbewegung pro Köln nach einer
Schließung des Ausländer-Übergangsheims in der Salmstraße in Poll zueigen gemacht.
In
einem vom 14. November datierenden Brief wenden sich der stellvertretende Vorsitzende der
FDP-Ratsfraktion, Dietmar Repgen, und der freidemokratische Bezirksvertreter Björn
Dietzel von den Sozialromantikern von CDU und Grünen mit ihrem neuen
Flüchtlingskonzept ab. Die Kommunalpolitiker haben den Zusammenhang zwischen der
Unterbringung geduldeter, unerlaubt eingereister Personen und der
Kriminalitätsentwicklung in Poll erkannt: Das, was Oberbürgermeister, CDU und
Grüne planen, ist das Horrorszenario schlechthin für Poll, vor dem wir immer gewarnt
haben. Wir werden weiter inhaltlich wie bisher gegen den Standort Salmstraße als
Flüchtlings- und Kriminalitätszentrum kämpfen. Wir werden alle uns zur Verfügung
stehenden Mittel einsetzen, um zu verhindern, daß hier für die nächsten 20 Jahre
Probleme in Poll zementiert werden.
Judith Wolter, die Vorsitzende von pro Köln, wertet die Stellungnahme von Dietmar
Repgen und Björn Dietzel als einen Erfolg der kommunalpolitischen Arbeit ihrer
Bürgerbewegung in Poll:
Steter Tropfen höhlt den Stein. Es war klar, daß die multikulturelle
Einheitsfront im Rathaus irgendwann bröckeln würde, wenn pro Köln am Ball bleibt. Mehr
als 60 Prozent der Poller Bürger lehnen den Neu- und Ausbau des dortigen Übergangsheims
ab. Diese mehr als 60 Prozent werden von CDU, Grünen und SPD kommunalpolitisch nicht mehr
vertreten.
Die Stellungnahme von Dietmar Repgen und Björn Dietzel belegt, daß es auch nach dem
Tod von Jürgen W. Möllemann bei den Freien Demokraten noch zukunftsorientierte Kräfte
gibt, denen es um eine politische Erneuerung unseres Landes geht. Pro Köln wird also im
nächsten Stadtrat bei den etablierten Parteien Kooperationspartner finden, wenn es um
eine kritische Auseinandersetzung mit den multikulturellen Utopien der politischen Klasse
geht.
10. November 2003:
NEIN zum DROGENzentrum in der Taunusstraße!
In der Taunusstraße in Humboldt/Gremberg soll eine Anlaufstätte für
Drogenabhängige entstehen. Der Junkie Bund Köln e.V. hat zum
Tag der offenen Tür in die bald zu beziehenden Räumlichkeiten im Haus
Taunusstraße 12 b eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen soll den Anwohnern des künftigen
Drogenzentrums die Arbeit der mit öffentlichen Mitteln finanzierten Einrichtung
schmackhaft gemacht werden. Geldgeber sind das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt
Köln. Sechs bezahlte Mitarbeiter beschäftigt der Junkie Bund, vier davon
arbeiten hauptberuflich bei dem Verein.
Viele Anwohner der Taunusstraße haben sich an die Bürgerbewegung pro Köln e.V.
gewandt, um zu erreichen, daß der Junkie Bund nicht in ihrer Nachbarschaft
ansässig wird. Und tatsächlich, man will es kaum glauben: in der Nähe des
Drogenzentrums befinden sich ein Kinderspielplatz, ein Kindergarten und eine Schule. Wie
wird es sich auf die Kinder und Jugendlichen auswirken, wenn sie künftig mit einem
alltäglichen Blick auf das Elend der Drogenabhängigen aufwachsen müssen? Welche
Gefahren gehen für sie von den Dealern aus, die sich erfahrungsgemäß überall dort
breit machen, wo sie auf ihre Kundschaft treffen?
Für uns ist völlig unverständlich, warum die öffentliche Hand das Drogenzentrum
ausgerechnet ins Taunus-Viertel setzt. Uns ist klar, daß drogenabhängige Menschen Hilfe
brauchen. Diesbezüglich müßte der Bundes-Gesetzgeber tätig werden. Es sollte rechtlich
möglich werden, Drogenabhängige, die sich in einer hilflosen Lebenslage befinden,
aufgrund einer richterlichen Entscheidung nach einer persönlichen Anhörung in eine
medizinische Therapie-Einrichtung einzuweisen. Solche Einrichtungen könnten weit
außerhalb der Städte angelegt werden. Dort müßten den Abhängigen unter ärztlicher
Aufsicht dann aber nicht saubere Spritzen ausgehändigt, sondern die Drogen entzogen
werden. Fachlich geschultes Sicherheits-Personal hätte für den Vollzug der
Entzugs-Maßnahmen zu sorgen. Die meisten Drogenabhängigen wären nach einer
erfolgreichen Therapie sicher dankbar für solche Maßnahmen!
Heute aber kuriert der Staat nur an den Symptomen und bösen Folgeerscheinungen der
Drogensucht herum. Den Abhängigen werden Ersatzdrogen verordnet, wenn nicht gar der
Konsum originärer Suchtmittel noch staatlich unterstützt wird. Die Drogenkranken werden
auf einen langen Leidensweg geschickt und im wesentlichen sich selbst überlassen - viele
überleben nicht. Zweifellos haben diese Menschen unser Mitgefühl verdient. Sie sind das
Opfer einer verfehlten Drogenpolitik. Aber auch die normale Bevölkerung
verdient Schutz. Den Anwohnern im Taunus-Viertel ist die Ansiedlung des Drogenzentrums
nicht zuzumuten!
Pro Köln kandidiert im September 2004 erstmals als unabhängige Wählervereinigung zur
Kommunalwahl, selbstverständlich auch für die Vertretung des Stadtbezirkes Kalk, zu dem
Humboldt/Gremberg gehört. Unser Spitzenkandidat für die Kalker Bezirksvertretung,
Wolfgang Speck, und die pro-Köln-Ratskandidatin Regina Wilden haben vor Ort Kontakt zu
den Betroffenen aufgenommen, um den politischen Widerstand gegen das Drogenzentrum zu
unterstützen. Ein gutes Wahlergebnis für pro Köln (nicht nur, aber auch im
Taunusviertel) könnte die Drogenpläne der Stadt Köln zum Kippen bringen!

Vereinsschild des Junkie Bundes. |

Kinderspielplatz in unmittelbarer Nähe des Drogenzentrums. |
4. November 2003:
Linke Szene verwüstet Gaststätte in Deutz
Die linke Kölner Szene hat am Abend des 4. November 2003 eine Gaststätte in
der Siegburger Straße in Deutz verwüstet und dabei 10 Menschen verletzt, zwei davon
schwer. Die Bürgerbewegung pro Köln e.V. hatte zunächst zu einer
Bürgerversammlung in die Gaststätte "Poller Haus" am Poller Markt eingeladen,
um die pro-Köln-Petition gegen den geplanten Bau einer Zentralmoschee in Köln zu
beraten. Nachdem bekannt wurde, daß Angehörige des linken politischen Spektrums diese
Versammlung überfallen wollten, sah sich der Gastwirt derart unter Druck gesetzt, daß er
die Veranstaltung abblies. Die Bürgerbewegung mußte deshalb die Versammlung nach Deutz
umleiten.
Als gegen 20.15 Uhr die ersten gewaltbereiten Linksextremisten das Lokal erreichten und
die Erstürmung der Gaststätte vorbereiteten, rief das pro-Köln-Vorstandmitglied Bernd
M. Schöppe, das sich in der Gaststätte befand, zwei Mal über die 110 die Polizei zu
Hilfe. Die Beamten reagierten aber auf diesen Hilferuf unverständlicherweise nicht. Gegen
20.45 Uhr - also gut eine halbe Stunde nach dem Notruf - wurde das Gasthaus dann
tatsächlich erstürmt. Die Linken warfen Aschenbecher und Stühle durch die Gaststätte
und versprühten Säure. Zudem schlugen sie mit Flaschen und anderen Gegenständen wahllos
auf die anwesenden Gäste ein, wobei sie zwischen pro-Köln-Mitgliedern und den
Stammgästen des Lokas keinen Unterschied machten.
Bei den beiden Schwerverletzten, die mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht
werden mußten, handelte es sich um einen Mann von Mitte 40 aus Poll, der nicht Mitglied
von pro Köln ist - er trug eine klaffende und stark blutende Wunde am Kopf davon; ein
Linker hatte mit einer Bierflasche auf ihn eingeschlagen -, und um die
pro-Köln-Ratskandidatin Regina Wilden, der Säure in die Augen gesprüht wurde. Zudem
erlitt ein Gast, der mit der pro-Köln-Versammlung nichts zu tun hatte, Augenverletzungen
und erhebliche Verletzungen an der Nase, die vor Ort ambulant behandelt werden mußten.
Zu dem Überfall erklärt die Vorsitzende von pro Köln, Judith Wolter:
"Der Abend des 4. November 2003 hat gezeigt, wie es zugeht, wenn politisch
motivierten Gewalttätern Narrenfreiheit gewährt wird. Die Kölner Polizeiführung hat
sich faktisch mit den regierungsnahen linken Schlägerbanden verbündet. Von Anfang an
ging es der Einsatzleitung nur darum, die friedliche Versammlung von pro Köln zu
verhindern - und genau das war auch die Zielsetzung der roten Schläger. Gemeinsam
versuchen Polizeiführung und linker Mob, Demokratie in Köln unmöglich zu machen.
Grundgesetztreue Bürger sollen mit Brachialgewalt daran gehindert werden, oppositionelle
politische Versammlungn durchzuführen. Ich fühle mich an die Zustände im Dritten Reich
erinnert. In den 30er Jahren sah die Polizei bekanntlich weg, als die SA die Synagogen
angezündet hat.
Auch in Köln darf Gewalt kein legitimes Mittel politischer Auseinandersetzungen
werden. Wehret den Anfängen!"
2. November 2003:
"Pro Köln" Nr. 4 ist erschienen
Die vierte Ausgabe der Zeitung "Pro Köln" ist erschienen.
Erstmals
wird die Informationsschrift der Bürgerbewegung an rund 8.000 Kölner Haushalte
verschickt. Der Verteiler wächst mit jeder Ausgabe. Schwerpunktthema ist die Aufstellung
der Wahlbewerber von pro Köln für die Kommunalwahl im September 2004. Die Zeitung ist im
Internet abrufbar: Seite 1 /
Seite 2 /
Seite 3 /
Seite 4
29. Oktober 2003:
König-Fahd-Akademie macht weiter
Die umstrittene König-Fahd-Akademie in Bonn soll nicht geschlossen werden,
sondern den Schulbetrieb unter Auflagen fortsetzen.
Der Kölner
Regierungspräsident Jürgen Roters gibt sich optimistisch: "Die Mißstände an der
Schule werden abgestellt."
