14. November 2005:
„Deutze Spracke isse
swäre Spracke“
Die Unruhen in den
französischen Einwander-Ghettos haben anscheinend auch die Verantwortlichen des
„Stadt-Anzeigers“ nervös gemacht - wohl wissend, daß es in Zukunft in Köln
ähnliche Vorfälle geben kann. Deshalb ist man beim „Stadt-Anzeiger“
offensichtlich zur Entscheidung gelangt, daß es nun an der Zeit wäre, den
besorgten Kölner Bürgern reinen Wein einzuschenken. Denn verbergen läßt sich
ohnehin nicht mehr viel! In einem ganzseitigen Artikel mit der bezeichnenden
Überschrift „Deutze Spracke isse swäre Spracke“ schildern deshalb die
DuMont-Redakteure die traurige Realität der „multikulturellen Gesellschaft“ und
die noch düstereren Zukunftsaussichten.
Dabei wird den Kölnern
aber natürlich beigebracht, daß in keinem Fall die Einwanderer selbst schuld wären an
ihrer beruflichen, sozialen und gesellschaftlichen Misere. Nein, vielmehr wäre
die „institutionelle Diskriminierung, teilweise sogar institutioneller
Rassismus“ schuld daran. Die Absicht dahinter ist offensichtlich folgende: Wenn
Autos brennen wie in Köln-Mengenich oder es zu brutalen Massenschlägereien
kommt wie in Köln-Chorweiler, dann sollen die einheimischen Bürger bloß keinen
Groll hegen gegen die eingewanderten Täter. Stattdessen sollen sich die
Deutschen auf die Brust klopfen: Mea Culpa!
Abgesehen von dieser
volksverdummenden Absicht des Artikels ist die Beschreibung der
multikulturellen Realitäten gut gelungen. Deshalb möchte die Bürgerbewegung pro
Köln, die schon seit Jahren genau diese Entwicklungen anprangert, hier gerne
auch mal den „Stadt-Anzeiger“ ausführlich zu Wort kommen lassen:
„Kölns Bevölkerung steckt
mitten in einem gewaltigen Wandel. ‚Ahle Kölsche‘ werden immer weniger. In ein
paar Jahren werden ‚Immis‘ die Mehrheit sein. Unsere Kinder kommen aus aller
Welt. Aus 124 Nationen genau. Jeder zweite Schüler aller Kölner Haupt-, Real-
und Gesamtschulen gab bei der Schulabgängerbefragung 2004 an, zu Hause noch eine
weitere Sprache zu sprechen. ‚In etwa fünf Jahren wird in den großen Städten
mehr als die Hälfte aller Minderjährigen aus Einwandererfamilien stammen‘ sagt
Klaus-Peter Strohmeier, Soziologieprofessor an der Ruhr-Universität Bochum ...
Für Zehntausende Kölner Kinder ist Deutsch eine Fremdsprache, ihre zweite
Sprache ... Manche der einstigen Industriearbeiterviertel wie Mülheim sind
geprägt von ihren eingewanderten Bewohnern wie den Türken, Kölns stärkster
Volksgruppe ... Wer an der Mülheimer Keupstraße wohnt, braucht im Alltag kein
Deutsch. ‚Eine Parallel-Gesellschaft mit eigenen Regeln‘, weiß Anita Duwe,
Leiterin der Kindertagesstätte Berliner Straße. Auch die dritte, vierte
Generation wächst auf nach anatolischer Art ...“
Aus dieser völlig
richtigen Bestandsaufnahme der aktuellen Lage will bisher nur pro Köln die
notwendigen Schlüsse ziehen: Sofortiger Einwanderungsstop, Assimilation bzw.
Integration der hier legal lebenden Ausländer unter Respektierung der deutschen
Leitkultur und konsequente Abschiebung von Asylbetrügern und kriminellen
Ausländern! |