
Pro-Köln-Mitglieder boten vor der
Kalker Post am 15. März 2008 der Stadtspitze die Stirne.
Traurige Wirklichkeit in Kalk
Kalk verkommt, und die
Kommunalpolitik schaut tatenlos zu. Das wurde auch am 15. März 2008
wieder einmal klar, als die Stadtspitze in Gestalt von Oberbürgermeister
Fritz Schramma (CDU) und Bezirksbürgermeister Winfried Dohm (SPD) auf
Einladung von
„Radio Köln“ und „Express“ zur Diskussion über die Zukunft des Stadtteils
erschienen war. Der machte bundesweit Schlagzeilen durch
Jugendkriminalität in Ostheim und Ausländerdemos nach einem tödlichen
Messerstich mitten auf der Kalker Hauptstraße. Wie geht es weiter in Kalk
mit 40 Prozent Ausländeranteil, 18 Prozent Arbeitslosigkeit und
brachliegenden Industrieflächen?
Darauf
wußten die Vertreter der Altparteien keine Antwort, während
pro-Köln-Mitglieder eine konzertierte Aktion von Stadt und Polizei gegen
Jugendgewalt und Kriminalität einforderten und damit in der Bevölkerung
viel Zuspruch bekamen.
Bemerkenswert ist, daß die Massenmedien die Zustände in Kalk nicht mehr
totzuschweigen versuchen. Offenbar ist es so schlimm geworden, daß
Wegschauen nicht mehr möglich ist. Stellungnahmen von Kalker Bürgern zur
Situation im Stadtteil, die der Express am 17. März 2008 veröffentlicht
hat, lesen sich demzufolge inhaltlich wie die Internet-Veröffentlichungen
der Bürgerbewegung pro Köln:
„Die Kriminalität ist ein
Problem. Ich will in Sicherheit in Kalk leben. Es ist traurig, daß wir uns
abends nicht mehr auf die Straße trauen.”
- Angela Gesche
„Heroin wird hier ständig
auf offener Straße verkauft. Und die Polizisten trinken wenige Meter
weiter eine Tasse Kaffee.” - Dirk Abel
„Die Kalker Hauptstraße
verkommt. Immer mehr Telefonläden, Dönerbuden und Ramschgeschäfte. Wann
wird was dagegen getan?” - Wolfgang Vogel
„Viele Jugendliche werden hier kriminell, weil sie
nichts zu tun haben. Wir brauchen soziale Angebote und Arbeitsplätze.”
- Karim
Der Redaktion des „Express“ gebühren Lob und Anerkennung
für die Veröffentlichung derart realistischer Stellungnahmen. Nun wird es
Zeit, daß auch die Kommunalpolitik nachzieht und endlich aktiv wird. Pro
Köln wird CDU, SPD, FDP & Co. dabei auf die Sprünge helfen!