8. November 2005:
Pro-Köln-Kampagne gegen DITIB-Großmoschee:
Ehrenfelder Altparteien bekommen kalte Füße
Die in Köln-Ehrenfeld
massenhaft verteilten pro-Köln-Flugblätter gegen den geplanten Großmoscheebau
der türkisch-islamischen Union DITIB zeigen offenbar die erwünschte Wirkung: Im
ganzen Veedel wird darüber diskutiert, und die Altparteien geraten mächtig unter
Druck, weil sie sich vorbehaltlos für eine weitere Islamisierung des Stadtteils
aussprechen. In der letzten Sitzung der Bezirksvertretung versuchten die
etablierten Parteien deshalb, einen Befreiungsschlag durchzuführen: Ganz
staatsmännisch verlasen sie eingangs eine Resolution, in der sie eine Lobeshymne
auf die türkisch-islamische Union DITIB anstimmten und die pro-Köln-Kampagne zu
Gunsten der einheimischen Ehrenfelder verurteilten.
Pathetisch wird dabei
betont, daß alle „demokratischen Fraktionen und Parteien“ diese Resolution
unterstützen. Peinlich nur, daß als Unterzeichner neben der CDU, SPD, FDP und
den Grünen auch die linksextreme SED/PDS aufgeführt wird. Christdemokraten und
Kommunisten Seit an Seit – ist das die neue „demokratische Einheitsfront“ in
Ehrenfeld? Historisch interessierten Zeitgenossen wird in diesem Zusammenhang
eher etwas anderes einfallen: Die Ost-CDU als Blockflöte während des
SED-Unrechtsregimes ist noch vielen ein Begriff!
Der
pro-Köln-Bezirksvertreter Heiko Täubner meint zu diesen skandalösen Vorgängen:
„Jeder konservative
CDU-Anhänger sollte sich angesichts dieser Kumpanei mit den Postkommunisten
genau überlegen, wo er bei den nächsten Wahlen sein Kreuz machen will. Zum
Inhalt der Resolution ist nur soviel zu sagen: Ungeschminkte Informationen zu
wichtigen Themen, die uns alle was angehen, sind keine Hetze. Und auch Kritik an
den entstehenden Parallelgesellschaften in Köln ist keine Hetze. Die Altparteien
versuchen hier nur, die Bürger semantisch zu verwirren. Pro Köln wird sich davon
nicht abhalten lassen, weiter für eine deutsche Leitkultur in der Domstadt zu
kämpfen. Denn wir wollen hier bei uns keine ethnischen Unruhen wie aktuell in
Frankreich.“
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