30. August
2005:
Porzer
Groß-Moschee verhindern!
Gemeinsamer
Protest der Porzer Einwohner und der Bürgerbewegung pro Köln zeigt
erste Erfolge
Inzwischen
weiß wohl jeder in Porz über die Moscheebaupläne des Islam-Vereins Mevlana in
der Bahnhofstraße Bescheid. Nach der groß angelegten pro-Köln-Flugblattaktion
sind keine Hinterzimmer-Mauscheleien mehr möglich! Das vorher ganz im Stillen
betriebene Bauprojekt wird jetzt zum Gegenstand einer breiten öffentlichen
Debatte. Bei den
etablierten Porzer Parteien sorgt das inzwischen für nervöse Reaktionen. In
einem interfraktionellem Fachgespräch zum geplanten Moscheebau äußerten sich die
Vertreter der Altparteien besorgt über die Widerstände in der Porzer
Bevölkerung. Die ursprüngliche Bauvoranfrage von Mevlana ist deshalb erst einmal
auf Eis gelegt – es müssten „weitere Gespräche“ mit dem Islam-Verein geführt
werden. Für die Porzer Bürger und pro Köln bedeutet das: Das Projekt ist jetzt
in der Schwebe – bei weiterem entschlossenen Widerstand kann die Porzer
Groß-Moschee verhindert werden!
Genau dafür wird pro Köln in den nächsten
Wochen und Monaten alles tun: Als erstes soll in der kommenden Sitzung der
Bezirksvertretung mit einer Anfrage öffentlich geklärt werden, wie die konkreten
Pläne des Islam-Vereines Mevlana aussehen. Alles muß auf den Tisch – von der
Höhe der Kuppel und Minarette über den Muezzin-Ruf bis hin zu der Belästigung
der Anwohner durch Parkplatznot und Lärmentwicklung bei besonderen
Veranstaltungen. Denn neben der Funktion als Gebetshaus soll die Moschee im
„osmanischen Stil“ auch als islamisches Kulturzentrum dienen.
Die Porzer Bürger würden besonders diese
kulturelle und politische Dimension des Projektes im Falle eines positiven
Baubescheides deutlich zu spüren bekommen. Denn Groß-Moscheen in deutschen
Städten sind immer auch Symbol der erfolgreichen islamischen Missionierung und
mit einem neuen Anspruchsdenken der moslemischen Bevölkerungsgruppe verbunden.
Bei einer weiteren Schrumpfung der deutschstämmigen Bevölkerung würde durch
Groß-Moscheen wie in Porz der kommende Minderheitenstatus der Deutschen für alle
sichtbar zementiert.
Deshalb liegt es im ureigenen Interesse der
Porzer Bürger, eine solche Groß-Moschee zu verhindern. Nach der Offenlegung der
Baupläne wird pro Köln daher weiter mit Anträgen in der Bezirksvertretung und im
Stadtrat gegen die Porzer Groß-Moschee Stellung beziehen. Ein besonders
wichtiger Termin wird dabei die Übergabe der pro-Köln-Petition im
Beschwerdeausschuß sein. Mehrere tausend Porzer Bürger haben darin gegen die
Moscheebaupläne unterschrieben - ein Pfund, mit der sich bei den nervös geworden
Altparteien gut wuchern lässt.
Denn man darf eines nicht vergessen: Trotz
der Multikulti-Verliebtheit der etablierten Politiker bekommen diese kalte Füße,
wenn die Bürger massenhaft zu protestieren beginnen. Dies hat bereits in
Chorweiler funktioniert, wo pro Köln zusammen mit den Bürgern schon einmal eine
geplante Groß-Moschee verhindern konnte. Ebenso erfolgreich konnte in Poll gegen
ein Übergangswohnheim vorgegangen werden, das bei den Anwohnern für massenhafte
Proteste gesorgt hatte.
Die Lehre daraus ist also: Der organisierte
Bürgerwille kann sich auch gegen die etablierte Politik durchsetzen – beweisen
wir das erneut beim geplanten Bau der Groß-Moschee in Porz!
|