21.
September
2005:
Großmoschee soll an
die Innere Kanalstraße
Jetzt wird es ernst:
Die Türkisch-Islamische Union (DITIB) hat einen Architekturwettbewerb für den
Bau einer Großmoschee auf ihrem Gelände an der Venloer Straße Ecke Innere
Kanalstraße ausgeschrieben. Das Gebäude soll sich mit Kuppel und Minarett an
osmanischen Vorbildern orientieren. Im Februar 2006 wird ein Preisgericht den
besten Entwurf auswählen. Dann beginnen die Vorbereitungen für die bauliche
Umsetzung, für die die Mehrheitsfraktionen im Kölner Stadtrat bereits grünes
Licht gegeben haben. Nur die Fraktion pro Köln lehnt den Moscheebau-Plan ab.
Die Großmoschee, deren
Errichtung jetzt in Angriff genommen wird, macht Ehrenfeld zu einem Mittelpunkt
des politischen und religiösen Lebens der hiesigen Moslems. Jeden Freitag werden
künftig die Gläubigen aus der gesamten Region das untere Ende der Venloer Straße
ansteuern, um dem Gebetsruf des Muezzin zu folgen. In der Großmoschee verfestigt
sich die türkisch-islamische Parallelgesellschaft. Obwohl gerade die der
türkischen Regierung nahestehende Organisation DITIB betont weltoffen und
laizistisch auftritt und wohl auch deshalb zu den bevorzugten Gesprächspartnern
deutscher Politiker gehört, liegt auf der Hand, daß die Ehrenfelder Großmoschee
eine Art Staat im Staate bilden wird. Wer dort verkehrt, muß keine deutschen
Sprachkenntnisse mitbringen oder erwerben. Er kann sich als Türke mitten in Köln
im engeren Sinne wie zu Hause fühlen – kulturell, religiös und politisch. Das
Konzept der „Integration“ unserer ausländischen Mitmenschen in die deutsche
Gesellschaft ist mit dem Bau der Großmoschee gescheitert.
Pro Köln hat erstmals im
Jahre 2002 mit einer Unterschriftensammlung in Ehrenfeld versucht, diese
Großmoschee zu verhindern. Die Bürgerbewegung sieht die Belange der noch im
Viertel verbliebenen deutschen Anwohner massiv beeinträchtigt. Sie werden
künftig mit noch mehr Verkehrsproblemen, Massenaufmärschen und Multi-Kulti-Lärm
leben müssen. Keine schönen Aussichten!
Pro Köln wird im
Stadtrat und in der Bezirksvertretung Ehrenfeld auch weiterhin alles politisch
mögliche tun, um zu erreichen, daß der Bau der DITIB-Großmoschee nicht genehmigt
wird. Die multi-kulti-begeisterte Mehrheit der Volksvertreter von CDU, SPD,
Grünen und FDP indessen hat sich bereits klar für dieses Moschee-Projekt
ausgesprochen. Die Entscheidungsträger bei den Kölner Mehrheitsfraktionen sind
unbelehrbar und ideologisch verblendet. Die Sorgen und Nöte der ganz normalen
Kölner Bürger sind ihnen offenbar völlig gleichgültig. Gegen diese Parteien
müssen die Kölner Bürger deshalb gemeinsam mit der Bürgerbewegung pro Köln ihre
Interessen selbst vertreten – damit sich in der Domstadt endlich etwas zum
besseren verändert!
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