Ganzen Straßenzügen im Kölner Norden droht durch den Drogenstrich die Verslumung. Wo
Drogenabhängige in großer Zahl anzutreffen sind, fallen die Dealer ein. Es liegt auf der
Hand, daß die Polizei den Drogenhandel an der Geestemünder Straße nicht offensiv
bekämpfen wird. Denn sonst würde ja das ganze politisch beschlossene "Projekt
Straßenstrich" kippen, die Frauen würden sich nicht mehr an ihren
"Arbeitsplatz" trauen. Wir müssen also damit rechnen, daß der Kölner Norden
eine Art "Freihandelszone" für harte Drogen werden wird.
Auch Abhängige, die nichts mit der Prostitution zu tun haben, werden es zu schätzen
wissen, hier an ihren Stoff herankommen zu können. Aber woher soll einer, der nicht oder
nicht mehr auf den Strich gehen kann, das nötige Kleingeld für den nächsten Schuß
bekommen? - Wo Drogen konsumiert werden, steigt die Kriminalität. Schließen Sie Fenster
und Türen gut ab! Halten Sie auf der Straße ihre Tasche fest! Die Zeiten werden härter!
Wer dringend Geld für Drogen braucht, hat eine niedrige Hemmschwelle für die Begehung
schwerer Straftaten.
Neben Prostituierten und Dealern werden Zuhälter und Freier das Straßenbild
"bereichern". Die Frage mag bitte erlaubt sein, wer eigentlich eher als pervers
zu bewerten ist: Männer, die für ein paar Mark die Sexdienste drogenkranker Frauen
erkaufen, oder Politiker, die sich einen solchen Schwachsinn wie den städtischen
Drogenstrich ausdenken?
Die Bürgerbewegung pro Köln e.V. lehnt den Drogenstrich entschieden ab. Unabhängig
vom Standwort. Wir sagen klip und klar: Nein zum Drogenstrich, egal wo! Falls sich eine
gesunde Frau aus freiem Willen dazu entscheidet, mit der Prostitution Geld zu verdienen,
ist das deren Sache. Einen von der öffentlichen Hand organisierten Straßenstrich
brauchen selbstbestimmt arbeitende Prostitutierte nicht. Drogenabhängige Frauen aber, die
sich verkaufen, handeln nicht aus freiem Willen. Sie sind krank. Längst hätte der
Gesetzgeber auf Bundesebene tätig werden müssen, um eine rechtliche Handhabe zu schaffen
dafür, daß drogenabhängige Prostituierte von der Straße geholt werden. Sie brauchen
ärztliche Hilfe. Ihnen unter Verwendung von Steuergeld einen Handlungsrahmen zu schaffen,
der sie im Wechselspiel von Drogenkonsum und Prostitution der körperlichen
Selbstzerstörung ausliefert, ist skrupellos und unverantwortlich. Die Politik von CDU,
SPD, FDP und Grünen beschert uns eine Gesetzeslage, die der Wirklichkeit auf deutschen
Straßen nicht mehr gerecht wird.
Politische Opposition tut Not. Bitte zeigen Sie mit dem pro-Köln-Aufkleber "NEIN zum DROGENstrich" und mit
Ihrer Unterschrift auf unserer Unterschriftenliste gegen Schrammas Pläne, was sie vom
Drogenstrich im Kölner Norden halten. Gern schicken wir Ihnen den Aufkleber, die
Unterschriftenliste gegen den Drogenstrich und weitere Informationen über unsere
Bürgerbewegung kostenlos zu. Bitte klicken Sie hier!
Und überlegen Sie doch bitte einmal, ob nicht auch für Sie ein Engagement bei pro
Köln in Frage kommt! Besuchen Sie unsere Webseiten im Internet! Wir wollen politisch
Dampf machen in der Domstadt, damit nicht alles beim alten, beim schlechteren bleibt!