Nach der
Kölner Rede des islamistischen türkischen Ministerpräsidenten Erdogan
weiß jeder, dass die Islamisierung und Türkisierung Deutschlands ein mit
hoher Priorität vorangetriebenes Projekt der Türkei, also eines fremden
Staates, ist. Die Türkei unterhält auf Regierungsebene ein „Amt für
religiöse Angelegenheiten“, dessen Haushaltsmittel größer sind als die
aller anderen Ministerien mit Ausnahme des Militärhaushalts. Bei
dieser Behörde sind die Träger der Religion, die Imame, als Staatsbeamte
zu zig Tausenden angestellt. Hunderte von ihnen werden alljährlich mit
Zustimmung der Bundesregierung nach Deutschland geschickt und
bleiben dort mehrere Jahre. Sie indoktrinieren in uns fremder Sprache
die hier lebenden Muslime im Sinne der türkischen Staatsideologie;
selbst die sogenannten Freitagsgebete werden von Ankara vorgegeben. Die
Imame haben demzufolge keinerlei eigenständigen Spielraum; sie verkünden
ausschließlich die Botschaft ihrer Auftraggeber.
Über eine
außerordentlich machtvolle staatliche Organisation namens DITIB bauen in
Nordrhein-Westfalen nicht etwa hier ansässige autonome Muslim-Gemeinden,
sondern der türkische Staat eine Großmoschee nach der anderen, so wie
sie es zum Beispiel in Köln-Ehrenfeld versucht wird. Die DITIB wird
unter Verstoß gegen diplomatische Regeln von der türkischen Botschaft in
Berlin gesteuert und mischt massiv in der bundesdeutschen Innenpolitik
mit. Diese verkündet einen sogenannten Staatsislam und damit die in
Deutschland vom Grundgesetz ausdrücklich verbotene Einheit von Religion
und Staat.
Erdogan hat
klargemacht, dass er Integration in der logischen Schlussphase der
„Assimilation“ als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ ansieht. Er
fordert gar die hier lebenden Türken auf, türkische Interessen stärker
in Deutschland durchzusetzen. Das ist eine Bedrohung unseres Landes, der
sich die politische Klasse zu stellen hat.
Der
Schriftsteller Ralph Giordano hat nach unserer Auffassung recht, wenn er
die Integration der Muslime in Deutschland für „ausdrücklich gescheitert
erklärt.“ Giordanos Warnungen vor einer schleichenden Islamisierung
Deutschlands gilt es ebenso ernst zu nehmen, wie die von ihm bemängelte
„falsche Toleranz“ bei der Ahndung von Straftaten ausländischer
Jugendlicher.