"Für extremistische und verfassungsfeindliche Aktivitäten an der
König-Fahd-Akademie und ihrem Umfeld gibt es keinen Platz", sagt der
Regierungspräsident. Es solle geprüft werden, ob alle 465 Schüler von der regulären
Schulpflicht befreit werden können. Bei 211 arabischen Schülerinnen und Schülern mit
deutschem Pass müßten dabei besonders strenge Maßstäbe angelegt werden. Dadurch werde
sich die Zahl der König-Fahd-Schüler möglicherweise verringern.
Die Akademie soll sich künftig allein auf ihren schulischen Auftrag beschränken,
wünscht sich Roters. Dem Schulleiter wurde die Auflage erteilt, künftig keine
außerschulischen Veranstaltungen an der Akademie mehr zuzulassen. Wer im Verdacht steht,
Kontakte zu islamistischen Extremisten bzw. Terroristen zu haben, darf offiziell keinen
Zutritt zu der Lehreinrichtung mehr bekommen. Die Lehrer dürfen nicht zur Gewalt aufrufen
und ihren Schülern keine fundamentalistischen Glaubensgrundsätze vermitteln. Der
Regierungspräsident gestand aber ein, daß an der Akademie weiterhin nach einem
saudi-arabischen Lehrplan unterrichtet wird.
Pro Köln meint: Wehret den Anfängen! Gerade die Saudis haben sich eine besonders
radikale Auslegung des Islam zueigen gemacht. Wer will kontrollieren, ob sich die Träger
der Akademie an die erteilten Auflagen halten? Pro Köln fordert die Schließung der
König-Fahd-Akademie!
Zum
Tod von Erwin K. Scheuch
Erwin K. Scheuch ist am 13. Oktober
im Alter von 75 Jahren gestorben.
Der Soziologe war mit offensiver Kritik am
Parteiensystem und an der Selbstbedienungsmentalität vieler Politiker überall im
etablierten Politikbetrieb angeeckt. Seine Arbeiten über Cliquen, Klüngel und Mittelmaß
in der Politik machten den streitbaren Wissenschaftler weit über die Grenzen der Domstadt
hinaus bekannt. Scheuch nahm kein Blatt vor den Mund, wenn es darum ging, den Niedergang
der politischen Kultur in Deutschland anzuprangern: "Krumme Taktiken sind heute
üblich geworden. Seilschaften verhindern, daß gute Leute nach vorne kommen",
kritisierte er. Die Bundesrepublik entwickele sich zur "besten DDR, die es je
gab", beklagte Scheuch, der ein "ungeheures Qualitätsproblem beim Personal der
politischen Parteien" diagnostizierte.
Der Kölner mußte nicht weit reisen, um
seine politischen und soziologischen Thesen in der Wirklichkeit bestätigt zu finden. Der
Skandal um den Bau einer Müllverbrennungsanlage in der Domstadt und die zahlreichen
Korruptionsaffären, die nacheinander SPD und CDU einholten, gaben ihm Recht.
Als Konservativer war Scheuch 25 Jahre lang
Mitglied der CDU. 1997 kehrte er der Partei den Rücken und trat aus. Anlaß war die
Dienstflug-Affäre der damaligen Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth, Grund aber war die
große Distanz, die längst zwischen Scheuch auf der einen und dem gesamten etablierten
politischen Apparat auf der anderen Seite entstanden war.
Im Jahre 1961 wurde Dr. Erwin K. Scheuch im
Fach Soziologie an der Universität zu Köln habilitiert. Bis zu seiner Emeritierung 1993
lehrte in Köln, war aber auch lange Zeit als Dozent in den USA tätig. Seine Kritik an
der Politik der US-Regierung basierte auf einer profunden Kenntnis der amerikanischen
Verhältnisse: "Die Bush-Clique sabotiert Europa, denn sie will Europa nicht als
Gegenmacht." |
12. Oktober 2003:
PDS diskriminiert Anti-Diskriminierungs-Beauftragte
Dem PDS-Ratsmitglied Jörg Detjen mißfällt, daß die
Anti-Diskriminierungs-Beauftragte beim Interkulturellen Referat der Stadt Köln, Marianne
Heck, mit pro-Köln-Vertretern eine Unterhaltung über
den geplanten Bau einer Groß-Moschee geführt hat.
In alter SED-Manier ist
Detjen der Auffassung, das Aufkommen abweichender Meinungen solle mit repressiven
Maßnahmen unterbunden werden. Im Ausschuß für Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen
stellte PDS-Detjen eine Anfrage, in der es hieß:
"Ich hatte erst vermutet, daß man das Amt reingelegt hatte. Das ist aber nicht
der Fall. Das Interkulturelle Referat unter Leitung von Frau Nolden hat 'pro Köln' von
sich aus angesprochen. Ich gehe davon aus, daß der Oberbürgermeister davon nichts
wußte, deshalb stelle ich eine entsprechende Frage überhaupt nicht. Wußte aber der
zuständige Dezernent davon?
'Pro Köln' wird zur Kommunalwahl 2004 kandidieren und nutzt alle Möglichkeiten, in
der Öffentlichkeit als salonfähig zu erscheinen. Deshalb wirbt sie auch im Internet.
Jetzt unter anderem mit dem Bericht über das Gespräch im interkulturellen Referat.
Wie verhindert die Stadtverwaltung, daß derartige Vorgänge sich wiederholen?
1. Ist rechtlich gerüft worden, ob der Bericht in allen Tatsachen richtig ist und
eventuell angefochten werden kann?
2. Wäre es nicht sinnvoll, alle Amtsleiter über den Vorgang zu unterrichten und zu
warnen?
3. Es sollte erneut geprüft werden, ob die Namensgebung 'pro Köln' anfechtbar ist. Es
gibt ja auch einen Interessenverband von Hotelbetrieben, dem auch Vertreter der Stadt
Köln angehören, der sich 'pro Köln' nennt?"
Stadtdirekor Winkelhog soll, laut PDS-Detjen, die Anfrage als "Anregung"
betrachtet haben, die es zu prüfen gelte. Statt den Schrieb der Partei der Mauermörder
in den Papierkorb zu werfen. Marianne Heck wurde stadtintern derart unter Druck gesetzt,
daß sie sich Ende September drei Mal bei pro Köln telefonisch gemeldet und angefragt
hat, ob es nicht möglich sei, die Sache unter den Tisch zu kehren und den Bericht über
das Gespräch im interkulturellen Referat von der pro-Köln-Seite zu löschen. Sie ließ
dabei durchblicken, daß sie massiv unter Druck gesetzt worden ist.
Es steht also offensichtlich schlecht um Demokratie und Meinungsfreiheit bei der Stadt
Köln. Und ausgerechnet ein Vertreter jener Partei, die 40 Jahre lang 17 Millionen
Deutsche eingemauert und als Handlanger der Sowjetunion nach der Nazi-Diktatur das zweite
totalitäre Unrechtsregime auf deutschem Boden installiert hat, wird von Vertretern der
Stadt als kompetener Stichwortgeber für den Umgang mit politisch Andersdenkenden
akzeptiert.
Es wird Zeit, daß einer neuer, freiheitlicher Wind durchs Rathaus weht. Der Wähler
hat es in der Hand, am 26. September 2004 die Demokratie zu stärken und ein Zeichen für
Meinungsfreiheit zu setzen: durch sein Kreuz bei pro Köln!
8. Oktober 2003:
Streit um Kaplan geht weiter
Der "Kalif von Köln", Metin Kaplan, hat ebenso
wie die Bundesrepublik Deutschland gegen die Entscheidungen des Kölner
Verwaltungsgerichts Berufung eingelegt, das Kaplans Klage gegen den Widerruf des Asyls
abgewiesen hatte. Entsprechende Anträge seien beim Oberverwaltungsgericht (OVG)
in Münster eingegangen, teilt das Gericht mit. Dagegen beantragte Kaplan nun die
Zulassung der Berufung. Das Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge
wiederum habe Berufung gegen die Entscheidung eingelegt, daß Kaplan nicht in die Türkei
abgeschoben werden darf. Der 8. Senat des OVG sei bemüht, über die Anträge möglichst
zügig zu entscheiden, teilte das Gericht weiter mit. Ein Sprecher sagte, voraussichtlich
sei noch in diesem Jahr mit einer Entscheidung zu rechnen.
Nach der Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln darf Kaplan
nicht in die Türkei abgeschoben werden, weil ihm dort ein nicht rechtsstaatliches
Verfahren drohe. Zugleich hatte das Gericht bestätigt, daß der Widerruf seiner
Asylanerkennung rechtmäßig ist. Da der Chef der verbotenen islamistischen Bewegung
"Kalifatstaat" wegen öffentlicher Aufforderung zum Töten zu vier Jahren Haft
verurteilt worden war, sei die Entscheidung des Bundesamts rechtens, ihm den Status als
Asylberechtigter abzuerkennen. Zudem bestehe die Gefahr, daß Kaplan wieder straffällig
werde.
2. Oktober 2003:
El Kaida hat Kontakte zur Bonner Fahd-Akademie
Nach einem Bericht des ARD-Fernsehmagazins Panorama hat die islamistische
Terrororganisation El Kaida Verbindungen zur König-Fahd-Akademie in Bonn.
Ein
Sprecher der Bonner Polizei hat Ermittlungen bestätigt. Eine Verbindung der Islamisten
zur von Saudi-Arabien finanzierten Fahd-Akademie, die aus einer Schule und einer
angeschlossenen Moschee besteht, wollte der Polizei-Sprecher aber nicht ziehen. "Es
gibt kein Ermittlungsverfahren gegen die Akademie." Er bestätigte aber, daß es in
der Region Bonn Durchsuchungen bei mehreren Verdächtigen gegeben habe. Über Ergebnisse
wollte er nichts mitteilen. "Es hat auch keine Durchsuchungen in der Fahd-Akademie
gegeben", sagte er. Das nordrhein-westfälische Innenministerium erklärte, vor allem
2002 seien auffälig viele verdächtige Personen aus dem gesamten Bundesgebiet in den Raum
Bonn gezogen.
"Panorama" hat einen Videoclip
ins Internet gestellt, der in der Moschee der Fahd-Akademie verdeckt gefilmte Aufrufe zum
heiligen Krieg wiedergibt. (RealPlayer erforderlich) Die Muslime werden vom Imam aufgefordert,
andere Menschen dem Willen Allahs zu unterwerfen.
Die Fahd-Akademie hat nach Angaben der Bezirksregierung Köln als obere
Schulaufsichtsbehörde rund 470 Schüler, von denen knapp 200 die deutsche
Staatsangehörigkeit besitzen. Derzeit werde die Schule in Bonn überprüft, sagte ein
Sprecher. Die Schule sei eine so genannte Ergänzungsschule, in der Schüler unterrichtet
würden, die später zumeist im Ausland lebten. Nach Erkenntnissen der Bezirksregierung
wird mehr islamische Religion und Arabisch als Deutsch gelehrt.
