16. November 2005
Freude über
„Gay
Games“
und schwule Rentner
Großer Jubel in Kölns
Homoszene: Die Schwulenolympiade „Gay Games“ kommt im Jahr 2010 nach Köln.
Neben Vertretern der organisierten Homoszene freute sich besonders auch
Oberbürgermeister Fritz Schramma über diese Entscheidung: „Köln ist als
weltoffene und tolerante Stadt international bekannt. Das hat zum Erfolg
geführt.“
Tja, wenn sonst schon
nichts so recht klappen will, sorgen zumindest die Schwulen für
Erfolgserlebnisse. Arbeitsplatzabbau, Messe-Skandal, Koalitionskrise und die
gescheiterte Bewerbung als Kulturhauptstadt – egal, was soll’s! Hauptsache Köln
kommt ein weiteres Mal als Mekka der Homosexuellen in die Schlagzeilen. Nach dem
„Christopher Street Day“ nun die „Gay Games“: Kölns Establishment arbeitet
weiter fleißig am Bekanntheitsgrad unserer Stadt. Vielleicht dienen dabei ja
zwei biblische Städte als Vorbild, die auch wegen ihrer sexuellen „Toleranz“ und
„Freizügigkeit“ weltberühmt wurden!
Passend zum Thema
beschloß der Sozialausschuß die finanzielle Förderung schwuler Senioren. „Ein
bislang in Deutschland einzigartiges Projekt“, wie der „Express“ richtig
feststellt. 50.000 Euro sollen künftig jährlich an das Zentrum „Rubicon“ gehen.
Neben den „Hilfsgruppen für Liebes- und Sexsüchtige“ treffen sich dort u.a. die
„Golden Girls“ und die „Golden Gays“. Besonders pikant: Die Lesben und Schwulen
in diesen Gruppen firmieren bereits ab 50 bzw. 40 Jahren als „Senioren“. Damit
werden aus dem städtischen Haushaltstopf für Senioren auch Homosexuelle
gefördert, die noch gar nicht im Rentenalter sind! Diese Bevorzugung sexueller
Minderheiten ist schlichtweg skandalös. Aber im zuständigen Sozialausschuß erhob
dagegen nur die pro-Köln-Ratsfrau Regina Wilden Einspruch.
Denn
die Bürgerbewegung pro Köln ist der Ansicht: Mit Mitteln der städtischen
Seniorenförderung soll die normale Seniorenarbeit unterstützt werden! Für die
Randgruppenförderung gibt es bei der aktuellen politischen Führung in Köln
sowieso viel zu viel öffentliche Gelder.
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