30. Dezember
2005:
Niederlage für Schramma
Für Oberbürgermeister Fritz
Schramma endet das Jahr 2005 mit einer erneuten
juristischen Niederlage in einer Auseinandersetzung mit der Fraktion pro Köln.
Hatte sich doch Schramma allen Ernstes von
Beginn der Ratsperiode im Herbst 2004 an geweigert, die Fraktion pro Köln im Rat
der Stadt Köln mit der von ihr selbst gewählten Abkürzung zu bezeichnen:
Fraktion pro Köln. Statt dessen sprach Schramma als
Leiter der Ratssitzungen immer wieder von „PK“, um nur ja den „bösen Namen“
derer nicht in den Mund nehmen zu müssen, die sich zum Stachel im Fleisch der
Mehrheitsfraktionen des Rates entwickelt haben.
Nach monatelangen Schriftwechseln wurde
deshalb ein Rechtsstreit unvermeidbar, in dem die Stadtspitze schließlich
nachgab und sich verpflichtete, die Fraktion pro Köln künftig in den
Ratssitzungen korrekt zu bezeichnen. Jetzt hat das Verwaltungsgericht Köln der
Stadt die Kosten des Verfahrens auferlegt (4 K 5667/05), für die
selbstverständlich nicht Schramma persönlich
aufkommen muß, sondern der Steuerzahler. Zur Kostenentscheidung führt das
Gericht aus: „Der für politische Parteien aus Art. 21 GG abzuleitende Anspruch
auf Gleichbehandlung dürfte es auch beinhalten, daß der selbst gewählte Namen
der Partei einschließlich dessen Abkürzung von den am öffentlichen Leben in
offizieller Funktion beteiligten Personen oder Organen verwendet wird.“
Darauf hätte
Schramma zweifellos auch selbst kommen können, ohne
schon wieder für die finanziell ohnehin arg gebeutelte Stadt Kosten zu
verursachen. Für das neue Jahr wollen wir ihm gute Besserung wünschen!
30. Dezember
2005:
Stadtspitze unter Druck
Die EU-Kommission hat von der Stadt Köln
eine Stellungnahme zum Bau der neuen Messehallen in Deutz angefordert. Dabei
geht es um die Frage, warum das Millionenprojekt nicht europaweit ausgeschrieben
worden ist. Die Kommission reagiert damit auf eine Beschwerde gegen das
öffentlich sehr kontrovers diskutierte Vorgehen der verantwortlichen Kölner
Politiker, die der Oppenheim-Esch-Gruppe den Großauftrag ohne Ausschreibung
zukommen ließen. Dabei sollen nach einer „Marktabfrage“ sogar deutlich
günstigere Angebote als das von Oppenheim-Esch vorgelegen haben.
Stadtkämmerer Peter
Michael Soénius hat zugesichert, den EU-Instanzen
bis Mitte Januar Rede und Antwort zu stehen. Pro Köln wird auf dieser
Internetseite umgehend über den Inhalt seiner Stellungnahme berichten.
29. Dezember
2005:
Verfestigte Parallelgesellschaft
Ein Filmprojekt der Universität Köln
bestätigt es wieder einmal: „Viele Türken leben an den Deutschen vorbei.“
Sie haben in Köln eine stabile Parallelgesellschaft etabliert, mit eigener
Sprache und Kultur, eigenen Einkaufs- und Erlebniswelten, und nicht zuletzt
ihrem eigenen Fernsehprogramm, das per Satellitenschüssel seinen Weg in die
heimische Wohnung findet. Diese Wirklichkeit reflektiert das Projekt „Xenoclipse“,
dessen zum Teil belehrend und immer betont ausländerfreundlich angelegte
Kurzfilme erstmals im Dezember an der Universität Köln gezeigt worden sind.
Dabei haben Mitarbeiter der Universitäten Barcelona, Gent, Stavanger und Köln
zusammengearbeitet.
Mitgewirkt an den Filmen
haben auch Kölner Oberschüler, von denen manche die Wirklichkeit weit
ungeschminkter beschreiben, als es derjenige Teil unserer Politiker tut, der
immer noch auf mehr Zuwanderung setzt. So zitiert die „Kölnische Rundschau“ den
jungen Türken Ömer Can
Ipekoglu mit dem Satz: „Im türkischen Fernsehen
bekommen Jugendliche Werte wie Ehre und Familie immer wieder vor Augen geführt.
Viele Türken hier leben deswegen an den Deutschen vorbei.“
28. Dezember
2005:
Empörung über kulturlosen Ratsbeschluß
Die Friedrich-Carl-Heinemann-Gesellschaft
hat in einem Brief an Oberbürgermeister Fritz Schramma
ihre Empörung über den Ratsbeschluß zur Einstellung der Sanierung des
Reiterdenkmals auf dem Heumarkt zum Ausdruck gebracht. Der Verein der
Förderer historischer Denkmäler in der Stadt Köln schreibt, die Schäden an den
Figuren des Ratsturms seien bedauerlich und müßten behoben werden. „Aber dies
kann doch nicht zu Lasten eines anderen, schon wesentlich länger anstehenden
Projektes geschehen.“
Eine Mehrheit von SPD,
Grünen und Linkspartei hatte gegen den Widerstand der Fraktion pro Köln
beschlossen, die Sanierung der Rathaus-Figuren aus Geldmitteln vorzunehmen, die
ursprünglich für dringend notwendige Sanierungsarbeiten am Reiterdenkmal auf dem
Heumarkt vorgesehen waren. Dem bekannten Standbild, das u.a.
den Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. (1770 – 1840) zeigt, droht danach die
Demontage und die Einlagerung in einem städtischen Depot, die bald aus Gründen
der Verkehrssicherheit geboten sein könnte.
27. Dezember
2005:
„Klau-Kid“-Angriff
am Heiligen Abend
Dreister geht es nicht mehr: Am Heiligen
Abend wurden vor dem Haupteingang des Doms zwei Landfahrer festgenommen, weil
sie versucht hatten, die Besucher der Christmette zu bestehlen. Um 22.30 Uhr
klickten für ein „Klau-Kid“-Mädchen und ihre Mutter
die Handschellen. Aufmerksame Feuerwehrmänner hatten die Polizei verständigt.
Noch schlechter erging
es vielen Franzosen. Am Heiligen Abend steckten moslemische Jugendliche wieder
Autos in Brand – diesmal 110 Stück. In mehreren
Départements wurde daraufhin der Verkauf von Benzin in Kanistern
verboten. Dadurch soll in der Sylvesternacht befürchteten Krawallen vorgebeugt
werden.
27. Dezember 2005:
Weihnachtskrach bei der CDU
Bei der Kölner CDU ging es zu Weinachten
denkbar unchristlich zu. CDU-Mitglieder kündigten am 23. Dezember an, die in der
vergangenen Woche durchgeführte Vorstandswahl bei der Mittelstandsvereinigung
(MIT) ihrer Partei anzufechten. Auf den Wahlzetteln für die geheime
Abstimmung seien nur die Vorschläge des Vorstandes aufgedruckt gewesen. Die
Namen anderer Bewerber hätten von Hand eingetragen werden müssen, so daß die
Zuordnung der Stimmzettel zu bestimmten Personen möglich, die Wahl also nicht
geheim gewesen sei, heißt es.
Oberstrippenzieher Rolf
Bietmann, der früher auch schon einmal Vorsitzender der MIT gewesen ist, meint
dazu: „Ein Verstoß gegen die BGH-Rechtsprechung zum Wahlgeheimnis.“ Das
ehemalige Ratsmitglied Bernd Petelkau, dem
politische Nähe zu Bietmann nachgesagt wird, unterlag bei der Wahl für den
MIT-Vorsitz der gescheiterten CDU-Landtagskandidatin Birgit
Gordes, die dem Vernehmen nach nicht zum Bietmann-Lager gehört.
23. Dezember
2005:
„Beglückungen“ der EU-Osterweiterung erreichen Köln
Seit der
EU-Osterweiterung wird Deutschland mit scheinselbständigen Ausländern
überschwemmt, die weit unter deutschen Lohnverhältnissen arbeiten – sei es in
Schlachthäusern, am Bau oder im Handwerk. Möglich wurde dies durch die neue
grenzüberschreitende Freizügigkeit für Dienstleistungen. So können zum Beispiel
„selbstständige“ polnische Fliesenleger zu tausenden hierzulande ihre Dienste zu
polnischen Konditionen anbieten, sowohl hinsichtlich des Lohns als auch der
Lohnnebenkosten (Kranken- und Rentenkasse) und sonstiger arbeitsrechtlicher
Bestimmungen (Unfallschutz etc.). Einheimische Betriebe mit regulär angestellten
Arbeitnehmern können da natürlich nicht mithalten, tausende Deutsche verlieren
ihren Job und viele Firmen gehen kaputt – auch in Köln.
weiter
22. Dezember 2005:
Kampfansage an die
Kölner Altparteien:
Aufklärungsarbeit in
den Veedeln wird 2006 noch verstärkt werden
Anläßlich der letzten erweiterten Fraktionssitzung zog der Vorsitzende der
Bürgerbewegung pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht, eine Bilanz des Jahres
2005. Dabei betonte Beisicht, daß es pro Köln geschafft hätte, sich weiter in
den einzelnen Stadtvierteln zu verankern.
Im Rat und in den Bezirksvertretungen
hätten die pro-Köln-Mandatsträger zudem die meisten
Anträge und Anfragen vorgebracht und somit ihren Fleiß unter Beweis gestellt.
Für das Jahr 2006 kündigte Beisicht eine weitere Intensivierung der
Aufklärungsarbeit vor Ort in den Stadtvierteln an.
weiter
22. Dezember 2005:
Schluß
mit der Abzocke!
„Die Kölner Politik
sieht keinen Grund zur Kritik an den neuen Preiserhöhungen bei der Rheinenergie“
schreibt heute der „Stadt-Anzeiger“. Die Wirklichkeit sieht - wie üblich - etwas
anders aus: Immerhin eine Kölner Ratsfraktion, nämlich die von pro Köln, ist
strikt gegen jedwede Preiserhöhung bei der Rheinenergie AG. Schon in der
Oktober-Ratssitzung hatte pro Köln in einem
Antrag die Abzocke
bei den letzten Gaspreiserhöhungen beklagt und eine Offenlegung der
Preiskalkulation gefordert.
Und selbstverständlich
lehnt pro Köln auch die für Januar geplante Strompreiserhöhung der Rheinenergie
ab. Denn der Energiekonzern macht jetzt schon jährliche Gewinne in dreistelliger
Millionenhöhe, während die meisten Kölner Bürger jeden Cent dreimal umdrehen
müssen. Das freilich stört die Konzernspitze und die etablierte Kölner Politik
wenig; völlig ungeniert genehmigte man sich erst kürzlich zum Abschied von
Rheinenergiechef Helmut Haumann ein
opulentes Gelage für 500 Personen.
Die Fraktionsvorsitzende
von pro Köln, Judith Wolter, meint dazu:
„Mit dieser Abzocke muß
endlich Schluß sein! Die Energiekonzerne kassieren gnadenlos ab, während der
einfache Bürger immer weiter sparen muß! Gerade bei der Rheinenergie AG könnte
die Kölner Kommunalpolitik ihren Einfluß zu mehr Preisstabilität nutzen. Doch
den etablierten Politikern scheint dies egal zu sein – Hauptsache ihre
Aufsichtsratsposten werden weiter fürstlich entlohnt!“
21. Dezember 2005:
Blömer bleibt CDU-Chef
in Lindenthal
Einer der dubiosesten Akteure der
Kölner Christdemokraten bleibt weiterhin Chef des CDU-Ortsverbandes Lindenthal:
Der ehemalige Kölner CDU-Kreisvorsitzende Richard Blömer wurde ohne
Gegenkandidaten wiedergewählt. Die Christdemokraten in Lindenthal scheinen
sich dabei nicht an der umstrittenen Rolle Blömers gestört zu haben. Immerhin
steckt Blömer tief im Kölner Parteispendensumpf und ist immer noch Gegenstand
staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen. Auf Druck des Landesverbandes wurde ihm
sogar eine Kandidatur für die Landtagswahl 2005 verwehrt – so negativ sehen
Blömers NRW-Parteifreunde seine Rolle im Kölner Polit-Klüngel. Der einflußreiche
CDU-Ortsverband Lindenthal hat mit all dem keine Probleme und ermöglicht Blömer
weiterhin, in der zweiten Reihe an den Strippen zu ziehen. Der umtriebige
CDU-Funktionär Blömer wird daraus sicher das Beste (für sich) machen!