26. September 2003:
Pro Köln stellt Kandidaten für die Kommunalwahl 2004 auf
Engagierter und frecher Wahlkampf angekündigt
Die Bürgerbewegung pro Köln e.V. hat am 25. September im Rahmen einer
außerordentlich gut besuchten Mitgliederversammlung in Holweide ihre Kandidaten für die
Kommunalwahl 2004 aufgestellt. Spitzenkandidatin für die Wahl des Stadtrates ist
Judith Wolter, 25, Juristin. Auf Platz 2 der Rats-Reserveliste folgt Manfred Rouhs, 38,
Verleger. Auf Listenplatz 3 wurde Bernd M. Schöppe gewählt, 31, Schriftsetzer. Platz 4
belegt Regina Wilden, 57 Jahre, Hausfrau. Auf Platz 5 kandidiert Rechtsanwalt Volker Jung,
34. Die folgenden Plätze nehmen ein: 6.) Dieter Hillgruber, 67, Diplom-Kaufmann - 7.)
Sandra Ahlburg, 33, Bankangestellte - 8.) Rudolf Schäfers, 61, Lehrer - 9.) Wolfgang
Speck, 44, Technischer Zeichner und 10.) Heiko Täubner, 59, Handwerksmeister. Insgesamt
umfaßt die Reserveliste 26 Bewerber. Zudem wählte die Mitgliederversammlung einen
Bewerber für jeden der 45 Kölner Wahlkreise sowie eine Reihe von Ersatzkandidaten.
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Gute Stimmung und politischer Einsatzwille prägten die
Kandidatennominierung am 25. September. Sitzend links: Rechtsanwalt Markus Beisicht, der
die Versammlung leitete. Stehend: Judith Wolter |
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Die Zählkommission bei der Arbeit. Für jeden einzelnen Wahlgang war ein
Stimmzettel auszufüllen - die Auszählung war stundenlange Fleißarbeit. |
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Auch für die neun Kölner Bezirksvertretungen hat pro Köln Kandidaten aufgestellt. In
der Innenstadt treten u.a. Judith Wolter (Platz1) und auf Platz 2 Volkmar Nusko, 32,
Werkschutzfachkraft, an. In Rodenkirchen belegen Bernd M. Schöppe und Richard Schöppe,
24, Kaufmann, die Listenplätze 1 und 2. In Lindenthal stellen sich auf Platz 1 Sandra
Ahlburg und auf Platz 2 der Schneidermeister Hans-Willi Wolters, 52, dem Votum des
Wählers. In Ehrenfeld kandidieren u.a. Heiko Täubner (Platz 1) und der pensionierte
Polizeibeamte Eberhard Völsen, 65, (Platz 2) für pro Köln. In Nippes stehen u.a.
Manfred Rouhs auf Platz 1 und auf Platz 2 der Diplom-Ingenieur Joachim Meyer, 52, zur
Wahl. Auf Platz 1 der Bezirksvertretungs-Liste für Chorweiler kandidiert Dieter
Hillgruber, gefolgt u.a. von Martin Schöppe, 21, Einzelhandels-Kaufmann. Auf der
Mülheimer Liste steht Volker Jung zur Wahl. In Kalk tritt u.a. Wolfgang Speck an. In Porz
bewerben sich auf Listenplatz 1 Regina Wilden und auf Platz 2 Rudolf Schäfers um ein
Bezirksvertretungs-Mandat.
Im Anschluß an die Kandidaten-Aufstellung wählte die Mitgliederversammlung von pro
Köln sodann einen neuen Vorstand. Judith Wolter wurde im Amt bestätigt. Ihr neuer
geschäftsführender Stellvertreter ist Rechtsanwalt Markus Beisicht, 39. Zweiter
Stellvertreter ist Bernd M. Schöppe. Sieben Beisitzer vervollständigen das Gremium:
Regina Wilden, Manfred Rouhs, Sandra Ahlburg, Eberhard Völsen, Wolfgang Speck, Heiko
Täubner und Manuela Müller.
Judith Wolter betonte in ihrer Schlußansprache den bemerkenswerten Erfolg der
aktuellen Unterschriften-Sammlung von pro Köln gegen den Bau einer Groß-Moschee in der
Domstadt. Mehr als 15.000 Kölner haben bereits diese Petition mit ihrer Unterschrift
unterstützt. Als nächstes gelte es nun, die rund 2.000 für den Wahlantritt von pro
Köln erforderlichen Unterstützungsunterschriften beizubringen. Wolter kündigte für die
Kommunalwahl am 26. September 2004 einen massiven Wahlkampf an: "Wir haben nur einen
Etat von etwa 150.000 Euro. Die meiste Wahlkampf-Arbeit werden unsere Mitglieder leisten
müssen - ehrenamtlich. Es gilt, flächendeckend im gesamten Stadtgebiet Profil und
Präsenz zu zeigen. Wir werden aus der Kommunalwahl eine Volksabstimmung über die
Groß-Moschee machen. Gerade nach dem jüngsten Korruptions-Skandal in der Kölner CDU,
deren Funktionäre offensichtlich keinen Deut besser sind als ihre Klüngelbrüder von der
SPD, hat pro Köln gute Chancen, als seriöse, demokratische Alternative von rechts im
nächsten Stadtrat eine Fraktion zu bilden."
20. September 2003:
Gerangel um Moschee-Standort
Die FDP-Fraktion im Kölner Stadtrat will möglichst schnell den ersten
Spatenstich für eine repräsentative Mosche im Rechtsrheinischen setzen lassen.
Nachdem
die Verwaltung lange Zeit kein geeignetes Grundstück für einen solchen Bau gefunden hat,
machten die Liberalen im Stadtentwicklungsausschuß Druck. Auf die Bemühungen der FDP hin
wird jetzt die Bezirksvertretung Kalk in Beratungen für einen Bebauungsplan den Vorschlag
mit einfließen lassen, auf einem privaten Grundstück zwischen Stadtautobahn,
Kalk-Mülheimer-Straße, Wipperfürther Straße und Kunftstraße eine Mosche zu bauen.
Damit sei endlich ein geeignet großes Areal gefunden, dessen Eigentümer sich "die
Nutzung durch ein Moschee vorstellen könnte", berichtet die "Kölnische
Rundschau" vom 20. September.
Selbstverständlich wird pro Köln den Bürgern vor Ort zeitnah Gelegenheit geben, mit
einer Petition gegen diesen jüngsten Moscheebau-Plan der Kölner Stadtspitze Stellung zu
beziehen.
19. September 2003:
Gespräch über die Zentralmoschee
Am 19. September 2003 fand erstmals ein ausführliches Gespräch zwischen
Vertretern der Stadt Köln und der Bürgerbewegung pro Köln über den geplanten Bau der
Zentralmoschee statt. Frau Marianne Heck, die Anti-Diskriminierungs-Beauftragte
beim Interkulturellen Referat der Stadt Köln, hatte die Vorsitzende von pro Köln, Judith
Wolter, und das pro-Köln Vorstandsmitglied Manfred Rouhs in ihr Büro im Stadtteil Kalk
eingeladen. Anlaß der Besprechung waren kontroverse Auseinandersetzungen in der
Bevölkerung um das pro-Köln-Flugblatt "Gegen den Bau einer Groß-Moschee", das
bislang mit rund 180.000 Exemplaren im Stadtgebiet verteilt worden ist.
Frau Heck war von politischen Gegnern der Bürgerbewegung pro Köln auf das Flugblatt
aufmerksam gemacht worden. Sie räumte ein, daß der multi-kulti-kritische Flugblatt-Text
entgegen den Einschätzungen der pro-Köln-Gegner objektiv keine Diskriminierung von
Ausländern darstellt, sondern eine legitime politische Meinungsäußerung, zeigte aber
Verständnis für die subjektive Auffassung des Flugblatt-Textes als diskriminierend durch
die pro-Köln-Kritiker. Und Frau Heck betonte, nach ihrer Meinung solle pro Köln
deutlicher unterscheiden zwischen islamistischen Fundamentalisten auf der einen und der
breiten Mehrheit der Moslems auf der anderen Seite: die Muslime seien regelmäßig
durchaus bereit, deutsche Gesetze anzuerkennen. Verständnis zeigte Frau Heck, die selbst
griechischer Herkunft ist und orthodox erzogen wurde, für die Vorbehalte der
Bürgerbewegung pro Köln gegen die türkisch-islamistische Vereinigung Milli Görus, die
nach pro Köln vorliegenden Informationen im Trägerverein Kölner Zentralmoschee mit zwei
Vertretern integriert ist. Es sei durchaus noch nicht sicher, daß die Zentralmoschee
tatsächlich errichtet wird; innerhalb der dafür zuständigen städtischen Gremien würde
das Projekt kontrovers diskutiert werden, sagte Frau Heck.
Die beiden pro-Köln-Vertreter betonten, es ginge bei der Petition nicht darum, mit
"den Ängsten der Menschen" zu spielen oder ausländerfeindliche Stimmungen
auszunutzen. Manfred Rouhs versprach, daß die kritischen Anmerkungen der
Anti-Diskriminierungs-Beauftragten beim Abfassen künftiger pro-Köln-Flugblätter
berücksichtigt werden. Pro Köln wird indessen selbstverständlich mit der Petition
"Gegen den Bau einer Groß-Moschee" am Ball bleiben und bis Jahresende mehrere
zehntausend Unterschriften gegen dieses Prestige-Projekt der Kölner Stadtspitze vorlegen,
das offensichtlich - wie aus den Äußerungen von Heck hervorging - durchaus noch
politisch verhindert werden kann.
13. September 2003:
Deutsche rechtlos im eigenen Land?
Darf eine türkische Vermieterin einem Mieter die Wohnung kündigen, nur weil
er Deutscher ist? Eigentlich nicht, möchte man meinen. Umgekehrt wäre die Sache
ein rassistischer Skandal: Ein deutscher Vermieter, der einem türkischen Mieter sagen
würde, er solle ausziehen, weil er an Türken nicht mehr vermieten wolle, würde sich
wahrscheinlich auf der Anklagebank vor dem Strafgericht wiederfinden. Im Falle eines
Mietstreites in Vingst entschied nun aber das Amtsgericht Köln gegen einen Mieter, dem
seine Vermieterin mitgeteilt hatte, sie sei nicht daran interessiert, deutsche Mieter in
ihrem Haus zu haben, er solle ausziehen. Und das kam so:
Zwischen einem deutschen Mieter und seiner türkischen Vermieterin kam es zum Streit,
weil der Mann laut Mietvertrag das Recht hatte, sperrige Gegenstände in seinem Keller zu
lagern, ihm tatsächlich aber keine Möglichkeit gegeben wurde, von diesem Recht Gebrauch
zu machen. Der Mieter behielt deshalb einen Teil der Miete ein. Die Vermieterin suchte ihn
auf und sagte ihm, er solle ausziehen, weil er nicht zahle und sie in ihrem Haus ohnehin
keine deutschen Mieter haben wolle. Der Mann erklärt der Dame daraufhin, wenn dem so sei,
solle sie sich ein Haus in der Türkei kaufen, da würde sie von deutschen Mietern nicht
belästigt werden, und er ergänzte, nachdem sich beide Seiten beschimpft hatten, sie
solle sich zudem mit deutschen Umgangsformen vertraut machen. Die Vermieterin fühlte sich
durch diese Äußerungen beleidigt und kündigte nunmehr das Mietverhältnis fristlos.
