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29. Dezember 2006:
Schramma bleibt uneinsichtig
Ein Interview, das die Kölner
Ausgabe der „Bild“-Zeitung zum Jahresende veröffentlichte („OB-Schramma im
BILD-Verhör“), macht deutlich, daß der Kölner Oberbürgermeister wenig gute
Vorsätze für 2007 gefaßt hat. Schramma verpasst die Chance, ein klärendes
Wort zum Bau der neuen Messehallen in Deutz zu sagen. Auf die Frage, ob „die 260
Millionen für den Messeneubau gut angelegt“ gewesen seien, antwortet er
ausweichend mit dem Hinweis, die Messe habe neue Kunden zu akquirieren und müsse
das Auslandsgeschäft verstärken. Jedermann fragt sich, ob es nicht günstigere
Möglichkeiten für den Messe-Neubau gegeben hätte – Schramma aber spielt in dem
Interview den Einfältigen und schweigt.
Und er verteidigt die Kölner
Klüngel-Politiker im Zusammenhang mit strafrechtlichen Vorwürfen wegen
umstrittener Aufsichtsratsreisen. Statt sich für die Interessen der Kölner
Normalbürger, die ihr Steuergeld nicht länger verschwendet sehen wollen, stark
zu machen, fordert Schramma allen ernstes: „Es muß eine steuergesetzliche
Regelung her zum Schutz der Mandatsträger.“ Vehement lehnt Schramma eine
steuerliche Gleichbehandlung der Volksvertreter mit normalen Steuerbürgern ab
und gibt zum besten: „Es kann nicht sein, daß ein Ratsherr nach geltendem Recht
eine Aufsichtsratsreise mitmacht und diese Jahre später plötzlich in Teilen
versteuern soll.“
Dem hält pro Köln entgegen: Es
kann zwar heute allzu oft, sollte aber nicht sein, daß Politiker gegenüber Otto
Normalverbraucher steuerrechtlich bevorzugt werden! Wir fordern gleiches Recht
für alle!
Schramma macht sich die Sache
leicht. Er geht mit schlechten Vorsätzen ins neue Jahr und wird dann im Dezember
2007 rückblickend sagen können, daß er seine „Versprechen“ eingehalten, seine
(fragwürdigen) Ziele erreicht hat. Die pro-Köln-Mannschaft hat dagegen den guten
Vorsatz gefasst, sich ihm und den Mehrheitsfraktionen im Rathaus wie schon im
ausgehenden Jahr nach Kräften in den Weg zu stellen!
28. Dezember 2006:
Weihnachtsmann verspätet sich
Bei der Fraktion pro Köln
erschien der Weihnachtsmann dieses Jahr leider mit mehrtägiger Verspätung. Und
er kam auch nicht von draußen, vom Walde, sondern aus der städtischen Kämmerei.
Statt Nüssen und Mandelkernen brachte er am 27. Dezember das von der Stadt in
Auftrag gegebene Kienbaum-Gutachten ins pro-Köln-Fraktionsbüro in der
Markmannsgasse. Dem war ein geharnischter Brief des
Fraktionsgeschäftsführers Manfred Rouhs an Oberbürgermeister Fritz Schramma vom
21. Dezember vorausgegangen:
„Wie wir der Presse entnehmen
konnten, hat die Stadtspitze bestimmten, offenbar privilegierten Ratsfraktionen
ein Gutachten über Einsparmöglichkeiten bei der Stadt Köln (Kienbaum-Gutachten)
zukommen lassen. Die Kämmerei sah sich aber heute auf telefonische Anfrage
unseres finanzpolitischen Sprechers, Markus Wiener, leider außerstande, dieses
Gutachten auch meiner, offenbar nicht privilegierten Fraktion zur Verfügung zu
stellen. Ich bitte hiermit sehr höflich darum, diesen Mangel bis Mittwoch, den
27. Dezember 2006, abzustellen.“
Und, schau an, der
Weihnachtswunsch ging in Erfüllung. Und das sogar fristgerecht!
Freiwillig rückt die Stadtspitze
indessen nichts heraus, was der Fraktion pro Köln bei der Wahrnehmung ihrer vom
Wähler in Auftrag gegebenen Kontrollfunktion gegenüber den Mehrheitsfraktionen
im Rathaus nützlich sein könnte. Stets muß pro Köln auf der Hut sein und Druck
machen, um sich gegen die Klüngelfraktionen durchsetzen zu können.
Auch für 2007 haben wir uns
vorgenommen, Stachel im Fleisch der alten politischen Kräfte zu sein. Auf ein
Neues!
27. Dezember 2006:
Fauler
Bleiberechtskompromiß
Zu den politischen
Absurditäten des zu Ende gehenden Jahres 2006 gehört jener faule Kompromiß zum
Bleiberecht, auf den sich CDU und SPD im Bund geeinigt haben. Die Fraktion
pro Köln hat dazu in der Dezember-Sitzung des Rates im Rahmen einer Debatte um
verschiedene Bleiberechts-Resolutionen profiliert Stellung genommen. Die
pro-Köln-Beschlußempfehlung, die von CDU, SPD, Grünen, FDP und Linkspartei
selbstverständlich abgelehnt wurde, ist
hier als
PDF-Datei abrufbar. Und ebenso selbstverständlich mußten sich die
pro-Köln-Volksvertreter die üblichen Verdächtigungen und Beschimpfungen aus dem
Lager der politischen Konkurrenz anhören. Wieder einmal war von
„Ausländerfeindlichkeit“ die Rede.

Bereits im November, kurz vor der
Bleiberechts-Entscheidung im Bundestag, machte die
„Bild“-Zeitung mit einem Bericht über die Umtriebe eines 18jährigen Libanesen
auf (siehe oben), der den Staat um viele hunderttausend Euro erleichtert haben
soll. Wir wissen nicht, was aus dem Fall geworden ist. Arm und arbeitslos
scheint der Übeltäter jedenfalls nicht gewesen zu sein. Wichtige Voraussetzungen
für ein dauerndes Bleiberecht in Deutschland sind also gegeben ...
„Bild“ schreibt dazu: „Geahnt haben es viele: Unser
Asylrecht wird immer noch als Einfallstor für Betrüger und Sozialabzocker
missbraucht! Deshalb muß beim Asylbetrug in ganz Deutschland schnell und hart
durchgegriffen werden.“ Das Blatt fordert: „Die Abschiebung von Asylschwindlern
muss mit Nachdruck betrieben werden!“ Und: „Unsere Behörden müssen stets genau
hinschauen, wenn Transferleistungen zur Auszahlung kommen.“
Solche knallharten
Ratschläge wollen die Vertreter der Mehrheitsfraktionen im Kölner Rat nicht
hören. Sie haben sich am 14. Dezember mit einer Empfehlung an die Verwaltung
gewandt, „alle Möglichkeiten zu nutzen, um den langjährig geduldeten den Zugang
zum Arbeitsmarkt zu erleichtern und die Regelung der Innenministerkonferenz im
Sinne der Geduldeten auszulegen und möglichst von Abschiebungen abzusehen“.
Hoffentlich spricht sich
diese Kölner Empfehlung nicht bis nach Offenburg herum. Dort nämlich wurde der
18jährige Libanese, über den „Bild“ berichtete, von den Behörden aus dem Verkehr
gezogen. Schnell könnte der Eindruck entstehen, Köln würde sich als
Aufenthaltsort für Asylbewerber aus aller Welt regelrecht anbiedern. Den
betroffenen Menschen ist damit bestenfalls kurzfristig gedient. Langfristig
haben sie in aller Regel in Deutschland keine Zukunft. Wem also nutzt der
Appell, „möglichst von Abschiebungen abzusehen“, wirklich? Kann es sein, daß
sich hier verantwortungslose Politiker einfach nur auf Kosten der Allgemeinheit
als „Gutmenschen“ in Szene setzen wollen? - Bezahlbar ist eine Einwanderung in
die Sozialsysteme bei uns in Köln jedenfalls schon lange nicht mehr. Die Stadt
steht zum Jahreswechsel kurz vor dem Nothaushalt, u.a. aufgrund ihrer in den
letzten Jahren exorbitant angestiegenen Sozialausgaben!
22. Dezember 2006:
„Tendenz zur
Gettoisierung“
Der Islambeauftragte der
Kölner Polizei, Thomas Dürscheid, äußert heute in einem „Rundschau“-Interview
die Einschätzung, daß es „noch immer die Tendenz zur Gettoisierung, zum Rückzug“
bei den Muslimen gäbe. Dürscheid ist seit Januar 2006 in Köln für die
Kontakte zwischen Polizei und Muslime verantwortlich. Er muß also wissen, von
was er spricht. Und vor allem: Dürscheid wird Probleme wohl kaum übertrieben
darstellen, da seine politischen Vorgesetzten und der SPD-nahe Kölner
Polizeipräsident Claus Steffenhagen für ihre multikulti-freundliche Einstellung
bekannt sind. Wörtlich heißt es in dem Interview:
weiter
21. Dezember 2006:
Panne beim Bürgerbegehren
Eine in dieser Woche von Aktivisten der
Anwohnerinitiative unter Leitung von Marylin Anderegg durchgeführte umfassende
Überprüfung und Sichtung aller bislang gesammelter ca. 21.000
Unterstützungsunterschriften für das Bürgerbegehren gegen die Kölner
Groß-Moschee in Ehrenfeld hat leider ergeben, daß derzeit höchstens 15.500
Unterschriften völlig korrekt und beanstandungsfrei abgegeben worden sind und
demzufolge bei einer kritischen Nachprüfung durch die Stadt Köln als gültig
anerkannt werden können. Bei
den übrigen Unterschriftenlisten haben sich, wie die zeitintensive Überprüfung
ergab, eine Reihe teilweise irreparabler Fehler eingeschlichen. Sehr oft wurde
das Geburtsdatum der Petenten unvollständig bzw. nicht korrekt oder überhaupt
nicht angegeben, so daß entsprechende Unterschriften nicht anerkannt werden
können. Daneben fehlte in den Listen des öfteren die vollständige Anschrift.
Andere Vordrucke waren wieder teilweise unleserlich, so daß diese auch nicht als
gültig anerkannt werden können.
Ergo muß nochmals kurzfristig die
Öffentlichkeitsarbeit für das Bürgerbegehren intensiviert werden, damit der
Stadt Köln kein Vorwand geliefert wird, das so erfolgreich verlaufene
Bürgerbegehren wegen Nichterreichen der formalen Zulassungskriterien von 20.000
gültigen Unterstützungsunterschriften zu verwerfen.
Hierzu erklärt der Vereinsvorsitzende
von pro Köln, Herr Rechtsanwalt Markus Beisicht:
„Von diesem Rückschlag lassen wir uns keineswegs entmutigen. Hierdurch wird sich
die Abgabe der Unterschriftenlisten um möglicherweise sechs Wochen
verzögern. Herr Schramma sollte sich keineswegs zu früh freuen. Pro Köln wird
die Öffentlichkeitsarbeit für das Bürgerbegehren nach den Weihnachtstagen noch
einmal intensivieren. 100.000 zusätzliche Flugblätter sind bereits im Druck.
Gemeinsam mit unermüdlichen Aktivisten der Anwohnerinitiative werden wir in
einem starken Endspurt die noch fehlenden gültigen Unterschriften kurzfristig
beibringen. Gemeinsam mit der Kölner Bürgerschaft werden wir ein unübersehbares
Zeichen gegen die weitere Islamisierung unserer Heimatstadt Köln setzen. Wir
werden das Bürgerbegehren allen Unkenrufen zum Trotz zum Erfolg führen.“
20. Dezember 2006:
„Mit allem Pipapo“
345-PS-Luxuskarossen
für „ehrenamtliche“ Bürgermeister
Im „Stadt-Anzeiger“ tönt heute
CDU-Bürgermeister „Jupp“ Müller anläßlich der Vorschläge der
Kienbaum-Unternehmensberater, daß überall gespart werden müsse, sogar bei der
Fahrbereitschaft für die Bürgermeister und die Vorsitzenden der großen
Ratsfraktionen. So gar nicht
in dieses Bild paßt aber eine Meldung im „Express“ vom Vortag:
„345 PS.
