„Kölner Radikale
wollen mit der ersten ‚Anti-Islam-Partei’ in die Parlamente einziehen.
Verfassungsschützer sind alarmiert - ebenso wie die NPD.“
Zu dieser durchaus
interessanten Einschätzung gelangen die Redakteure des bekannten deutschen
Politmagazins „Der Spiegel“ in der ersten Ausgabe des Jahres 2008. In einem
ausführlichen Artikel, der wortgleich auch auf
„Spiegel online“ erschienen ist, wird die erstaunliche Erfolgsgeschichte
der aus pro Köln hervorgegangenen
Bürgerbewegung pro NRW skizziert – natürlich
nicht ohne die leider üblichen, „politisch korrekten“ Beschimpfungen
(„Radikale“ etc.). Insbesondere der durchschlagende Erfolg der großen
Anti-Islamisierungskampagne beunruhigt gleichermaßen die „Spiegel“-Autoren wie
die sogenannten NRW-„Verfassungsschützer“:
„Verfassungsschützer halten es für möglich, dass
(der Vorsitzende) Beisicht und seine Kameraden mit ihrem Kampf gegen Muslime
und Moscheen bei Wählern punkten - und im Westen gar an der NPD vorbeiziehen
könnten … Das Spiel mit der Angst vor einer angeblichen muslimischen Gefahr
funktioniert auch auf der Hohen Straße in Köln: Etliche, die einen Zettel
angenommen haben, tragen sich anschließend auf einer Unterschriftenliste gegen
die Moschee ein. Ein Beamter sagt, er wolle ‚kein zweites Mekka in Köln’. Eine
Verkäuferin fürchtet, dass es wegen der geplanten Großmoschee in ihrer
Nachbarschaft ‚laut wird’.“

Pro NRW plane „für 2010 den Sprung in den
nordrhein-westfälischen Landtag“. Und: „In NRW-Kommunen sind bereits fast ein
Dutzend Pro-Köln-Ableger gegründet worden, die 2009 bei den Kommunalwahlen
antreten wollen - unter anderem in Gelsenkirchen, Duisburg, Düsseldorf, Essen
und Bottrop. Wo keine neuen Moscheen geplant seien, werde halt gegen die
bestehenden gekämpft, sagt Beisicht.“ (Bild r.)
Auch die hervorragenden Kontakte von pro Köln und
pro NRW zu befreundeten patriotischen Parteien im europäischen Ausland sind
den „Spiegel“-Redakteuren offenbar ein Dorn im Auge:
„Die Methode der Rechten hat auch bei der
populistischen FPÖ in Österreich und dem Vlaams Belang in Belgien von sich
reden gemacht. Im November stellte Beisicht FPÖ-Kollegen in einem Referat im
Grazer Gothensaal die Kölner Anti-Moschee-Kampagne vor. ‚Ob Graz, Köln oder
Wien: Wir werden den Kampf europaweit führen’, tönte er dabei. Für nächsten
September hat er Freunde von der FPÖ, dem Vlaams Belang und dem französischen
Front national zu einem ‚Anti-Islam-Kongress’ nach Köln eingeladen.“
Zu dieser umfassenden Berichterstattung im
Politmagazin „Der Spiegel“ erklärt der stellvertretende pro-Köln-Vorsitzende
und pro-NRW-Generalsekretär, der 31jährige Politologe Markus Wiener:
„Redakteure wie die des politisch eher links
stehenden ‚Spiegels“ wollen uns gewiss keinen Gefallen tun, wenn sie über
unsere Aktivitäten berichten. Aber unser Erfolg und die jetzt auch auf
Landesebene bewiesene Kampagnenfähigkeit zwingen sie förmlich dazu. Pro Köln
hat vorgemacht, wie man eine moderne patriotische und freiheitliche Politik
betreibt. Pro NRW setzt diese Lehren nun landesweit in Nordrhein-Westfalen um.
Wir werden dem wichtigsten deutschen Bundesland eine echte Stimme des Volkes
geben, eine authentische und ehrliche Interessensvertretung der einheimischen
Bevölkerung: demokratisch, patriotisch und sozial! Pro NRW!“