Interview mit dem pro-Köln- und
pro-NRW-Vorsitzenden Rechtsanwalt Markus Beisicht zum bevorstehenden
Anti-Islamisierungskongress im September in Köln und zur vielbeachteten
Reise einer Delegation der Pro-Bewegung nach Wien.
Herr Beisicht, Sie verbrachten auf Einladung der
FPÖ gemeinsam mit Spitzenfunktionären der Pro-Bewegung einige Tage in Wien. Was
haben die Gespräche erbracht?
Für uns war es eine große Ehre,
als einzige bundesdeutsche Delegation beim Wiener FPÖ-Parteitag am letzten
Sonntag teilnehmen und sprechen zu dürfen. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit
der gesamten Pro-Bewegung mit der FPÖ ist vorbildlich und auch für die weitere
Vernetzung der europäischen rechtspopulistischen Parteien wegweisend. So wie
sich die FPÖ derzeit präsentiert und auch positioniert, stelle ich mir eine
zukunftsorientierte erfolgreiche rechtsdemokratische und freiheitliche Bewegung
vor. Wir haben eine Menge Anregungen mitgenommen, die wir alsbald in NRW in die
politische Praxis umsetzten werden.
Wurde auch über den großen
Anti-Islamisierungskongress der Pro-Bewegung im September in Köln gesprochen?
Selbstverständlich! Wir haben
uns intensiv darüber ausgetauscht. Die FPÖ wird mit HC Strache an der Spitze und
einer großen Abordnung von Landtags- und Nationalratsabgeordneten hieran
teilnehmen und ist auch als Mitveranstalter gemeinsam mit dem Vlaams Belang in
sämtliche Vorbereitungshandlungen fest eingebunden. Daneben haben die Freunde
der FPÖ für uns erfolgsversprechende Kontakte zur Lega Nord nach Italien
hergestellt. Die italienische Regierungspartei Lega Nord soll ebenfalls mit
Spitzenfunktionären am Kongress teilnehmen. Auch nach Serbien wurden die
Kontakte intensiviert, so dass auch sicherlich serbische Patrioten an der
Veranstaltung teilnehmen werden. Nachdem die Stadt Köln nunmehr endgültig eine
Zeltveranstaltung mit fadenscheinigen Begründungen untersagt hat, wird die
Hauptveranstaltung am Samstag den 20.09.08 in der Zeit von 09:00 Uhr bis 19:00
Uhr auf dem Roncalliplatz in unmittelbarer Domnähe stattfinden. Wir werden dort
ca. 15 Pavillons aufstellen lassen, mit denen sich die jeweiligen Gruppen und
prominenten Einzelpersönlichkeiten vorstellen können. Es wird zudem eine große
Bühne hergerichtet werden. Darüber hinaus wird auch noch ein kulturelles
Rahmenprogramm stattfinden. Eine solche Veranstaltung von Rechts hat die
Bundesrepublik Deutschland so noch nie gesehen!
Wird es weitere Unterstützungen aus Österreich
für die wichtige Kommunalwahl in NRW im kommenden Jahr geben?
Auf jeden Fall! Wir haben
bereits jetzt mehrere Veranstaltungsreihen mit FPÖ-Spitzenpolitikern für den
NRW-Kommunalwahlkampf abgesprochen. Die erste große NRW-weite
Veranstaltungsreihe wird im Herbst durchgeführt werden. Wir sind den Freunden
der FPÖ zum allergrößten Dank verpflichtet. Sie haben uns schon in der
Vergangenheit auf vielfältige Weise unterstützt; sie werden dies im
NRW-Kommunalwahlkampf noch verstärken. Unsere Erfolge wären ohne die
Unterstützung der FPÖ so nicht möglich.
Wohin geht der Weg der Pro-Bewegung?
Wir konzentrieren uns derzeit
ausschließlich auf die Kommunalwahlen in NRW mit dem Schwerpunkt Rheinland.
Erfolgreiche Anti-Islamisierungskampagnen, stetiger und nachhaltiger
Mitgliederzuwachs, fast tägliche Neugründungen von Untergliederungen auf Orts-,
Kreis- und Bezirksebene, lassen bei unseren Gegnern die Alarmglocken läuten. Mit
der Bürgerbewegung pro NRW haben die Menschen in Nordrhein-Westfalen endlich
eine politische Kraft an ihrer Seite, die sich ausschließlich für die Interessen
der einheimischen Bevölkerung stark macht. Das schließt vor allem ein
nachhaltiges Engagement gegen Islamisierung, Überfremdung und islamistische
Terrorgefahr ein. Pro NRW engagiert sich erfolgreich für eine bürgernahe
Politik, für unsere traditionellen Werte sowie für Demokratie und
Rechtsstaatlichkeit. Eine erfolgreiche Kommunalwahl im Jahre 2009 macht den Weg
frei für den Einzug einer seriösen rechtspopulistischen Oppositionsbewegung in
den Düsseldorfer Landtag im Jahre 2010. Danach werden die Karten neu gemischt!
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Rechtsanwalt Markus Beisicht stellte dem
Wiener FPÖ-Landesparteitag sein Konzept für die nordrhein-westfälische
Kommunalwahl 2009 und die Landtagswahl 2010 vor:
„Hier entsteht etwas neues, völlig unverbrauchtes, das frischen Wind in die
deutsche Politik bringen wird.“ |