Bürgermeister fahren Power-Japaner“ titelte da das DuMont-Boulevard-Blatt. In
den Genuß der neuen Dienstwagen kommen die „ehrenamtlichen“ Kölner Bürgermeister
Josef Müller (CDU), Elfi Scho-Antwerpes (SPD) und Angela Spitzig (Grüne). Weiter
kann man dazu im „Express“ im besten Automagazin-Deutsch lesen:
weiter
20.
Dezember 2006:
Ende einer Mogelpackung
Die Selbstdemontage der
Kölner Politsekte KBB ist abgeschlossen. Mit Petra May hat sich nun die zweite
der 2004 für die Minigruppierung in den Stadtrat gewählten Mandatsträgerinnen
verabschiedet. Vor einigen Monaten mußte bereits Anita Cromme wegen ihrer
Klüngel-Vergangenheit „entsorgt“ werden. Lediglich Crommes damaliger Nachrücker
hält jetzt noch das Fähnlein der Kölner Scheinopposition von DuMont’s Gnaden
hoch. Damit ist das Kunstprodukt „KöBüBü“, das wohl nur zur Verhinderung des
Ratseinzuges von pro Köln gegründet worden war, endgültig in der politischen
Bedeutungslosigkeit verschwunden.
Wir erinnern uns: Vor den
Kommunalwahlen 2004 waren der Politsekte in den DuMont-Tageszeitungen großspurig
bis zu 10 Prozent zugetraut worden. Eine wählbare Opposition gegen den Kölner
Klüngel und die abgewirtschaftete politische Klasse sollte den Bürgern
präsentiert werden, damit der schon damals absehbare Erfolg von pro Köln nicht
ganz so groß ausfallen würde. Jeder halbwegs Sachkundige wußte allerdings schon
zu diesem Zeitpunkt, daß das KBB nicht mehr als eine billige Mogelpackung war.
Gegründet im SPD-Umfeld, personell ausgestattet mit ausrangierten Altpolitikern,
und ohne jegliche Verankerung in der Kölner Bevölkerung: Somit waren die „KöBüBü’s“
von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Lediglich die große mediale
Unterstützung von „Stadt-Anzeiger“ und Co. hievte die politische Totgeburt
mühsam in den Rat.
Bewegt haben die Kölner
Scheinoppositionellen in den vergangenen zwei Jahren freilich wenig bis gar
nichts. Die ehemalige SPD-Ratsdame Cromme verfiel sofort in alte Gewohnheiten
und sicherte sich erstmal einen lukrativen Aufsichtsratsposten bei der
GEW-Holding, bevor sie ihre Klüngel-Vergangenheit einholte und sie wegen eines
bevorstehenden Spenden-Prozesses zurücktreten mußte. Ihr Nachfolger fällt
seitdem vor allem mit mühsamen Redeversuchen im Rat und einer grenzenlosen
Anbiederung bei den Linksextremisten der PDS auf. Im obskuren Polit-Biotop der
Linksfraktion wäre
jetzt
wohl auch am ehesten Platz für den letzten verbliebenen KBB-Mohikaner …
Frau May ist es hoch
anzurechnen, mit ihrem Austritt der Politsekte von DuMont’s Gnaden den
wohlverdienten Todesstoß versetzt zu haben. Spätestens jetzt, wo das KBB auch
noch die letzten finanziellen Ressourcen und städtischen Räumlichkeiten
verliert, wird sich schnell herausstellen, daß der traurige Rest der Truppe
Politik vor allem zur Lösung der eigenen sozialen Frage betreibt – ohne jegliche
tiefere Überzeugungen. Doch wo nix mehr zu holen ist, werden „Dr. Mühsam“ und
Kollegen bald die Lust verlieren, sich noch weiter abzurackern. Spätestens 2009
dürfte dieses leidige Kapitel der Kölner Kommunalpolitik dann endgültig
abgeschlossen sein!
19. Dezember 2006:
Kienbaum-Sparvorschläge:
Pro Köln für genaue
Prüfung
Die vom Rat beauftragten
Unternehmensprüfer der Firma Kienbaum halten beim städtischen Haushalt
Einsparungen in Höhe von 90 Millionen Euro für möglich. Angefangen bei den
Dienstlimousinen für Ratspolitiker der Altparteien, über die Stellen der
Bürgeramtsleiter bis hin zum arbeitsfreien Rosenmontag für die städtischen
Bediensteten – die externen Prüfer nehmen auch „heilige Kühe“ ins Visier.
Klar ist, daß aufgrund der katastrophalen Finanz- und Haushaltspolitik von CDU,
SPD und Co. die Stadt so gut wie pleite ist; nach wie vor droht die Verhängung
des Nothaushaltes. Deshalb sollten alle Vorschläge der Experten von Kienbaum
zumindest einer genauen Betrachtung unterzogen werden, bevor in einer
Sondersitzung des Finanzausschusses Mitte Januar über deren Umsetzung verhandelt
werden wird. weiter
18. Dezember 2006:
Bald regulärer
Islamunterricht in Köln?
Die Orientalisierung unserer Heimatstadt schreitet weiter
voran. Nachdem schon vor einiger Zeit ein
Modellversuch „Islamischer Religionsunterricht“ in Köln gestartet wurde, teilt
jetzt das NRW-Schulministerium mit, in Duisburg und Köln „die Islamkunde im
Rahmen eines Schulversuchs nach § 25 Schulgesetz zu einem regulären islamischen
Religionsunterricht weiterzuentwickeln“. Wie dieser Unterricht konkret abläuft,
ist ebenso dem Ministeriumsschreiben zu entnehmen:
weiter
15. Dezember 2006:
Bericht von der
Dezember-Ratssitzung:
Lustreisende und
Salonbolschewisten
„Lustreisen“ Kölner Ratsmitglieder auf
Kosten der Allgemeinheit – das war für die etablierten Parteien auf der
gestrigen Ratssitzung kein diskussionswürdiges Thema. Obwohl die
Staatsanwaltschaft im November zahlreiche Räumlichkeiten kommunaler Betriebe
durchsucht hatte und in diesem Zusammenhang etwa 50 Ratspolitiker der
Altparteien im Verdacht hat, war auf Seiten der Stadtspitze keine Einsicht
feststellbar. Im Gegenteil: Stadtdirektor Guido Kahlen (SPD) empfahl dem
Rat, einen pro-Köln-Antrag auf Veröffentlichung der entsprechenden Namen
abzulehnen. Man „respektiere“ zwar die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, sähe
aber darüber hinaus keinen weiteren Handlungsbedarf.
Pro-Köln-Fraktionsgeschäftsführer Manfred Rouhs betonte dagegen das Recht der
Öffentlichkeit, über die konkreten Verdachtsfälle informiert zu werden, womit ja
noch keine Vorverurteilungen verbunden seien. Stadtdirektor Kahlen schrieb er
ins Stammbuch, daß der Stadt gar keine andere Wahl bliebe, als
staatsanwaltschaftliche Ermittlungen zu „respektieren“. Allein eine solche
Aussage würde schon viel über das Selbstverständnis und die Moral der
politischen Klasse in Köln aussagen. weiter
14. Dezember 2006:
CDU kupfert bei pro Köln
ab
Intelligente Maßnahmen zur
Unfallvermeidung auf der Zoobrücke statt erneute Abzocke der Autofahrer mit
Hilfe von Starenkästen – genau das schlägt die Fraktion pro Köln heute in einer
Sondersitzung des Verkehrsausschusses und in der anschließenden Ratssitzung vor.
Die Verwaltung solle unter Heranziehung eines Verkehrsingenieurbüros ein
alternatives Verkehrskonzept erarbeiten, das besonders die gestiegene
Verkehrsdichte und die steigende Zahl der Verkehrsteilnehmer auf der Zoobrücke
berücksichtigen solle. Weiter heißt es in dem pro-Köln-Antrag:
weiter
13. Dezember 2006:
Pro Köln
gegen Bäderschließungen!
Der
nächste Sommer samt Badesaison ist noch in weiter Ferne, doch schon jetzt
zeichnet sich ein großes Ärgernis für alle Kölner Wasserratten ab.
Seit ein Vorschlagspapier der städtischen Kölnbäder GmbH zum „Modifizierten
Bäderkonzept“ bekannt wurde, ist die Empörung bei vielen Bürgern groß. In den
nächsten Jahren sind knapp ein Dutzend öffentliche Bäder von der Schließung
bedroht. Euphorisch angekündigte Ausbaupläne, wie zum Beispiel für das Eis- und
Schwimmstadion in der Lentstraße, sollen also mit kompletten Bäderschließungen
auf der anderen Seite wieder hereingespart werden!
weiter
12.
Dezember 2006:
Neue pro-Köln-Zeitung
erschienen:
Klüngel und Korruption
bekämpfen!
In den Kölner
DuMont-Zeitungen wird den Lesern heute mal wieder kräftig Sand in die Augen
gestreut. Großspurig wird in „Stadt-Anzeiger“ und „Rundschau“ verkündet, was die
verschiedenen Fraktionen alles zur Aufklärung des Messeskandals beitragen
würden. Selbst ein gemeinsamer Antrag der Linksextremisten der PDS und einer
nach Aufmerksamkeit heischenden, kommunalen Politsekte findet medial Beachtung,
obwohl diese Damen und Herren seit Bekanntwerden der Vorwürfe vor über einem
Jahr so lange den Mund gehalten haben, wie es eben nur ging. Ganz zu schweigen
von den etablierten Ratsfraktionen CDU, SPD, Grüne und FDP. Jene Parteien also,
die den Messedeal mit dem Oppenheim-Esch-Fonds auf den Weg gebracht haben und
für die Folgen politisch verantwortlich sind, wollen jetzt ganz „aufklärerisch“
das Rechnungsprüfungsamt mit weiteren Nachforschungen betrauen.
Pro Köln hat dagegen schon
seit Bekanntwerden der ersten Vorwürfe im letzten Jahr konsequent Stellung
bezogen. Mit Mahnwachen vor dem Rathaus und bei der Eröffnung der umstrittenen
neuen Messehallen ebenso wie mit Anträgen und Anfragen im Rat. Schon in der
Oktober-Ratssitzung beantragte die Fraktion pro Köln, die verantwortlichen
Ratspolitiker finanziell in Regreß zu nehmen. Zudem sollte Oberbürgermeister
Fritz Schramma (CDU), gegen den seit Monaten wegen des Verdachts der Untreue
ermittelt wird, und Stadtkämmerer Peter Michael Soénius endlich Verantwortung
übernehmen und zurücktreten. Diese Anträge mit dem Ziel harter Konsequenzen für
die Schuldigen waren „Stadt-Anzeiger“ und Co. keine Silbe Wert - offensichtlich
weil sie von pro Köln kamen.
Auch aus diesem Grund
beschäftigt sich die neue Ausgabe der
Fraktionszeitung „pro Köln“ schwerpunktmäßig mit den aktuellen Klüngel- und
Korruptionsaffären in der Kölner Kommunalpolitik und mit deren (Nicht)Aufarbeitung
in der DuMont-Presse. Erstmals erscheint die pro-Köln-Zeitung dabei in einer
Auflage von 25.000 Exemplaren, was sicher seine Wirkung nicht verfehlen wird.
Die Wahrheit über den Klüngel-Sumpf wird Schritt für Schritt ans Tageslicht
kommen - auch die tatsächliche Rolle der einzelnen politischen Akteure!
12.