21. Dezember 2005:
Mehr Drogentote
Im laufenden Jahr gab es bereits 54
Drogentote in Köln. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr einen erschreckenden
Anstieg der Opfer illegaler Suchtstoffe. Im Gegensatz zu den übrigen
NRW-Städten, wo die Zahl der Drogentoten rückläufig ist, wie „Stadt-Anzeiger“
und „Rundschau“ übereinstimmend berichten. Köln geht also auch hier wieder einen
traurigen Sonderweg. weiter
20. Dezember 2005:
Echte
Meinungsfreiheit
Während die Arbeit der
Fraktion pro Köln von den hiesigen DuMont-Medien entweder ignoriert oder
schlecht gemacht wird, gibt es sehr wohl überregionale Zeitungen und Magazine,
die fair und sachlich über die pro-Köln-Aktivitäten berichten. So auch die
Monatszeitschrift „Die Aula“, die von den freiheitlichen Akademikerverbänden
Österreichs herausgegeben wird. Das Magazin, das hierzulande besonders in
Akademiker- und Studentenkreisen gerne gelesen wird, läßt in seinem
Deutschlandteil die pro-Köln-Fraktionsvorsitzende in einem
Grundsatzartikel zur
gescheiterten Zuwanderungspolitik - siehe Frankreich – ausführlich zu Wort
kommen. In „Stadt-Anzeiger“ und Co. wäre eine derartig unzensierte und
unverfälschte Selbstdarstellung von pro Köln undenkbar. Denn bei den
DuMont-Blättern kommen nur die Etablierten zu Wort, mißliebige Meinungen werden
ausgeblendet. Wie gut, daß es zumindest im „neutralen Ausland“ noch Foren für
offene Diskussionen und echte demokratische Meinungsvielfalt gibt!
20. Dezember 2005:
„Das große Fressen“
Wer ordentliche Arbeit leistet, der soll
auch gut essen. Wer für die Stadt Millionengewinne erwirtschaftet, dem sei ein
opulentes Mal zum Abschluß der beruflichen Laufbahn gegönnt. Das dachte sich
wohl auch Helmut Haumann, 65, der scheidende Vorstandsvorsitzende der
Rhein-Energie AG. Und so lud er auf Kosten seines Unternehmens zum Festessen in
den Gürzenich ein. weiter
20. Dezember
2005:
Schleppende Aufklärung
Seit über vier Monaten
ermittelt die Kölner Staatsanwaltschaft nun schon wegen des Messeskandals gegen
Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU). Noch ein bißchen länger beschäftigt sich
der Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar, ebenfalls CDU, mit dem
skandalträchtigen Bau der neuen Messehallen. Die ursprünglich bis Ende dieses
Jahres angekündigten Ergebnisse stehen aber immer noch aus. Abschließende
Beurteilungen könnten jetzt auf einmal erst irgendwann im nächsten Jahr
erfolgen. Dem politischen Beobachter fällt auf, daß hier die Mühlen der Justiz
noch langsamer als üblich mahlen. Allzu schleppend wird an der Aufklärung der
Vorwürfe gearbeitet, wobei sich die Stadt Köln laut Presseberichten nur als
wenig hilfsbereit erweist. Aber hätte nicht gerade der unter Verdacht stehende
Oberbürgermeister Schramma ein großes Interesse daran, die Sache baldmöglichst
aus der Welt zu schaffen? weiter
19. Dezember 2005:
Die
Neven-DuMont-Presse und die Wahrheit
Provinz-Posse um journalistische Ausblendung von pro Köln
Auch die letzte
Ratssitzung des Jahres 2005, die zugleich die längste Ratssitzung der letzten
Jahre war, wurde wiederum über weite Strecken von pro-Köln-Debattenbeiträgen
dominiert, ohne daß dies in der Neven-DuMont-Presse auch nur rudimentär erwähnt
wurde. Die journalistische
Nachlese der Marathonsitzung über 10 Stunden war hauptsächlich davon geprägt,
sämtliche pro Köln-Aktivitäten auszublenden.
weiter
16. Dezember
2005:
Totschweigen, verschleiern, lügen
Wechselnde Mehrheiten
bestimmten gestern die Abstimmungen im Rat. Logischerweise wurde dadurch das
Verhalten der einzelnen Parteien umso interessanter. Der „Stadt-Anzeiger“
schaffte es aber trotzdem, pro Köln nicht mit einem einzigen Wort zu erwähnen.
Dabei muß man einigen DuMont-Redakteuren schon eine gewisse Kunstfertigkeit
beim manipulieren der Wahrheit zugestehen. Nur manchmal gab es logische Brüche,
etwa bei der Durchführung der „aktuellen Stunde“ zum Messeskandal: „auch“ die
Grünen-Fraktion hätte diese aktuelle Stunde beantragt, schreibt der
„Stadt-Anzeiger“. Die durch das Wort „auch“ zwangsläufig aufgeworfene Frage, wer
denn noch diese Fragestunde beantragt hat, bleibt unbeantwortet. Die Leser
werden hinters Licht geführt, der Antrag von pro Köln wird einfach
unterschlagen. weiter
16. Dezember 2005:
Chaos im Rat:
Jeder
gegen jeden und alle gegen pro Köln!
Was für eine Sitzung!
Weil sich CDU und SPD derzeit wegen der Aufteilung der städtischen Pfründe und
Versorgungsposten nicht einig sind, zankten sie sich auch im Rat weiter. So gab
es in der elfstündigen Marathonsitzung eine wahre „Sternstunde“ der Kölner
Kommunalpolitik: Jeder gegen jeden und alle gegen pro Köln! Auf diesen
einfachen Nenner könnte man das gestrige Polittheater bringen. Nutznießer dabei
sind vor allem die Postkommunisten der PDS, die erstmals Entscheidungen mit
Hilfe der „kölschen Volksfront“ von SPD, Grünen und PDS durchsetzen konnten.
Hilflos und konfus dagegen die CDU, die scheinbar nur noch bei ihrer Hetze gegen
pro Köln mehrheitsfähig ist. Höhepunkt dieser Auseinandersetzung mit der
einzigen konsequenten Opposition im Rat war die Debatte um den Bau der
DITIB-Großmoschee in Ehrenfeld. CDU-Fraktionschef Winrich Granitzka bekundete
seinen „Ekel“ über die Aufklärungsarbeit von pro Köln im Veedel. Kein Wunder,
schließlich sind auch die meisten CDU-Wähler in Ehrenfeld gegen das islamische
Zentrum samt Kuppeln und Minaretten!
weiter
15. Dezember 2005
Thomas Hartenfels wieder in das Studentenparlament gewählt
Der ehemalige RCDS-
und JU-Funktionär Thomas Hartenfels ist trotz einer medialen Hetzkampagne wieder
in das Kölner Studentenparlament gewählt worden. Hartenfels waren kurz vor
den Wahlen frühere Kontakte zu Rechtsextremisten vorgeworfen worden. Von seinen
CDU-„Freunden“ im Stich gelassen, trat Hartenfels von all seinen politischen
Ämtern zurück, u.a. als Mitglied des Kölner ASTA und als Ratsherr in seiner
Heimatstadt Rösrath.
Die Kandidatur zum neuen
Studentenparlament konnte dagegen nicht mehr abgeblasen werden, weil die
Wahllisten bereits eingereicht waren. Auf diesem Wege wurde Hartenfels erneut
gewählt. Mit dem drittbesten Ergebnis aller RCDS-Kandidaten errang er einen der
nur mehr drei RCDS-Sitze. Es bleibt abzuwarten, welchen Weg Hartenfels jetzt in
der Vertretung der Kölner Studentenschaft gehen will und wie sich die
politischen Hochschulgruppen ihm gegenüber verhalten werden.
15. Dezember 2005:
Köln verdreckt
Die Vollversammlung der IHK hat gestern
eine Resolution an den Rat der Stadt Köln gerichtet, die einerseits offenbar der
Artikulation bestimmter partikularer Interessen dient, andererseits aber auch
eine Reihe von offenkundigen regionalen Fehlentwicklungen anprangert. Dazu
gehört insbesondere das problematische „Erscheinungsbild des öffentlichen
Raumes“, sprich: die Verunstaltung Kölns durch Dreck und Schmierereien.
Zurecht führt die IHK dazu aus: „Gestaltung, Pflege
und Sauberkeit ist für jede Stadt, vor allem aber für eine Metropole, die
täglich Tausende Besucher willkommen heißt, von
existenzieller Bedeutung. Gemeinsam mit der Wirtschaft muß es eines der
vorrangigsten Ziele werden, das Weltniveau Kölns nicht durch Schmutz und
ungepflegten öffentlichen Raum in Frage zu stellen. Die Wirtschaft erwartet, daß
der zugesagte Stadtraummanager umgehend seine Arbeit aufnimmt.“
Pro Köln hat sich des
ungepflegten Erscheinungsbildes der Domstadt in einer ganzen Reihe von Anträgen
im Rat, den Ausschüssen und den Bezirksvertretungen angenommen – die von CDU,
SPD, Grünen und FDP stets abgelehnt worden sind. In der heutigen Ratssitzung
steht ein pro-Köln-Antrag gegen
Graffiti-Schmierereien auf der Tagesordnung, die von den Altparteien seit Jahr
und Tag auf die leichte Schulter genommen werden. Auch diesmal ergeht sich die
Stadtspitze, die sich über eine Stellungnahme der Verwaltung zum
pro-Köln-Antrag geäußert hat, in Beschönigungen,
statt endlich zur Kenntnis zu nehmen, daß das Kölner Stadtbild in weiten Teilen
erbärmlich aussieht. Pro Köln wird heute im Rat erneut an die alten politischen
Kräfte einen Appell zum Umdenken richten!
14. Dezember
2005:
„Streiten wie die Kesselflicker“
Das
CDU-Vorstandsmitglied Klaus Laepple gewährt im aktuellen „Spiegel“ einen
interessanten Einblick in die Verhältnisse der völlig zerstrittenen Kölner CDU.
Besonders Oberbürgermeister Fritz Schramma bekommt sein Fett weg. Laut Laepple
könne Lateinlehrer Schramma „vielleicht eine Klassenkasse führen, aber nicht 16.500
Mitarbeiter einer Großstadtverwaltung“. Auch über die Zustände während der
großen Koalition in Köln sagt der spöttische Rat Laepples an seine Parteifreunde
auf Bundesebene viel aus: Die sollten sich am besten gleich einen „Interpretationsausschuß“
für den Koalitionsvertrag zulegen, „damit später nicht alle wie die
Kesselflicker über den Vertragstext streiten“.
Untermauert werden
Laepples Aussagen, der auch Vorstandsmitglied im Bundesverband der Deutschen
Industrie (BDI) ist, vom CDU-Stadtrat und Vorsitzenden des Kulturausschusses,
Dr. Theodor Lemper. Lemper bedauert gegenüber dem „Spiegel“, daß OB Schramma
„noch immer kein politisches Schwergewicht“ wäre. Im heutigen „Express“
echauffiert sich daraufhin prompt der CDU-Kreisvorsitzende Walter Reinarz: „Ich
werde mit den beiden Herren sprechen. Wenn sie das wirklich gesagt haben, ist
das parteischädigendes Verhalten, das entschieden zurückgewiesen werden muß.“
Derweil steuert die
kölsche Volksfront aus SPD, Grünen und PDS geschlossen auf ihre ersten
Abstimmungserfolge in der morgigen Ratssitzung zu. Die Linken werden in Zukunft
noch mehr die Geschicke dieser Stadt bestimmen, wobei aber die Führungsriege von
CDU und FDP weiterhin zu jedem Kuhhandel mit den Roten bereit ist. Pro Köln wird
dagegen klaren Kurs halten - gegen den links-liberalen Zeitgeist und die
angepaßte etablierte Politik in Köln. Das sind wir unseren Wählern schuldig!