Zurecht, sagt das Amtsgericht Köln. Die Äußerungen des Mieters seien zwar keine
grobe Beleidigung, aber eine subtile, hintergründige Form der Verächtlichmachung. Die
Vermieterin müsse es nicht hinnehmen, zu einer Orientierung an deutschen Umgangsformen
aufgefordert zu werden. Der Mieter habe mit dieser Formulierung die türkischen
Umgangsformen schlecht machen wollen. Es sei der Vermieterin nicht zuzumuten, das
Mietverhältnis mit einem solchen Ausländerfeind fortzusetzen.
Pro Köln meint:
Das Urteil ist ein Skandal. Es liegt doch auf der
Hand, daß ein Mieter, dem gesagt wird, er sei unerwünscht, nur weil er Deutscher ist,
flapsig reagiert und in der gleichen unfreundlichen Tonlage kontert. Die Justiz tut gut
daran, Ausländer vor Diskriminierung zu schützen. Aber auch die Deutschen haben ein
Recht darauf, im eigenen Land nicht diskriminiert zu werden. Toleranz darf keine
Einbahnstraße sein.
28. August 2003:
Metin Kaplan bleibt in Köln
Metin Kaplan, der "Kalif von Köln", darf nicht in die Türkei
abgeschoben werden. Das hat das Verwaltungsgericht entschieden. Eine Abschiebung
verstoße gegen Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention, urteilten die
Kölner Richter. Dem Islamistenführer drohe in der Türkei ein Strafverfahren, das
"mit rechtsstaatlichen Grundsätzen nicht vereinbar" sei, heißt es zur
Begründung.
Zugleich bestätigte das Gericht jedoch die Entscheidung des Bundesamts für die
Anerkennung ausländischer Flüchtlinge, Kaplans Status als anerkannter Asylbewerber zu
widerrufen. Als Grund nannten die Richter die Verurteilung Kaplans zu einer vierjährigen
Haftstrafe, die der Führer des verbotenen "Kalifatsstaats" mittlerweile
abgesessen hat.
Die Verwaltungsrichter werteten es als Hindernis für eine Abschiebung, daß Kaplan in
der Türkei möglicherweise auf Grund von Aussagen verurteilt werden könnte, die mit
Folter erzwungen worden seien. Damit schloss sich das Kölner Gericht der Rechtsaufassung
des Oberlandesgericht Düsseldorf an, das die von der Türkei beantragte Auslieferung
Kaplans aus denselben Gründen als unzulässig verworfen und den Islamamistenführer auf
freien Fuß gesetzt hatte.
Die Klage Kaplans gegen den Widerruf seiner Asylberechtigung wies das
Verwaltungsgericht dagegen zurück. Zur Begründung hieß es, auch nach Verbüßung der
Haftstrafe bestehe bei Kaplan "die Gefahr, daß er wieder straffällig wird".
Trotz dieses Urteils steht Kaplan nach Angaben eines Gerichtssprechers wegen des
gleichzeitigen Verbots seiner Abschiebung ein Bleiberecht in Deutschland zu.
Gegen die Urteile kann noch beim Oberverwaltungsgericht Münster Berufung eingelegt
werden.
Pro Köln merkt dazu an: Offensichtlich war es ein politischer Fehler, in großer Zahl
Menschen aus fremden Kulturkreisen, in denen keine rechtsstaatlichen Verhältnisse
herrschen, nach Deutschland zu holen, denn die Probleme dieser fremden Kulturkreise werden
dadurch zu unseren eigenen Problemen. Ein Land wie die Türkei, wo gefoltert wird und wo
die Rechtsstaatlichkeit strafrechtlicher Verfahren nicht gewährleistet ist, darf nicht
Mitglied der EU werden. Ansonsten würden alle türkischen Staatsbürger in Deutschland
Niederlassungsfreiheit bekommen - was wohl als Einladung an sämtliche türkischen Kalifen
zur Wohnsitznahme in Deutschland ausgelegt werden könnte.
10. August 2003:
Chaotenlager aufgelöst
Mit einer Woche Verspätung hat Kölns Polizeipräsident Klaus Steffenhagen die
pro-Köln-Forderung nach Verbot und Auflösung des "Antifa Grenzcamps" auf den
Poller Rheinwiesen umgesetzt. Mehrere Hundertschaften der Polizei machten dem
"antifaschistischen" Spuk ein Ende. Polizei und Stadt Köln hatten zunächst den
"Grenzcampern" Gelegenheit gegeben, 84 Straftaten zu begehen: das Spektrum der
Vorwürfe reicht von Verstößen gegen das Versammlungsgesetz über Sachbeschädigung und
Vandalismus bis hin zum schweren Landfriedensbruch. Als erstes besuchten die
"Grenzcamper" am 1. August die Wohnung des pro-Köln-Vorstandmitgliedes Manfred
Rouhs in der Sülzburgstraße unweit der Universitätsklinik, brüllten Parolen und
blockierten die Straße. Dann versuchten sie, das Bundesverwaltungsamt an der Amsterdamer
Straße in Riehl zu stürmen und den "Lidl"-Markt auf der Siegburger Straße in
Poll auszuräumen. Nicht einmal der Dom war ihnen heilig: auch in das Gotteshaus wollten
sie eindringen, scheiterten aber an der Polizei und an den Domschweizern. Dabei bewarfen
Sie einen Polizeibuss mit aus der Verankerung gerissenen Straßenschildern. Sie
belästigten Mitarbeiter von IKEA und des Hotels "Ibis". Insgesamt wurden drei
Dutzend "Grenzcamper" festgenommen, aber meist nach kurzer Zeit wieder auf
freien Fuß gesetzt. Zuletzt hatten die Chaoten Beutel mit Kot und Urin abgefüllt und
damit die Polizei beworfen.
Aus der Sicht der "Antifaschisten" dürfte das "Grenzcamp" trotzdem
als Erfolg gewertet werden. Ging es den Kriminellen doch nach eigenem Bekunden darum,
"Sand ins Getriebe des öffentlichen Lebens" der Domstadt zu streuen. Das ist
ihnen gelungen. Nur etwa 300 "Grenzcamper" hielten eine Woche lang insgesamt
10.000 Polizisten in Bewegung, die in diversen Schichten aus ganz Nordrhein-Westfalen
herangeführt werden mußten. Tag für Tag spielte die "Antifa" mit einer
schafsgeduldigen Polizei Katz und Maus. Immer wieder kam der Straßenverkehr in Teilen des
Kölner Stadtgebietes zum Erliegen. Erst zum Schluß sorgte die Polizei für Recht und
Ordnung: "Zum ersten Mal mußten wir bei Demonstrationen mit der vollen Ausrüstung
anrücken", beklagt sich Steffenhagen.
Die Kölner Politessen werden in nächster Zeit viele Knöllchen schreiben müssen, um
die Kosten der diversen Polizeiensätze ausgleichen zu können, die das
"Grenzcamp" verursacht hat. Vom 31. Juli bis zum 9. August waren täglich im
Durchschnitt 1.000 Beamte im Einsatz, um den Chaoten ein abwechslungsreiches
Unterhaltungsprogramm zu bieten. Eine Hundertschaft belastet den Steurzahler pro Tag mit
rund 70.000 Euro. Unter dem Strich schlägt das "Grenzcamp" also mit etwa sieben
Millionen Euro Kosten allein für die Polizeieinsätze zu Buche. Dabei war von Anfang an
abzusehen, daß das "Grenzcamp" gewalttätig verlaufen würde. Bereits am 6.
Juni 2003 konnte die Kölner Polizei genau
hier auf dieser Internetseite nachlesen, wie es bei früheren "Antifa
Grenzcamps" zugegangen ist: Chaos und Gewalt waren deren Programm. Deshalb hätte das
"Grenzcamp" gar nicht erst zugelassen werden dürfen. Aus Gesprächen mit
Kölner Polizisten, die mit dem Versammlungswesen zu tun haben, wissen wir, daß die
Beamten unseren Artikel vom 6. Juni 2003 sorgfältig gelesen und den Inhalt "nach
oben" weitergeleitet haben. Dort war ein Schulterzucken die Reaktion. Denn
Polizeipräsident Klaus Steffenhagen und Oberbürgermeister Fritz Schramma hatten
beschlossen, den Chaoten eine Chance zu geben. Diese Chance haben sie gründlich genutzt.
Da darf man sich nicht wundern!
Abhilfe kann die Kommunalwahl im kommenden Jahr schaffen. Bitte wählen Sie pro Köln
als rechtsstaatliches Korrektiv zu den Altparteien in den Stadtrat! Damit in Köln nicht
mehr nur die Falschparker mit der vollen Härte des Gesetzes konfrontiert werden!
2. August 2003:
Gesicht zeigen gegen Gewalt
Die Mahnwache der Bürgerbewegung pro Köln e.V. gegen Gewalt und Extremismus
hat einen umfangreichen Polizeieinsatz und eine stundenlange Vollsperrung der Siegburger
Straße mit sich gebracht - weil gewaltbereite Extremisten die pro-Köln-Demonstranten
angreifen wollten. Am 1. August hatte bereits der Kölner
"Stadt-Anzeiger" unter der Überschrift
"Grenzerfahrung am Rheinufer" darauf hingewiesen, daß die
"Camper für Migrantenrechte" auch vor Sachbeschädigungen und
Körperverletzungen nicht zurückschrecken. Das bewahrheitete sich bereits unmittelbar am
Tag nach dem Erscheinen des Artikels.