Dezember 2006:
Verteilaktion der
zweiten Objektiv-Ausgabe abgeschlossen
Mit einer großen
Verteilaktion an der Kaiserin-Augusta-Schule konnten gestern die letzten 300
Exemplare der neuen
„Objektiv“-Schülerzeitung
unters Volk gebracht werden. Damit sind in noch nicht einmal zwei Wochen
insgesamt 3.000 Hefte an Schüler und Jugendliche aller Altersklassen verteilt
worden – eine fantastische Gemeinschaftsleistung der „Objektiv“-Mannschaft und
des Arbeitskreises Jugend pro Köln! Wer Interesse hat, an der nächsten Ausgabe
im Frühjahr 2007 mitzuarbeiten, kann sich an folgende E-Mail-Adresse wenden:
koelnobjektiv@gmx.de
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Einen erfreulichen Termin konnte zudem der Herausgeber von „Objektiv“, der
Oberstufenschüler und pro-Köln-Bezirksvertreter Martin Schöppe (r.), vor
kurzem wahrnehmen. Der Gewinner des Preisrätsels aus der ersten „Objektiv“-Ausgabe
wurde ausgelost, und dem glücklichen Schüler konnte ein nagelneuer
MP3-Spieler übergeben werden. Im aktuellen Heft gibt es übrigens zwei
Freikarten für das Sealife in Königswinter zu gewinnen. Die Teilnehmer
müssen „nur“ einige gut versteckte Fehler in einem Panoramabild von Köln
ermitteln … |
1 1.
Dezember 2006:
Signal für
Bürgerbegehren gegen die Großmoschee:
Bürgerentscheid in
Aachen erfolgreich
Der
Bürgerentscheid gegen das umstrittene Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum
„Bauhaus Europa“ in Aachen war erfolgreich! 79,5 Prozent der Aachener stimmten
gegen das Bauvorhaben. Damit wurde auch die nötige
Stimmenmehrheit von 20 Prozent der Wahlberechtigten mühelos erreicht. Statt der
erforderlichen 37.000 Stimmen gegen das „Bauhaus Europa“ kamen sogar 56.500
zusammen. Die Wahlbeteiligung lag insgesamt bei 38,5 Prozent.
weiter
8. Dezember 2006:
„Folgt Bürgerentscheid?“
Endlich werden die neuen Fakten in Sachen
Großmoschee auch von der etablierten Presse zur Kenntnis genommen – zumindest
von der „Kölnischen Rundschau“. In einem erfreulich sachlichen
Artikel berichtet das Blatt von der erfolgreichen Unterschriftensammlung und
stellt zum ersten Mal die reale Möglichkeit eines Bürgerentscheides über die
geplante Großmoschee in Köln-Ehrenfeld in den Raum. Auf Seite 2 des
Kommunalteils titelt die „Rundschau“: „Folgt Bürgerentscheid? 20.000 Kölner
haben sich laut ‚pro Köln’ Bürgerbegehren gegen Moschee angeschlossen.“
weiter
8. Dezember 2006:
Kardinal mit Rückgrat
Der Kölner Kardinal Joachim
Meisner ist manchem Journalisten und Vertreter der politischen Klasse ein Dorn
im Auge. Denn der Kardinal vertritt – im Widerspruch zu einigen seiner
Amtskollegen - konsequent christliche Werte, auch wenn sich die manchmal im
Widerspruch zum Zeitgeist befinden.
So war das in der Vergangenheit beim Thema Abtreibung, so ist das aktuell im
Fall sogenannter „multireligiöser Feiern“ an Kölner Schulen. Kardinal Meisner
erließ nun ein Verbot für katholische Schüler, an besagten multireligiösen
Feiern teilzunehmen. Begründung: Die Unterschiede zwischen den Religionen
sollten nicht verwischt werden. Und gerade bei der jungen Generation gäbe es
noch kein so gefestigtes katholisches Selbstverständnis, weshalb es an den
Schulen wieder getrennte Gottesdienste der verschiedenen Religionen geben
sollte.
Eigentlich eine
Selbstverständlichkeit! Doch wie ist die Reaktion von Medien und etablierter
Politik? Kardinal Meisner wird von allen Seiten wegen seiner konsequenten
Haltung attackiert, teilweise sogar mit Hohn und Spott überzogen. Daran
beteiligt sind auch die „Christdemokraten“ der CDU, angefangen beim
NRW-Integrationsminister Armin Laschet bis hin zur Kirchenbeauftragten der
CDU/CDU-Bundestagsfraktion, Ingrid Fischbach.
Dazu erklärt der
stellvertretende pro-Köln-Vorsitzende Markus Wiener:
„Religionen sind immer auch
Teil der Landeskultur. So sind Deutschland und Köln natürlich stark von ihrer
christlichen Tradition geprägt. Der Versuch, uns jetzt eine multikulturelle
Gesellschaft überzustülpen, führt zwangsläufig auch zu solchen religiösen
Spannungen. Die Propagandisten von Multikulti finden natürlich Gefallen an
multireligiösen Feiern, am liebsten wäre ihnen wohl eine Art von
Multikulti-Einheitsreligion. Doch genauso wie wir uns für den Erhalt unserer
deutschen Kultur einsetzen, unterstützen wir auch den Selbstbehauptungswillen
der katholischen Kirche. Die Bürgerbewegung pro Köln begrüßt deshalb die
Geradlinigkeit des Kölner Oberhirten und wünscht ihm weiter viel Standhaftigkeit
in diesen stürmischen Zeiten.“
7. Dezember 2006:
20.000 Unterschriften
gegen die Großmoschee
Das nötige Quorum für
das Bürgerbegehren gegen die Großmoschee in Köln-Ehrenfeld wurde gestern
erreicht. Damit haben bis jetzt 20.000 Kölner Bürger wirklich Gesicht
gezeigt gegen die weitere Islamisierung und Überfremdung ihrer Heimatstadt.
20.000 Kölner, die trotz der medialen Hetze gegen alle Großmoschee-Gegner mit
Namen, Anschrift und Geburtsdatum für einen Bürgerentscheid über diese zentrale
kommunalpolitische Frage eintreten. weiter
7. Dezember 2006:
Abzocke auf der
Zoobrücke
Zur
Lieblingsbeschäftigung der Kölner Kommunalpolitiker gehört es bekanntlich, den
Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen, wo es nur geht. Kein Wunder,
schließlich ist die Stadt total überschuldet und braucht deshalb auch noch den
letzten Spargroschen ihrer Bürger. Unseriöses Wirtschaften der Altparteien,
ungünstige Millionengeschäfte mit Finanzinvestoren wie dem Oppenheim-Esch-Fonds
sowie Steuergeldverschwendung für Asylanten, illegale Ausländer und obskure
Multikulti-Projekte haben Köln an den Rand des Ruins geführt. Jetzt müssen die
Bürger dafür bluten. Unter immer neuen Vorwänden werden Leistungen gestrichen
und Gebühren erhöht.
Besonders beliebte Opfer
sind die Kölner Autofahrer, so wie aktuell im Fall der Zoobrücke. Um die
Verkehrssituation auf der Zoobrücke zu entschärfen, sollen die dortigen
Starenkästen wieder in Betrieb genommen werden – heißt es. Doch wer die
Verwaltungsvorlage genauer durchsieht, merkt schnell, worum es in Wirklichkeit
geht. Durch die Blitzer auf der Zoobrücke werden jährliche Mehreinnahmen von
über 500.000 Euro erwartet. Die Autofahrer sollen also wieder mal als Melkkühe
für den Stadtsäckel herhalten! Gegen diese Abzocke hat die Fraktion pro Köln nun
einen
Änderungsantrag in die Dezember-Ratssitzung eingebracht. Darin wird ein
umfangreiches Maßnahmenpaket zur Verbesserung und Entschärfung der
Verkehrssituation auf der Zoobrücke vorgeschlagen – ganz ohne Blitzer und
städtische Abzocke!
Wenn es den etablierten
Parteien also wirklich um die Verkehrssicherheit gehen würde, hätten sie jetzt
eine bürgerfreundliche Alternative. Wenn es aber nur um Geldschneiderei und
Abzocke geht, wird dieser pro-Köln-Vorschlag wieder einmal abgeschmettert werden
…
6. Dezember 2006:
Kein Bleiberecht auf
Kosten der Einheimischen!
SPD und Grüne im Kölner
Rat wollen die neue Bleiberechtsregelung des Bundes für Ausländer noch weiter
aufweichen. In einem Resolutionsentwurf für die nächste Ratssitzung am 14.
Dezember fordern die multikultibewegten Kommunalpolitiker, daß eine
Aufenthaltsgenehmigung für Ausländer auch ohne Beschäftigungsnachweis erteilt
werden soll.
Die Fraktion pro Köln hat daraufhin in einem
Änderungsantrag einen alternativen Resolutionstext eingebracht. Dabei wird
ebenfalls die neue Bleiberechtsregelung der Bundesregierung abgelehnt – aber im
Gegensatz zu Rot-Grün eine Verschärfung des völlig unzureichenden Gesetzestextes
gefordert.
Im pro-Köln-Antrag wird ausgeführt, daß der Haushalt der Stadt Köln seit Jahren
durch hohe Sozialausgaben belastet sei. Ein Teil dieser Sozialausgaben sei durch
eine unverantwortliche Zuwanderung von Ausländern in die hiesigen Sozialsysteme
hervorgerufen worden, für die auf Bundesebene die Weichen gestellt worden seien.
Vor diesem Hintergrund solle der Rat folgende Resolution an den Bundestag
beschließen: weiter
5. Dezember 2006:
Gesunde Drogen und Neonazis mit „Migrationshintergrund“
Wahrheit ist Lüge und Frieden ist Krieg –
diese orwellsche Formel gilt immer öfters auch für den politisch-korrekten
Sprachgebrauch in Deutschland. Besonders eifrige Sprachverwirrer scheint es in
der Kölner Medien- und Politlandschaft zu geben. Was nicht sein darf, wird
einfach passend umgelogen bzw. bewußt mißverständlich beschrieben. Zwei
Beispiele dafür durften wir dieser Tage wieder erleben. So berichtet heute der
„Stadt-Anzeiger“ von einem kirchlichen Schweigemarsch in Mauenheim und
Weidenpesch. „Hintergrund der Aktion sind Farbschmierereien mit zum Teil
rechtsradikalen Symbolen und Schriftzeichen, die in den vergangenen Monaten die
drei Kirchen der Gemeinde verunstalteten.“ Und Pfarrer Josef Felix Gnatowski
wird wie folgt zitiert: „Die Kirche muß sich von der Menschen verachtenden
Ideologie der Rechtsradikalen absetzen.“
weiter
4. Dezember 2006:
Unterschriften gegen
Großmoschee jetzt abgeben!
Das Bürgerbegehren gegen
die geplante Großmoschee in Köln-Ehrenfeld wird Ende dieses Jahres abgeschlossen
werden. Wie die Sprecherin der verantwortlichen Ehrenfelder Anwohnerinitiative,
Marylin Anderegg, mitteilte, müssen die ausgefüllten Unterschriftenlisten
spätestens bis zum 31. Dezember abgegeben werden. „Da wir im Moment kurz vor
der magischen 20.000er-Marke stehen, können wir die Unterschriftensammlung
voraussichtlich mit einem guten Polster über der gesetzlich vorgeschriebenen
Mindestanzahl an Unterschriften abschließen“, so Anderegg weiter. Wer selbst
noch nicht unterschrieben hat oder noch interessierte Freunde und Verwandte
kennt, kann hier
das notwendige Formular herunterladen und an Marylin Anderegg, Weinsbergstraße
136, 50823 Köln, einsenden. Pro Köln wird an dieser Stelle natürlich über den
weiteren Fortgang des Bürgerbegehrens berichten und in den städtischen Gremien
die passende „Begleitmusik“ spielen. Denn der Bürgerwille darf bei einem solch
zentralen kommunalpolitischen Thema nicht einfach ignoriert werden.