13. Dezember 2005:
360
Millionen Euro Schaden für die Stadt?
Das WDR-Fernsehen hat
sich in einer gestern Abend um 22.30 Uhr ausgestrahlten Sendung zum zweiten Mal
kritisch mit der Rolle der Kölner Stadtspitze beim Bau der neuen Messehallen in
Deutz auseinander gesetzt. Dabei behauptete ein Immobilien-Experte, der
Stadt Köln sei im Zusammenhang mit der Entscheidung, für die Finanzierung des
Projekts auf ein Angebot des Oppenheim-Esch-Immobilienfonds zurückzugreifen,
langfristig ein wirtschaftlicher Nachteil in Höhe von rund 360 Millionen Euro
entstanden, für den der Steuerzahler aufkommen müßte. Ein Fachmann für
Vergaberecht bezweifelte im Interview ausdrücklich, daß es rechtens gewesen sei,
auf eine öffentliche Ausschreibung des Auftrags zu verzichten. Eine in diesem
Zusammenhang durchgeführte „Marktabfrage“ durch die Beraterfirma Ernst & Young,
die zum Oppenheim-Esch-Fond verschiedene Geschäftsbeziehungen unterhalte, habe
die Ausschreibung nicht ersetzen können. Zudem zitierten die Fernsehjournalisten
aus einem Brief des Messe-Chefs Jochen Witt, in dem es hieß, es hätten deutlich
günstigere Angebote zur Realisierung des Bauvorhabens vorgelegen als dasjenige
von Oppenheim-Esch.
Dazu erklärt die
Vorsitzende der Fraktion pro Köln, Judith Wolter: „Der gesamte Vorgang schadet
unserer Stadt immens. Wieder einmal scheint sich der Eindruck zu bestätigen, daß
es in Köln drunter und drüber geht, sobald Geld und Politik im Spiel sind.
Wieder einmal zeigt sich, wie nötig unser politisches Engagement für diese Stadt
ist: Gegen Kriminalität, Klüngel & Korruption! Wieder einmal sind es die
überregionalen Medien, von denen die Initiative für die Aufklärung ausgeht,
während die DuMont-Medien notgedrungen hinterherhinken. Kein Wunder: auch DuMont
selbst legt Geld bei Oppenheim-Esch an.“
13. Dezember 2005:
Spielbank zur Haushaltssanierung?
Der Kölner Stadtspitze
hat es aber auch nicht leicht. An allen Ecken und Enden fehlt das Geld und keine
Aussicht auf Besserung! Die Steuereinnahmen reichen bei weitem nicht aus und
das letzte Tafelsilber in Form von städtischen Immobilien und
Unternehmensbeteiligungen wird bald verkauft sein. Was bleiben Schramma und Co.
dann noch für Möglichkeiten, die selbstverschuldete Finanzkrise zu meistern?
weiter
12. Dezember 2005:
Journalistischer Amoklauf
Einem regelrechten journalistischen Amoklauf
gleicht der heutige
Bericht im „Stadt-Anzeiger“ über die Verleihung eines mit 5.000 Euro
dotierten Preises an die Initiative Rom e.V., die ein uneingeschränktes
Bleiberecht für Landfahrer aus ganz Europa in Deutschland fordert.
Hintergrund der hohen Attraktivität, die Deutschland als Zufluchtsort für
Roma und Sinti aus anderen europäischen Ländern hat, sind die vergleichsweise
hohen Sozialleistungen, die den Zugereisten bei uns zuteil werden. In Rumänien
oder auf dem Balkan sind die Landfahrer meist wirtschaftlich sehr schlecht
gestellt. Wer will ihnen verdenken, daß sie ihre persönliche wirtschaftliche
Situation zu verbessern suchen und deshalb nach Deutschland kommen wollen?
weiter
12. Dezember 2005:
Reiterdenkmal erstes
Opfer der kölschen Volksfront?
Das stark beschädigte
Reiterdenkmal auf den Heumarkt sollte im nächsten Jahr eigentlich restauriert
werden. Gegen den Widerstand vieler Ratspolitiker von SPD, Grünen und PDS, denen
das wilhelminische Standbild aus ideologischen Gründen schon immer ein Dorn im
Auge war. Jetzt sehen die linken Ratsfraktionen doch noch eine Möglichkeit, das
ungeliebte Denkmal weiter verkommen zu lassen. Die dafür eingeplanten
Finanzmittel sollen laut einem Antrag der Grünen für die Reparatur der
beschädigten Figuren am Rathausturm umgeschichtet werden. Dieser ideologisch
begründete Denkmalsturz könnte auch zum ersten Prüfstein der neuen linken
Ratsmehrheit in Köln werden: Politische Beobachter gehen davon aus, daß der
Antrag mit Hilfe von SPD, Grünen und PDS angenommen werden wird. Die kölsche
Volksfront könnte damit gleichzeitig ihre Geschlossenheit und ihren
kulturpolitischen Gestaltungswillen unter Beweis stellen.
Von CDU und FDP ist in
dieser Frage nur hinhaltender Widerstand zu erwarten. Kein Wunder, haben doch
diese vermeintlich „bürgerlichen“ Fraktionen die Postkommunisten der PDS in Köln
erst hoffähig gemacht. Die Fraktion pro Köln schlägt dagegen in der Ratssitzung
eine alternative Finanzierung für eine gleichzeitige Restaurierung von
Reiterdenkmal und Rathausfiguren vor. In einem
Änderungsantrag
verweist pro Köln auf Einsparpotentiale unter anderem im administrativen Bereich
des Oberbürgermeisters oder bei ideologischen Lieblingsprojekten der Alt-68er.
CDU und FDP haben nun die Wahl zwischen den kulturpolitischen Vorstellungen der
linken Volksfront und einer seriösen, bürgerlichen Alternative. Insofern wird
die nächste Ratssitzung auch ein erneuter Wahlprüfstein für alle konservativen
und patriotischen Bürger in Köln.
9. Dezember 2005:
Ausländerkriminalität in Köln
Jeder aufmerksame
Zeitungsleser kennt in Köln die Schlagzeilen von brutalen Raubüberfällen,
Vergewaltigungen, Drogenhandel oder tödlichen Auseinandersetzungen auf offener
Straße. Doch aus der Zeitung erfahren die Bürger kaum noch, daß ein
überproportional großer Teil der Täter Ausländer sind. Dazu muß man sich
schon die Mühe machen, offizielle Statistiken des Bundeskriminalamtes oder
anderer Polizeibehörden zu durchforsten, wie wir es auf unserer Internetseite in
einem Grundsatzartikel zur Kölner Kriminalitätsentwicklung getan haben. In den DuMont-Tageszeitungen wird dagegen die Nationalität der Verbrecher nur noch in
Ausnahmefällen genannt. Inzwischen ist es anscheinend sogar so, daß eher die
deutsche Staatsangehörigkeit als interessante Besonderheit erwähnt wird – wie
kürzlich geschehen bei dem Fall des toten Babys im Mülleimer eines
Innenstadt-Cafes. Lediglich bei besonders spektakulären Fällen nennen selbst
„Stadt-Anzeiger“ und Co. noch die ausländische Nationalität der Täter. Aus
gegebenem Anlaß möchten wir hier drei dieser erschreckenden Fälle aus der
jüngsten Vergangenheit vorstellen. weiter
8.
Dezember 2005:
Pro-Köln-Kampagne in
Ehrenfeld:
„Rundschau“ in Erklärungsnöten
In Ehrenfeld rumort
es: Das Thema Großmoschee in der Venloer Straße Ecke Innere Kanalstraße sorgt
weiter für Gesprächsstoff – auch auf der letzten Versammlung der Bürgervereine
des Stadtbezirkes. In der Gesprächsrunde „Wir im Bezirk 4“ äußerten besorgte
Bürger ihre ablehnende Haltung gegenüber dem Bauvorhaben. Der pro-Köln
Bezirksvertreter Heinz Kurt Täubner erklärte dabei noch einmal, daß pro Köln als
einzige Ratsfraktion die weitere Islamisierung Ehrenfelds verhindern wolle. Für
das vermeintlich „konservative“ DuMont-Blatt „Rundschau“ war dies Anlaß genug,
die Moscheebaupläne zu verteidigen und die Aufklärungskampagne der
Bürgerbewegung pro Köln zu verunglimpfen.
Dem verantwortlichen
Redakteur, Hans-Willi Hermans, schienen dabei vor lauter politisch korrekter
Empörung sämtliche Zügel entglitten zu sein. Gegen jede journalistische Ethik
mischte er seine giftigen Kommentare mitten in den
Bericht und bewies
damit wieder einmal, wessen Geistes Kind viele DuMont-Journalisten sind.
Garniert wurde das ganze durch gezielte Desinformation der „Rundschau“-Leser:
Der geplante DITIB-Prachtbau samt Kuppeln und Minaratten soll den Bürgern als
„Erweiterungsbau“ verkauft werden. Die bestehenden DITIB-Räumlichkeiten sollten
lediglich „ausgebaut“ werden.
Pech nur, daß pro Köln in
die betreffenden städtischen Dokumente Einblick nehmen kann. Genau dies hat die
Bürgerbewegung auch hier getan und die Informationen in einem
Flugblatt den Ehrenfelder
Bürgern zur Verfügung gestellt. Deshalb läßt es sich nun mal nicht mehr
vertuschen, daß mitten in Ehrenfeld auf insgesamt 13.000 Quadratmetern
Bruttogeschoßfläche ein riesiges religiöses, kulturelles und politisches Zentrum
der Kölner Türken entstehen soll. Da hilft es auch nichts mehr, daß die
DuMont-Blätter ihre sonst übliche Strategie des Totschweigens von pro Köln
aufgegeben haben und dafür jetzt gezielt verschleiern und diffamieren wollen.
Die Bürger werden diesen undemokratischen Bestrebungen die richtige Antwort
geben!
7. Dezember 2005:
Traurige
Realitäten
Die Kölner
Multikulti-Lobby hat manchmal echte Probleme: Ihre ach so vorbildliche Klientel
entspricht leider oft auch in Wirklichkeit bestimmten Klischees. Besonders
schwer hat es da der Verein „Rom e.V.“, eine Interessensvertretung der Zigeuner
in Köln: Immer dieser Ärger mit Klau-Kids oder anderweitíg straffällig
gewordenen Mitgliedern von Roma- und Sintifamilien!
weiter
7. Dezember 2005:
Bei diesem
Theater spielen wir nicht mit!
CDU und SPD haben in
Köln bekanntlich die große Koalition platzen lassen, weil sie sich bei der
Besetzung lukrativer Versorgungsposten nicht einig geworden sind.
Nun scheint sich eine rot-grüne Zusammenarbeit anzubahnen, unter
Einschluß der Postkommunisten der PDS. weiter
6. Dezember 2005:
Bayenturm für lau?
Obwohl die Stadt Köln
an allen Ecken und Enden sparen muß – vor allem bei normalen Bürgern – will
Oberbürgermeister Fritz Schramma immer noch Geldgeschenke an politisch opportune
Gruppierungen und Einrichtungen verteilen. So wie aktuell an die „Stiftung
Feministisches Archiv“ der Kölner Frauenrechtlerin Alice Schwarzer: Die
Verwaltung hat eine Beschlußvorlage in den Liegenschaftsausschuß eingebracht,
wonach die vereinbarte Pacht von 15.000 Euro jährlich in Zukunft auf einen
symbolischen Betrag von einem Euro reduziert werden soll. Offenstehende
Pachtzahlungen aus den Jahren 2004 und 2005 in Höhe von 29.000 Euro sollen ganz
erlassen werden. Bis Vertragsende im Jahr 2024 würde der Stadt dadurch ein
Einnahmeverlust von über 300.000 entstehen!
Die pro-Köln-Fraktionsvorsitzende, Judith Wolter, meint dazu:
„Diese Art der Günstlingswirtschaft in Zeiten leerer Kassen ist zutiefst
unanständig. Herr Schramma sollte einmal in persönlichen Gesprächen den
einfachen Bürgern erklären, warum diese für Frau Schwarzer weitere
Gebührenerhöhungen oder städtische Leistungskürzungen in Kauf nehmen sollen.