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Rund 25 pro-Köln-Mitglieder zeigten an der KVB-Haltestelle
"Drehbrücke" Plakate und Transparente, die von Anwohnern als doppeldeutig
interpretiert worden sind - denn in der Nähe befinden sich die berüchtigten Deutzer
Asylantenschiffe. |
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Im Vordergrund stand die Losung "Nein zur
Gewalt!" und der Aufruf, endlich die diversen bundesweit agierenden Gruppen der
"Antifa" zu verbieten, von denen immer wieder Gewalt und Terror gegen politisch
Andersdenkende ausgeht. |
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"Chaotenlager auflösen" - das fordern auch immer mehr Anwohner
in Deutz und Poll, die nicht verstehen, warum ausgerechnet ihnen jedes städtische Problem
vor die Haustüre gesetzt wird. Nürnberg hatte es abgelehnt, das "Antifa
Grenzcamp" aufzunehmen. Die Stadt Köln aber sprang helfend ein ... |
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"Deutschland abschaffen" forderten dagegen die
"Grenzcamper" auf einem Transparent. PDS-Fahnen wurden neben dieser Losung
gezeigt. Deutschland solle zwischen Frankreich und Polen aufgeteilt werden, verlangten die
"Grenzcamper" in Sprechchören. |
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Nachdem die "Grenzcamper" versucht hatten, den Versammlungsort
der pro-Köln-Anhänger zu stürmen, mußte die Polizei eingreifen. Mehrere
"Antifas" wurden festgenommen. Das Bild zeigt die Fixierung eines linken
Gewalttäters, der brutal auf Polizisten eingeschlagen hat. |
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Diese beiden "Grenzcamper" hatten erfolglos
versucht, das oben gezeigte große pro-Köln-Transparent an sich zu reissen. Sie wurden
von der Polizei festgenommen. Ihnen steht ein Strafverfahren bevor. |
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Außer pro-Köln-Anhängern, "Grenzcampern" und
Polizisten waren eine Handvoll Poller und Deutzer Bürger, die pro Köln unterstützten,
sowie zahlreiche Journalisten vor Ort. Das Bild zeigt Presse-Fotographen, die die
pro-Köln-Plakate ablichten. |
Pro Köln zieht eine positive Bilanz des 2. August, die Vorsitzende Judith Wolter
erklärt dazu: "Die Gewalt der Linken blieb annähernd folgenlos angesichts der
Übermacht der Polizei. Versagt haben aber unsere Kölner Politiker. Wenn sich Nürnberg
erfolgreich gegen eine derartige Zusammenrottung wehren kann, warum muß dann Köln die
Störer auf den Poller Rheinwiesen aufnehmen? - Ich wünsche mir für unsere Stadt als
konstruktive Ergänzung zum rheinischen Frohsinn etwas mehr bayerische
Verhältnisse."
30. Juli 2003:
Mahnwache gegen Gewalt
Am 2. August wird pro Köln um 10.00 Uhr an der KVB-Haltestelle
"Drehbrücke" auf der Siegburger Straße eine Mahnwache gegen Gewalt und
Extremismus durchführen. Die Versammlung richtet sich gegen ein "Antifa
Grenzcamp" auf den Poller Rheinwiesen, das vom 31. Juli bis zum 10. August
stattfinden soll. Von dieser von der Stadt Köln, der Kölner Polizei-Führung und dem
linksextremistischen Düsseldorfer Innenministerium geduldeten bundesweiten
Zusammenrottung gewaltbereiter Polit-Randalierer gehen Gefahren für die körperliche
Unversehrtheit von Kölner Bürgern aus. Pro Köln will insbesondere darauf hinweisen,
daß Gewalt und Terror - auch im rot-grün regierten Nordhein-Westfalen - keine legitimen
oder polizeilich geduldeten Mittel politischer Auseinandersetzungen werden dürfen. Mehr
Informationen zum Hintergrund des "Antifa Grenzcamps" finden Sie
über einen Klick hier.
Die "Antifa" hat auf die Ankündigung der pro-Köln-Versammlung genau so
reagiert, wie man das von Kriminellen erwartet: mit einem Gewaltaufruf. Ein in Poll und
Deutz verbreitetes Plakat dieser Szene fordert dazu auf, am 2. August
"Grenzcamp"-Kritiker mit Pflastersteinen zu bewerfen -
siehe hier -, wobei sich die
"Antifas" selbstverständlich jeden, der anderer Meinung ist als sie, als
"Nazi" mit ausgestrecktem rechten Arm zeichnen. Zuvor will die linke Szene die
Poller Bevölkerung mit einem ab 8.00 Uhr angemeldeten Provokationsmarsch einschüchtern.
18. Juli 2003:
Polizei durchsucht Ehrenfelder Moschee
Die Polizei hat gestern eine Hinterhof-Moschee in Ehrenfeld durchsucht, in der die
Beamten neue Aktivitäten des verbotenen Kalifatstaates des Islamisten Metin Kaplan
vermuten. Es bestehe der Verdacht, daß sich in dem Gebäude in der Lichstraße 24 ein
neuer Vereinssitz der Organisation etabliert habe, ließ das Landes-Innenministerium
verlauten. Ende Mai war Metin Kaplan, der selbst ernannte "Kalif von Köln", aus
der Haft entlassen worden. Der "Kalifatsstaat" und seine Teilorganisationen
waren im Dezember 2001 vom Bundesinnenminister verboten worden. Kaplan hatte bis März
eine vierjährige Gefängnisstrafe wegen eines Mordaufrufes verbüßt. Anschließend war
er in Auslieferungshaft genommen worden. Im Mai wurde er aus der Haft entlassen, weil das
Oberlandesgericht Düsseldorf seine Auslieferung an die Türkei für unrechtmäßig
erklärt hat. Derzeit hat die Stadt Köln ein Reiseverbot gegen Metin Kaplan verhängt.
Das jetzt durchsuchte Gebäude wurde tagelang polizeilich observiert. Aus einem PKW
heraus wurde jede Person fotografiert, die das Objekt betrat oder verließ. Zu den
beobachteten Personen gehört auch Harun Aydin, der im Oktober 2001 am Frankfurter
Flughafen unter Terrorismus-Verdacht festgenommen und kurz darauf wieder freigelassen
worden war. Aydin gilt als Hauptbeschuldigter im aktuellen Verfahren um die Fortsetzung
der Aktivitäten des verbotenen Kalifatstaates, gegen dessen Bestand pro Köln bereits im
November 2001 demonstriert hat, siehe hier.
5. Juli 2003:
"Antifa K" überfällt pro-Köln-Vorsitzende
Auf der Siegburger Straße in Poll hat heute ein Schlägertrupp der
"Antifa K" die Vorsitzende von pro Köln, Judith Wolter, überfallen und brutal
zusammengeschlagen. Die "Antifa"-Schläger zerstörten zudem das
Mobiltelefon der 25jährigen Juristin. Da mehrere Anwohner geistesgegenwärtig sofort die
Polizei riefen, konnte der komplette Schlägertrupp - er umfasste 10 Personen -
festgenommen werden. Die Täter sind teilweise bereits polizeibekannt. Ihre Personalien
wurden aufgenommen, und sie werden für den feigen Überfall im vollen Umfang straf- und
zivilrechtlich einstehen müssen.
Mehrere Gruppen der Kölner "Antifa"-Szene hielten sich am Vormittag des 5.
Juli in Poll auf. Gleichzeitig belieferten pro-Köln-Aktivisten die Haushalte in Poll mit
einer Petition für die Schließung des Asylanten-Übergangsheims in der Salmstraße und
die Verlegung der Asylantenschiffe im Deutzer Hafen. Die "Antifas"
veranstalteten eine regelrechte Menschenjagd auf die Flugblattverteiler von pro-Köln.
Judith Wolter wurde im Evangelischen Krankenhaus Weyertal ärztlich versorgt und einer
Röntenuntersuchung unterzogen. Sie erlitt multiple Prellungen.
Zu dem Vorfall erklärt das pro-Köln-Vorstandmitglied Manfred Rouhs:
"Der Überfall auf Judith Wolter macht das Maß voll. Seit Jahren verübt die
kriminelle Vereinigung 'Antifa K' eine Straftat nach der anderen. Immer wieder wurden
pro-Köln-Mitglieder von Angehörigen der 'Antifa K' überfallen und zusammengeschlagen,
oft auf offener Straße. Ein Verbot der 'Antifa K' ist überfällig. Die Vereinigung
firmiert halb offen, meldet sogar Versammlungen und Infostände an. Ein Verantwortlicher
für die Internetseite der Kriminellen ist bei der DENIC eingetragen. Aber im rot-grün
regierten Nordrhein-Westfalen haben Straftäter offenbar Narrenfreiheit, nicht nur, aber
insbesondere wenn sich ihre Aktivitäten gegen Regierungskritiker wenden. Die
Innenminister in Düsseldorf und in Berlin decken ein bundesweites Netzwerk krimineller
'Antifa'-Gruppen, die vor allem in Wahlkämpfen systematisch Andersdenkende mit Terror
überziehen."
Vom 31. Juli bis zum 11. August will die europäische "Antifa"-Szene auf den
Poller Rheinwiesen campieren. Tausend "Antifas" aus dem gesamten Bundesgebiet
und dem benachbarten Ausland haben ihr Erscheinen angekündigt. Pro Köln fordert ein
Verbot dieser kriminiellen Zusammenrottung.
28. Juni 2003:
Demo gegen Roma-Kriminalität
Rund 500 Kölner Bürger haben am 28. Juni gegen die ausufernde
Roma-Kriminalität in Poll demonstriert. Etwa 50 Linksextremisten aus dem
Spektrum von "Antifa" und PDS versuchten erfolglos, die Versammlung zu
behindern. Sie mußten von der Polizei in Schach gehalten werden. Einen anschließenden
Schweigemarsch durch Poll nahmen die Störer zum Anlaß, die demonstrierenden Bürger als
"Nazis" zu beschimpfen. Die Versammlung wurde von partei- und
organisations-unabhängigen Bürgern angemeldet und von pro Köln unterstützt.
Eine Sprecherin der Poller Bürger schilderte, wie ihr Stadtteil immer wieder von
Kriminellen heimgesucht worden ist. Sie stellte die jährlichen Millionen-Aufwendungen der
öffentlichen Hand für die Unterbringung und Verpflegung von Asylbewerbern, die zu mehr
als 90 Prozent Scheinsylanten - also keine politisch Verfolgten, sondern reine
Wirtschaftsflüchtlinge - sind, den umfangreichen Sparplänen der Stadt Köln gegenüber.
Schulen und Kindergärten sind von der Schließung bedroht, für öffentliche Bäder,
Bibliotheken und andere Einrichtungen ist kein Geld mehr vorhanden - aber für die
Multi-Kulti-Pläne der Klüngelpolitiker werden viele Millionen EURO ausgegeben. Eine
solche Politik stößt mittlerweile bei der Mehrheit der Deutschen auf Widerspruch.
Dabei erteilten die demonstrierenden Poller Bürger jeder Form von
Ausländerfeindlichkeit und Extermismus eine scharfe Absage. Ausdrücklich betonten sie,
daß auch rechtstreue Ausländer zu den Opfern jener Diebesbanden gehören, die die
Kölner Kommunalpolitik den Menschen in Poll in die Nachbarschaft gesetzt haben.
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Auf dem Plakat links steht: "Polizeischutz für Poller Bürger -
nicht nur für Friedman & Co". Die Bevölkerung hat das Problem erkannt. |
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Die "Antifa" rottet sich zusammen, um die
Versammlung zu stören. Und zumindest an diesem Tag wird die Bürger-Forderung nach
Polizeischutz umgesetzt. |
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"Stadtrat opjepass! Irgendwann sind Wahlen!" - Vorfreude auf den
Antritt von pro Köln bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr. |
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Obwohl die Verhältnisse eigentlich eher zum Weinen als
zum Lachen sind, ist den Pollern der Humor nicht vergangen ... |
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Zeitungsberichte klagen das Leid der Kriminalitätsopfer. Immer wieder
haben "Klaukinder" und andere multikulturelle Langfinger in Poll zugeschlagen. |
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Bei den Versammlungsteilnehmern herrschte gute Stimmung.
Von rechts nach links sind die pro-Köln-Vorstandmitglieder Manfred Rouhs, Bernd M.
