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19. Mai 2006:
Gedankenaustausch zwischen
pro Köln und der Anwohnerinitiative gegen den Moschee-Bau in Ehrenfeld
Am Donnerstag haben sich
der pro-Köln-Vorsitzende, Rechtsanwalt Markus Beisicht, und die kürzlich
gewählte Sprecherin der Anwohnerinitiative gegen die Groß-Moschee in Ehrenfeld,
Frau Marylin Anderegg, zu einem ausführlichen Meinungsaustausch getroffen.
Beisicht sicherte der Anwohnerinitiative die vorbehaltlose Unterstützung von pro
Köln für das geplante Bürgerbegehren gegen den Moschee-Bau der Ehrenfelder
Groß-Moschee zu. Er lobte insbesondere das bürgerschaftliche Engagement der noch
jungen Initiative.
Beisicht zeigte sich
darüber hinaus sehr optimistisch, das die Anwohnerinitiative „als mutiger
Zusammenschluss parteiunabhängiger Bürgerinnen und Bürger“ den geplanten
Moschee-Bau durch ein Bürgerbegehren stoppen kann. Pro Köln erklärte sich zudem
sofort bereit, bei der sicherlich nicht so einfachen Sammlung von mehr als 6.000
Unterschriften von Bürgern mit Erstwohnsitz im Bereich der Bezirksvertretung in
Ehrenfeld auch logistisch zu helfen.
Frau Anderegg bedankte
sich namens der Anwohnerinitiative ausdrücklich bei pro Köln für das
„lobenswerte Engagement“ gegen den geplanten Bau der Groß-Moschee in
Köln-Ehrenfeld. Viele Ehrenfelder wären laut Frau Anderegg zudem entsetzt
darüber, daß CDU, SPD, Grüne, FDP und PDS kritik- und vorbehaltlos den Bau der
repräsentativen Groß-Moschee in Ehrenfeld unterstützen. Sie wollen offenbar
Ehrenfeld zu einem Zentrum des Islams machen. Frau Anderegg erklärte weiter, sie
habe den Eindruck, dass die etablierte Kommunalpolitik den Draht zur
einheimischen Bevölkerung in Ehrenfeld offenbar völlig verloren haben. Das
Bürgerbegehren werde eindrucksvoll belegen, daß die Ehrenfelder in großer
Mehrheit den Bau der Groß-Moschee nicht wünschen.
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