22. Dezember 2005:
CDU nähert sich pro Köln
an
Seit
Jahren schon engagiert sich die Bürgerbewegung pro Köln für die Schließung der
Asylantenheime in Poll, wobei mit der Auflösung und dem Abriß des Heimes in der
Salmstraße ein Etappenerfolg erzielt, aber noch kein Schlußpunkt gesetzt wurde.
Immer wieder werden von bestimmten Bewohnern der übrigen Heime Straftaten zum
Nachteil der Poller Bürger begangen. Deshalb lud jetzt die CDU zu einer
Versammlung ins Poller Haus ein, um den berechtigten Zorn der Bürger über die
weiterhin hohe Kriminalität im Stadtteil zu kanalisieren. „Porz
aktuell“ vom 21. Dezember 2005 berichtet über diese Versammlung:
„So erzählte eine ältere
Dame, daß sie nach dem Überfall vor mehr als zwei Jahren immer noch Angst auf
der Straße habe und nachts nicht mehr richtig schlafen könne. Eine Mutter
berichtete, daß ihre Kinder mehrfach auf dem Schulweg geschlagen wurden, daß
Fahrräder ihrem rechtmäßigen Besitzer entrissen wurden. Dabei kämen die Täter
immer aus dem Roma-Lager. Dies wurde auch von der
Polizei bestätigt, und (Polizeioberkommissar) Dieter Borenz
berichtete von einer Intensivbetreuung, mit der besonders auffällige Straftäter
wieder auf den rechten Weg gebracht werden sollten. Weiter führte Dieter
Borenz aus, daß jede Straftat unbedingt von den
Bürgern zur Anzeige gebracht werden sollte, denn nur dann erfahre die Polizei
von den kriminellen Aktivitäten und könne so entsprechend handeln und eventuell
sogar die Polizeistation Poll personell verstärken.“
Im Zusammenhang mit der
Beratung einer Verwaltungsvorlage zur Erstellung eines
gutachterlichen Begleitkonzeptes für die sogenannte
„Flüchtlingsbetreuung“ hat Regina Wilden in der Sitzung des Rates am 15.
Dezember auf folgendes hingewiesen:
„Die Akzeptanz von
Wohnheimen wächst durch gesetzeskonformes Verhalten der Bewohner und nicht durch
ein Gutachten eines Instituts. Wenn sich einzelne Gruppen oder Einzelbewohner
durch kriminelles Verhalten hervorheben, so hilft nicht das
Inauftraggeben eines gutachterlichen
Begleitkonzepts, sondern die konsequente Abschiebung von Unbelehrbaren. Häufig
schieben Sie solche Leute aber nicht ab, sondern bringen sie anderswo in Köln
unter. Es ist in hohem Maße verantwortungslos, wie in Köln immer wieder
sozialpolitische Experimente zu Lasten der Bürger durchgeführt werden. Eine der
höchsten und vornehmsten Aufgaben des Staates ist der Schutz der Bürger vor
Kriminalität, und dieser Aufgabe kommen Sie in Köln nur in sehr ungenügendem
Maße nach. Viele Bürger sind nicht nur einmal, sondern wiederholt Opfer von
Überfällen, Einbruch, Taschendiebstahl und Beraubung geworden und darüber hinaus
werden auch Besucher unserer Stadt immer wieder entsprechend geschädigt und
behalten Köln in schlechter Erinnerung.
Unsere gesetzlichen
Vorschriften zur Betreuung von Flüchtlingen sind ausreichend. Es handelt sich
hier nicht um ein Erkenntnis-Defizit, sondern um ein Handlungsdefizit. Wir
fordern, daß bei neu ankommenden Flüchtlingen und solchen, die als Flüchtlinge
bezeichnet werden, ein Anerkennungsverfahren zeitnah und zügig durchgeführt wird
und daß bei einem negativen Bescheid die Ausreisepflichtigen ihrer Pflicht
nachkommen und man ihnen dabei Hilfestellung leistet.“
Auch die Ratsmitglieder der Kölner CDU
haben diesen Vortrag aufmerksam verfolgt. Bislang war die Union in wechselnden
Koalitionen maßgeblich für die verfehlte Kölner Zuwanderungspolitik
mitverantwortlich. Hoffentlich tragen Bürgerstimmen wie jene, die die
Unionsvertreter jetzt im Poller Haus vernehmen konnten, zu einem Wechsel in der
Domstadt bei – weg von „Multi-Kulti“, hin zu einer
verantwortlichen Politik für die Kölner Bürger, wie sie die Bürgerbewegung pro
Köln von Anfang an zu einem ihrer zentralen politischen Ziele erhoben hat.
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