Schöppe und Markus Beisicht im Bild zu sehen sowie die Vorsitzende von pro Köln, Judith
Wolter. |
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Aufstellung nehmen für den Schweigemarsch. Rund 500 Poller Bürger waren
dem Demo-Aufruf gefolgt. |
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Blick auf den Demozug in Richtung Asylantenheim auf der
Salmstraße in Poll. |
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Die oben bereits dokumentierten Plakattafeln machten die
multi-kulti-kritischen Ziele der Demonstration öffentlich. |
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Zum Schluß versuchte die "Antifa" noch
erfolglos, die Wegstrecke zu blockieren. Dabei beschimpften die Linksextremen die Poller
Bürger als "Nazis". |
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Die Polizei räumt den Weg frei. Da die linke Szene mit nur etwa 50
angereisten Wander-Randalierern sehr schwach vertreten war, dauerten die polizeilichen
Maßnahmen nur wenige Minuten. |
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Nach insgesamt rund zwei Stunden Kundgebung und
Schweigemarsch wurde die Versammlung abgeschlossen - eine überaus gelungene Demonstration
des Unmutes der Kölner Bürger über "Multikultopia". |
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27. Juni 2003:
Sterben die Deutschen aus?
Am 26. Juni referierte Dr. Friedrich Löffler bei pro Köln über
"Multi-Kulturalismus und demographische Entwicklung".
In vielen Kölner
Schulen werden mehr ausländische als deutsche Kinder unterrichtet, berichtete Löffler.
Die Deutschen setzen signifikant weniger Kinder in die Welt als die in Deutschland
lebenden Ausländer. Deshalb werden die Deutschen langfristig aussterben, falls es nicht
zu einer Trendwende kommt, rechnete der Referent den etwa 60 anwesenden
pro-Köln-Mitgliedern und interessierten Kölner Bürgern vor.
Von der demographischen Entwicklung, die wenig Anlaß zu Optimismus gibt,
spannte Dr. Friedrich Löffler einen Bogen zur Asylproblematik und wies insbesondere auf
die große Zahl abgelehnter Asylbewerber hin, die nicht abgeschoben werden, obwohl sie
kein Recht auf Verbleib in der Bundesrepublik Deutschland haben. Der Referent machte den
politischen Unwillen vieler Landes-Innenminister, rechtskräftige richterliche
Entscheidungen für eine Abschiebung auch tatsächlich umsetzen, für die große Zahl der
faktisch geduldeten Scheinasylanten in Deutschland verantwortlich, die den Steuerzahler
jedes Jahr mit Unsummen belasten. Dabei verglich er die Verhältnisse im rot-grün
regierten Nordrhein-Westfalen mit denen in Hamburg, wo unter Innensenator Ronald B. Schill
im Verhältnis fünf Mal mehr abgelehnte Asylbewerber abgeschoben werden als im
bevölkerungsreichsten Bundesland. Dr. Löffler, der selbst Mitglied der Schill-Partei
ist, betonte, daß das Hamburger Beispiel die Möglichkeit einer Trendwende belegt: wo die
Umsetzung des geltenden Rechtes ernsthaft angestrebt wird, ist sie auch durchsetzbar.
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Dr. Friedrich Löffler (stehend) sprach am Abend des 26. Juni 2003 in
Ehrenfeld vor etwa 60 Zuhörern über "Multi-Kulturalismus und demographische
Entwicklung". |
24. Juni 2003:
"Kein Bleiberecht für kriminelle
Flüchtlinge"
Unter diesem Motto demonstrieren Kölner Bürger am Samstag, den
28. Juni 2003, gegen den Mißbrauch des Asylrechtes.
Dabei geht es
selbstverständlich nicht darum, Ausländerfeindlichkeit zu verbreiten. Pro Köln meint
aber mit der Mehrheit der Deutschen: wer unser Gastrecht mißbraucht, um Straftaten zu
begehen, hat in unserem Land nichts verloren. Ort der Demonstration ist der Poller Markt,
Zeit: 11.00 Uhr.
In einem von organisations-unabhängigen, engagierten Bürgern aus Poll
verbreiteten Demoaufruf für den 28. Juni wird zur Erläuterung des Anliegens der
Demonstranten erklärt:
"Bei vielen Poller Bürgern ist seit langem die Schmerzgrenze dessen
überschritten, was uns hier die Kölner Klüngelpolitiker schon vor Jahren vor unsere
Haustür geknallt haben, nämlich viele Illegale, die vorgaben, aus Kriegsgebieten
(Bosnien, Kosovo etc.) geflüchtet zu sein, und sich hier zu einem großen Teil als
Schläger und äußerst Kriminelle entpuppten. Es vergeht fast kein Tag, an dem nicht
etwas über 'Täter aus dem ehemaligen Jugoslawien' in der lokalen und überregionalen
Presse berichtet wird. Das geht vom Handtaschenraub, Wohnungseinbruch, Autodiebstahl bis
hin zum Raubüberfall. Endlich wurde gegen einen bekannten Roma, der Sozialhilfe bezogen
hatte, nun zum zweiten mal Haftbefehl erlassen. Der erste Haftbefehl wurde gegen Zahlung
einer Kaution in Höhe von 10.000 EURO aufgehoben. Wir und unsere ausländischen
Mitbürger in Poll erleben tagtäglich, wie sich das Verhalten bestimmter Roma auf unser
Alltagsleben auswirkt. Da wird permanent die Schmerzgrenze des Erträglichen derart
überschritten, dass viele Poller, wie schon geschehen, an den Wegzug denken. Das
Rechtsempfinden vieler Bürger ist angesichts der Ohnmacht der Kölner Stadtverwaltung und
der Untätigkeit seitens der Justiz und der Jugendämter weitgehend gestört. Empfunden
wird auch, daß Täterschutz bei der Lokalpresse, der Polizei und der Justiz vor
Opferschutz geht.
Da lesen wir z.B. im KStA vom 18.03.03: '11.543 mal schlugen die
Langfinger (nicht nur Roma) im Jahr 2003 zu ein einsamer Bundesrekord. Die
Polizeiführung gab den schwarzen Peter weiter an die Justiz und Politik. Fast 90 Prozent
der Täter seien illegale, in Köln geduldete Flüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien.
Mehr als die Hälfte von ihnen seien Kinder und Jugendliche, sagte Polizeipräsident
Steffenhagen. Etwa 75 minderjährige Intensivtäter gehen >professionell ihrem
Gewerbe> nach. Kaum einmal gelinge es, jugendliche Serientäter zu verhaften, weil die
Justiz nicht mitmache. Aufenthaltsbeendende Massnahmen sind rechtlich nur schwer
durchzusetzen und gelingen selten.'
Diesen von 'Bürgerkriegen traumatisierten' Menschen ist es durch ihr
bürgerfeindliches Verhalten gelungen, das nun viele Kölner und Touristen lange Zeit
traumatisiert sein werden. Die Stadt Köln hat im Moment nichts anderes zu tun, als den
totalen sozialen und kulturellen Kahlschlag durchzupauken. Kinderhorte, Jugendzentren und
Tierparks werden geschlossen. Behindertentransporte, Streetworkarbeit (sic!) und
gemeinnützige Sozialarbeit wird eingestellt usw. usw. usw. Der absoluten Höhepunkt der
städtischen Ignoranz, Inkompetenz und des politischen Wahnsinns findet sich dann in einem
Artikel der 'Kölner Rundschau' vom 04.06.03 wieder: Das Unterbringungsheim Salmstrasse
und der Poller Holzweg soll abgerissen, und an gleicher Stelle sollen Sozialwohnungen
gebaut werden, die dann wieder von den oben erwähnten Personen bezogen werden. Das machen
wir so in Poll nicht mit. Die vom Stadtplanungsamt vorgeschlagene Rahmenplanung für ein
Altenheim auf dem Gelände der Unterkunftsheime Salmstrasse haben Poller Bürger in einer
Aktion mit etwa 2.500 Unterschriften unterstützt. Deshalb fordern wir von der Stadt Köln
und der Kölner Justiz:
Keine BELOHNUNG und kein BLEIBERECHT für KRIMINELLE 'FLÜCHTLINGE'!"
Pro Köln fordert zur Unterstützung der Demonstration am 28. Juni
auf!
23. Juni 2003:
Stadtsparkasse muß pro-Köln-Girokonto weiterführen
Die Stadtsparkasse Köln hat innerhalb weniger Wochen zum zweiten Mal eine
gerichtliche Auseinandersetzung um eine aus politischen Gründen ausgesprochene
Girokonten-Kündigung verloren. Das Geldinstitut muß, wie das Landgericht Köln im
einstweiligen Verfügungsverfahren am 17. Juni 2003 beschlossen hat (10 T 80/03), das
Girokonto der Bürgerbewegung pro Köln e.V. weiterführen.
Am 4. Juni 2003 hatte
das Oberlandesgericht Köln die Berufung der Stadtsparkasse (13 U 142/02) gegen ein Urteil
des Landgerichtes (3 O 99/02) verworfen, durch das der Stadtsparkasse auferlegt worden
war, das aus politischen Gründen gekündigte Girokonto des pro-Köln-Vorstandsmitgliedes
Manfred Rouhs weiterzuführen.
Die jetzt vom Landgericht verworfene Kontenkündigung wurde von der Stadtsparkasse u.a.
mit einer Unterschriftensammlung der Bürgerbewegung pro Köln e.V. gegen den geplanten
Bau einer Groß-Moschee, mit dem Verweis auf einen von pro Köln im Internet
veröffentlichten Artikel, der die Sparkasse-Führung kritisiert, und unter Berufung auf
politische Agitationsschriften des sogenannten "Verfassungsschutzes" begründet.
Die derart begründete Konten-Kündigung "verstößt gegen das in Art. 3 Abs. 1 GG
zum Ausdruck kommende Willkürverbot und ist daher gemäß § 134 BGB nichtig",
stellt das Landgergicht fest.
Der Beschluß stellt insbesondere für den sogenannten "Verfassungsschutz"
eine schallende Ohrfeige dar. Eine von der Stadtsparkasse vorgelegte Erklärung der
Behörde über den angeblichen "Rechtsextremismus" von pro Köln reicht, wie das
Gericht feststellt, "als Mittel der Glaubhaftmachung nicht aus, weil sich aus ihr
nicht ergibt, worauf das Bundesamt für Verfassungsschutz seine Einschätzung des
Rechtsradikalismus bzw. der Ausländerfeindlichkeit des Antragstellers stützt". Und
die Richter führen aus, daß der "Protest des Antragstellers gegen die Errichtung
des Kölner Drogenstrichs sowie eines Kalifatstaats in Köln für sich genommen nicht auf
einen rechtsextremen bzw. ausländerfeindlichen Hintergrund schließen" läßt. Auch
die übrigen von der Stadtsparkasse beanstandeten öffentlichen Äußerungen von pro Köln
sind "vom Recht auf freie Meinungsäußerung, Art. 5 Abs. 1 GG, gedeckt",
bescheinigt das Gericht der Bürgerbewegung.