CDU-Stadtrat Karl Jürgen
Klipper hatte vollkommen Recht, als er in Sachen Großmoschee von der wichtigsten
kommunalpolitischen Entscheidung dieses Jahrzehnts sprach. Und der
stellvertretende Ehrenfelder Bezirksbürgermeister Jörg Uckermann – ebenfalls CDU
– trifft mit seiner Einschätzung genau ins Schwarze, wenn er meint, daß 80
Prozent der einheimischen Bevölkerung gegen die Großmoschee seien! Allerdings
muß man einen Schritt weiter gehen als die Kölner Christdemokraten. Wer A sagt,
muß auch B sagen: Wenn der Mehrheitswille der Bevölkerung in einem so wichtigen
Punkt von der etablierten Politik ignoriert wird, muß der Souverän – also die
Bürger! – selbst entscheiden dürfen. Genau das soll mit dem aktuellen
Bürgerbegehren erreicht werden.
1. Dezember 2006:
Fernsehbericht über pro
Köln
Schülerzeitung
„Objektiv“
und Bürgerbegehren gegen die Großmoschee sollen Themen sein
Seit längerem begleitet
ein Kamerateam des Westdeutschen Rundfunks (WDR) und der freie Journalist Frank
Überall die Arbeit von pro Köln. Sowohl bei der pro-Köln-Pressekonferenz zum
Bürgerbegehren gegen die Großmoschee als auch auf der letzten Ratssitzung war
das WDR-Team im Einsatz. Heute wurde nun eine pro-Köln-Verteilaktion der neuen „Objektiv“-Ausgabe
in Porz-Zündorf gefilmt. Man darf auf das Endprodukt der Fernsehjournalisten
in einigen Wochen gespannt sein. „Allzu freundlich dürfte die Reportage
erfahrungsgemäß nicht ausfallen, aber eine Medienverweigerung kommt für unsere
Bürgerbewegung grundsätzlich nicht in Frage, wenn wir unsere Inhalte einem
breitem Publikum näher bringen wollen“, so der pro-Köln-Vorsitzende Markus
Beisicht. Frei nach dem Motto: Die Hoffnung stirbt zuletzt …
Ansonsten ging die
Verteilaktion der zweiten „Objektiv“-Ausgabe auch heute in der ganzen Stadt
weiter. Außer in Zündorf wurden noch ein halbes Dutzend Schulen in Lindenthal,
Zollstock und in der Altstadt beliefert. Besonders viel Zustimmung bekamen die
Verteiler an der Theo-Burauen-Realschule im Severinsviertel. Eine Erfahrung, die
das
„Objektiv“-Team in seiner Entscheidung bestärkt hat, zukünftig noch mehr
Realschulen beliefern zu wollen.
Während der
„Stadt-Anzeiger“ sich anscheinend auf das Totschweigen der zweiten „Objektiv“-Kampagne
festgelegt hat, gab es heute ein großes Medienecho in der
„Rundschau“. Auf Seite 1 des Kommunalteils durfte der Bahn-Sprecher Gerd
Felser Abbitte leisten, weil er „Objektiv“ ein Interview zur Sicherheit auf den
Kölner Bahnhöfen gegeben hatte. Dabei hatten die nonkonformen Zeitungsmacher
Herrn Felser natürlich ganz offen unter dem Namen „Objektiv“ angeschrieben und
ihn weder „ausgetrickst“ noch „hinters Licht geführt“. Ähnlich unverständlich
sind die negativen Reaktionen von Polizei und Jugendrotkreuz. Beide
Organisationen bieten ihm Internet sogenannte „Füllanzeigen“ für Zeitungen und
Zeitschriften an, mit denen die gemeinnützige Arbeit von Polizei und
Jugendrotkreuz unterstützt und beworben werden kann. Nichts anderes hat
„Objektiv“ gemacht. Auch hier gibt es nichts „Anrüchiges“ oder „Hinterhältiges“
zu bemängeln. Wenn aber obige Organisationen aufgrund des öffentlichen Drucks
gegen „rechts“ plötzlich kalte Füße bekommen, wirft das eher ein bezeichnendes
Licht auf sie selbst als auf die „Objektiv“-Redaktion.
Wie heißt es doch gleich
noch mal in besagter Polizei-Werbung? „Zivilcourage ist nie zu viel Courage“!
30. November 2006:
Objektiv-Verteilung
läuft auf Hochtouren:
Presserummel und
aufgehetzte Lehrer
Heute waren wieder mehr
als ein Dutzend freiwillige Helfer unterwegs, um die neue Ausgabe der
nonkonformen Schülerzeitung
„Objektiv“ unter die Leute zu bringen. Die
Verteilaktion läuft auf Hochtouren – insgesamt sollen 30 Schulen sowie
verschiedene Jugendeinrichtungen und die Kölner Hochschulen beliefert werden.
Dabei zeigt sich bereits jetzt eine enorme Resonanz: Zahlreiche E-Mails und
Telefonanrufe erreichten das Redaktionsteam von „Objektiv“ – mit durchaus
unterschiedlichem Inhalt: Angefangen von Lob und Unterstützung über konstruktive
Kritik bis hin zu hirnlosen Pöbeleien verwirrter „Antifaschisten“. In der
Presseberichterstattung schlug die Freianzeige der Polizei im
„Express“ Wellen,
während sich die
„Rundschau“ vor allem mit der völlig einseitigen Kritik der
Bezirksschülervertretung an der „rechten Schülerzeitung“ auseinandersetzte.
Besonders erfreulich
verlief die heutige Verteilung übrigens an den Gymnasien in Volkhoven, Weiden
und Bickendorf. An diesen Schulen konnten jeweils weit über 200 „Objektiv“-Hefte
abgesetzt werden. Die Schüler wußten dabei fast alle etwas mit dem Namen
„Objektiv“ anzufangen – offensichtlich war die Erstausgabe im Sommer
anschließend ausführlich im Unterricht „besprochen“ worden. Gebracht hat dies
für die „Objektiv“-Gegner wenig - denn die meisten Schüler wollten sich trotzdem
ein eigenes Bild von der nonkonformen Zeitschrift machen, nur wenige lehnten
dankend ab.
Einen negativen Ausreißer
gab es dagegen am Gymnasium in Rodenkirchen. Dort war die Lehrerschaft anscheinend von
der Schulleitung verdonnert worden, äußerst aggressiv und provozierend gegenüber
den „Objektiv“-Verteilern aufzutreten. Wahrlich kein Beispiel für gelebte
Demokratie und Meinungsfreiheit, wenn ein Pulk Lehrer zwei einzelne Verteiler
körperlich bedrängt und auch noch die Schüler auffordert, es ihnen
nachzutun! Zur Ehrenrettung des Rodenkirchener Lehrerkollegiums sei aber
angeführt, daß zumindest einen Pädagogen anschließend das schlechte Gewissen
plagte. Er bedauerte das völlig überzogene und beinahe gewalttätige Verhalten
seiner Kollegen. So etwas hätte er noch nie erlebt. Nur der Vollständigkeit
halber sei noch angemerkt, daß sich die „Objektiv“-Verteiler selbstverständlich
nicht provozieren ließen und weiter Schülerzeitungen an die Jugendlichen
ausgaben.
29. November 2006:
Bereits 1.000 „Objektiv“
am ersten Tag verteilt!
Mit einem Paukenschlag startete die
Verteilaktion der zweiten Ausgabe der größten Kölner Schüler- und Jugendzeitung „Objektiv“. Fast zwei Dutzend Helfer verteilten bereits am ersten Tag rund 1.000
Exemplare der nonkonformen Zeitung. Große Resonanz gab es unter anderem am
Humboldt-Gymnasium, am Albertus-Magnus-Gymnasium und am Mülheimer
Hölderlin-Gymnasium. Die Schulleitung des Irmgardis-Gymnasiums bemühte sogar
eigens die Polizei, obwohl das Verteilen einer Schülerzeitung vor den Toren
einer Lehreinrichtung natürlich jederzeit erlaubt ist. Die freundlichen
Polizeibeamten belehrten die Schuloffiziellen auch dahingehend, worauf die
Verteilung ohne weitere Verzögerungen fortgesetzt werden konnte. Kein Wunder –
unterstützt „Objektiv“ doch auch auf Seite 2 mit einer Werbeanzeige samt
erläuterndem Text die Polizei-Kampagne „Zivilcourage ist nie zu viel Courage“!
weiter
29. November 2006:
„Objektiv“ Nr. 2
erschienen
Heute ist die zweite Ausgabe der nonkonformen
Schülerzeitung „Objektiv“ erschienen. Das wieder 24 Seiten starke Heft kann
hier als PDF-Datei (2,68 MB)
heruntergeladen werden. Der Jugendbeauftragte der Bürgerbewegung pro Köln, René
Emmerich, setzt sich darin kritisch mit der Medienkampagne auseinander, die vom
Erscheinen der ersten
„Objektiv“-Ausgabe ausgelöst worden war. Die
Zeitung wird in diesen Tagen an rund 30 Kölner Lehranstalten verteilt.
28. November 2006:
Bürgerversammlung zur
Großmoschee findet erst im Frühjahr 2007 statt
Die großspurigen Verlautbarungen der türkisch-islamischen
Union DITIB und der politischen Stadtspitze zu einem baldigen Baubeginn für die
Großmoschee in Köln-Ehrenfeld haben sich als billiger Propagandatrick entpuppt.
Die kritischen Bürger dieser Stadt sollten vor vollendete Tatsachen gestellt
werden – die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. In einer Anfrage an die
Verwaltung ermittelte die Fraktion pro Köln, daß die Ankündigung des Baubeginns
für den Januar 2007 „jeder sachlichen Grundlage“ entbehren würde. Wörtlich heißt
es weiter: „Die Baumaßnahme kann erst begonnen werden, sobald das
Bauleitplanverfahren Planreife erlangt hat.“.
weiter
27. November 2006:
Ross und Reiter
Die Fraktion pro Köln hat für die
nächste Ratssitzung am 14. Dezember
beantragt, bei der
Affäre um die „Lustreisen“ Kölner Kommunalpolitiker die Namen derjenigen
Ratsmitglieder offen zu legen, die im Rat trotz Befangenheit für die Übernahme
ihrer Steuernachforderungen durch die städtischen Gesellschaften gestimmt
hatten.
Wie berichtet, hatte der Fiskus aufgrund des halbprivaten Charakters der
Aufsichtsratsreisen dieser Ratsmitglieder einen „geldwerten Vorteil“ für die
Betroffenen angenommen und Steuernachzahlungen verlangt. Genau diese
Nachforderungen wurden durch einen Ratsbeschluß aus dem Juni 2006 ebenfalls noch
auf die öffentliche Hand abgewälzt.