Dies ist ein Unding – vor allem auch, weil die jährliche Pacht von 15.000 Euro
für den Bayenturm keineswegs überteuert ist.“
5. Dezember 2005:
pro Köln
nicht im
„VS“-Zwischenbericht
erwähnt
Die
Bürgerbewegung pro Köln wird nicht im Zwischenbericht des
nordrhein-westfälischen Landesamtes für
„Verfassungsschutz“
erwähnt, der sich auf den Zeitraum von Januar bis September 2005 bezieht.
Der Vorsitzende der Bürgerbewegung, Rechtsanwalt Markus Beisicht, wertet dies
als einen Erfolg in der Auseinandersetzung mit dem Düsseldorfer Innenministerium
um angebliche rechtsextreme Tendenzen bei pro Köln: „Unser juristisches Vorgehen
gegen das Innenministerium scheint nicht ohne Wirkung geblieben zu sein. Pro
Köln positioniert sich eindeutig innerhalb des demokratischen Spektrums und hat
mit Rechtsextremisten nichts zu tun. Der Rechtsstreit um die früheren
‚Verfassungsschutzberichte’ geht
selbstverständlich weiter. Die Erwähnung unserer Bürgerbewegung in diesen
Berichten war von Anfang an nicht rechtens.“
2. Dezember
2005:
Schramma
und die Kölner Türken
Oberbürgermeister
Fritz Schramma rühmt sich selbst, ein großer Freund der Türken zu sein. Im Rat
brüstete er sich sogar damit, daß ihn der frühere türkische Generalkonsul als
„Vater der Kölner Türken“ bezeichnet hätte, sozusagen ein kölscher Atatürk also.
Dieses innige Verhältnis zu Kölns orientalischer Volksgruppe soll natürlich auch
in Zukunft fortgeführt und intensiviert werden. Das wurde wieder einmal deutlich
beim Antrittsbesuch des neuen türkischen Generalkonsuls in Köln, Mustafa Asim
Temizgil, bei dem es unter anderem um die geplante Großmoschee in Ehrenfeld
ging. weiter
2.
Dezember 2005:
Zeitung
„Pro Köln“ Nr.12 mit 20.000 Druckauflage erschienen
Mit einer Druckauflage
von 20.000 Exemplaren ist die neue Fraktionszeitung „Pro
Köln“ Nr. 12 erschienen. Ein besonderer Dank geht diesmal an den
Medienkonzern DuMont Schauberg. Der Kölner Zeitungsverlag („Stadt-Anzeiger“,
„Rundschau“, „Express“ und „Wochenspiegel“) finanzierte die neue Aussendung mit
einer großzügigen „Spende“ in Höhe von EUR 5.100 Euro. Das Haus DuMont hatte
sich vor Gericht zu dieser
Zahlung verpflichtet, weil zuvor eine Falschbehauptung über pro Köln nicht aus
dem Internetangebot des „Stadt-Anzeigers“ gelöscht wurde - trotz einer
dementsprechenden Unterlassungverpflichtungserklärung.
|
 |
|
Zahlreiche
Mitglieder und Freunde der Bürgerbewegung pro Köln ermöglichten mit ihrem
Einsatz den Versand der neuen Zeitung
„Pro
Köln“.
Verteilt über sämtliche Fraktionsräumlichkeiten waren in Spitzenzeiten rund
30 (!) eifrige Helfer mit falten, kuvertieren und etikettieren beschäftigt. |
1. Dezember 2005:
Mehr
Geld für Spitzenbeamte
Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken. Wie so oft hat der Volksmund auch hier
wieder recht. Zu beobachten ist diese alte Erkenntnis sehr gut am Kölner
Beispiel. Obwohl die Stadt vollkommen verschuldet ist und das Nothaushaltsrecht
droht, stopfen sich die oberen Zehntausend auf Kosten der Steuerzahler weiter
fleißig die Taschen voll. Angefangen von millionenschweren
Klüngel-Geschäften, wie beim Messeskandal, über bestens bezahlte Versorgungsposten
für Politiker bis hin zu den Spitzenbeamten der öffentlichen Verwaltung. Denn
die städtischen Beamten des höheren Dienstes sollen trotz einer
Beförderungssperre ab 1. Januar 2006 mehr Geld bekommen. Während also sowohl bei den
Kölner Bürgern wie auch bei den kleinen Beamten und Angestellten eifrig gespart
wird, soll ausgerechnet für die gut bezahlten Spitzenbeamten der Stadtverwaltung
eine Ausnahme gemacht werden! weiter
30. November 2005:
Jugend pro Köln!
Am „Tag der Jugend im
Rathaus“ stellte sich auch die Fraktion pro Köln den Fragen der anwesenden
Schüler.
Dabei entwickelten sich im direkten Kontakt zahlreiche interessante Diskussionen
mit den Jugendlichen, während zuvor die Fraktion pro Köln bei der Vorbereitung
der Veranstaltung rechtswidrig ausgegrenzt wurde. Denn die drei Anträge zur
anberaumten Jugend-Ratssitzung waren in den letzten Wochen in Zusammenarbeit mit
den Fraktionen von CDU, SPD, Grünen und FDP erarbeitet worden – nur pro Köln
wurde als einzige Fraktion davon ausgeschlossen! Diese eindeutige
Diskriminierung von pro Köln wird selbstverständlich nicht folgenlos bleiben,
rechtliche Schritte werden im Moment geprüft.
weiter
30. November 2005:
CDU läßt Hartenfels
fallen
Nicht einmal eine Woche hat es gedauert,
bis alle JU- und CDU-„Freunde“ Thomas Hartenfels fallen ließen wie eine heiße
Kartoffel, obwohl sie Tage zuvor noch eifrig Treueschwüre von sich gegeben
hatten. Der ehemalige Asta-, JU- und CDU-Funktionär Hartenfels stand am Ende
einer regelrechten medialen Hinrichtung in seiner Partei ganz alleine da und
trat nacheinander von all seinen politischen Ämtern zurück. Zuletzt legte er
gestern auch noch sein CDU-Ratsmandat in Rösrath nieder. Dem 26jährigen
Hartenfels war letzte Woche von linksradikalen Studentenvertretern und
willfährigen Kölner Sudel-Journalisten eine sogenannte „Nazi“-Vergangenheit
vorgeworfen worden.
Dieser Fall zeigt wieder einmal anschaulich, wie
bemüht die CDU auf allen politischen Ebenen ist, keinerlei Angriffspunkte wider
der „Political Correctness“ zu bieten. Stets eifrig im „Kampf gegen rechts“,
schreckt sie dabei nicht einmal vor der Zusammenarbeit mit den Postkommunisten
der PDS zurück - so wie in Köln bereits mehrfach geschehen. Wer da noch immer
von einem konservativen oder rechten Flügel in der CDU phantasiert, dem ist wohl
nicht mehr zu helfen.
29. November 2005:
Aids in Köln
auf dem Vormarsch
Köln hat einen neuen
bundesweiten Negativrekord aufgestellt: Pro 100.000 Einwohner sind statistisch
gesehen 12,4 HIV-Neuinfektionen im Jahr zu verzeichnen.
Die Kölner Aidshilfe geht
derzeit von rund 2.500 Aidskranken in der Domstadt aus – Tendenz steigend.
Während es im Vorjahr insgesamt 105 Neuinfizierte gegeben hätte, wären es im
ersten Halbjahr 2005 bereits 65 gewesen, die Dunkelziffer nicht mitgerechnet.
Damit liegt Köln an der Spitze eines bundesweiten Trends: Das
Robert-Koch-Institut hat festgestellt, daß die HIV-Infektionen landesweit um 30
Prozent zugenommen hätten!
Laut
Bericht des „Stadt-Anzeigers“ wären davon besonders die Kölner Schwulen
betroffen. „75 Prozent infizieren sich in Köln von Mann zu Mann ...“ Der
Aidshilfe-Geschäftsführer Michael Schumacher kündigte deshalb im gleichen
Artikel an, daß ein Schwerpunkt der Präventionsarbeit in der Schwulenszene
liegen würde. Zusätzlicher Handlungsbedarf besteht anscheinend bei bestimmten
Einwanderergruppen: „Gezielt angesprochen werden sollen auch Migrantinnen mit
einem afrikanischen Projekt.“
28. November 2005:
Schmalenberg, Beucker & Co. und die Neonazis
Lehren aus dem
Fall Hartenfels
Wenn es um die
Diffamierung von pro Köln geht, sind die Herren Schmalenberg („Kölner
Stadt-Anzeiger“) und Beucker („taz“) immer vorne dabei. In jüngerer
Vergangenheit wird ihr vermeintlicher Kampf gegen rechts jedoch immer abstruser.
So kontaktierte Neven DuMont‘s Schmalspur-Agitator Schmalenberg neuerdings die
Neonaziszene der Region. Hierbei hatte der journalistische Ehrenmann überhaupt
keine Berührungsängste. Sogar der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz
drückte in diesem Fall ein Auge zu. Er umschwärmte und umgarnte einschlägige
Szenegrößen und verhandelte mit diesen über die Herausgabe von
kompromittierenden Unterlagen, die den lokalen CDU-Funktionär Thomas Hartenfels
belasten sollen. Es wird über die Höhe der Bezahlung einschlägiger
kompromittierender Dokumente gerungen. Bei der Hetzjagd auf Hartenfels müssen
natürlich neue „Beweise“ herbeigeschafft werden, koste es was es wolle.
weiter
28. November 2005:
RPR 1
und „Netzeitung.de“ über pro-Köln-Antrag
Der
Antrag der Fraktion
pro Köln, Harald Schmidt zum Kölner Ehrenbürger zu ernennen, hat bereits für
einige mediale Aufmerksamkeit gesorgt. Nach einem Radiobericht auf dem
rheinland-pfälzischen Sender RPR 1 hat nun auch die
„Netzeitung.de“ registriert, „daß in den vergangenen Jahren so manch anderer
die Ehrenbürgerwürde verliehen bekam, der dies nach Meinung von ‚Fraktion pro
Köln‘ nicht unbedingt verdient hat“.
Deshalb wolle die Fraktion pro Köln mit
Harald Schmidt als „Botschafter rheinischen Frohsinns“ für einen gewissen
Ausgleich zu Personen wie Norbert Burger oder Alfred Neven DuMont sorgen. Die „Netzeitung.de“
verweist zudem auf die in dieser Frage entscheidende Ratsitzung am 15. Dezember
um 15.30. Hoffentlich werden dann auch viele Harald-Schmidt-Fans ihren Weg zum
Kölner Rathaus finden!
26. November
2005:
Agitation & Propaganda im
„Stadt-Anzeiger“
Allmählich wird es langweilig: zum vierten
Mal schlachtet der
„Kölner
Stadt-Anzeiger“ Fotos von einer Kundgebung in
Köln-Kalk im Jahre 1999 aus, an der auch der damals noch öffentlich völlig
unbekannte, spätere Neonazi-Führer Axel Reitz teilgenommen hat. Diesmal
steht neben pro Köln das Rösrather CDU-Ratsmitglied Thomas Hartenfels im Visier
der Agitprop-Journaille. Auch er hatte an der Versammlung teilgenommen.
Was der
„Stadt-Anzeiger“
erneut unterschlägt: Axel Reitz war damals gerade 16 Jahre alt. Ein Schüler,
dessen spätere extremistische Prominenz niemand vorhersehen konnte, der für
jene, die mit ihm zusammen fotographiert wurden, ein unbeschriebenes Blatt war.
Die Aussagekraft der Fotos tendiert gegen Null. Weder die Rösrather CDU, noch
pro Köln haben irgend etwas mit Rechtsextremisten zu tun.
