2. März 2006:
DITIB-Propaganda läuft auf Hochtouren
„Zentrum der
türkisch-deutschen Integration“ betitelte heute der „Stadt-Anzeiger“ seinen
Bericht über die geplante Großmoschee in Köln-Ehrenfeld. Besser könnte man die
Wahrheit wohl nicht auf den Kopf stellen: Denn ein solches islamisches Zentrum
samt Veranstaltungs-, Kultur-, Jugend- und Dienstleistungseinrichtungen als
Schritt zur weiteren Integration zu verkaufen, grenzt an Realsatire. Der
geplante Prachtbau der türkisch-islamischen Union DITIB an der Venloer Straße
Ecke Innere Kanalstraße würde ein neues religiöses und weltliches Zentrum der
Kölner Türken werden. Ein Leuchtturm des Türkentums, 13.000 Quadratmeter
Parallelgesellschaft mitten in Ehrenfeld, mit Kuppeln und Minaretten. Noch
dreister ist es, wenn Vertreter des öffentlichen Lebens vorgaukeln, die
Entscheidung zum Bau der ersten Kölner Großmoschee wäre bereits unumstößlich
gefallen. Im Gegenteil: Die wichtigste Hürde, nämlich die Änderung des
Bebauungsplanes im Stadtteil Ehrenfeld steht noch bevor. Dabei ist eine
Beteiligung der Öffentlichkeit zwingend vorgeschrieben und die Anwohner können
Einspruch einlegen. Das weiß auch die etablierte Kölner Politik, weshalb sie
bereits im Vorfeld die Moscheebaugegner entmutigen will. Die Bürgerbewegung pro
Köln wird das zu verhindern wissen und weiter die Stimme des Mehrheitswillen der
einheimischen Ehrenfelder sein.
Was bis jetzt entschieden
wurde, bedeutet keinesfalls einen baldigen Baubeginn. Die Kölner Parteien von
PDS bis CDU haben zwar ihre politische Zustimmung signalisiert, aber die
rechtlichen Voraussetzungen für den Moscheebau sind noch lange nicht gegeben.
Die türkisch-islamische Union DITIB hindert das freilich nicht daran, bereits
ihren Architektenwettbewerb zum Abschluß zu bringen. Soll sie ruhig – wir
erinnern uns alle noch gut an die Architektenmodelle der geplanten Hochhäuser in
Deutz, die jetzt doch nicht in die Realität umgesetzt werden. Der politische
Widerstand bei den geplanten Hochhäusern war zu groß – genauso wie bisher bei
allen anvisierten Standorten für Großmoscheebauten. Köln ist dank der
Bürgerbewegung pro Köln und dem Widerstand der einheimischen Bevölkerung einer
der letzten bundesdeutschen Großstädte, die noch nicht von riesigen Kuppeln und
Minaretten dominiert wird. Und das ist das gute Recht der Kölner. Denn die
Domstadt ist und bleibt eine deutsche Metropole, in der weder „Zentralmoscheen“
noch „Großmoscheen“ etwas verloren haben. Zur Religionsausübung stehen den
Kölner Moslems bereits 45 neutrale Gebetshäuser zur Verfügung – das sollte wohl
reichen.
In
diesem Sinne wird pro Köln in der nächsten Woche eine Aussendung an alle Freunde
und Unterstützer in Ehrenfeld machen, in der das weitere Vorgehen gegen die
Großmoscheepläne erörtert werden wird. Vor allem wird dabei genauestens auf die
rechtlichen Widerspruchsmöglichkeiten der Ehrenfelder Bürger eingegangen.
Desweiteren wird noch eine weitere massive Flugblattaktion im ganzen Veedel
durchgeführt werden. Bereits die vorangegangenen beiden Verteilaktionen hatten
erhebliche Reaktionen in den Zeitungen und städtischen Gremien zur Folge. DITIB
könnte also am Ende doch nur auf Sand gebaut haben!
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