Zur Begründung heißt es in dem
pro-Köln-Antrag:
„Bei der Entscheidung vom 22. Juni 2006 haben laut
Medienberichten rund 50 Ratsmitglieder in ureigener Sache abgestimmt. Konkret
beschlossen diese Ratsmitglieder, die gleichzeitig einen oder mehrere
Aufsichtsratsposten in einer städtischen Gesellschaft bekleiden, daß auch noch
ihre Steuernachzahlungen aufgrund halbprivater Aufsichtsratsreisen von den
kommunalen Betrieben übernommen werden sollen. Damit waren diese Ratsmitglieder
bei der Abstimmung eindeutig befangen, es stellt sich sogar die Frage nach einer
strafrechtlichen Relevanz (Vorteilsannahme). Nachdem der Skandal bereits in der
Öffentlichkeit thematisiert wird, muß nun der Rat selbst seinen Beitrag zur
Aufklärung leisten und zeigen, daß er noch zur politischen Hygiene in der Lage
ist. Dazu müssen Ross und Reiter genannt werden. Der Rat selbst sollte über
diese ‚schwarzen Schafe’ Bescheid wissen, bevor er die Namen im Zuge möglicher
staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen über die Medien erfahren muß.“
26. November 2006:
Fragwürdiges Finanzgebaren
Bei der CDU-Fraktion im
Bergisch-Gladbacher Stadtrat nahm die Kassenprüfung für das Jahr 2005 einen
denkwürdigen Verlauf und rief den Staatsanwalt auf den Plan. Denn neben den
steuerlich günstigen, offiziellen Bezügen in Höhe von pro Kopf Euro 400,00
monatlich wurden den drei Mitarbeitern der Fraktion per Dauerauftrag jeden Monat
weitere 350,00 Euro überwiesen. Das bewerten die Prüfer laut „Kölner
Stadt-Anzeiger“ vom 25./26. November als „versteckte Gehaltszahlungen“ und
sprechen von Steuerhinterziehung. Zudem flossen Gelder für Schiffsausflüge,
teure Abendessen und Karten für Karnevalssitzungen an Bergisch Gladbacher
CDU-Mitglieder – wobei es sich offensichtlich nicht um Aufwendungen handelt, die
im Zusammenhang mit der Fraktionsarbeit stehen, sondern um lupenreine private
Vergnügungen. weiter
24. November 2006:
Wieder mal Ärger für SPD-Bezirksbürgermeister Schößler
Bernd Schößler hat es
schon nicht leicht. Der SPD-Bezirksbürgermeister von Nippes sorgt wieder einmal
für Negativschlagzeilen. Der „Stadt-Anzeiger“ berichtet heute, daß der von
Schößler geleitete Taxi-Ruf Köln einem Hilfeersuchen der Kölner Polizei nicht
nachgekommen sei.
Konkret geht es um eine Fahrerflucht, in die ein Taxifahrer vor vier Wochen
verwickelt war. Die Polizei hatte daraufhin vom Taxi-Ruf eine Liste der
Taxiunternehmen, die zur Unfallzeit in der Nähe des Tatorts waren, angefordert.
Doch bis heute wurde vom Taxi-Ruf dem Ersuchen nicht nachgekommen und statt
dessen ein richterlicher Beschluß dafür gefordert. Als jetzt die Sache publik
wurde, sprach Schößler von einem „Mißverständnis“.
weiter
23. November 2006:
Immunität von
SPD-Fraktionsvorsitzenden wackelt
Der SPD-Saubermann
Martin Börschel, auch bekannt als der „Pharisäer von Köln“, muß wegen der
aktuellen Reiseaffäre Kölner Kommunalpolitiker eventuell mit der Aufhebung
seiner Immunität als Landtagsabgeordneter rechnen. Wie mehrmals berichtet,
sollen rund 50 Ratspolitiker der Altparteien auf Kosten städtischer
Gesellschaften halbprivate Aufsichtsratsreisen ins Ausland unternommen haben.
Die darauffolgenden Steuernachzahlungen für die Betroffenen sollten per
Ratsbeschluß ebenfalls von den kommunalen Betrieben übernommen werden.
Besonders pikant: Aufgrund
der geplanten staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen könnte Börschels Immunität
als Landtagsabgeordneter bald aufgehoben werden. Damit wäre der
SPD-Fraktionsvorsitzende endgültig in der „Oberliga“ der Kölner Politkaste
angekommen. Gratulation, Herr Börschel: Die Zeiten als ewige sozialdemokratische
Nachwuchshoffnung mit Saubermann-Image und Unschuldsmiene sind vorbei! Endlich
auf Augenhöhe mit ehemaligen SPD-Granden wie Manfred Biciste oder Klaus Heugel!
Notiz am Rande: Die
Kölnmesse hat ihr traditionelles Weihnachtsessen für ausgesuchte
Kommunalpolitiker und Lokaljournalisten aufgrund der „Lustreisen“ von Börschels
etablierten Ratskollegen gestrichen. Wie es heißt aus Furcht, die erlesenen
Gäste könnten hinterher die kostenlose Schlemmerei auch noch als „geldwerten
Vorteil“ beim Fiskus versteuern müssen.
Wirklich unverschämt aber
auch von diesen bösen Finanzbeamten!
22. November 2006:
„Mir all sin Kölle“
Der Geschäftsführer der Fraktion pro Köln,
Manfred Rouhs, über das „sozialdemokratische Integrationskonzept für Köln“
Wieder einmal müssen wir uns verwundert die
Augen reiben, wie substanzlos Kölner Spitzenpolitiker an die Bewältigung
zentraler Zukunftsaufgaben unserer Heimatstadt herangehen. Jochen Ott, der
Kölner SPD-Vorsitzende, und die sozialdemokratische Bundestagsabgeordnete Dr.
Lale Akgün haben der Presse ein
Parteipapier zur Integrationspolitik vorgestellt, dessen Inhalt leider am
Thema vorbeigeht. Bemerkenswert
ist zunächst, daß der Begriff der multi-kulturellen Gesellschaft in dem
10seitigen Schriftstück nur ein einziges Mal auftaucht, und zwar im Zusammenhang
mit den „Kunst und Kulturmilieus der Innenstadt“. Die Hochkultur mag indessen so
vielschichtig sein, wie sie will – das löst das Problem des Bestandes
türkischer, russischer und anderer Parallelgesellschaften in unserer Stadt noch
lange nicht. weiter
21. November 2006:
Ratspolitiker bei
Entscheidung befangen?
Noch ein „dicker Hund“
in der neuesten Reise-Affäre: Die Stadtverwaltung überprüft derzeit, ob
Ratspolitiker der Altparteien bei der Entscheidung, ihre privaten
Steuernachzahlungen in Folge ihrer „Lustreisen“ durch die kommunalen
Gesellschaften begleichen zu lassen, befangen gewesen seien. Konkret hatten
rund 50 Ratspolitiker von CDU, SPD und Co. an umstrittenen, halbprivaten
Dienstreisen städtischer Aufsichtsratsgremien teilgenommen. Als der Fiskus
aufgrund des „geldwerten Vorteils“ für die Betroffenen Steuernachzahlungen
forderte, hatten diese Politiker offensichtlich im Rat auch noch die Chuzpe,
selbst mit abzustimmen bei der Frage, ob ihre Nachzahlungen von den städtischen
Gesellschaften übernommen werden sollen!
In der Tat wäre dies
eindeutig „Befangenheit“ im engeren Sinn, weil die Betroffenen ja in ureigener
Sache abgestimmt hätten. Die aktuellen Vorgänge sind somit wieder ein Beispiel
für die mangelnde politische Hygiene in dieser Stadt. Die Fraktion pro Köln, die
von den Altparteien krampfhaft aus allen städtischen Aufsichtsratsgremien
draußen gehalten worden ist, kann sich nun unbelastet an die Aufklärung des
Skandals machen. Es wird zu klären sein, welche Ratspolitiker denn genau von den
„Lustreisen“ profitiert haben und anschließend im Rat für die Übernahme ihrer
Steuernachzahlungen durch die öffentliche Hand gestimmt haben. Für die
Betroffenen wäre es dann eigentlich angebracht, ihre politischen Karrieren in
Köln zu beenden. Allerdings hätte der Rat damit auf einem Schlag über die Hälfte
seiner Mitglieder verloren …
20. November 2006:
Neue Vorwürfe bei
Reise-Affäre:
Auch Schramma im Visier
der Ermittler
Der Skandal um halbprivate Reisen von diversen städtischen
Aufsichtsräten ist um eine Facette reicher geworden. Eine dreitägige Reise des
Messe-Aufsichtsrates nach Valencia im Jahr 2003 soll ebenfalls von der
Staatsanwaltschaft Köln überprüft werden. Mitglied der
illustren Reisegesellschaft war damals auch der Messe-Aufsichtsratschef – Kölns
Oberbürgermeister Fritz Schramma. Für Schramma selbst dürfte diese neue
Entwicklung allerdings noch das kleinere Übel sein. Denn mehr Kopfzerbrechen
werden ihm wahrscheinlich die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wegen des
Vorwurfs der Untreue beim Messe-Skandal machen, die seit über einem Jahr gegen
ihn laufen. weiter
20. November 2006:
Sporthochschule wird
abgekanzelt
Daß die Stadtspitze ihre
unmittelbaren politischen Kritiker und Konkurrenten von der Bürgerbewegung pro
Köln herablassend behandelt, ist weder neu, noch – in Kenntnis der einschlägigen
Mechanismen – ungewöhnlich. Die Arroganz, mit der aber selbst der Direktor der
Kölner Sporthochschule, Prof. Dr. W. Tokarski, von der Obrigkeit abgekanzelt
wird, weil er sich in seine eigenen Angelegenheiten „einmischt“, verblüfft dann
doch.
Es geht um die Umbenennung des Carl-Diem-Weges in Müngersdorf. Da hatte es Herr
Prof. Dr. Tokarski doch glatt gewagt, zu widersprechen, Argumente gegen die
Umbenennung derjenigen Straße vorzubringen, an der sein Institut liegt – und
kritische Fragen zu stellen. Für Briefe diese Art scheint es im Rathaus eine
„Rundablage“ zu geben. Deshalb hakte Prof. Tokarski mit einem geharnischten
Schreiben an Oberbürgermeister Fritz Schramma nach:
weiter
17. November 2006:
Lustreisen auf Kosten
der Steuerzahler?
Der Skandal um die halbprivaten Reisen von Aufsichtsräten
städtischer Gesellschaften weitet sich immer mehr aus: Wie inzwischen bekannt
wurde, sollen auch zahlreiche hochrangige Ratspolitiker der Altparteien in den
Genuß der exklusiven Stippvisiten in Paris, Moskau, Lissabon, Wien und anderen
touristisch attraktiven Städten gekommen sein. Im
Sinne der politischen Hygiene sollten bald Ross und Reiter genannt werden. Wer
ist mit welchem Aufsichtsrat wann wohin geflogen? Welche Programmpunkte gab es
dabei? Was wurde alles bezahlt? Denn was Köln braucht, ist eine lückenlose
Aufklärung solcher Skandale, und nicht erneut monate- und jahrelange zähflüssige
staatsanwaltschaftliche Ermittlungen, die am Ende womöglich wieder im Sande
verlaufen! weiter
17. November 2006:
Der Pharisäer von Köln
„Mein Name ist Hase und
ich weiß von nichts“ – so könnte das inoffizielle Lebensmotto des
SPD-Fraktionsvorsitzenden Martin Börschel lauten. Die SPD-Nachwuchshoffnung mimt
bei der Aufklärung des Messeskandals im Rat gerne den kritischen Fragesteller
und besorgten Volksvertreter. Mit einer unvergleichlichen Unschuldsmiene
stellt er Fragen zu den anrüchigen Details des Messedeal mit dem
Oppenheim-Esch-Fonds. Ganz so, als hätte er mit der ganzen Sache nichts zu tun
gehabt! In der letzten Ratssitzung hat Börschel unter anderem auch das
Wirtschaftlichkeitsgutachten zum Messeskandal und das Verhalten des
Regierungspräsidenten Hans Peter Lindlar in dieser Angelegenheit scharf
kritisiert. Diese Scheinheiligkeit im Quadrat hat jetzt dafür gesorgt, daß dem
Regierungspräsidenten der Kragen geplatzt ist. In einer Pressemitteilung ließ
Lindlar verlauten, daß er Börschels Äußerungen nicht nachvollziehen könne. Der
SPD-Fraktionsvorsitzende sei doch als Ratsherr, Mitglied des Finanzausschusses
und Mitglied des Messe-Aufsichtsrates „an allen wichtigen Entscheidungen
beteiligt“ gewesen.
Ein wahres Wort! In der Tat
ist Börschel der letzte, der im Rat den politischen Aufklärer spielen sollte.
