2. Dezember 2005:
Schramma
und die Kölner Türken
Oberbürgermeister
Fritz Schramma rühmt sich selbst, ein großer Freund der Türken zu sein. Im Rat
brüstete er sich sogar damit, daß ihn der frühere türkische Generalkonsul als
„Vater der Kölner Türken“ bezeichnet hätte, sozusagen ein kölscher Atatürk also.
Dieses innige Verhältnis zu Kölns orientalischer Volksgruppe soll natürlich auch
in Zukunft fortgeführt und intensiviert werden. Das wurde wieder einmal deutlich
beim Antrittsbesuch des neuen türkischen Generalkonsuls in Köln, Mustafa Asim
Temizgil, bei dem es unter anderem um die geplante Großmoschee in Ehrenfeld
ging.
Schramma und Temizgil
betonten dabei laut Bericht des „Stadt-Anzeigers“, daß die geplante Großmoschee
in der Venloer Straße Ecke Innere Kanalstraße so bald als möglich gebaut werden
sollte. Der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma stellte damit wieder einmal
die Interessen der türkisch-moslemischen Minderheit über die berechtigten Sorgen
der einheimischen Mehrheitsbevölkerung. Denn ein Großteil der alteingesessenen
Ehrenfelder will keinen moslemischen Prunkbau mitten im Veedel – verständlich,
angesichts der zu erwartenden politischen, kulturellen und auch
verkehrstechnischen Folgen . Dessen ungeachtet will die türkisch-islamische
Union DITIB, mit Hilfe willfähriger Politiker wie Schramma, das Projekt mit
aller Macht durchsetzen.
Von
den Ratsfraktionen kämpft lediglich pro Köln gegen die geplante Großmoschee mit
13.000 Quadratmetern Bruttogeschoßfläche, gekrönt von Kuppeln und Minaretten.
Aktive pro-Köln-Mitglieder haben deshalb schon ein
zweites Flugblatt zu diesem
Thema im Veedel in Umlauf gebracht, nachdem eine erste Verteilaktion für
erheblichen Wirbel gesorgt hatte. Außerdem wird die Fraktion pro Köln die
Anwohner über mögliche rechtliche Schritte gegen das Bauvorhaben in der Venloer
Straße informieren. Denn besonders bei der dafür nötigen Änderung des
Bebauungsplanes gibt es im Rahmen der vorgeschriebenen Bürgerbeteiligung gute
Ansatzpunkte, das Projekt doch noch kippen zu können.
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