Am gestrigen Sonntag traute manch ein „Welt-am-Sonntag“-Leser
seinen Augen nicht. Das einstmals stolze konservative journalistische
Flaggschiff hat in den letzten Jahren nicht nur an Auflage, sondern auch
eine Menge an Seriosität verloren. Das zeitgeisthörige Springer-Blatt
reiht sich - kaum zu unterscheiden von der örtlichen Linkspresse - nahtlos
in die aus dem Düsseldorfer Innenministerium gesteuerten
Stigmatisierungskampagnen gegen pro NRW bzw. pro Köln ein.
Es sollte ein reißerischer Hintergrundbericht
werden; es wurde lediglich ein müder Abklatsch der immer wieder gegen die
pro-Bewegung erhobenen substanzlosen Vorwürfe. Wenn gegen seriöse Demokraten von
rechts agitiert wird, darf offenbar auch die nun endgültig „politisch korrekte“
„Welt am Sonntag“ nicht fehlen. Schade eigentlich. Immerhin wird noch
zugestanden, dass pro NRW die politische Kaste in NRW in große Sorge versetzt.
Es könnte sich tatsächlich eine neue, seriöse politische Formation von rechts in
den Kommunen etablieren und den unzähligen Bürgern dieses Landes, die von den
Altparteien die Nase gestrichen voll haben, eine neue Heimat bieten. Dies kann
natürlich aus der Sicht der etablierten Politik nicht so hingenommen werden,
also müssen Verleumdungs- und Stigmatisierungskampagnen im großen Stile
gestartet werden. Dies erleben wir gerade in den letzten Wochen.
Der gestrige große Zeitungsartikel ist jedoch der
Verfasserin in wesentlichen Passagen arg misslungen. Eine seriöse Recherche
sieht wirklich anders aus. Geradezu peinlich wurde es, als die Verfasserin auf
die Gefährlichkeit der pro-Bewegung zu sprechen kam:
Das wirklich gefährliche an pro NRW bzw. pro Köln
sei das ausdrückliche Bekenntnis der verantwortlichen Funktionäre zu unserem
Grundgesetz, genau dies mache die neue nonkonforme Protestbewegung in den Augen
der etablierten politischen Klasse und linksextremer „Antifa“-Forscher so
gefährlich! Nun wird also selbst das Bekenntnis zum Grundgesetz und zum
Wertekonsens unserer Verfassung diskreditiert! Dies spricht nicht gegen uns,
sondern stellt vielmehr ein Armutszeugnis für all unsere Gegner dar. Auch der
„Welt am Sonntag“ sei deshalb ins Stammbuch geschrieben: Wir sind nur in einem
Punkt wirklich radikal, und zwar in der Abwehr des Extremismus von rechts und
links!