Denn er ist zu einem der Hauptakteure des Kölner Klüngel-Kartells
„aufgestiegen“. Börschel ist inzwischen einer der wichtigsten Strippenzieher im
Rat, erst bei der großen Koalition mit der CDU und jetzt beim rot-grünen
„Kernbündnis“ unter Duldung der Kölner Linksextremisten. Der eloquente Anwalt
kann sich noch nicht einmal darauf rausreden, bei der Entscheidung für das
Messegeschäft intellektuell oder fachlich überfordert gewesen zu sein. Nein, da
helfen auch die besten Schauspielkünste nichts: Mitgefangen, mitgehangen!
Börschel muß die Suppe auslöffeln, die er und seine Klüngel-Brüder und –
Schwestern dem Kölner Steuerzahler eingebrockt haben. Aber selbst wenn dadurch
seine politische Karriere einen empfindlichen Schaden nehmen sollte, braucht uns
um die Zukunft des SPD-Youngsters sicher nicht bange zu sein. Kann man ihn sich
doch bestens als erfolgreichen Anwalt der Sorte „Winkeladvokat“ vorstellen …
|
„Strahlemann" Martin Börschel ist um keine
Ausrede verlegen. Mit gekonnter Unschuldsmiene spielt Börschel stets den
Aufklärer, auch wenn er selbst bis über beide Ohren im Kölner Polit-Sumpf
steckt.
Foto: meaningMedia Stadt Köln |
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16. November 2006:
Verdacht der Untreue bei Stadtwerken
Am heutigen Donnerstag erfolgten mehrere
Hausdurchsuchungen in den Räumlichkeiten von städtischen Gesellschaften. Polizei
und Staatsanwaltschaft beschlagnahmten dabei Unterlagen bei den Stadtwerken, den
Kölner Verkehrsbetrieben, der RheinEnergie AG, der Häfen- und Güterverkehr
Köln, der kommunalen GAG Immobilien AG und den Abfallwirtschaftsbetrieben.
Grund für die Durchsuchungsbefehle: Seit Juni 2006 ermittelt die Kölner
Staatsanwaltschaft gegen verschiedene Geschäftsführer und
Aufsichtsratsmitglieder der Stadtwerke wegen des Verdachts der Untreue. Diesem
Personenkreis wird vorgehalten, halbprivate Reisen auf Kosten der städtischen
Gesellschaft unternommen zu haben. Als dann das Finanzamt wegen des
zweifelhaften Charakters der Ausflüge nach Athen, Paris, Moskau, etc.
finanzielle Nachforderungen an die Beteiligten stellte, beschloß der Stadtrat,
auch noch diese Kosten durch die kommunalen Betriebe übernehmen zu lassen.
Wieder einmal scheinen sich also
Geschäftsführer und Aufsichtsräte von städtischen Gesellschaften auf Kosten der
öffentlichen Hand etwas „gegönnt“ zu haben. „Kein Wunder“, möchte man meinen,
wenn man sich die Auswahlkriterien für diese Posten vor Augen hält: Denn zumeist
dienen diese gut dotierten Stellen und Aufsichtsratsmandate als
Versorgungsposten für ausrangierte oder sogar noch aktive Kommunalpolitiker der
Altparteien. Und diese Damen und Herren scheinen ihre Bereicherungsmentalität
aus dem aktiven Politikbetrieb auch an ihre neuen Wirkungsstätten mitgebracht zu
haben …
14. November 2006:
Pro Köln im Dutzend
Insgesamt elf
Anträge und Anfragen der Fraktion pro Köln stehen
auf Tagesordnung der heutigen Ratssitzung. Zusätzlich hat pro Köln noch eine
aktuelle Stunde zum Thema „Demographischer Wandel und das Scheitern der
multi-kulturellen Gesellschaft“ beantragt. Die
neuesten statistischen Zahlen weisen für
manche Veedel der Domstadt ein regelrechtes Kippen der Mehrheitsverhältnisse
aus: Anteile von über 60 Prozent nichtdeutschstämmiger Jugendlicher sind in Köln
keine Seltenheit mehr. Darüber gilt es natürlich zu diskutieren, und gerade die
Kommunalpolitik muß für die damit verbundenen alltäglichen Probleme Lösungen
finden. Bei den Anträgen geht es u.a. um die kriegstreiberischen Äußerungen des
Kölner Ehrenbürgers und Medienmoguls Alfred Neven DuMont in einer israelischen
Tageszeitung. Die dazugehörige
Rede der pro-Köln-Fraktionsvorsitzenden Judith Wolter kann hier vorab
heruntergeladen werden, ebenso wie Wolters
Rede zum Antrag
gegen noch höhere Sitzungsgelder für die Rheinenergie-Aufsichtsräte.
14. November 2006:
Schwarzer Peter bleibt
bei öffentlicher Hand
Als Erfolgsmeldung verkauft die „Rundschau“ heute eine
Erklärung der Sparkasse KölnBonn zum Rückkaufrecht für die neuen Messehallen.
Die Sparkasse garantiert demnach ein Rückkaufrecht für die Hallen zu einem Preis
von 70 Millionen Euro nach Ablauf der 30jährigen Mietzeit.
Bekanntlich hatte der Oppenheim-Esch-Fonds als Vermieter der Messehallen diese
Garantie an die Messegesellschaft nicht geben wollen. Nun also wird die
Sparkasse für etwaige finanzielle Nachteile der Messegesellschaft gerade stehen
müssen, falls der geplante Rückkauf in obiger Form nicht zustande kommen sollte.
Mit anderen Worten: Die Stadtsparkasse übernimmt eine finanzielle Garantie für
die städtische Messegesellschaft. Das Risiko bleibt auf jeden Fall bei der
öffentlichen Hand – also bei den steuerzahlenden Kölner Bürgern, während der
Oppenheim-Esch-Fonds und seine ausgewählten Investoren aus Deutschlands Geldadel
auf jeden Fall Kasse machen werden.
weiter
13.
November 2006:
Linke Randale in Ehrenfeld
Die Eröffnung
der Karnevalssession am 11. im 11. haben etwa 20 Angehörige der linken Szene in
Ehrenfeld für eine Aufführung der besonderen Art genutzt. Zunächst zogen sie zum Haus des pro-Köln-Bezirksvertreters Heinz Kurt Täubner,
brüllten dort Parolen und warfen Flugblätter mit einer Art „Steckbrief“ von
Täubner in die Briefkästen der umliegenden Häuser ein. Dann zogen sie quer durch
den Stadtteil in die Weinsbergstraße und randalierten dort vor der Wohnung von
Marylin Anderegg, der Sprecherin der Ehrenfelder Anwohnerinitiative gegen den
geplanten Bau einer Groß-Moschee an der Venloer Straße Ecke Innere Kanalstraße.
Die Auftritte gingen allerdings im allgemeinen Karnevalstrubel unter und wurden
kaum beachtet.
Dazu erklärt der
Geschäftsführer der pro-Köln-Ratsfraktion, Manfred Rouhs:
„Mit dem 11.11.
hat sich die linke Szene für ihren Randale-Auftritt das richtige Datum
ausgesucht. Ihr ‚Kampf gegen rechts’ ist eine Maskerade und politisch nicht
ernst zu nehmen. Sie bedienen sich – allerdings in possenhafter Form –
totalitärer Stilmittel und Umgangesformen, obwohl sie doch für sich
beanspruchen, im Kampf gegen einen neuen Totalitarismus von rechts zu stehen.
In der Politik
gilt der Grundsatz: ‚Lächerlichkeit tötet’. Die ‚Hausbesucher’ vom 11.11.
scheinen jeden politischen Anspruch aufgegeben zu haben.“
10. November 2006:
pro Köln informiert in
Humboldt
Eine Nachlese zur großen
Bürgerdemonstration gegen das Ladenlokal des „Junkiebundes“ Ende Oktober gab es
heute in Form einer Flugblattverteilaktion in Humboldt. Die Fraktion pro
Köln informierte die Bevölkerung über ihre Beteiligung an der Demo und ihre
diesbezüglichen Anträge im Rat und der Bezirksvertretung Kalk. In einer großen
Gemeinschaftsaktion wurden dafür 5.000
Flugblätter in den Wohngegenden
rund um den Taunusplatz verteilt. In zahlreichen Gesprächen mit den Bürgern
wurde dabei deutlich, wie sehr den Menschen die Problematik unter den Nägeln
brennt und wie wichtig das Engagement gegen Drogenkriminalität und
Verwahrlosung im Veedel war. Bekanntlich soll die Drogeneinrichtung nun
geschlossen werden!
Dazu passend gab es Anfang
dieser Woche noch eine spannende Diskussion im Ausschuß für Allgemeine
Verwaltung und Rechtsfragen. Dort empörte sich der Altkommunist Jörg Detjen
(PDS), daß bei der Demonstration gegen den „Junkiebund“ neben den
pro-Köln-Stadträten auch ein FDP- und ein CDU-Ratsherr mitmarschiert seien. Das
ginge nun wirklich nicht! Und überhaupt sei es zu verurteilen, daß jetzt
plötzlich auch die Altparteien für eine Schließung der Einrichtung wären, wo sie
doch zuvor den Standort mit ausgesucht hätten.
Tja, Herr Detjen: Das nennt
man den „pro-Köln-Effekt“: Immer dann, wenn pro Köln Themen
öffentlichkeitswirksam auf die Tagesordnung setzt und eine Mehrheit der
örtlichen Bevölkerung hinter der Bürgerbewegung steht, fallen in schöner
Regelmäßigkeit die etablierten Parteien um – ganz egal was sie vorher gesagt
haben und wie sehr sie sich von pro Köln auch distanzieren mögen …
9. November 2006:
Alles in Ordnung?
Die kommunale Aufsichtsbehörde scheint
sich anscheinend nicht an dem umstrittenen Kölner Messegeschäft mit dem
Oppenheim-Esch-Fonds zu stören. Regierungspräsident Hans Peter Lindlar (CDU)
bestätigte Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU), daß mit dem städtischen
Wirtschaftlichkeitsgutachten in eigener Sache alle kommunalaufsichtlichen
Bedenken ausgeräumt wären. Keine Nachfragen hinsichtlich der nichtgeprüften
Konkurrenzangebote, keine Nachfragen zur Angemessenheit der Mietzahlungen im
Verhältnis zum tatsächlichen Wert der neuen Messehallen, keine Nachfragen zu den
offensichtlich völlig überteuerten Mietkosten und den damit verbundenen
Mehrbelastungen für die öffentliche Hand.
weiter
8. November 2006:
Vorauseilender Gehorsam
Es gibt zuweilen auch Amüsantes aus der
Bezirksvertretung Porz zu berichten. So scheinen Verwaltung und
Bezirksbürgermeister bei pro-Köln-Anträgen inzwischen zur „Strategie des
vorauseilenden Gehorsams“ übergegangen zu sein.
Besonders gute und sinnvolle Anträge der Porzer pro-Köln-Fraktion werden seit
neuestem in Windeseile noch vor den Sitzungen der Bezirksvertretung umgesetzt
und abgearbeitet, um nur ja nicht in die Verlegenheit zu kommen, den „bösen
Rechten“ zustimmen zu müssen. So auch im aktuellen Fall bei der von pro Köln
beantragten Instandhaltung der Grünfläche rund um das Kriegerdenkmal am
Rheinufer vor dem Bezirkrathaus. weiter
8.