Indessen dürfte der Mißbrauch solcher
Bilder durch Journalisten, die öffentliche Desinformation betreiben, einen Axel
Reitz noch angestachelt haben, sich mit möglichst vielen politisch
Andersdenkenden ablichten zu lassen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Zu seinen
„Opfern“
gehört auch der nordrhein-westfälische CDU-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers,
der zusammen mit Reitz in die Kamera lächelte. Steht Rüttgers deshalb dem
Neonazismus nahe? - Offensichtlich nicht! Diese Bilder lügen. Sie suggerieren
Gemeinsamkeiten, die es nicht gibt. Der „Stadt-Anzeiger“
entlarvt durch die Verwertung solcher Bilder nicht Thomas Hartenfels, pro Köln
oder die CDU, sondern sich selbst als unseriös und demokratiefeindlich.
|
 |
Ein
Foto von Axel Reitz mit Jürgen Rüttgers hat es sogar bis in eine
Ausstellung geschafft, die im Kölner EL-DE-Haus gezeigt worden ist. |
25. November 2005:
Kölner
Metzgerhandwerk wehrt sich
Die Kölner
Metzgerinnung wehrt sich gegen pauschalisierende Vorwürfe im Zusammenhang mit
mangelnder Hygiene und verdorbenem Fleisch. Der bundesweite Fleischskandal
und die erschreckenden Kontrollergebnisse des Kölner Veterinäramtes haben in den
vergangenen Tagen für große Verunsicherung bei den Verbrauchern gesorgt. Die
Kölner Fleischerinnung betont nun, daß ihre Mitglieder hohe Qualitätsstandards
einhalten müßten.
Allerdings wären nur 80 der insgesamt
325 fleischverarbeitenden Kölner Betriebe Mitglied in der Innung. Besonders
Supermarkt-Metzgereien oder ausländische Betriebe wären dort nicht organisiert.
Dazu paßt, daß der stellvertretende Kölner Amtstierarzt, Eggbert Lechtenböhmer,
im Umweltausschuß auf besorgniserregende Kontrollergebnisse bei ausländischen
Betrieben hinwies. Dies wäre u.a. einem anderen „Grundhygieneverständnis“ vieler
ausländischer Inhaber geschuldet. Die Fraktion pro Köln will deshalb in einer
Anfrage
von der Verwaltung wissen, welche weiteren Maßnahmen man gegen diese Mißstände
einleiten könnte.
25. November 2005:
Ermittlungen gegen Schramma gehen weiter
Die juristische
Aufarbeitung des Messeskandals, der die Kölner Steuerzahler womöglich mehrere
hundert Millionen Euro kosten wird, wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Obwohl es ursprünglich geheißen hatte, daß Ende des Jahres über eine
Anklageerhebung gegen Oberbürgermeister Fritz Schramma und weitere
Verantwortliche entschieden werden soll, gehen laut „Express“ nun die
staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen auch noch im Jahr 2006 weiter. Erst dann
wird sich zeigen, ob Schramma und Co. wegen Untreue vor Gericht gestellt werden.
Der Imageschaden für die Stadt Köln und das Amt des Oberbürgermeisters ist aber
bereits jetzt enorm – auch weil Schramma die pro-Köln-Forderung abgelehnt hatte,
für die Dauer des Ermittlungsverfahrens sein Amt ruhen zu lassen.
24. November 2005:
Linke Hetzkampagne gegen Thomas
Hartenfels:
CDU in
Rösrath beweist Courage
Die linke Hetzkampagne gegen den Rösrather CDU-Ratsherrn und
JU-Kreisvorsitzenden, Thomas Hartenfels, hat an der Kölner Uni bereits erste
Früchte getragen. Hartenfels trat von seinem ASTA-Posten zurück, um einem
Ausschluß zuvor zukommen. Seine CDU-Parteifreunde in
Rösrath und im Bergischen Land halten dagegen derzeit noch zu ihm – auch in
öffentlichen Stellungnahmen. Die Bürgerbewegung pro Köln begrüßt ausdrücklich
die mutige Haltung des Rösrather CDU-Fraktionsvorsitzenden, Erhard Füsser, der
Konsequenzen für Hartenfels ausschließt. Eine Haltung, die sich die Kölner CDU
zum Vorbild nehmen sollte. Aber die Kölner Christdemokraten machen ja lieber
gemeinsame Sache mit den Grünen - ausgerechnet mit der Partei, deren
Hochschulorganisation Alternative Liste (AL) die menschenverachtende Hetzjagd
gegen Hartenfels eingeläutet hat!
weiter
23. November 2005:
Hetze gegen Kölner Asta-Mitglied
Nicht nur die Bürgerbewegung pro Köln wird
immer wieder zum Zielobjekt an den Haaren herbeigezogener
Diffamierungskampagnen. Jeder, der in irgendeiner Form wider die
political correctness
den Stachel löckt, wird von den einschlägigen Hetzaposteln ins Visier genommen.
Jetzt hat es ein Mitglied des Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta) der
Universität zu Köln getroffen:
Thomas Hartenfels vom Ring
Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), der CDU-Studentenorganisation, sah
sich auf in der Universität ausgehängten Plakaten als „Neonazi im Asta“
angeprangert. weiter
23. November
2005:
Anderes
"Grundhygieneverständnis"
In Deutschland gab es einmal Zeiten, wo in den Städten die Abwässer einfach auf
die Straßen entleert und der Müll achtlos aus dem Fenster geworfen wurde.
Rattenplagen, Seuchengefahr, hygienische Zustände der schlimmsten Art – diese
Zeiten sind inzwischen Gott sei Dank lange vorbei. Nicht aber so in vielen
Entwicklungs- oder Schwellenländern. Dort herrscht mancherorts immer noch ein
katastrophales „Grundhygieneverständnis“ vor, das alle Bereiche des öffentlichen
Lebens einschließt: Von der Umweltverschmutzung über die Müllbeseitigung bis hin
zu den Hygienestandarts in Restaurants oder lebensmittelverarbeitenden
Betrieben. Durch die Masseneinwanderung der letzten Jahrzehnte hat man sich nun
nicht nur Menschen aus aller Herren Länder nach Deutschland geholt, sondern
natürlich auch deren Sitten und Gebräuche.
weiter
22. November 2005:
Offenlegung
der Gaspreiskalkulation doch möglich?
Auf der letzten
Ratssitzung hatte die Fraktion pro Köln den
Antrag gestellt, daß
die Rheinenergie AG wegen den ständigen Energiepreiserhöhungen ihre
Gaspreiskalkulation offenlegen soll. Wortreich erklärte daraufhin der den
Altparteien nahestehende Rheinenergie-Vorstandschef Helmut Haumann, warum dies
auf gar keinen Fall möglich wäre. CDU, SPD und Co. nahmen das dankend zur
Kenntnis und verwarfen umgehend den pro-Köln-Antrag. Doch nur wenige Wochen
später hat der erste deutsche Energiekonzern dem öffentlichen Druck teilweise
nachgegeben: Die EON-Hanse hat im Zuge eines Rechtsstreites mit verärgerten
Kunden den Schleier etwas gelüftet. Die Gaspreiskalkulation wurde in Ansätzen
der Öffentlichkeit vorgestellt, wobei Verbraucherschutzverbände sofort
einwendeten, daß die Aufschlüsselung viel stärker ins Detail gehen müßte, um den
Verdacht der Bereicherung wirklich ausräumen zu können.
weiter
21. November 2005:
Minarette statt
Kirchtürme
Die Zahl der
Kirchenmitglieder und die Kirchensteuerbeiträge sind in Köln seit Jahren
rückläufig. Eine Folge davon ist, daß immer mehr Kirchen aufgegeben werden
müssen, so wie derzeit St. Anno in Holweide.
Die ehemaligen Gotteshäuser werden entweder abgerissen oder einem anderen
Verwendungszweck zugeführt. Betroffen sind davon übrigens Katholiken wie
Protestanten, letztere leiden sogar noch an einem größeren Mitgliederschwund.
Steigend ist dagegen seit
Jahrzehnten die Zahl der Moslems in der Domstadt. Durch Einwanderung und höhere
Geburtenraten wächst die islamische Gemeinde stetig weiter an. Es werden ständig
neue moslemische Gebetshäuser gebaut und seit einigen Jahren wird auch der Ruf
nach repräsentativen Großmoscheen immer lauter. Zur Zeit sollen in Porz und in
Ehrenfeld gleich zwei Großmoscheen durchgepaukt werden.
In den etablierten Medien
und von den Altparteien werden diese Entwicklungen nicht im Zusammenhang gesehen
oder diskutiert. Von der Bürgerbewegung pro Köln jedoch schon. Denn wir wollen –
im Gegensatz zu CDU, SPD und Co. - den ursprünglichen, rheinischen Charakter
unserer Heimatstadt erhalten!
18. November 2005:
Pro Köln
contra Graffiti-Schmierereien
Die Fraktion pro Köln
hat für die nächste Ratssitzung den
Antrag
gestellt, daß die Stadtverwaltung die Möglichkeit zur Einführung eines „Anti-Graffiti-Mobils“
überprüfen soll.
In
Städten wie Amsterdam oder Pforzheim haben ähnliche Projekte eine spürbare
Verbesserung bei Graffiti-Schmierereien gebracht.
weiter
17. November 2005:
Harald Schmidt soll Ehrenbürger werden
Die Fraktion pro Köln hat beantragt, Harald Schmidt die Ehrenbürgerwürde der
Domstadt zu verleihen. Der Rat wird darüber in seiner Sitzung am 15. Dezember
beraten und entscheiden. Pro Köln verbindet mit dem Antrag erneute Kritik an der
Ehrenbürgerschaft der Herren Norbert Burger und Alfred Neven DuMont.
weiter
16. November 2005:
Freude über
„Gay
Games“
und schwule Rentner
Großer Jubel in Kölns
Homoszene: Die Schwulenolympiade „Gay Games“ kommt im Jahr 2010 nach Köln.
Neben Vertretern der organisierten Homoszene freute sich besonders auch
Oberbürgermeister Fritz Schramma über diese Entscheidung: „Köln ist als
weltoffene und tolerante Stadt international bekannt. Das hat zum Erfolg
geführt.“
weiter
15. November 2005:
Weg mit dem Drogenstrich!
Der städtische Straßenstrich in der Geestemünder
Straße in Niehl sorgt ständig für
Negativ-Schlagzeilen.
Pro Köln unternimmt deshalb in der Bezirksvertretung
Nippes einen neuen Vorstoß für die Schließung der skandalösen Einrichtung. „Sex
für fünf Euro“ schlagzeilte der „Express“ am 5. November gewohnt
sensationslüstern. Der
Bericht enthält haarsträubende Informationen über ungeschützten
Geschlechtsverkehr in den mit dem Geld des Steuerzahlers gebauten
Verrichtungsboxen und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken. Mit einem
Antrag und einer
flankierenden Anfrage
(abrufbar als PDF-Dateien) will pro Köln in der
Sitzung der Bezirksvertretung Nippes am 8. Dezember ein Votum gegen den
Fortbestand des Drogenstrichs herbeiführen. Die dadurch freiwerdenden Gelder
sollen in Hilfsprogramme für drogenabhängige Prostituierte mit dem Ziel des
Drogenentzugs investiert werden.
Drogenabhängige junge Frauen benötigen ärztliche Hilfe
statt sexueller Ausbeutung. Der städtisch betreute Straßenstrich mag die
Prostituierten vor möglichen Übergriffen von Freiern schützen, aber er schützt
sie nicht vor einer mörderischen Selbstausbeutung, die ihnen die Drogensucht
diktiert. Die jüngsten Berichte über ungeschützten Geschlechtsverkehr und
grassierende Krankheiten belegen das – von Anfang an absehbare – Scheitern des
Projekts städtischer Straßenstrich.
