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21.
September
2005:
Versagen der
Kölner Polizeiführung:
Bundeswehr-Gelöbnis geriet zur Farce
Das
feierliche Gelöbnis der Bundeswehr am Roncalli-Platz geriet wegen der
Störaktionen linksextremer Chaoten zur Farce. Schuld daran war das völlige
Versagen der Kölner Polizeiführung, die die Chaoten frei gewähren ließ. Sogar
auf der Ehrentribüne konnten die Postkommunisten der Kölner PDS-Ratsgruppe kurz
ein Transparent zeigen, bevor sie abgeführt wurden. Und mitten in der
Gelöbnisformel konnten zwei Linksextremisten von einem Balkon des Domes aus ein
Plakat mit folgendem Spruch entrollen: „Wir geloben zu morden, zu rauben, zu
vergewaltigen.“
Schon von Beginn an störten
einige Dutzend linker Chaoten das Bundeswehr-Zeremoniell mit Trillerpfeifen und
allerlei weiterem Krach. Die Kölner Polizei hatte es versäumt, die Absperrungen
entsprechend weiträumig zu gestalten. Während der Veranstaltung entblödeten sich
die Mitglieder der PDS-Ratsgruppe nicht, auf der Ehrentribüne Krawall zu machen,
bis sie von Feldjägern und Polizei abgeführt wurden. Für besondere Verärgerung
bei den zahlreich anwesenden Verwandten und Freunden der Rekruten sorgten zwei
Störer auf einem Balkon des Domes, wo sie das oben beschriebene Transparent
entrollten und mit Hupen die Ohren der Kölner traktierten. Völlig unverständlich
für die oft weit angereisten Gäste war die Untätigkeit der Kölner Polizei.
Besonders der Vorfall auf dem Dombalkon zeugte von einer mangelnden Vorbereitung
von Seiten des Kölner Polizeipräsidiums.
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Aufzug des Musikkorps
der Luftwaffe auf dem Roncalli-Platz. |
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Von nah und fern
waren zahlreiche Gäste angereist, um sich das feierliche Gelöbnis der
Bundeswehr-Rekruten anzusehen. |
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„Wir geloben zu
morden, zu rauben, zu vergewaltigen“, hieß es auf einem linken Transparent
am Kölner Dom. |
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Die Ratsmitglieder
der Linkspartei hielten auf der Ehrentribüne ein bundeswehrfeindliches
Transparent hoch. |
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Altkommunist Jörg
Detjen (Pfeil) mußte danach seinen Stoff-Fetzen wieder einrollen und wurde
von der Tribüne komplementiert. |
Interessant auch die
Doppelzüngigkeit der Kölner Stadtspitze: Obwohl Oberbürgermeister Fritz Schramma
ein offizielles Grußwort sprach, konnte er seine politischen Freunde von der
Kölner PDS nicht einmal zur Einhaltung normaler Umgangsformen bewegen. Dazu muß
man wissen, daß die PDS-Ratsgruppe von der CDU selbstverständlich zum
demokratischem Spektrum im Stadtrat gezählt wird, während pro Köln konsequent
ausgegrenzt wird. CDU, SPD, Grüne und PDS verabschiedeten zum Beispiel am 8. Mai
eine gemeinsame politische Resolution, die vom PDS-Ratsherrn Jörg Detjen
verfasst worden war. Und besonders Oberbürgermeister Fritz Schramma tut sich
stets mit einem freundlichen Umgang mit den Postkommunisten hervor. So gesehen
war die Rollenverteilung dieser Akteure beim heutigen Gelöbnis recht sonderbar.
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