November 2006:
Linksextreme erneut vor Kölner Landgericht
„Soldaten
sind Mörder“ und „Wir geloben zu morden, zu rauben, zu vergewaltigen“ – mit diesen
Transparenten sollen vier Linksextremisten die Soldaten und ihre Angehörigen
beim großen Bundeswehrgelöbnis auf dem
Roncalliplatz beleidigt haben. Das feierliche Gelöbnis
im Sommer 2005 war von massiven Protesten der linken Szene begleitet worden, an
denen sich sogar PDS-Ratsmitglieder auf der Bundeswehr-Ehrentribüne (!)
beteiligt hatten. Den vier Angeklagten wird vorgeworfen ein Großtransparant
während der Gelöbnisformel von einem Domvorsprung abgerollt zu haben. Darauf
stand die verleumderische und ehrabschneiderische Parole „Wir geloben zu morden, zu rauben,
zu vergewaltigen“, die für große Empörung bei den Zuschauern des Gelöbnisses
gesorgt hatte. Unter spontanem Applaus wurden die Linken damals von den
Feldjägern abgeführt.
Nach über
einem Jahr kommt die juristische Aufarbeitung der Vorfälle nun endlich in Gang.
Wobei eine erste Verhandlung gegen die linken Volksverhetzer am 26. Oktober
dieses Jahres bereits geplatzt ist. Über 80 linke Spießgesellen der Angeklagten
wollten an der Verhandlung „aktiv“ teilnehmen, es kam zu Rangeleien mit dem
Justizpersonal. Für den 23. November wurde jetzt ein neuer Verhandlungstermin in
einem größeren Gerichtssaal im Kölner Landgericht angesetzt. Die Anklage lautet
weiter auf Volksverhetzung, Beleidigung, Verunglimpfung und Hausfriedensbruch.
Es bleibt zu hoffen, daß die Justiz diesmal besser auf das Gewalt- und
Störpotential des linksextremen Umfeldes der Angeklagten vorbereitet ist. Denn
der Staat darf sich nicht weiter von diesen Extremisten vorführen lassen – auch
oder vielleicht gerade weil derzeit ein linker Zeitgeist herrscht. Schließlich
gibt es Deutschland genug schlechte Erfahrungen mit einem Staat und einer
Justiz, die aufgrund einer dominierenden politischen Strömung auf „einem Auge
blind“ sind.
7. November 2006:
Gegen das
Kölner Verkehrschaos
Nach dem
sich monatelang wiederholenden Verkehrskollaps in der Kölner Innenstadt hat die
Fraktion pro Köln der Stadtverwaltung eine Anfrage bezüglich den Parkverstöße
und Behinderungen in der Innenstadt gestellt, die in der Verkehrsausschußsitzung
am 31.Oktober behandelt wurde. Die Stadt Köln hat
daraufhin eine Reihe von Maßnahmen vorgestellt, die die gesamte Lage um den Dom
herum entspannen sollten, u.a. den verstärkten Einsatz des Ordnungs- und
Verkehrdienstes, die Sperrung von Straßen für den Durchgangsverkehr und eine
beschleunigte Abwicklung der ankommenden Reisebusse.
Überraschend
wurden die, ursprünglich erst für die Adventstage geplanten Vorkehrungen bereits
am letzen verkaufsoffenen Sonntag am 5.November in die Tat umgesetzt - und das
mit vollem Erfolg! Das zu erwartende Verkehrschaos an diesem Tag ist
ausgeblieben. Dies verdeutlicht einmal mehr, daß konsequente, bürgernahe Arbeit
in den städtischen Gremien gegen alle Widerstände erfolgreich sein kann.
6. November 2006:
Engagement gegen Junkiebund erfolgreich
Pro Köln hatte das Thema auf die politische Tagesordnung
gebracht, der Bürgerverein Humboldt-Gremberg mit seiner Demonstration im Veedel
den öffentlichen Druck erhöht, und im Gesundheitsausschuß konnte jetzt Vollzug
gemeldet werden: Das Ladenlokal des „Junkiebundes“ am Taunusplatz in Köln-Kalk
soll geschlossen werden. Damit hat die monatelange
Aufklärungsarbeit der Gegner des offenen Drogen- und Junkietreffpunktes endlich
Früchte getragen. „Steter Tropfen höhlt den Stein“ – zumindest wenn die Bürger,
wie in Köln, einen politischen „Hebel“ in den städtischen Gremien besitzen. Denn
seit dem Einzug der Bürgerbewegung pro Köln in den Rat und sämtliche
Bezirksvertretungen im Jahr 2004 können die alten politischen Kräfte ihnen
unliebsame Themen nicht mehr einfach unter den Teppich kehren. Pro Köln ist der
politische „Knüppel“, mit dem die Bürger drohen können, wenn die Politiker
wieder einmal auf die Bedürfnisse der normalen Bevölkerung pfeifen wollen.
Allein ein positiver Hinweis auf pro Köln reicht in der Regel aus, um Blockaden
und Diskussionsverbote bei heiklen Themen aufbrechen zu können. Dieser
„pro-Köln-Effekt“ ist nunmehr auch wieder beim
„Junkiebund“ in Kalk wirksam geworden.
weiter
3. November 2006:
Ausländische Gewalttäter im Kölner
Amateur-Fußball
Der Deutsche Fußball Bund (DFB)
fährt gerade eine große Kampagne gegen „Gewalttäter“ und „Rassisten“.
Einvernehmlich mit der politischen Klasse leistet der DFB damit seinen Beitrag
im „Kampf gegen rechts“. Woher in der wirklichen Welt Gewalt und
Menschenverachtung drohen, konnte man dagegen in den vergangenen Tagen wieder
mal in Köln beobachten. Der Kölner
Schiedsrichter-Obmann Helmut Friebertz prangerte in einem „Stadt-Anzeiger“-Interview
an, daß die Gewaltwelle im heimischen Amateur-Fußball überwiegend von Ausländern
ausginge. „Wenn man sich die Namen der Spieler anschaut, die vom Platz fliegen,
sind das zum überwiegenden Teil keine deutschen Namen. Jeder kann sich einen
Reim darauf machen“.
Inzwischen gäbe es sogar einen
Schiedsrichtermangel, weil sich viele ehrenamtliche Unparteiische nicht mehr
dieser gewalttätigen Situation aussetzen wollten. Allein seit Januar dieses
Jahres hätten 100 Kölner Schiedsrichter aufgehört! Der Zusammenhang zwischen
hohen Ausländerquoten bei Spielern und Zuschauern und einer gesteigerten
Gewaltbereitschaft ließe sich auch an bestimmten Stadtteilen festmachen, „egal
ob man Kalk, Mülheim oder Ossendorf nimmt“.
Abgerundet wird dieses Bild durch
erneute Ausschreitungen ausländischer Jugendgangs in Köln. Die „Vingster Ghetto
Türken“ (V.G.T.) haben am Mittwochabend in Köln-Ostheim einen Brandanschlag auf
ein Jugendheim verübt. Die Angehörigen einer dort übenden Theatergruppe sind
gerade noch mal mit dem Schrecken davon gekommen. Wörtlich heißt es im
Polizeibericht:
„Gegen 19.00 Uhr beobachten zwei
Zeugen (49, 15) von einem Stehcafe im Buchheimer Weg fünf türkisch-stämmige
Jugendliche, die zu Fuß auf dem Weg zum nahegelegenen Jugendheim in der Ruppiner
Straße waren. Dort angekommen warfen sie mehrere Gegenstände gegen die
Eingangstür und die Hauswand des Jugendheimes. Die Zeugen nahmen anschließend
einen Feuerschein war. Kurz darauf zog die Jugendgruppe an ihnen in Richtung
Frankfurter Straße vorbei. Dabei skandierten die 16- bis 18-Jährigen immer
wieder den Satz: ‚Das ist V.G.T.’.“
Hinzufügen möchte man: Das ist
Köln, das ist die multikulturelle Realität!
2. November 2006:
Bevölkerungsaustausch im
Zeitraffer:
Fünf nach zwölf - Köln kippt
Gemeinsame Erklärung der Fraktion und
Bürgerbewegung pro Köln zum neuesten städtischen Bericht zur
Bevölkerungsentwicklung in Köln
In ganz
Deutschland findet seit Jahrzehnten ein schleichender Bevölkerungsaustausch
statt. Während die Deutschen immer weniger Kinder bekommen, wird die Zahl der in
unserem Land lebenden Menschen fremder Nationalität immer größer. Wurden bisher
Warnungen vor einem Kippen der Mehrheitsverhältnisse in der Bevölkerung als
„Hirngespinste“ oder „rechtsradikale Schauermärchen“ abgetan, werden jetzt
dagegen die Karten offen auf den Tisch gelegt. Dabei wird klar, daß die neuesten
statistischen Daten die schlimmsten Befürchtungen noch bei weitem übertreffen:
In ganz Köln haben bereits jetzt 46 Prozent der unter 18jährigen einen
sogenannten „Migrationshintergrund“. In der gesamten Bevölkerung beträgt der
Anteil der Einwanderer gut ein Drittel – Tendenz stark steigend. Geradezu
bedrückend sind die Zahlen aus einigen Kölner Stadtteilen: Der Migrantenanteil
bei den unter 18jährigen beträgt in Chorweiler sage und schreibe 83 Prozent, in
Gremberghoven 78 Prozent, in Kalk 75 Prozent, in Seeberg 76 Prozent und in
Humboldt-Gremberg sowie in Porz jeweils 70 Prozent! 70 bis 80 Prozent der Kinder
und Jugendlichen in diesen Stadtteilen sind nicht deutschstämmig, haben keinen
dementsprechenden kulturellen Hintergrund. Und da reden CDU und SPD noch von
„Integration“?! Wer soll sich da eigentlich bei wem integrieren?
weiter
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„Illegale, kriminelle
Ausländer und abgelehnte Asylbewerber müssen umgehend abgeschoben werden.
Hier können gerade auch die lokalen Behörden ihren Beitrag leisten", fordert
der Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht. |
1. November 2006:
„Persilschein“ ohne Wert
Oberbürgermeister Fritz Schramma hat den
Ratsfraktionen – gezwungenermaßen auch der Fraktion pro Köln – das Gutachten der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BFJM zum Neubau von vier Messehallen
einschließlich der Nebengebäude in Deutz vorgelegt. Unter Berufung auf
dieses Papier wurde öffentlich die Forderung erhoben, das Strafverfahren gegen
Schramma wegen des Verdachts der Untreue im Zusammenhang mit dem Messe-Neubau
einzustellen. Die Stadtspitze sei reingewaschen, hieß es. Eine solche
Schlußfolgerung läßt sich indessen aus dem Bericht der Wirtschaftsprüfer nicht
herleiten. weiter
31. Oktober 2006:
Rumänischer Polizeiattaché
besucht Köln
Der Polizeiattaché bei der
rumänischen Botschaft in Berlin, Dorin Popa, reist am Donnerstag nach Köln, um
mit Vertretern der Stadt über die Situation von rund 200 rumänischen
Staatsbürgern zu sprechen, die hier in überaus problematischen Verhältnissen
leben. Sie hausen in Höhlen und Zelten und verdienen Geld mit Betteln. Die
Fraktion pro Köln hat für die Ratssitzung am 14. November
beantragt, die
Verwaltung möge ihre Kontakte zur rumänischen Botschaft für die Rückführung der
Problempersonen nach Rumänien nutzen.
