16. Februar 2006:
Moscheebau in Porz
Seit Monaten sorgen die Moscheebaupläne
des Islamvereines Mevlana in Porz für Aufregung. Die Verwaltung und sämtliche
Altparteien unterstützen die Pläne für eine repräsentative Großmoschee in der
Bahnhofstraße. Nur die Bürgerbewegung pro Köln vertritt die Meinung der
schweigenden Mehrheit und stemmt sich gegen das Vorhaben. Im Herbst letzten
Jahres wurde eine sehr erfolgreiche Unterschriftenkampagne gegen das Projekt
gestartet, außerdem gab es Anträge in der Bezirksvertretung und im Rat. Auf
einer gut besuchten pro-Köln-Bürgerversammlung im Bezirksrathaus Porz bekundeten
zahlreiche einheimische Porzer ihre ablehnende Haltung. Über den weiteren
Fortgang in dieser Angelegenheit informierte pro Köln jetzt alle Unterzeichner
der Petition sowie die Freunde und Unterstützer im Stadtteil Porz. Dieses
allgemeine Schreiben zum aktuellen Sachstand möchten wir auch hier
dokumentieren.
Sehr
geehrte Damen und Herren,
der
Rat der Stadt Köln hat sich in seiner Sitzung am 3. November 2005 auf Antrag der
Fraktion pro Köln mit dem geplanten Moscheebau in der Bahnhofstraße auseinander
gesetzt. Dabei haben CDU, SPD, FDP, Grüne und PDS/Linkspartei einträchtig für
den Moschee-Bau Stellung bezogen. Nur pro Köln lehnt das Bauvorhaben ab. Im
Rahmen der Ratsdebatte führte Regina Wilden, Ratsmitglied und Vorsitzende der
Porzer pro-Köln-Fraktion, aus:
„Es
gibt einen erheblichen Unterschied zwischen unauffälligen islamischen
Gebetshäusern, von denen in Köln bereits über 40 existieren, und repräsentativen
Moscheebauten. Letztere sind Symbole der erfolgreichen islamischen Mission und
der Verknüpfung von religiösen und politischen Ansprüchen der neuen kulturellen
Dominanz des Islam in den Großstädten Deutschlands. Die in fast allen deutschen
Metropolen angestrebten Großmoscheen sind zudem Ausdruck eines Strategiewechsels
der Muslime in Europa; denn von islamischen Organisationen wird seit einigen
Jahren insgeheim verkündet, daß die Zurückhaltung in der neuen, ursprünglich
christlichen Heimat vorbei sei. Inzwischen sei man zahlenmäßig so stark, daß
auch die Muslime in Europa nach den islamischen Gesetzen zu leben hätten und
eine islamische Gesellschaft angestrebt werden müßte.
Wer
von den deutschen Politikern heute noch von Integration redet, dem kann nur
völlige Unwissenheit oder - es tut mir Leid, das sagen zu müssen - beinahe
kriminelle Ignoranz attestiert werden. Überall in Deutschland sollen große
Moscheeprojekte durchgesetzt werden. In Köln sind neben dem Mevlana-Projekt in
Porz noch zwei weitere Großmoscheen geplant. Dagegen hat die Bürgerbewegung pro
Köln schon viele tausend Unterschriften gesammelt. Wie bei den anvisierten
Großmoscheen soll auch die Mevlana-Moschee um ein islamisches Jugend- und
Gemeindezentrum erweitert werden. Dabei wissen alle Verantwortlichen genau, was
das konkret bedeutet. Deutschlandweit verfestigen sich im Umfeld solcher
islamischer Zentren die verhängnisvollen Parallelgesellschaften. Es werden
islamische Strukturen aufgebaut und mancherorts neue Rekruten für den weltweiten
Krieg angeworben. Der kulturelle Charakter des betroffenen Stadtviertels ändert
sich völlig.“
Diese
Argumente verhallten bei den Politikern der Altparteien leider ungehört. Der
Beigeordnete Bernd Streitberger erläuterte für die Stadtspitze den derzeitigen
Stand der Dinge:
„Am
Standort Porz gibt es einen rechtskräftigen Bebauungsplan. Wir hatten für diese
Moschee bereits einen Bauantrag, den wir nicht genehmigen konnten, weil dieser
in dem Maß der baulichen Nutzung, nämlich der Ausnutzung der Grundstücksfläche
und der Berücksichtigung der Baugrenzen, gegen diesen Bebauungsplan verstieß.
Deswegen haben wir das Bauvorhaben abgelehnt und zurückgegeben. Wir gehen davon
aus, daß ein neuer Bauantrag gestellt wird, der die Festsetzung des
Bebauungsplans einhalten wird. Diesen werden wir dann genehmigen. Allerdings ist
ein neuer Bauantrag noch nicht im Hause. Bevor wir darüber entscheiden können,
müssen wir diesen Antrag erst einmal abwarten. Aber es ist klar, daß es im
Hinblick auf die Art der Nutzung keinen Ermessensspielraum für die Verwaltung
gibt. Das ist meines Erachtens wichtig zu betonen.“
Was
Streitberger nicht erwähnte: Selbstverständlich haben die unmittelbaren Nachbarn
des Mevlana-Geländes das Recht, gegen die Großmoscheebau-Pläne Widerspruch
einzulegen. Das Vorhaben ist also keineswegs unabwendbar, wie Streitberger
suggeriert, wenn er davon spricht, die Stadt Köln hätte in dieser Angelegenheit
„keinen Ermessensspielraum“.
Für
die Sitzung der Bezirksvertretung am 28. März 2006 hat die Porzer
pro-Köln-Fraktion eine Anfrage nach dem aktuellen Sachstand des geplanten
Bauvorhabens gestellt. Die öffentliche Sitzung findet im Bezirksrathaus statt,
Friedrich-Ebert-Ufer 64-70, 51143 Köln, Beginn ist 17.00 Uhr. Sie sind hiermit
herzlich eingeladen, sich selbst anzuhören, was die Verwaltung zum Stand des
Vorhabens mitzuteilen hat!
Anbei
finden Sie noch einmal unsere Petition gegen das Moschee-Projekt. Haben Freunde
oder Bekannte von Ihnen noch nicht unterschrieben? Die Petenten dürfen durchaus
auch in anderen Teilen des Kölner Stadtgebietes wohnen. Jede einzelne
Unterschrift hilft weiter!
Ich
würde mich sehr freuen, wenn es Ihnen gelingt, in dieser für die Zukunft unserer
Stadt so wichtigen Frage für unsere Sache weitere Unterstützer zu gewinnen
und
verbleibe
mit
freundlichen Grüßen

Manfred Rouhs
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Geschäftsführer -
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