7. März 2006:
DITIB-Großmoschee mit 55-Meter-Minaretten?
Jetzt ist die Katze
aus dem Sack: Wenn es nach dem Willen der Jury des DITIB-Architektenwettbewerbs
geht, wird Ehrenfeld zukünftig von zwei rund 55 Meter hohen Minaretten und einer
riesigen Moscheekuppel dominiert. Der preisgekrönte Entwurf sieht ein
unübersehbares Zeichen der islamischen Missionierung in der traditionsreichen
Domstadt Köln vor. Doch damit nicht genug: Weil die türkisch-islamische Union
DITIB nur einen Teil der Kölner Moslems repräsentiert, soll es bei einer
Großmoschee nicht bleiben. Im „Stadt-Anzeiger“ geht Baudezernent Bernd
Streitberger davon aus, „daß es noch eine zweite und dritte Moschee in Köln
geben wird“. Aber bis jetzt ist nichts rechtskräftig entschieden. Die größte
Hürde in Ehrenfeld müssen die Großmoschee-Befürworter erst noch überwinden. Denn
bei der notwendigen Änderung des Bebauungsplanes ist eine Beteiligung der
Anwohner zwingend vorgeschrieben. Und die Mehrheit der einheimischen Ehrenfelder
lehnt diese türkisch-islamische Machtdemonstration strikt ab.
Genau da wird auch die
Bürgerbewegung pro Köln den Hebel ansetzen. Pro Köln wird die Moscheebaugegner
im Veedel auf ihre rechtlichen Widerspruchsmöglichkeiten hinweisen und die
öffentliche Bürgerbeteiligung kritisch begleiten. Schon jetzt sind mehrere
tausend Bürger im Stadtbezirk Ehrenfeld ans publizistische Netz von pro Köln
angeschlossen. Aus diesem Umfeld wird dem geplanten Großmoscheeprojekt in den
nächsten Monaten heftiger Widerstand entgegengebracht werden.
Der Geschäftsführer der
Fraktion pro Köln, Manfred Rouhs, zeigt sich deshalb zuversichtlich, daß auch
diesmal der Bau einer Großmoschee verhindert werden kann:
„Schon mehrmals scheiterten die großspurigen Ankündigungen der Kölner
Multi-Kulti-Lobby, unsere Domstadt mit Kuppeln und Minaretten verzieren zu
wollen. Immer wieder knickten die etablierten Politiker vor pro Köln und dem
Mehrheitswillen der Bevölkerung ein. Denn zurecht lehnen die meisten
Einheimischen eine Zementierung der neuen islamischen Dominanz in Köln ab. Eine
Großmoschee hat in einer deutschen Metropole einfach keinen Platz, ebenso wenig
wie der Muezzin-Ruf oder manche mittelalterlichen islamischen Sitten. Leider
haben die Altparteien jedes Augenmaß verloren und laufen blindlings dem linken
Zeitgeist hinterher. Die normale Bevölkerung jedoch hat in diesen Dingen eine
sehr vernünftige Einstellung. Zusammen mit der Unterstützung der Kölner Bürger
und den rechtlichen Widerspruchsmöglichkeiten hat deshalb pro Köln ein
schlagkräftiges Instrumentarium zur Hand, um auch diesmal die Großmoschee in
Ehrenfeld verhindern zu können. Der Kampf dafür hat gerade erst begonnen!“
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