14. November 2005:
„Deutze Spracke isse
swäre Spracke“
Die Unruhen in den
französischen Einwander-Ghettos haben anscheinend auch die Verantwortlichen des
„Stadt-Anzeigers“ nervös gemacht - wohl wissend, daß es in Zukunft in Köln
ähnliche Vorfälle geben kann. Deshalb ist man beim „Stadt-Anzeiger“
offensichtlich zur Entscheidung gelangt, daß es nun an der Zeit wäre, den
besorgten Kölner Bürgern reinen Wein einzuschenken. Denn verbergen läßt sich
ohnehin nicht mehr viel! In einem ganzseitigen Artikel mit der bezeichnenden
Überschrift „Deutze Spracke isse swäre Spracke“ schildern deshalb die
DuMont-Redakteure die traurige Realität der „multikulturellen Gesellschaft“ und
die noch düstereren Zukunftsaussichten.
weiter
11. November 2005:
Altparteien wollen nicht über Merkenich reden
In der gestrigen
Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler sorgte ein pro-Köln-Antrag auf
Schließung des „Übergangsheimes“ Causemannstraße für große Verärgerung bei den
etablierten Parteien. Allen voran Bezirksvorsteher Hans Heinrich Lierenfeld
(CDU) entrüstete sich darüber, daß er noch nie eine Fraktion oder Bewegung
erlebt hätte, die so viel Unruhe stiften würde im Stadtbezirk. Die
Bürgerbewegung pro Köln bedankt sich für diese anerkennenden Worte von Herrn
Lierenfeld! Denn bei den verfilzten und verfahrenen Zuständen in Köln muß eine
echte Opposition für soviel Unruhe sorgen wie möglich, damit sich endlich etwas
verändert.
weiter
10. November 2005:
Brennendes Menetekel
Die Welle
der Gewalt, die seit Wochen die französischen Einwanderer-Ghettos erschüttert,
hat jetzt auch Deutschland und Köln erreicht. Nachahmungstäter hatten
bereits in Bremen und Berlin Autos angezündet. In der Nacht zum Mittwoch war es
nun auch in Köln soweit: Jugendliche steckten im Mengenicher Buschweg vier Autos
in Brand, an sieben weiteren PKW’s wurden Benzinspuren festgestellt. Der
Stadtteil Bocklemünd-Mengenich ist stark von Einwanderung geprägt: Rund 28
Prozent der Bevölkerung haben einen sogenannten „Migrationshintergrund“. Die
Arbeitslosenquote liegt mit 16,7 Prozent deutlich über dem Kölner Durchschnitt.
Die
Verharmloser und Multikulti-Fans wurden damit wieder einmal Lügen gestraft.
Stets hatten sie versichert, daß französische Verhältnisse bei uns nicht möglich
wären, alles wäre in bester Ordnung. Kritische Zeitgenossen haben dagegen schon
lange vor den unausweichlichen Folgen der Massenzuwanderung gewarnt. Auch die
Bürgerbewegung pro Köln ist aus Sorge um den inneren Frieden seit jeher für
einen Zuwanderungsstop. Für die in Köln legal lebenden Ausländer gilt: Das
Bemühen um Integration in die Mehrheitsgesellschaft ist das Gebot der Stunde,
wobei prinzipiell die deutsche Leitkultur respektiert werden muß. Nur so ist auf
Dauer ein gedeihliches Miteinander möglich.
9. November 2005:
Demokratiefeindliche Altparteien:
Pro-Köln-Mandatsträger raus?
Anscheinend haben sich
die Kölner Altparteien auf eine neue Strategie verständigt, um unbequeme
Äußerungen von pro-Köln-Vertretern zu verhindern: Nach dem Beschwerdeausschuß
wurde jetzt auch in der Sitzung der Bezirksvertretung Porz den gewählten
pro-Köln-Mandatsträgern angedroht, sie aus der Sitzung auszuschließen!
Diese leeren Drohungen entbehren natürlich jeglicher
Rechtsgrundlage, weshalb den lächerlichen Ankündigungen auch keine
dementsprechenden Beschlüsse gefolgt sind.
weiter
9. November 2005:
Fachvortrag der Fraktion pro Köln im Kölner
Rathaus:
Friedensforscher Dr. Mechtersheimer zu den Folgen der Globalisierung
Der Theodor-Heuss-Saal im Kölner Rathaus war bis auf den letzten
Platz besetzt, als die Fraktion pro Köln am 8. November zu einem Fachvortrag mit
dem bekannten Politologen Dr. Alfred Mechtersheimer geladen hatte.
Der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der patriotischen
Deutschlandbewegung referierte zu dem Thema „Globalisierungsopfer Deutschland –
Zuwanderung und Ausverkauf“, wobei er auch auf die kommunalen Auswirkungen
dieser fatalen Entwicklung einging.
weiter
8. November 2005:
Pro-Köln-Kampagne gegen DITIB-Großmoschee:
Ehrenfelder Altparteien bekommen kalte Füße
Die in Köln-Ehrenfeld
massenhaft verteilten pro-Köln-Flugblätter gegen den geplanten Großmoscheebau
der türkisch-islamischen Union DITIB zeigen offenbar die erwünschte Wirkung: Im
ganzen Veedel wird darüber diskutiert, und die Altparteien geraten mächtig unter
Druck, weil sie sich vorbehaltlos für eine weitere Islamisierung des Stadtteils
aussprechen. In der letzten Sitzung der Bezirksvertretung versuchten die
etablierten Parteien deshalb, einen Befreiungsschlag durchzuführen: Ganz
staatsmännisch verlasen sie eingangs eine
Resolution, in
der sie eine Lobeshymne auf die türkisch-islamische Union DITIB anstimmten und
die pro-Köln-Kampagne zu Gunsten der einheimischen Ehrenfelder verurteilten.
weiter
7. November 2005:
Die
verschwundene Fraktion
Seit in Köln die große Koalition zwischen
CDU und SPD geplatzt ist, berichten die örtlichen Medien ausführlich über die
politische Lage und die Situation im Stadtrat. In den Kölner Tageszeitungen, im
Lokalradio und im WDR-Fernsehen werden die Ratsfraktionen vorgestellt und zur
weiteren Entwicklung befragt. Sogar die PDS, die noch nicht einmal
Fraktionsstatus hat, wird ins Spiel gebracht. Nur über eine Stadtratsfraktion
sucht man vergebens Informationen: Pro Köln scheint es nicht zu geben, die
Bürgerbewegung ist völlig von der Berichterstattung ausgeklammert. Die Leser und
Zuschauer
könnten meinen, es gäbe nur vier Ratsfraktionen, obwohl pro Köln natürlich
umgehend Presseerklärungen zur neuen Koalitionsbildung verschickt hat und
jederzeit zu weiteren Auskünften bereit wäre. Aber was der Kölner Journaille
nicht ins politische Weltbild paßt, das wird totgeschwiegen.
weiter
5. November 2005:
Geschacher um Geld und Posten
Die große Koalition aus CDU und SPD ist
geplatzt – vorerst nur in Köln. Beim Streit, der zwischen den Koalitionären
entbrannte, ging es nicht um Sachfragen, ja, die früheren Bündnispartner haben
bezeichnenderweise noch nicht einmal versucht, ihr Zerwürfnis an irgendeinem
politischen Thema aufzuhängen. Der Streit ging vielmehr ausschließlich um die
Verteilung der Posten und Pöstchen, um die Befriedigung von Geldgier und
Eitelkeiten der (un-)verantwortlichen Politiker. Beide Lager haben den Hals
nicht voll genug bekommen, und jetzt beschuldigen sie sich gegenseitig, ihre
jeweiligen partikularen Belange über die Interessen der Stadt zu stellen. Die
Vorwürfe treffen auf CDU und SPD gleichermaßen zu. Selbst vor dem Hintergrund
des im nächsten Jahr drohenden Nothaushaltes, des Messeskandals und der
lähmenden Führungslosigkeit der Stadt gibt es in den Spitzen von CDU und SPD
niemanden, der sich verantwortlich fühlen würde für die Abwendung der in großen
Schritten herannahenden Katastrophe. weiter
4. November 2005:
Ratspolitiker verhöhnen die Merkenicher Bürger
Die Arroganz der Macht
war bei der gestrigen Ratssitzung überdeutlich zu spüren: Obwohl im Vorfeld die
örtliche CDU und SPD in Köln-Merkenich selber für eine Schließung des
skandalträchtigen „Übergangsheimes“ Causemannstraße eingetreten sind, wollten
sie davon auf der Ratssitzung nichts mehr wissen. Sämtliche etablierten
Stadtratsfraktionen verweigerten sich sogar einer Diskussion zu dem Thema; der pro-Köln-Antrag auf Schließung des Heimes wurde ohne Abstimmung verworfen!
Lediglich die Sozialdezernentin Marlies Bredehorst hatte ihre verharmlosenden
Beschwichtigungsphrasen wiederholt, für die sie schon auf einer öffentlichen
Bürgerversammlung in Merkenich am 28. September ausgepfiffen worden war.
weiter
3. November 2005:
Pro-Köln-Fraktion wächst
auf 5 Mitglieder
Hans Martin Breninek tritt der
Stadtratsfraktion von pro Köln bei
Der parteilose Stadtrat
Hans Martin Breninek trat auf der Ratssitzung am 3. November der Fraktion der
Bürgerbewegung pro Köln bei. Pro Köln wird sich zukünftig also mit 5
Fraktionsmitgliedern für die Interessen der einheimischen Bürger der Stadt Köln
einsetzen.
Zwischen dem parteilosen Stadtrat und der Fraktion pro Köln gab
es in den letzten Monaten intensive Kontakte, bei denen sich immer mehr
inhaltliche Gemeinsamkeiten herauskristallisierten - vor allem bei den
Themenbereichen Kriminalität, Korruption und Überfremdung. weiter
2.
November 2005:
Belogen
und betrogen von den Altparteien
Mehr als einhundert
Merkenicher Bürger demonstrierten heute vor dem Rathaus für die Schließung des
„Übergangsheimes“ Causemannstraße. Dabei offenbarten die etablierten
Politiker ihre wahre Meinung bezüglich des umstrittenen Heimes: Unisono
kündigten Bezirksvorsteher Hans Heinrich Lierenfeld (CDU), der Vorsitzende des
Merkenicher Bürgervereins, Alfred Becker (SPD), die Sozialdezernentin Marlies
Bredehorst und der SPD-Parteichef Jochen Ott an, daß das „Übergangsheim“
Causemannstraße selbstverständlich auch in Zukunft nicht geschlossen werden
wird. Alle Versprechungen an die Merkenicher Bürger sind nach diesem Abend nur
noch Schall und Rauch. Die Forderung des Bürgervereinsvorsitzenden Alfred Becker
auf Schließung des „Übergangsheimes“ in einem offenen Brief an Oberbürgermeister
Fritz Schramma erwies sich als glatte Lüge! Dementsprechend groß waren Wut und
Enttäuschung auf den Gesichtern vieler Demonstrationsteilnehmer. In Sachen
Glaubwürdigkeit der Altparteien dürften jetzt auch wohl die letzten Merkenicher
Bürger aufgewacht sein. weiter
2. November
2005:
Millionen für die Zuwanderung in die Sozialsysteme
Rund 180
Millionen Euro gibt die Stadt Köln laut einem Bericht des „Express“ jährlich für
die laufende Hilfe zum Lebensunterhalt von Sozialhilfeempfängern aus. Hinzu
kämen weitere 23,5 Millionen an „einmaligen Leistungen“.
Diese
ungeheueren Summen müssen vor dem Hintergrund der katastrophalen Haushaltslage
der Stadt Köln gesehen werden – bekanntlich hatte der Stadtkämmerer vor kurzem
sogar eine Haushaltssperre verhängt.
Was der
„Express“ nicht schreibt: Ein großer Teil dieser Sozialausgaben sind der
ungebremsten Massenzuwanderung in unser Land geschuldet. Denn die in Köln
lebenden Ausländer beziehen mehr als doppelt so häufig Sozialhilfe als die
Deutschen. Der städtische „Sozialbericht 2004“ nennt auch konkrete Zahlen:
Während etwa 5,4 Prozent der Deutschen Sozialhilfe beziehen, tun dies bei den
Ausländern rund 13 Prozent! Diese Entwicklung wird von Wissenschaftlern als
„Zuwanderung in die Sozialsysteme“ bezeichnet – ein Phänomen, daß wir uns in
ganz Deutschland und besonders in Köln aufgrund leerer Kassen wirklich nicht
mehr leisten können!
