Die Sitten werden rauher
Je näher der Termin der Kommunalwahl im
Juni 2009 rückt, desto härter werden die Sitten des politischen Gegners im
Umgang mit pro Köln. So bot sich bereits am 7. Juni 2008 im Diskussionsforum
des „Kölner Stadt-Anzeiger“ ein „Erfahrener Benutzer“ an, „gegen entsprechende
Entlohnung“ dem Vorsitzenden der Ehrenfelder pro-Köln-Fraktion, Jörg Uckermann,
„mal so richtig die Fresse (zu) polieren“. Der
Eintrag des mit
1.395 Beiträgen offenbar sehr emsigen Nutzers des Diskussionsforums war bis zum
11. Juni 2008 noch nicht gelöscht. Der Diskussionsstrang kann
hier
aufgerufen werden.
Dies verwundert um so mehr, als daß die
Moderatoren des Diskussionsforums ansonsten bei unliebsamen Beiträgen die
Lösch-Taste sehr schnell zu bedienen verstehen. Dieser Eintrag aber scheint bei
dem gegenwärtig in Köln herrschenden politischen Klima gar nicht weiter
aufzufallen.
Pro Köln läßt sich indessen durch solche
Äußerungen nicht einschüchtern. Wir werden uns weiterhin stark machen dafür, daß
Gewalt in Köln nicht zu einem etablierten Mittel politischer
Auseinandersetzungen wird. Zweifellos ist es demokratisch legitim, anderer
Meinung zu sein als wir – aber so bitte nicht! Die Moderatoren des „Stadt-Anzeiger“-Forums
werden hiermit öffentlich aufgefordert, den Stil zu überdenken, in dem sie eine
Debatte mit und über pro Köln in der Domstadt zulassen wollen.