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9. November 2005:

Fachvortrag der Fraktion pro Köln im Kölner Rathaus:

Friedensforscher Dr. Mechtersheimer zu den Folgen der Globalisierung

Der Theodor-Heuss-Saal im Kölner Rathaus war bis auf den letzten Platz besetzt, als die Fraktion pro Köln am 8. November zu einem Fachvortrag mit dem bekannten Politologen Dr. Alfred Mechtersheimer geladen hatte. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der patriotischen Deutschlandbewegung referierte zu dem Thema „Globalisierungsopfer Deutschland – Zuwanderung und Ausverkauf“, wobei er auch auf die kommunalen Auswirkungen dieser fatalen Entwicklung einging.

Die Vorsitzende der pro-Köln-Ratsfraktion, Judith Wolter, konnte im Machtzentrum der etablierten Kölner Politik endlich einmal eine Veranstaltung eröffnen, die sich mit den wirklichen Problemen dieser Stadt und des ganzen Landes beschäftigte. Denn Dr. Mechtersheimer sprach die zwei gravierendsten Auswirkungen der Globalisierung an, die uns alle betreffen: Die Globalisierung der Arbeitsmärkte und die Globalisierung der Finanzmärkte.

Ersteres würde u.a. zur Masseneinwanderung nach Deutschland und in andere europäische Staaten führen. Spätfolgen dieser Einwanderungswelle und der oftmals mißlungenen Integration wären zum Beispiel die bürgerkriegsähnlichen Unruhen in den französischen Vorort-Ghettos. Eine ähnliche Eskalation der Gewalt könnte es in einigen Jahren auch in deutschen Großstädten geben – Vorboten dafür wären brennende Autos in Berlin und Hamburg.

Was der Referent am Abend noch nicht wissen konnte: In der darauffolgenden Nacht wurden auch in Köln vier Autos in dem multikulturell dominierten Stadtteil Bocklemünd-Mengenich in Brand gesteckt!

Eine weitere katastrophale Folge der Globalisierung wäre die völlige Öffnung der Finanzmärkte. Ausländisches Kapital würde in ganz Deutschland einheimische Traditionsbetriebe aufkaufen. Oft wären darunter auch sogenannte „Heuschrecken“, die die erworbenen Unternehmen rücksichtslos ausschlachten und nach spätestens zwei, drei Jahren wieder weiter ziehen würden – mit den bekannten Folgen wie Lohndumping, Entlassungen und Betriebsschließungen. Dr. Mechtersheimer nannte dafür zahlreiche Beispiele, auch aus dem Raum Köln. Diese „lautlose Revolution“ der Besitzverhältnisse wäre noch gefährlicher als die Massenzuwanderung. Patrioten auf allen politischen Ebenen müßten sich dieser Herausforderung stellen. Denn weil die Globalisierung politisch gewollt und kein Naturgesetz wäre, könnte sie auch politisch wieder in die Schranken verwiesen werden. Dafür wäre vor allem eine Stärkung des Nationalstaates von Nöten.

In der anschließenden Diskussion stellte der pro-Köln-Vorsitzende, Rechtsanwalt Markus Beisicht, klar, daß man auch auf kommunaler Ebene auf solche Entwicklungen aufmerksam machen müsse. Und die Bürger würden patriotische, sachgerechte Politik durchaus honorieren. Ansonsten hätte pro Köln nicht so erfolgreich sein können: „Wer unsere Anfänge mit einigen, wenigen Mitstreitern kennt, und uns heute bei dieser großen Veranstaltung im Herzen Kölns besucht hat, der weiß, welchen Weg wir zurückgelegt haben.“

Der Friedensforscher Dr. Mechtersheimer betonte die Notwendigkeit, den Nationalstaat zu stärken. V.l.n.r.:  Manfred Rouhs, Dr. Alfred Mechtersheimer, Judith Wolter und Markus Beisicht.

Der Theodor-Heuss-Saal, in dem sonst der Beschwerdeausschuß des Stadtrates tagt, war bis auf den letzten Platz im Zuschauerraum besetzt.

Viele Gäste der pro-Köln-Fraktionsveranstaltung beteiligten sich anschließend an der niveauvollen Diskussion über Fragen der Zuwanderung und der Globalisierung.

 

 
 
 

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