1. November 2005:
Pro Köln
trifft FPÖ
Das
pro-Köln-Ratsmitglied Bernd M. Schöppe ist in Wien zu Gesprächen mit Vertretern
der FPÖ zusammen gekommen. Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) hat
bei der Landtagswahl in der österreichischen Hauptstadt am 23. Oktober unter
ihrem neuen Vorsitzenden HC Strache mit 14,8 Prozent der Wählerstimmen einen
viel beachteten Erfolg erzielt. Pro Köln und die Wiener FPÖ haben im Wahlkampf
ähnliche Themen angesprochen: Kriminalität, Islamisierung und die Mißachtung der
Bürgerinteressen durch die großen politischen Parteien und Apparate.
weiter
31. Oktober
2005:
Demo gegen
„Übergangsheim“
Am Mittwoch, dem 2.
November, führen parteiunabhängige Kölner Bürger um 17.00 Uhr vor dem
Historischen Rathaus im Herzen der Domstadt eine Kundgebung für die Schließung
des Übergangsheims Causemannstraße in Köln-Merkenich durch. Von bestimmten
Bewohnern des Heims sind in der Vergangenheit immer wieder Straftaten zum
Nachteil von Merkenicher Bürgern begangen worden. Am Donnerstag, den 3.
November, steht ein Antrag der Fraktion pro Köln, der die Schließung der
umstrittenen Einrichtung fordert, auf der Tagesordnung der Ratssitzung.
Zu der Demonstration am
Mittwoch erklärt der Geschäftsführer der pro-Köln-Ratsfraktion, Manfred Rouhs:
„Mit den Vertretern der
Mehrheitsfraktionen im Kölner Rat ist ein sachliches Gespräch über die
katastrophalen Folgen ihrer multikulturellen Politik nicht möglich. Sie haben
sich in eine Scheinwelt zurückgezogen und lehnen jede Konfrontation mit der
Realität ab. Dem tragen offenbar auch die Merkenicher Bürger Rechnung, die am
sitzungsfreien Mittwoch eine Stunde nach Arbeitsende im Rathaus dessen Vorplatz
für eine Demonstration nutzen. Sie suchen offenbar nicht mehr den Kontakt zu
einer politischen Klasse, von der für die mit dem ‚Übergangsheim’ verbundenen
Probleme niemand realistischerweise eine Lösung erwarten kann.
Pro Köln hofft für diese
Demo auf eine rege Beteiligung!“
28. Oktober
2005:
Eklat im Beschwerdeausschuß
Die Sitzung des Beschwerdeausschusses am
27. Oktober führte zu einem Eklat, bei dem es um die Trennung der
Konrad-Adenauer-Hauptschule und des Montessori-Gymnasiums ging, die derzeit im
Schulzentrum Pesch zusammengefaßt sind. Noch vor Eintritt in die Beratung
erklärte der grüne Ausschuß-Vorsitzende Horst Thelen, er werde den
pro-Köln-Vertreter Manfred Rouhs sofort von der Beratung ausschließen, falls der
den multikulturellen Hintergrund eines Teils der Hauptschüler, von denen
Belästigungen zum Nachteil der Gymnasiasten ausgegangen sind, thematisieren
würde. Das in Pesch verbreitete pro-Köln-Flugblatt „Elterliche Sorge um das
Schulzentrum Pesch“ sei „Volksverhetzung“. Rouhs dürfe zudem auf dieses Verdikt
des hohen Vorsitzenden auch nicht erwidern, meinte Thelen. Ihm pflichtete neben
der SPD-Fraktion insbesondere die CDU-Fraktion bei, deren neugewählter
Fraktionsvorsitzender Winrich Granitzka ausdrücklich dem demokratischen Dialog
mit pro Köln eine Absage erteilte. weiter
28. Oktober
2005:
CDU
bleibt sich treu:
Umstrittener Ex-Polizeidirektor wird
neuer Fraktionschef
Lediglich mit 19
Ja-Stimmen und immerhin 10 Gegenstimmen wurde Winrich Granitzka zum neuen
CDU-Fraktionschef gewählt. Damit bleibt sich die Kölner CDU treu: An der
Spitze ihrer Stadtratsfraktion steht ein Mann, der sich erst vor wenigen Tagen
von einem staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren „freikaufte“ und der
sich im Zusammenhang mit dem Weltjugendtag ein Millionengeschäft für seine
Sicherheitsfirma „erklüngelte“. weiter
27.
Oktober 2005:
Dialog der Kulturen
Die pro-Köln-Ratsmitglieder Regina Wilden
und Manfred Rouhs haben am 26. Oktober am islamischen Fastenbrechen in der
Porzer Mevlana-Moschee teilgenommen. Neben dem Porzer CDU-Bezirksvertreter
Werner Marx und dem Leiter der örtlichen Polizeiwache, Hauptkommissar Ferring,
waren zwei evangelische Pfarrer erschienen, um den Dialog der Kulturen zu
suchen: Doris Chao von der Lukaskirche und Martin Garschagen von der
Markuskirche. Wilden und Rouhs ging es indessen auch um eine kritische
Auseinandersetzung mit dem politischen Konzept des Multi-Kulturalismus, das pro
Köln ablehnt, und dem Bestand einer islamischen Parallelgesellschaft in
Deutschland. weiter
26. Oktober 2005:
Die
braune Vergangenheit der DuMont-Dynastie
Voller Stolz
berichtet heute der
„Express“ über die diesjährige Verleihung der
„Dr. Kurt Neven DuMont-Medaille“ der
„Westdeutschen Akademie für Kommunikation“, einer
Einrichtung, die u.a. von der Verlagsgruppe DuMont Schauberg getragen wird.
Aus der Verleger-Dynastie erschienen dann auch gleich zwei führende Mitglieder
zur Feier des Tages: Konstantin Neven DuMont, Mitherausgeber des
„Express“, und
Christian DuMont Schütte. Kein Wunder - schließlich legt man im Hause DuMont
wert auf Familientradition und eine selbstbewusste Außendarstellung.
Und der Namensgeber
der Medaille, Dr. Kurt Neven DuMont, war früher schließlich Herausgeber des
„Stadt-Anzeigers“ und der
„Kölnischen Zeitung“ - vor 1945. Seltsam nur, daß die
DuMont-Zeitungen nie die Rolle von Dr. Kurt Neven DuMont während der
Naziherrschaft kritisch beleuchtet haben, wo sie doch sonst immer die ersten
sind bei der
„Vergangenheitsbewältigung“ und dem
„Kampf gegen rechts“. Gibt es
dafür etwa gute Gründe? weiter
26. Oktober 2005:
Hochhäuser in Deutz vom Tisch?
Die geplanten
Hochhäuser in Deutz scheinen endgültig vom Tisch zu sein. Damit wäre dann auch
die Stellung des Kölner Doms als UNESCO-Weltkulturerbe gesichert. Wie der
„Stadt-Anzeiger“
in seiner heutigen Ausgabe berichtet, sollen für den sogenannten
„Jahn-Tower“
nicht genügend Mieter vorhanden sein und für die anderen geplanten Hochhäuser
gäbe es noch nicht einmal zahlungskräftige Investoren.
Warum bei dieser
Marktlage die Stadtspitze so vehement und so lange auf die Hochhäuser gesetzt
hat, bleibt da allerdings ein Rätsel. Vor allem, weil diese offensichtliche
Fehlplanung dazu geführt hat, daß der Dom auf die rote Liste der gefährdeten
Weltkulturerbestätten gekommen ist. Über die Hintergründe dieses Vorgangs kann
man also nur spekulieren. Klar ist aber, daß Köln bekannt ist für dubiose
Immobilien- und Finanzgeschäfte. Erinnert sei hier nur an den unsäglichen
Messe-Skandal, in dessen Zusammenhang derzeit ein staatsanwaltschaftliches
Ermittlungsverfahren gegen Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) läuft.
25. Oktober 2005:
Umstrittene Verwaltungsvorlage:
Pro Köln unterstützt FDP
bei Ablehnung der Integrationskonferenz
Bei der nächsten Ratssitzung soll eine Verwaltungsvorlage verabschiedet werden,
die die Einrichtung einer weiteren „Integrationskonferenz“ zum Inhalt hat. Die
Kölner FDP hat dieses Vorhaben bereits im Vorfeld der Sitzung abgelehnt.
Die Fraktion pro Köln unterstützt die FDP in dieser Frage
ausdrücklich. Der Aussage des FDP-Stadtrates Marco Mendorf, daß wir „mehr
Integration, aber keine weitere Integrationskonferenz“ brauchen, kann man nur
uneingeschränkt zustimmen. weiter
24.
Oktober 2005:
Granitzka
will sich freikaufen
Wie der „Stadt-Anzeiger“
in seiner heutigen Ausgabe berichtet, will der CDU-Stadtrat Winrich Granitzka
für eine großzügige Spende an eine gemeinnützige Einrichtung die Einstellung des
staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren gegen ihn erreichen.
Gegen
Granitzka wird seit Jahren wegen des Verdachts auf „Strafvereitelung im Amt“
ermittelt. Ihm wird dabei vorgeworfen, in seiner aktiven Zeit als leitender
Polizeidirektor die Umstände eines Todesfalles bei einem spektakulären
SEK-Einsatzes vertuscht zu haben. Zur Erinnerung: Im Jahr 2001 war eine
selbstmordgefährdete Person bei einem SEK-Einsatz mit einem Schuß aus ihrem
eigenen Jagdgewehr getötet worden. Die Ermittler des Landeskriminalamtes
vermuten seitdem, daß sich der Schuß durch einen Tritt eines SEK-Beamten gelöst
haben könnte.
Für Winrich Granitzka ist diese Affäre seit langem ein Klotz am Bein seiner
politischen Karriere. Besonders jetzt, wo er wahrscheinlich die Nachfolge des
glücklosen CDU-Fraktionsvorsitzenden im Kölner Rat, Herbert Gey, antreten soll.
Die Bereinigung dieser Angelegenheit käme Granitzka da natürlich sehr gelegen.
Nach Angaben des „Stadt-Anzeigers“ wird die Staatsanwaltschaft Köln vermutlich
auf den Deal eingehen. Bei Granitzkas Spende soll es sich übrigens um einen
Betrag kleiner als 10.000 Euro handeln.
24.
Oktober 2005:
Pro-Köln-Vorsitzender
gratuliert Wiener FPÖ zu ihrem grandiosen Wahlerfolg
Die FPÖ errang am Sonntag bei den Wiener Landtagswahlen einen grandiosen
Wahlerfolg: Fast 15 Prozent der Wiener Bürger gaben den Freiheitlichen ihre
Stimme – und das trotz der Abspaltung der Haider-Truppe BZÖ.
Völlig zurecht
bezeichnete deshalb der Wiener Spitzenkandidat und FPÖ-Bundesparteiobmann
Heinz-Christian Strache das Ergebnis als „Wiedergeburt der FPÖ“.
Der
Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht,
gratulierte Strache dazu in einem persönlichem Schreiben, wobei er den
Vorbildcharakter der Wiener FPÖ für pro Köln herausstellte:
„Sie
haben damit bewiesen, daß es auch im urbanen Milieu einer Großstadt möglich ist,
breite Wählerschichten mit einem zuwanderungskritischen Wahlkampf anzusprechen.
Das macht gerade den Mitgliedern unserer patriotischen Bürgerbewegung pro Köln
Hoffnung, unser letztes Wahlergebnis von rund 5 Prozent bei den nächsten
Kommunalwahlen noch deutlich ausbauen zu können.“
21. Oktober 2005:
Prozeß gegen „Verfassungsschutz“ geht weiter
Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat es heute
abgelehnt, die öffentliche Verbreitung der nordrhein-westfälischen
„Verfassungsschutzberichte“ für die Jahre 2002 bis 2004 wegen der darin
enthaltenen Passagen über pro Köln zu stoppen (Aktenzeichen 1 K 3189/03).
