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9. August 2006:

Erstes Etappenziel beim Bürgerbegehren erreicht:

5.000 Unterschriften gegen die Kölner Groß-Moschee gesammelt    

Knapp zwei Monate nach Start des Bürgerbegehrens gegen die geplante Groß-Moschee in Köln-Ehrenfeld kann die Ehrenfelder Anwohnerinitiative erfreuliche Zahlen vermelden. Inzwischen wurden über 5.000 Unterstützungsunterschriften gesammelt, wobei sich die Geschwindigkeit beim Unterschriftensammeln nach dem Ende der Fußballweltmeisterschaft erheblich erhöht hat.

5.000 von den benötigten 20.000 Unterschriften – daran sieht man, daß für die Helfer der Ehrenfelder Anwohnerinitiative und der Bürgerbewegung pro Köln noch ein hartes Stück Arbeit vor ihnen liegt. Aber besonders nach den Erfahrungen der letzten Wochen zeigt sich die Sprecherin der Anwohnerinitiative, Marylin Anderegg, sehr zuversichtlich:

„Nach der WM und zu Beginn der Infostand-Serie zog die Geschwindigkeit beim Unterschriftensammeln erheblich an. Teilweise wurden so 1.000 Unterstützungsunterschriften in nur einer Woche geleistet! Wir liegen also voll im Zeitplan, gerade weil es auch noch keine bestimmte Abgabefrist für das Bürgerbegehren gibt. Im Prinzip könnten wir fast bis zum ersten Spatenstich Unterschriften sammeln.“

Aus diesem Grund zweifeln auch die Verantwortlichen von pro Köln nicht am Erfolg des Bürgerbegehrens. „Wir helfen solange, bis das Quorum von 20.000 Unterschriften erreicht worden ist“, betont der Vorsitzende der Bürgerbewegung, Rechtsanwalt Markus Beisicht. Dieses Ziel müßte realistischer Weise bis Ende des Jahres zu schaffen sein. Anschließend könnte dann ein Bürgerentscheid über das Islamisierungsprojekt auf den Weg gebracht werden.

  

 
 
 

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