Pro Köln befürchtet, viele der Betroffenen
könnten „im
Winter wohl Gefahr laufen, krank zu werden, falls sie nicht in festen
Behausungen Platz finden. Um dem vorzubeugen, sollte die schnellstmögliche
Rückführung dieser rumänischen Staatsbürger in ihr Heimatland realisiert werden.“
30. Oktober 2006:
CDU-Chef belügt sein Gefolge
In der Kölner CDU wird seit Jahren
gelogen, daß sich die Balken biegen. Dabei geht es meist nicht um politische
Inhalte, sondern um das, was vielen Exponenten in der Kölner Kommunalpolitik
reihum bei allen Altparteien das Wichtigste ist: Geld und Posten. In einem
solchen Zusammenhang hat auch der Kölner CDU-Vorsitzende Walter Reinarz sein
Gefolge getäuscht. Einen Rechtsstreit mit dem früheren CDU-Schatzmeister Peter
Jungen, bei dem es um Personalabsprachen mit der SPD im Rahmen der großen
Koalition im Rathaus ging, legte Reinarz jetzt durch die Abgabe einer Erklärung
bei, in der es heißt: „Es besteht Einigkeit darüber, daß die
Verhandlungskommission, der Gesamtvorstand und die Mitgliederversammlung vom
10.12.2004 über diese Personalabsprachen nicht unterrichtet waren.“
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27. Oktober 2006:
Vorsitzender von pro Köln einstimmig
bestätigt
Der
Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln, Markus Beisicht, wurde auf der
gestrigen Mitgliederversammlung einstimmig im Amt bestätigt. Der 43jährige
Rechtsanwalt wird für weitere zwei Jahre die Geschicke der kommunalen
Wählvereinigung leiten. Ebenfalls im Amt bestätigt
wurde die stellvertretende geschäftsführende Vorsitzende Judith Wolter, die im
Stadtrat der Fraktion pro Köln vorsteht. Beim Posten des zweiten
stellvertretenden Vorsitzenden setzte sich der 30jährige Politikwissenschaftler
Markus Wiener mit einer Zweidrittelmehrheit gegen den 34jährigen Stadtrat Bernd
Schöppe durch. Schatzmeister wurde erneut Manfred Rouhs, zum Schriftführer wurde
Volker Jung bestellt. Als Beisitzer wurden im ersten Wahlgang mit absoluter
Mehrheit Marylin Anderegg, Hans-Martin Breninek, Herbert Sylvester
und Regina Wilden gewählt. Nach dem zweiten Wahlgang wurde die Beisitzer-Riege
noch durch Bernd Schöppe vervollständigt.
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26. Oktober 2006:
Krasse politische Fehlbesetzung
Der CDU-Fraktionschef Winrich Granitzka gibt manchem im Rat
Rätsel auf. Wie kann ein Mann mit derart mangelhaften moralischen und
politischen Qualitäten zum Vorsitzenden der größten Ratsfraktion aufsteigen? Ist
die Personaldecke bei den heillos zerstrittenen Kölner Christdemokraten
inzwischen so dünn geworden?
Aktueller Anlaß für solche Überlegungen war Granitzkas Auftritt bei der
Ratsdebatte zum Messe-Skandal und den drohenden EU-Strafzahlungen. Der CDU-Mann
stellte sich dort allen Ernstes vor die Ratsmitglieder und die versammelte
Presse und behauptete dreist, daß der Stadt Köln mit den Messehallen nichts
Besseres hätte passieren können. Das Messegeschäft wäre ein riesiger Gewinn für
alle Beteiligten, verkündete „Granini“ (interner CDU-Jargon) unter dem
Kopfschütteln jedes nur halbwegs informierten Zeitgenossen.
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26. Oktober 2006:
Boulevardjournalismus bei
„Spiegel“ online
Der Online-Ausgabe des „Spiegel“
scheinen unter der Rubrik „Wissen“ die gehaltvollen Themen schlecht zu bekommen.
Hohe Zugriffszahlen verspricht dagegen alles, was auch nur entfernt mit dem
Thema Erotik zu tun hat. Wohl deshalb thematisiert das Online-Magazin erneut
die Anzeige „Deutsch ist Geil“ des Arbeitskreises Jugend der Bürgerbewegung pro
köln in der Schülerzeitung „Objektiv“, an deren aktueller Variante nur noch
kritisiert wird, daß das Foto einer bestimmten jungen Dame nicht scharf genug
herüberkommen würde („rein fototechnisch sichtbar unterbelichtet“). Den „Spiegel“-Artikel
können Sie
hier abrufen, unsere alte
Stellungnahme zum Thema ist unverändert aktuell.
25. Oktober 2006:
Letzter Akt im Kölner
Finanztheater?
Die Einbringung des
Haushaltes für das Jahr 2007 läßt eine schwierige Zukunft für die Domstadt
erwarten. Während der Sondersitzung des Rates wurde klar, daß der städtische
Haushalt trotz des Haushaltssicherungskonzeptes noch einen Fehlbetrag von 95
Millionen Euro aufweist.
Sollte diese Deckungslücke nicht geschlossen werden können, wird der Nothaushalt
über Köln verhängt werden, Stadtverwaltung und Rat würden damit praktisch
entmachtet. Hinzu kommen noch die finanziellen Auswirkungen des Messeskandals:
Die EU-Kommission hat festgestellt, daß der Neubau der Messehallen
ausgeschrieben hätte werden müssen. Nun drohen eine Rückabwicklung des Deals mit
dem Oppenheim-Esch-Fonds oder millionenschwere Strafzahlungen. In beiden Fällen
würden letztendlich die Stadt Köln und damit die Kölner Steuerzahler massiv zur
Kasse gebeten. Das wäre dann endgültig der Todesstoß für die desolaten Kölner
Finanzen … weiter
24. Oktober 2006:
Köln bleibt Hauptstadt der Taschendiebe und
Einbrecher
„Sicherste Millionenstadt 2010“ lautet das großspurige Versprechen des Kölner
Polizeipräsidenten Claus Steffenhagen. Seit dem Ratseinzug der Bürgerbewegung
pro Köln im Jahr 2004 wurden etliche öffentlichkeitswirksame Kampagnen und
PR-Aktionen gestartet, die den Kölner Bürgern ein Gefühl von mehr Sicherheit
vermitteln sollen. Nun liegt die offizielle
Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2005 vor – und die nackten Zahlen sprechen
leider eine ganz andere Sprache. Köln bildet unter allen deutschen Großstädten
das Schlußlicht bei der Aufklärungsquote, in Köln gibt es die meisten
Wohnungseinbrüche, Taschendiebstähle und die höchste Straßenkriminalität aller
Millionenstädte! weiter
23. Oktober 2006:
Deutschpflicht an Kölner
Kindergärten
Die Stadt Dietzenbach
hat es erfolgreich vorgemacht, wie man mehr Integration von den in Deutschland
lebenden Ausländern einfordern kann. Schon im
Kindergarten soll Deutsch - gerade auch in Multikulti-Stadtteilen - als
verbindliche Umgangssprache durchgesetzt werden, die heimischen Feiertage sollen
als Teil der deutschen Leitkultur den Kindern offensiv nähergebracht und erklärt
werden. Diese durchwegs positiven Ansätze hat die Fraktion pro Köln nun
aufgegriffen und einen dementsprechenden
Antrag für die
November-Sitzung des Rates eingebracht.
weiter
20. Oktober 2006:
Gegen die
Drogenhölle am Taunusplatz
Bürgerverein
Humboldt-Gremberg und pro Köln demonstrierten für die Schließung des
„Junkiebundes“
Mehr als
500 Teilnehmer zählte am Freitag eine von pro Köln unterstützte Demonstration
des Bürgervereins Humboldt-Gremberg für die Schließung des Drogenlokals am
Taunusplatz. Seit Jahren hat sich im Umfeld des „Junkiebundes“ eine offene
Drogenszene mit Straßenprostitution und einer milieutypischen Kriminalität
entwickelt. Ein ganzer Stadtteil droht zu kippen –
wogegen die Humboldter Bürger jetzt aufgestanden sind und ein machtvolles
Zeichen gesetzt haben. Unterstützt wurden sie dabei von zahlreichen Mitgliedern
und Anhängern der Bürgerbewegung pro Köln aus ihrem Veedel und fast der
kompletten pro-Köln-Ratsfraktion. Angeführt von der Fraktionsvorsitzenden Judith
Wolter und dem Fraktionsgeschäftsführer Manfred Rouhs zeigten die
pro-Köln-Mandatsträger auch auf der Straße Flagge, nachdem sie zuvor schon
mehrmals im Rat und der Bezirksvertretung Kalk die Schließung des Drogenlokales
gefordert hatten. weiter
20. Oktober 2006:
Pro Köln
prüft Messe-Gutachten
Das mit
Spannung erwartete städtische Wirtschaftlichkeitsgutachten zum Messe-Skandal ist
endlich fertig – und wird vorerst gleich wieder unter Verschluß gehalten.
Lediglich der Kölner Staatsanwaltschaft, die gegen Oberbürgermeister Fritz
Schramma wegen des Verdachts der Untreue ermittelt, und der Bezirksregierung
Köln wurde umgehend ein Exemplar zugeleitet. Zudem hat Oberbürgermeister
Schramma heute in einem Fax an alle Fraktionen angekündigt, nach einer
Stellungnahme des Regierungspräsidenten das Gutachten auch den Fraktionen im
Kölner Rat zukommen zu lassen.
Pro Köln
wird sich deshalb im Moment nicht an Spekulationen über den Inhalt des
Gutachtens beteiligen. Stattdessen werden die Finanz- und Wirtschaftsexperten
der Fraktion das im städtischen Auftrag erstellte Gutachten genau unter die Lupe
nehmen und dann öffentlich Stellung beziehen. Denn weil die Stadt in diesem Fall
sozusagen zur eigenen Verteidigung eine Expertise in Auftrag gegeben hat, kommt
hier der parlamentarischen Opposition in besonderem Maße eine Kontrollaufgabe
zu.
An dieser
Stelle sei auch noch erwähnt, daß selbst die CDU-Basis in Köln inzwischen gegen
offensichtliche Klüngelgeschäfte wie dem Messedeal revoltiert. In einem
Leserbrief an den „Stadt-Anzeiger“ betont der Christdemokrat Prof. Klaus
Feinen, „daß ich und 90 Prozent der CDU-Mitglieder sich verbitten, in eine
Verteidigungsstrategie des Klüngelgeschäftes Köln-Messe einbezogen zu werden“.
Im übrigen hätte Prof. Feinen seine Kölner Parteiführung schon vor eineinhalb
Jahren von seiner kritischen „wirtschaftlichen und rechtlichen Beurteilung des
‚Messegeschäftes’ in Kenntnis gesetzt“. Doch es sei noch nicht einmal sein
Gesprächsangebot angenommen worden, die Verantwortlichen säßen „auf einem hohen
Roß“. Wie sagt schon der Volksmund: Hochmut kommt vor dem Fall …
20. Oktober 2006:
15.000
Unterschriften gegen die Großmoschee
Die
Unterschriftenzahl beim Bürgerbegehren gegen die geplante Großmoschee in
Köln-Ehrenfeld hat heute die 15.000-Schallmauer durchbrochen.
Die Ehrenfelder Anwohnerinitiative und pro Köln können somit zum Endspurt
übergehen und in den nächsten Wochen die noch fehlenden Unterschriften für das
gesetzlich vorgeschriebene Quorum von 20.000 Unterstützern sammeln. „Das wird
ein schönes Weihnachtsgeschenk für Oberbürgermeister Fritz Schramma und die
anderen Moscheebefürworter werden“, freut sich der Vorsitzende der
Bürgerbewegung pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht.
In diesem
Zusammenhang gab es heute auch eine interessante Aussage der
Möchtegern-Bauherrin, der türkisch-islamischen Union DITIB. Anfang 2007 wollte
man mit dem Bau der Großmoschee beginnen, verkündeten DITIB-Offizielle bei einer
Veranstaltung zum islamischen Fastenbrechen. Wie das ohne die vorgeschriebene
Änderung des Bebauungsplanes, ohne die obligatorische Bürgeranhörung und ohne
einen positiven Baubescheid gehen soll, ließ die DITIB offen. Denn Fakt ist:
Auch DITIB muß sich an bestehende Gesetze halten! Und pro Köln wird genau darauf
achten, daß bei dieser Angelegenheit alles mit rechten Dingen zugeht, damit im
nächsten Jahr erst einmal ein Bürgerentscheid über das Islamisierungsvorhaben
stattfinden kann.
19. Oktober 2006:
Kölner Müll-Skandal, die
zweite:
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