Die Bürgerbewegung wird dagegen
beim Oberverwaltungsgericht Münster einen Antrag auf Zulassung der Berufung
stellen und das entsprechende verwaltungsgerichtliche Verfahren notfalls bis vor
das Bundesverfassungsgericht führen. Das hat der Vorsitzende der Bürgerbewegung
pro Köln e.V., Rechtsanwalt Markus Beisicht, bereits im Gerichtssaal sofort nach
dem Urteil angekündigt. Beisicht erklärte: „Pro Köln positioniert sich eindeutig
innerhalb des demokratischen Spektrums und hat dies auch in den vergangenen
Jahren bereits getan. Kritik an der Zuwanderungspolitik der etablierten
Parteien, wie wir sie vertreten, begründet weder Extremismus-Vorwürfe noch eine
Erwähnung im ‚Verfassungsschutzbericht’. Die erste Kammer des
Verwaltungsgerichtes Düsseldorf, die die Entscheidung getroffen hat, wurde
unlängst bereits vom Bundesverfassungsgericht gerügt, nachdem sie die
Beobachtung der Wochenzeitung ‚Junge Freiheit’ durch den nordrhein-westfälischen
‚Verfassungsschutz’ für rechtmäßig erklärt hatte. Auch in Sachen pro Köln ist
das letzte Wort noch nicht gesprochen.“ weiter
20. Oktober 2005:
Messe-Skandal:
Ermittlungen
gegen Schramma werden ausgeweitet
Für die Verantwortlichen beim Bau der neuen Messehallen wird die
Luft immer dünner. „Bild Köln“ berichtet in seiner heutigen Ausgabe, daß die
staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen Oberbürgermeister Fritz Schramma
ausgeweitet werden.
Außerdem soll
als erster Zeuge der Messechef Jochen Witt vernommen werden – kein gutes Omen
für Schramma, da Witt als einer der kritischsten Insider beim Messe-Skandal
gilt. Und es kommt noch heftiger: Das renommierte „manager-magazin“ schlüsselt
in seiner neuen Ausgabe erstmals konkret auf, wie sich der Oppenheim-Esch-Fonds
schon beim Bauvolumen gnadenlos bereichert hat. Von den Gesamtinvestitionen in
Höhe von rund 330 Millionen Euro wären gut 90 Millionen direkt an Josef Esch und
das Bankhaus Sal. Oppenheim zurückgeflossen. Weiter enthüllt das „manager-magazin“
in seinem Vorabbericht
„Die Abgreifer von Köln“, daß allein für die Mietervermittlung 7 Millionen
Euro veranschlagt wurden, obwohl ja von Anfang an die Koelnmesse als Nutzer
feststand.
20.
Oktober 2005:
Lieber spät als nie
Rund eine Woche nach der von pro Köln durchgesetzten
Sondersitzung der Bezirksvertretung Chorweiler findet sich auch im
„Stadt-Anzeiger“ ein
Einspalter darüber.
Die „rasenden
Reporter“ des DuMont-Blattes kamen nicht umhin, den Grund für die Sondersitzung
– nämlich das rechtswidrige Verhalten von Bezirksvorsteher Hans Heinrich
Lierenfeld (CDU) – zu erwähnen. Auch die beiden pro-Köln-Anträge konnten nicht
verschwiegen werden, weil sie die einzigen auf dieser Sondersitzung waren. Die
Eltern der Kinder am Schulzentrum Pesch wissen jetzt auf jeden Fall, daß einzig
pro Köln für eine räumliche Trennung der Konrad-Adenauer-Hauptschule und des
Montessori-Gymnasiums ist. Aber da den etablierten Parteien die gewaltsamen
Konflikte zwischen den Jugendlichen der beiden Schularten anscheinend nicht so
wichtig sind, wurde der Antrag ohne jegliche Diskussion verworfen. Ebenso wie
der pro-Köln-Antrag auf Übernahme der Sitzungskosten durch den Verantwortlichen,
nämlich Bezirksvorsteher Lierenfeld. Wenn es ans Eingemachte geht, halten die
Altparteien ja bekanntlich zusammen wie Pech und Schwefel ...
19.
Oktober 2005:
DuMont zahlt Vertragsstrafe an
pro Köln
Der Verlag M.
DuMont Schauberg hat sich heute in einem Vergleich
vor dem Landgericht Köln dazu verpflichtet, an die Ratsfraktion der
Bürgerbewegung pro Köln eine Vertragsstrafe in Höhe von Euro 5.100 zu zahlen.
Das Haus DuMont trägt außerdem sämtliche
Anwalts- und Gerichtskosten des Verfahrens – freiwillig und ohne Anerkennung
einer Rechtspflicht. Damit hat sich der Konzern des Medien-Monopolisten von der
Möglichkeit freigekauft, wegen eines Rechtsverstoßes zum Nachteil der Fraktion
pro Köln, den die beklagte Seite selbst noch in dem Vergleich ausdrücklich
bestreitet, verurteilt zu werden. Pro Köln kann sich ausnahmsweise einmal nicht
über das umstrittene Medienhaus beklagen: Der Konzern hat sich wirklich
großzügig gezeigt und für das Ende eines peinliches Rechtsstreites tief in die
Portokasse gegriffen. weiter
18. Oktober 2005:
Sparziele der Stadtspitze bleiben Wunschträume
Schon wieder eine Hiobsbotschaft für die Kölner
Mehrheitsfraktionen von CDU und SPD: Der geplante Überstundenabbau in der
Verwaltung zur Verringerung des Defizites scheint in weite Ferne gerückt zu
sein.
Der „Express“ berichtet, daß erneut 208 633 bezahlte Überstunden
angefallen sind. Die Idee von Stadtkämmerer Peter Michael Soénius, die
Mehrarbeit nicht mehr zu bezahlen sondern sie einfach „abzufeiern“, zeigt von
der Realitätsferne der Kölner Verwaltungsspitze. Denn in vielen Bereichen ist
dies schlicht und einfach nicht möglich.
Auch an diesem Beispiel wird wieder deutlich, daß die Kölner
Altparteien die Finanzkrise nicht mehr in den Griff bekommen. Alle hehren
Sparziele und Vorgaben erweisen sich am Stichtag meistens als Luftschlösser.
Deswegen ist es mehr als wahrscheinlich, daß auch das Haushaltssicherungskonzept
nicht greifen wird. Allein die völlig illusorische Annahme eines gewaltigen
Anstiegs der Steuereinnahmen in wenigen Jahren zeugt vom gnadenlosen
Zweckoptimismus der etablierten Politiker.
In diesem Politikfeld gilt wie in vielen anderen Bereichen: Die
Kölner Politik verweigert sich einer ehrlichen Bestandsaufnahme und wurstelt so
lange weiter, wie es nur irgendwie geht. Die Zeche müssen am Ende – wie gehabt -
die Kölner Bürger zahlen.
17.
Oktober 2005:
Antrag auf Schließung des Übergangsheimes in Merkenich
Nach jahrelangem
Schweigen ist das Thema „Übergangsheim“ Merkenich endlich auf der politischen
Tagesordnung. Nach den Bürgerversammlungen im Pfarrheim und im Gasthaus „Zum
Treppchen“ gab es eine breit angelegte Medienberichterstattung über Merkenich
und in der nächsten Ratssitzung steht ein pro-Köln-Antrag auf Schließung der
Einrichtung zur Debatte. Wie zu erwarten war, vertreten im Vorfeld dieser
Ratssitzung der „Stadt-Anzeiger“ und die „Rundschau“ einseitig die Position der
Heimbewohner: Die Probleme werden immer noch beschönigt und die Merkenicher
Bürger zum Teil sogar an den Pranger gestellt. Im letzten „Stadt-Anzeiger“-Artikel
„Merkenich: Patt der Angst“ wurden die Tatsachen praktisch auf den Kopf gestellt
und die Heimbewohner zu Opfern gemacht! Gleichzeitig versucht der „Bürgerverein“
die Merkenicher in die Irre zu führen, indem er den Anwohnern verspricht, daß
das Heim bald geschlossen wird, wenn sie jetzt bloß Ruhe geben würden.
weiter
14.
Oktober 2005:
Pro Köln liest Bezirksvorsteher Lierenfeld die Leviten
Auf der gestrigen Sondersitzung der Bezirksvertretung Chorweiler
musste sich Bezirksvorsteher Hans Heinrich Lierenfeld (CDU) einiges anhören. Der
pro-Köln-Fraktionsvorsitzende Dieter Hillgruber verurteilte Lierenfelds
rechtswidriges Verhalten auf der letzten regulären Sitzung:
„Bezirksvorsteher Lierenfeld hat im Vorfeld zur Sitzung am 12. September
den pro-Köln-Antrag zum Schulzentrum Pesch einfach nicht in die Tagesordnung
aufgenommen. Dabei ist jeder Bezirksvorsteher gesetzlich dazu verpflichtet, alle
form- und fristgerechten Anträge in die Tagesordnung aufzunehmen.“ Besonders
schlimm wäre es, daß der Bezirksvorsteher in vollem Bewußtsein rechtswidrig
gehandelt habe: „Denn Bezirksvorsteher Lierenfeld wurde nicht nur von der
Fraktion pro Köln auf die Rechtswidrigkeit seines Handelns hingewiesen – nein
auch die Kommunalaufsicht der Bezirksregierung Köln und das Amt des
Oberbürgermeisters teilte die Rechtsauffassung von pro Köln.“ Aufgrund dieses
vorsätzlichen Rechtsbruchs forderte pro Köln auch, daß Lierenfeld die Kosten für
die dadurch entstandene Sondersitzung tragen sollte.
Zuvor hatte der pro-Köln-Bezirksvertreter Martin Schöppe begründet, warum der
streitgegenständliche Antrag zum Schulzentrum Pesch behandelt werden sollte. „Es
gibt erhebliche Spannungen zwischen den Hauptschülern und den Gymnasiasten, die
zum Teil auch in heftigen Prügeleien enden. Der Direktor des
Montessori-Gymnasiums, Hans Theo Klug, beschrieb die Situation vor seinem
plötzlichen Sinneswandel in einem Bericht des ‚Stadt-Anzeigers‘ wie folgt: ‚Die
Schülerschaften passen nicht zueinander.‘ Klug betonte weiter, daß er verstärkt
Personal abstellen müsste, um Prügeleien verhindern zu können. Besonders vor den
Bushaltestellen gäbe es ‚erhebliche Konflikte, die dann eskalieren‘ ... Die
Fraktion pro Köln teilt dabei die Meinung vieler Schüler, Eltern und Lehrer des
Schulzentrum Pesch: Eine dauerhafte Lösung kann es nur geben, wenn die beiden
Schulen räumlich getrennt werden.“
Die etablierten Parteien in Chorweiler zeigten sich jedoch wie üblich
uneinsichtig und hielten ihrem Bezirksvorsteher weiterhin die Stange – beide
Anträge wurden verworfen.
13.
Oktober 2005:
Pro Köln klagt gegen
staatliche Verunglimpfung:
Prozeßauftakt am 21. Oktober
Immer wieder wird der Bürgerbewegung pro Köln vorgeworfen,
„rechtsextrem“
oder gar
„verfassungsfeindlich“
zu sein. Gerne berufen sich die Kölner DuMont-Medien dabei auf den
NRW-Verfassungsschutzbericht, in dem die angeblichen Verdachtsmomente aufgeführt
werden. Doch die Anschuldigungen erweisen sich bei näherem Hinsehen als völlig
haltlos und als billiges Mittel zur politischen Konkurrenzabwehr. Deshalb hat
pro Köln auch die verleumderische Argumentation des politisch weisungsgebundenen
NRW-Verfassungsschutzes in einer
Dokumentation öffentlich gemacht. Jeder Kölner Bürger soll sich selbst ein
Bild machen können, was an den Zielen und Inhalten von pro Köln angeblich
„rechtsextrem“
sein soll.
Aus diesem Grund
geht pro Köln seit mehr als zwei Jahren auch juristisch gegen diese staatliche
Verleumdung vor. Am 21. Oktober kommt es in dieser Auseinandersetzung nun zum
ersten Mal zu einer mündlichen Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht
Düsseldorf. Dort werden dann die Verantwortlichen des NRW-Verfassungsschutzes
ihre Argumentation verteidigen müssen - und die Bürgerbewegung pro Köln wird die
tatsächlichen Hintergründe darstellen:
weiter
13.
Oktober 2005:
Sondersitzung in Chorweiler
Aufgrund des eklatanten Rechtsbruches
von Bezirksvo