Pro-Köln-Effekt in Poll
Polizei reagiert endlich auf unhaltbare Zustände und
Einbruchsserie rund um die „Flüchtlingswohnheime“ im Kölner Stadtteil
Poll – „Stadt-Anzeiger“-Redakteur begrüßt die Razzien, weil ansonsten
nur den „Rechten in die Karten“ gespielt würde.
Endlich hat sich die Kölner Polizei aufgerafft, den Diebesbanden in
und um die „Flüchtlingswohnheime“ am Poller Damm, am Poller Holzweg,
an der Ricarda-Hof-Straße in Stammheim und der Xantener Straße in
Nippes ins Handwerk zu pfuschen. Großangelegte Razzien und
verstärkte Kontrollen der Heimbewohner sollen die Einbruchsserie in
den betroffenen Stadtteilen knapp zehn Monate vor der nächsten
Kommunalwahl eindämmen. Im Visier der Ermittler ist dabei ein
bestimmter „Personenkreis“ aus dem ehemaligen Jugoslawien, der sich
vorwiegend aus Angehörigen einer „mobilen ethnischen Minderheit“
zusammensetzt. Von diesem „Personenkreis“ – also hauptsächlich von
Roma-Familien aus Ex-Jugoslawien – würden laut Polizeierkenntnissen
rund 70 Prozent der Einbrüche in Köln verübt werden!
Kein Wunder also, daß die unzähligen Anträge, Anfragen und
Flugblattaktionen von pro Köln zu diesem Thema bei den Bürgern vor Ort
auf „fruchtbaren Boden gefallen“ sind, wie selbst der „Stadt-Anzeiger“-Redakteur
Peter Berger heute in einem Kommentar einräumen mußte. Schon bei der
letzten Kommunalwahl 2004 hatte pro Köln wohl auch aus diesem Grund
12,4 Prozent der Stimmen in Poll erreicht. Seitdem ist der Zuspruch
für die Bürgerbewegung pro Köln als einzige Interessensvertreterin der
einheimischen Bevölkerung im Veedel weiter gestiegen. Und das dürfte
auch der Grund dafür sein, daß die Polizei nun knapp zehn Monate vor
der nächsten Kommunalwahl endlich anfängt konsequent durchzugreifen
und dafür auch noch von den lokalen Medien bejubelt wird.
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Schon im Jahr 2003 demonstrierten
pro-Köln-Aktivisten wie zum Beispiel der Vorsitzende Rechtsanwalt Markus
Beisicht (2. v. l.) zusammen mit den Poller Bürgern gegen kriminelle
Umtriebe von Asylbewerbern und sogenannten Flüchtlingen. |
Ähnliche Erfolge der Oppositionsarbeit von pro Köln haben wir in den
letzten vier Jahren dutzendfach in der Domstadt erleben können: Dort,
wo die Bürgerbewegung Flagge zeigt, sich der Sorgen der Menschen
annimmt und politische Alternativen formuliert, werden diese immer
öfter – nach einer gewissen Schamfrist – von der Stadtverwaltung, der
Polizei und selbst vom Stadtrat umgesetzt. Dieser „pro-Köln-Effekt“
ist der Lohn der Bürger für ihre mutige Wahlentscheidung im Jahr 2004
pro Köln, für Köln also!
Dabei ist die spannendste Frage im Hinblick auf die nächste
Kommunalwahl im Jahr 2009: Wenn pro Köln schon mit 5 Stadträten derart
erfolgreich die Kommunalpolitik mitbestimmen kann – wie sieht das erst
nach der nächsten Wahl mit 8, 10 oder gar noch mehr
pro-Köln-Stadträten aus? Die Bürger haben es auf jeden Fall selbst in
der Hand, wie stark ihre Interessen nach 2009 in den städtischen
Gremien vertreten werden. Und zwar vorrangig ihre Interessen und nicht
die Belange von finanzstarken Lobbyisten oder irgendwelchen
Randgruppen und „Kulturbereichern“ aus aller Herren Länder.