3. August
2005:
Alarmierende Zahlen
(1)
Der
offizielle „Migrantenbericht 2005“ der Stadt Köln für den Bezirk
Mülheim enthüllt alarmierende Zahlen und Entwicklungen. Die
städtische Datenerhebung belegt die Aussagen der Bürgerbewegung
pro Köln: Die Ausländerzahlen steigen kontinuierlich, die
Zuwanderung erfolgt zum großen Teil in die Sozialsysteme, und die
Integration bleibt viel zu häufig auf der Strecke.
Gleich eingangs
benennt der Bericht, der unter Mitwirkung zahlreicher Ämter entstanden ist, die
aktuellen Ausländerzahlen. In der Stadt Köln leben demnach 177.875 Ausländer,
was einem prozentualen Anteil von 17,4 Prozent an der Gesamtbevölkerung
entspricht. Dabei gestaltet sich die Lage in den einzelnen Bezirken sehr
unterschiedlich. Während der Ausländeranteil in Rodenkirchen zum Beispiel „nur“
14,2 Prozent beträgt, haben wir in Mülheim 18,4, in Ehrenfeld 20,3 und in Kalk
sogar 24,7 Prozent.
Innerhalb des
Bezirkes Mülheim gibt es zudem starke Differenzierungen bei der Ausländerquote:
von 11,5 Prozent Ausländern im Stadtteil Flittard über 22,6 Prozent in Buchheim
bis hin zu 29,2 Prozent im Stadtteil Mülheim.
Wichtig ist hier der Hinweis, daß stets die Zahl der Personen mit ausländischer
Staatsangehörigkeit angegeben wird. Denn aufgrund massenhafter Einbürgerungen
gibt es noch mehr Menschen mit „Migrationshintergrund“ in Köln. Als Beispiel
werden die Daten aus dem Jahr 2002 genannt: Der offiziellen Ausländerquote von
19,1 Prozent standen damals insgesamt 25,2 Prozent Personen mit „Migrationshintergrund“
gegenüber.
Für
die Zukunft bedeutsam ist auch die unterschiedliche Gewichtung in den
Alterstufen: Vor allem bei den unter 35jährigen gibt es wesentlich mehr
Ausländer im Stadtgebiet: In der Altersgruppe der 25 bis 35jährigen beträgt der
Ausländeranteil 30,9 Prozent! In Mülheim beträgt die Ausländerquote in dieser
Gruppe sogar noch mehr: ganze 39,2 Prozent - vier von zehn Personen also! Wenn
man dazu die Menschen mit „Migrationshintergrund“ addiert, dürften die
Deutschstämmigen bereits in der Minderheit sein. Wieder zurück auf der
Gesamtstadtebene spricht der Bericht davon, daß „- bei steigender Tendenz - 40
Prozent der bis zu 14jährigen Kinder und Jugendlichen in Köln über einen „Migrationshintergrund“
verfügen.
Die
oft prognostizierte Überfremdung der deutschen Großstädte ist jetzt also
deutlich an diesen Zahlen ablesbar. Gerade bei den Jugendlichen machen sich die
Massenzuwanderung und die sinkenden deutschen Geburtenraten bemerkbar. In
Stadtbezirken wie Mülheim, Ehrenfeld oder Kalk kippen derzeit die
Mehrheitsverhältnisse in der jüngeren Generation. Und schon in wenigen Jahren
werden die nächsten Viertel folgen, bis auch die deutsche Gesamtbevölkerung in
ganz Köln in die Minderheit geraten wird. Die Voraussagen seriöser
Bevölkerungswissenschaftler haben sich – leider – als richtig herausgestellt,
obwohl sie in der Vergangenheit stets als Schwarzmaler verunglimpft wurden.
Aber
eine Trendwende hin zu mehr Integration und dem Erhalt der deutschen
Mehrheitsgesellschaft ist noch möglich. Wir müssen es nur anpacken – jetzt
sofort!
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