Dazu erklärt die Vorsitzende von pro Köln, Judith Wolter: "Mit der mutigen und
offensiven Entscheidung vom 17. Juni hat das Landgericht Köln die Unabhängigkeit der
Justiz unter Beweis gestellt. Die Richter haben insbesondere die Bedeutung von
Veröffentlichungen des 'Verfassungsschutzes' stark relativiert. Wieder einmal ist ein
Versuch der Stadtsparkasse gescheitert, nonkonformen politischen Bestrebungen im Wege des
Ausschlusses aus dem Giroverkehr die ökonomische Basis wegzunehmen. Demokratie braucht
Oppostion. Pro Köln wird sich auch künftig nicht den Mund verbieten lassen."
Wir erbitten Ihre Spende für unsere politische Arbeit an: Pro Köln, Konto Nr.
27 60 21 76, Stadtsparkasse Köln, BLZ 370 501 98
19. Juni 2003:
Aufkleber "NEIN zur Kölner Groß-Moschee"
| Da ist er, der neue pro-Köln-Aufkleber gegen die Groß-Moschee:
postkartengroß und überaus klebestark. Jeder Kölner, der die Petition gegen den
Moscheebau unterschrieben hat, kann den Aufkleber ab sofort kostenfrei anfordern.
Bitte klicken Sie hier! |
 |
17. Juni 2003:
"Der Islam verläßt die Hinterhöfe"
Während kaum ein Kölner die geplante Zentralmoschee vor der eigenen Haustüre
haben will, reibt sich eine bestimmte, wohlhabende Berufsgruppe die Hände ob des
wunderbaren und ungewöhnlichen Auftrages, der da demnächst vergeben werden soll: am
Abend des 16. Juni gab sich der "Bund Deutscher Architekten" (BDA) im Domforum
die Ehre und lud zur Podiumsdiskussion über "Moscheen in europäischen
Städten". "Der Islam verläßt die Hinterhöfe", frohlockte die
Einladung. Der Vorsitzende des Kölner Stadtentwicklungs-Ausschusses, Herr Karl-Jürgen
Klipper, der Vorsitzende des Trägervereins Kölner Zentralmoschee, Herr Vahid Catic,
dessen Berater Michael Gassner, Frau Frauke Burgdorf vom "Europäischen Haus der
Stadtkultur", das Gelder des Landes Nordrhein-Westfalen zu vergeben hat, und der
Architekt Seyed Mohammed Oreyzi schwelgten in multikultureller Begeisterung.
Zunächst einmal galt es, Worte des Dankes an die wichtigsten Förderer des
Groß-Moschee-Projektes zu richten: Oberbürgermeister Fritz Schramma, der
FDP-Fraktionsvorsitzende im Kölner Rat, Ralph Sterck, und der Stadtkämmerer Peter
Michael Soénius, der nach einem geeigneten Grundstück für die Anlage sucht, wurden
namentlich genannt. Den Ratsparteien wurde die allgemeine Unterstützung des Bauvorhabens
bescheinigt.
Dann gab sich die Runde der Vorfreude auf Multikultopia hin: Mehr als 10.000
Quadratmeter soll das Terrain der Zentralmoschee umfassen, wie CDU und FDP im Stadtrat
beschlossen haben. 5.000 Gläubige sollen sich dort zum Gebet versammeln können.
Eigentlich ginge es ja darum, einen völlig "neuen Stadtteil" zu planen,
einschließlich einer moslemischen Einkaufs-Erlebniswelt, der europaweit zu einem
Anziehungspunkt für Moslems wird, ähnlich wie der Dom für die Christen, schwärmte
Frauke Burgdorf. Nur aus taktischen Gründen sollte man vielleicht derzeit die
städtebauliche Dimension des Vorhabens noch nicht öffentlich machen, sonst könnte
womöglich die Bevölkerung rebellisch werden, räumte die Dame ein. Da müssen wohl der
WDR und die DuMont-Presse noch ein wenig multikulturelle Erziehungsarbeit leisten, bis der
dumme deutsche Normalbürger so weit ist, daß er den "neuen Stadtteil" - also
eine Art Keupstraße in riesengroß - lieben zu lernen bereit ist.
Die Deutschen werden sich den Moslems anpassen müssen, das ist bei der Veranstaltung
des BDA klar geworden. Karl-Jürgen Klipper warb um Verständnis auch für
fundamentalistische Strömungen bei den Islamisten. Von den 45 kleinen Moscheen und
islamischen Gebetsstätten, die es derzeit in Köln gibt, würden 13 von der
türkisch-islamischen Gesellschaft Milli Görus unterhalten werden, die den demokratischen
Rechtsstaat ablehnt und stattdessen einen islamischen Gottesstaat anstrebt. Milli Görus
ist die mitgliederstärkste Vereinigung der in Köln lebenden Muslime. Selbstverständlich
kann man eine solche Gruppe nicht außen vor lassen. Klipper bestätigte auf die Frage des
pro-Köln-Vertreters Manfred Rouhs, daß Milli Görus mit zwei Sprechern im Trägerverein
Kölner Zentralmoschee vertreten ist. Milli Görus will in Deutschland die Scharia
einführen, die bekanntlich u.a. vorsieht, daß Dieben die Hand abgehackt wird und böse,
untreue Ehefrauen gesteinigt werden. Es dürfte also nicht langweilig werden in dem
wunderbaren "neuen Stadtteil", den die etablierte Kölner Politik unseren
islamischen Mitbürgern erbauen möchte.
Eine weithin sichtbare "Bereicherung für die Stadtansicht" soll die
Zentralmoschee werden, da waren sich die versammelten Freunde des Multi-Kulturalismus
einig. Araber, Bosnier, Perser, Türken, Marokkaner und Pakistaner engagieren sich im
Trägerverein dieses Projektes gemeinsam für die Sache eines islamischen Köln, während
sie sich in ihren Heimatländern allzuoft im Streit um die richtige Auslegung des Koran
gegenseitig den Schädel einschlagen. Hier bei uns aber hat zunächst einmal die
islamische Mission den Vorrang. Alle Moslems werden Brüder. Ist das nicht eine wunderbare
Perspektive für die Domstadt im 21. Jahrhundert?
Nicht? - Gut 10.000 Kölner Bürger haben bereits die pro-Köln-Petition gegen den
geplanten "neuen Stadtteil" unterschrieben, und täglich werden es mehr. Schade
eigentlich, daß die Tagung am 16. Juni nicht vom Fernsehen live in alle Kölner Haushalte
übertragen worden ist, denn manch einem Zuschauer wäre dabei vielleicht klar geworden,
wie weit sich die politische Klasse von der eigenen Bevölkerung entfernt hat. Bei den
Angehörigen dieser Klasse darf indessen mit einer Rückkehr auf den Boden der Realität
nicht gerechnet werden. Diese Leute leben mittlerweile nicht nur in einem eigenen
Stadtteil, wie dereinst die DDR-Nomenklatura in Wandlitz, sie leben auf einem fremden
Planeten - in einer eigenen Welt, in der es zuckersüß kosmopolitisch zugeht.
Die Zeit ist reif, diese außerirdischen Träumer zum Mond zu schießen. Besser, das
Volk wechselt die Regierung aus, bevor die Regierung tatsächlich das Kunststück fertig
bringt, das Volk auszuwechseln - auf dem Weg dahin sind sie jedenfalls, und verrückt
genug dafür sind sie offensichtlich auch!
6. Juni 2003:
Kriminelle Zusammenrottung in Poll
Vom 31. Juli bis zum 11. August wird auf den Poller Rheinwiesen
eine Zusammenrottung gewaltbereiter Politkrimineller stattfinden, die sich
"antifaschistisches Grenzcamp" nennt. Die Polizei geht davon aus, daß
von diesem "Grenzcamp" für mehr als 30 politisch engagierte Kölner
Bürgerinnen und Bürger eine konkrete Gefahr ausgeht. Vertreter der Polizei haben deshalb
mit den betroffenen Personen Kontakt aufgenommen und bereits Strategien der Gefahrenabwehr
besprochen. Auf die Idee, eine Monate vorher angekündigte Zusammenrottung von
wahrscheinlich mehr als 100 gewaltbereiten Personen unter Berufung auf das
Versammlungsrecht zu verbieten, ist die Kölner Polizeiführung indessen nicht gekommen.
Offenbar gibt es mittlerweile so viele Verbindungslinien vom linksextremistisch geprägten
rot-grünen Düsseldorfer Innenministerium zur offen gewaltbereiten linken Szene, daß
sich Nordrhein-Westfalen zum größten rechtsfreien Raum auf deutschem Boden entwickelt.
Bereits in den vergangenen Jahren verliefen die "antifaschistischen
Grenzcamps" gewalttätig. Im Jahr 2002 waren die Bürger in Jena mit dem Camp
gestraft. Ein junger Mann, der in der Nähe des Lagerplatzes der Kriminellen wohnte, wurde
von den "Grenzcampern" überfallen, zusammengeschlagen und seiner Ausweispapiere
sowie seiner Schuhe (!) beraubt. Als ein Zivilfahrzeug der Polizei am Ort des Überfalls
eintraf, suchten die linksextremen Schläger nicht etwa ihr Heil in der Flucht, sondern
demolierten gemeinschaftlich das Polizeifahrzeug. Die Beamten waren gezwungen, sich diesen
unglaublich dreisten Angriff einer geifernden Meute am hellichten Tag gefallen zu lassen -
die Stratgie hieß "Deeskalation".
Nebenbei beschmierten die "Grenzcamper" zahlreiche
Verkehrsleitschilder in der Umgebung ihrer Jenaer Lagerstätte mit Hinweisen auf ihre
Zusammenrottung, blockierten eine Kreuzung und eine Feuerwehreinfahrt. Der Ort, an dem das
Jenaer "Grenzcamp" stattfand, war auch noch nach dem Ende der Veranstaltung
leicht zu identifizieren - an einem gewaltigen Müllberg. Ordnung und Sauberkeit sind aus
der Sicht dieses Personenkreises die Tugenden der verachteten "Spießbürger",
die im Faschismus-Verdacht stehen und gerade gut genug sind, um mit ihren Steuergeldern
die Kosten für die Stadtreinigung zu übernehmen.
Daß die "Grenzcamper" selbstbewußt den Vertretern der
Staatsgewalt den Stinkefinger zeigen, kann nicht verwundern, haben doch diese Leute über
Jahre hinweg die Erfahrung gemacht, daß der Rechtsstaat ein zahnloser Tiger ist, dem man
ungestraft einen Tritt versetzen kann. Dieser Eindruck entsteht jedenfalls, wenn wir auf
das "antifaschistische Grenzcamp" im Jahre 2000 im brandenburgischen Forst an
der Neiße zurückblicken.
