1.
November 2005:
pro Köln
trifft FPÖ
Das
pro-Köln-Ratsmitglied Bernd M. Schöppe ist in Wien zu Gesprächen mit Vertretern
der FPÖ zusammen gekommen. Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) hat
bei der Landtagswahl in der österreichischen Hauptstadt am 23. Oktober unter
ihrem neuen Vorsitzenden HC Strache mit 14,8 Prozent der Wählerstimmen einen
viel beachteten Erfolg erzielt. Pro Köln und die Wiener FPÖ haben im Wahlkampf
ähnliche Themen angesprochen: Kriminalität, Islamisierung und die Mißachtung der
Bürgerinteressen durch die großen politischen Parteien und Apparate.
Mit dem Wiener Wahlerfolg haben sich die
österreichischen Freiheitlichen nach dem de-facto-Ausstieg ihres früheren
Vorsitzenden Jörg Haider aus der Politik als dritte Kraft im österreichischen
Parteiengefüge stabilisiert. Ihr Einfluß wurde bereits überregional spürbar, als
sich der österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) zu Beginn der
Verhandlungen über den geplanten Beitritt der Türkei zur Europäischen Union
gegen ein überstürztes Handeln aussprach: Schüssel hatte dabei ganz
offensichtlich den Landtagswahlkampf vor der eigenen Haustüre im Blick, der von
der FPÖ mit multi-kulti-kritischen Losungen geführt wurde.
Bernd M. Schöppe tauschte in Wien mit dem
Landesgeschäftsführer der FPÖ, Andreas Guggenberger, politische Erfahrungen aus.
Der Kontakt soll im nächsten Jahr durch den Besuch eines FPÖ-Vertreters in Köln
fortgesetzt werden.
|
 |
Bernd M. Schöppe und
Andreas Guggenberger (rechts) tauschten in Wien politische Erfahrungen aus.
Pro Köln und die Wiener FPÖ haben ihre Wahlerfolge mit ähnlichen Inhalten
erzielt. |
|
„Herr im eigenen
Haus“ wollen die Wiener wieder werden. HC Strache machte dabei nicht nur auf
den Wahlplakaten einen guten Eindruck, sondern auch als strahlender Gewinner
am Wahlabend. |
 |
|