Das Spektakel war von der Stadt Forst nicht genehmigt worden, wurde aber
"geduldet". Als die Campbewohner bei Jänschwalde die Zufahrtswege des
Bundesgrenzschutzes blockierten, waren leider nicht genug Grenzschützer vor Ort, um
dagegen etwas zu unternehmen. Das gab den "Antifaschisten" Gelegenheit, u.a. an
dort verlaufenden Telefonleitungen erhebliche Sachbeschädigungen zu begehen. Ermutigt
durch den Umstand, daß auch diese Aktion kein Eingreifen der Staatsgewalt nach sich zog,
suchte die "Antifagemeinde" das benachbarte Spremberg heim, um sich dort
"mit dem Bürgermeister auseinanderzusetzen", was ohne erhebliche
Sachbeschädigungen leider nicht möglich gewesen wäre. Immerhin traf danach ein
größeres Polizeiaufgebot am Ort des Geschehens ein, aber leider nicht, um Straftaten zu
verhindern, sondern um das Ausmaß der Schäden zu protokollieren.
Am Tag darauf randalierten die "Campbewohner" in der
Forster Innenstadt, nach eigenem Bekunden, um "Polizeikräfte zu binden, damit
illegale Einwanderer ungestört von Polen über die Neiße die Grenze passieren
können". Dabei ließen sich Polizisten ohne Gegenwehr mit Flaschen bewerfen und
hielten unbeirrt am Kurs der "Deeskalation" durch Nichtstun fest. Auch ein
anschließender illegaler Fährverkehr über die Neiße mit Schlauchbooten provozierte
weder die Polizei, noch den Bundesgrenzschutz zu einem Eingreifen.
Am dritten Tag ließen die Kräfte der Campbewohner nach. Die Stadt Guben
mußte daher lediglich ein paar Sachbeschädigungen und mit Graffities beschmierte Häuser
über sich ergehen lassen. Hiernach machten sich die Damen und Herren
"Antifaschisten" befriedigt und reich an neuen Erfahrungen im Umgang mit der
Staatsgewalt auf den Heimweg.
Und nun kommt das "Grenzcamp" zu uns! Pro Köln bewertet es als
einen unglaublichen Skandal, daß sowohl die Kölner Polizei-Führung als auch die
Stadtverwaltung außerstande sind, den Kölner Bürgern und vor allem den unmittelbar
betroffenen Anwohnern in Poll diese Zumutung zu ersparen. Die Erfahrungen der Vorjahre
gebieten ein Verbot des "antifaschistischen Grenzcamps". Nicht nur Minderheiten,
auch die ganz normalen Kölner Bürger haben Rechte, zum Beispiel das Recht, von
Kriminellen verschont zu bleiben. Herr Oberbürgermeister Fritz Schramma, Herr
Polizeipräsident Klaus Steffenhagen: Was werden Sie unternehmen, um das
"antifaschistische Grenzcamp" von unserer Stadt fern zu halten?
28. Mai 2003:
"Kalif von Köln" auf freiem Fuß
Metin Kaplan, das Oberhaupt des sogenannten "Kalifatstaates", der
eine Haftstrafe verbüßen mußte, weil er zur Tötung eines Gegen-Kalifen aufgerufen
hatte, der dann auch tatsächlich ermordet wurde, ist wieder frei.
Das
Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hatte zuvor einen Auslieferungsantrag der Türkei für
den als "Kalifen von Köln" bekannten Kaplan abgelehnt und seine Freilassung
angeordnet. Zur Begründung hieß es, Kaplan könnte bei einer Auslieferung einem
Verfahren ausgesetzt sein, das dem Völkerrecht widerspreche. Der Entscheid über eine
Ausweisung des Führers der verbotenen fundamentalistisch-islamischen Bewegung
"Kalifatstaat" steht noch aus.
Der aus der Türkei stammende Kaplan war seit 1995 Anführer der verbotenen
Organisation. Im Anschluß an seine vierjährige Haftstrafe war er in Auslieferungshaft
genommen worden. Nach der OLG-Entscheidung verließ Kaplan das Gefängnis als freier Mann.
In der Begründung des OLG hieß es, man sehe "ernstliche Gründe für die
Annahme, daß Kaplan im Falle einer Auslieferung einem Verfahren ausgesetzt werde, das dem
völkerrechtlich verbindlichen Verbot einer Verwertung polizeilich erpresster Aussagen
widerspreche (...)". Dies trage den Charakter einer politischen Verfolgung. Anhänger
des Kaplanverbandes seien nach Erkenntnissen des Gerichts 1998 durch Folter der
türkischen Polizei zu Aussagen gezwungen worden. Es bestehe die Gefahr, daß diese
Aussagen entgegen internationalem Recht in einem Verfahren gegen Kaplan verwendet würden.
Die Auslieferung sei damit unzulässig, sagte eine Sprecherin des Gerichtes. Der
Auslieferungshaftbefehl gegen Kaplan sei daher aufgehoben und die Entlassung angeordnet
worden.
Pro Köln hat im November 2001 in Nippes gegen den Kalifatstaat demonstriert, siehe
hier. Solange sich Metin Kaplan in Deutschland frei
bewegen kann, wird das Kalifat lebendig sein. Pro Köln fordert die Ausweisung Metin
Kaplans und aller anderen fanatischen Islamisten aus Deutschland.
26. Mai 2003:
"Hürriyet" berichtet über pro Köln
In ihrer Ausgabe vom 26. Mai 2003 berichtet die türkische
Tageszeitung "Hürriyet" über die pro-Köln-Mahnwache am 24. Mai.
Der
Artikel ist hier dokumentiert. Das
türkische Massenblatt bringt sein Mißfallen über die moscheebau-kritische Demonstration
zum Ausdruick, zitiert aber auch aus einem pro-Köln-Flugblatt: "Nach den Ereignissen
vom 11. September 2001 müssen wir gerade auch in Köln wachsam sein. In Hamburg bereitete
der Terrorist Mohamed Atta in einer Moschee den verbrecherischen Anschlag in New York vor.
Die islamischen Verbände in Köln haben sich von den islamischen Extremisten bislang
nicht glaubwürdig distanziert. (...) Wieviele christliche Kirchen gibt es eigentlich in
der Türkei? Oder in Saudi-Arabien?"
24. Mai 2003:
Mahnwache gegen die Groß-Moschee
Etwa 30 Mitglieder und Anhänger der Bürgerbewegung pro Köln, die meisten
davon aus Ehrenfeld, haben am 24. Mai 2003 im Rahmen einer Mahnwache gegen den geplanten
Bau der Groß-Moschee an der Venloer Straße Ecke Innere Kanalstraße demonstriert.
"Keine
Groß-Moschee nach Köln!" lautete das Motto der Versammlung. Die Plakate und
Transparente der Bürgerbewegung mit dieser Losung waren an der vielbefahrenen Kreuzung
nicht zu übersehen.
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Pro-Köln-Demonstranten auf der Venloer Straße,
gegenüber vom islamischen Kulturzentrum. |
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Fotographieren und fotographiert werden - diese beiden
Moslems ließen es sich nicht nehmen, die Demo im Bild festzuhalten. Die beiden Herrn
waren im übrigen sehr freundlich und diskussionsbereit. |
Zwischen pro-Köln-Anhängern und Mitarbeitern des örtlichen islamischen
Kulturzentrums, die zu den künftigen Trägern der Groß-Moschee gehören sollen, kam es
zu kontroversen Diskussionen. Aus der ortsansässigen deutschen Bevölkerungsgruppe
verzeichnete pro Köln regen Zuspruch. Die linke Szene ließ sich nicht blicken.
Judith Wolter, die Vorsitzende von pro Köln, hat eine Fortsetzung der Kampagne
angekündigt: "Die Altparteien werden in Sachen Groß-Moschee auch weiterhin mit pro
Köln rechnen müssen. Wir lassen nicht locker, bevor die Bau-Pläne vom Tisch sind."
18. Mai 2003:
Kein Girokonto für pro Köln?
Das Amtsgericht Köln hat den Antrag auf Erlaß einer
einstweiligen Verfügung der Bürgerbewegung pro Köln gegen die Stadtsparkasse Köln auf
Weiterführung des pro-Köln-Girokontos Nr. 27 60 21 76 abgelehnt (Amtsgericht Köln 139 C
221/03). Bereits am Freitag, den 16. Mai, zog die Stadtsparkasse daraufhin die
EC-Karte für das pro-Köln-Konto ein und unternahm weitere Schritt zur Abwicklung des
Kontos.
Der entscheidende Amtsrichter Clausen hat sich mit der aktuellen
Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH) zum Thema Kontenkündigungen offensichtlich
nicht auseinandergesetzt. Clausen geht davon aus, die Sparkassen dürften Girokonten
gestützt auf die Nr. 26 Absatz 1 ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ohne
Angabe von Gründen kündigen, soweit sie eine angemessene Kündigungsfrist einhalten
würden. Der BGH hat in einer am 11. März 2003 verkündeten Entscheidung (BGH XI ZR
403/01) dagegen ausdrücklich festgestellt:
"Die ohne sachgerechten Grund erklärte Kündigung eines
Girovertrages durch eine Sparkasse gemäßt Nr. 26 Abs. 1 AGB Sparkassen verstößt gegen
das in Art. 3 Abs. 1 GG zum Ausdruck kommende Willkürverbot und ist gemäß § 134 BGB
nichtig."
Die Sparkassen haben aber bundesweit ihre rechtswidrigen AGB auch nach der
Entscheidung des BGH nicht geändert. Wer von einer Kontenkündigung nach Nr. 26 Abs. 1
AGB Sparkassen betroffen ist, muß deshalb in jedem Einzelfall erneut vor Gericht gehen -
und läuft Gefahr, an Amtsrichter wie Clausen zu geraten, der die BGH-Entscheidung in
seinem Beschluß einfach ignoriert hat.
Pro Köln hat gegen die offensichtlich grob rechtsfehlerhafte Entscheidung
des Amtsgerichtes Köln Beschwerde beim Landgericht eingelegt. Daß pro Köln das
Girokonto letztlich erfolgreich gerichtlich verteidigen wird, steht außer Frage. Wir
erbitten deshalb weiterhin Spenden an Pro Köln, Konto Nr. 27 60 21 76, Stadtsparkasse
Köln, BLZ 370 501 98. Sollte Ihre Überweisung an pro Köln von der Stadtsparkasse
zurückgewiesen werden, schicken Sie bitte sofort eine Kopie des Vorgangs an pro Köln,
Postfach 99 01 33, 51083 Köln. Wir werden, falls nötig, die Stadtsparkasse für jeden
einzelnen Verstoß gegen den Girovertrag erneut gerichtlich in Anspruch nehmen.
11. Mai 2003:
Bürgerversammlung in Ehrenfeld
Pro Köln hat am 10. Mai im Herzen von Ehrenfeld eine
Bürgerversammlung gegen den geplanten Bau einer Groß-Moschee an der Venloer Straße Ecke
Innere Kanalstraße durchgeführt. Etwa 40 Ehrenfelder Bürger waren der
Einladung gefolgt - Störungen durch die in Ehrenfeld besonders gewaltbereite linke Szene
gab es nicht. Im Rahmen einer regen Diskussion wurde bera |