7. August 2006:
Widerstand gegen Islamisierung wächst:
Bürgerbegehren gegen
Porzer Mevlana-Moschee gestartet
Auch im Kölner
Stadtteil Porz stoßen die Pläne für eine repräsentative Moschee im „osmanischen
Stil“ auf heftigen Widerstand. Aus dem Kreise der Kritiker wurde jetzt ein
Bürgerbegehren gestartet, das öffentlich von dem gebürtigen Kroaten Franjo Gajski vertreten wird. Die Bürgerbewegung pro Köln
unterstützt diese direktdemokratische Initiative parallel zum bereits
angelaufenem, stadtweiten Bürgerbegehren gegen die zentrale Großmoschee in
Köln-Ehrenfeld.
Das Porzer Bürgerbegehren
wird im Gegensatz zur Ehrenfelder Initiative statt 20.000 nur 6.000
Unterschriften brauchen, weil es sich hier ganz klar um eine auf den Stadtbezirk
Porz beschränkte Angelegenheit handelt. Der Islamverein Mevlana will mitten in
Porz in der Bahnhofstraße eine neue repräsentative Moschee mit weithin
sichtbarer Kuppel und Minarett errichten. Die Verwaltung und die etablierten
Parteien in der Bezirksvertretung Porz haben dem Projekt im zweiten Anlauf
inzwischen grünes Licht gegeben, nur die Fraktion pro Köln sprach sich in der
Bezirksvertretung vehement gegen das Islamisierungsvorhaben aus.
„Wir unterstützen deshalb
auch dieses Bürgerbegehren auf Stadtbezirksebene“, betont die Vorsitzende der
Porzer pro-Köln-Fraktion, Regina Wilden. „Wenn die etablierten Mandatsträger die
Ängste und Sorgen vieler Bürger nicht ernst nehmen, so müssen halt die
gesetzlich vorgeschrieben Mittel der direkten Demokratie bemüht werden. Wir
werden dabei jede nur erdenkliche organisatorische Hilfestellung geben.“
Zum Auftakt des neuen
Bürgerbegehrens gab es am Samstag einen gut besuchten Infostand auf dem Porzer
Marktplatz. Über 100 Bürger unterschrieben an Ort und Stelle das Bürgerbegehren
gegen die Mevlana-Moschee, weitere 1.000 Unterschriftenlisten konnten unters
Volk gebracht werden. In den nächsten Wochen wird es im Stadtbezirk Porz zudem
eine flächendeckende Verteilung der Unterschriftenlisten in die Hausbriefkästen
geben, während pro Köln die eigene Porzer Anhängerschaft per Post beliefern
wird.
|
Gemeinsam gegen die Islamisierung Kölns, ob in Ehrenfeld, Porz oder sonst wo
in der Stadt: Die Sprecherin der Ehrenfelder Anwohnerinitiative gegen die
Großmoschee, Marylin Anderegg, die Porzer pro-Köln-Bezirksvertreter Rudolf
Schaefers und Regina Wilden sowie der Geschäftsführer der
pro-Köln-Ratsfraktion, Manfred Rouhs (v.l.). |
 |
 |
Der Informationsstand auf dem Porzer Marktplatz wurde von Interessenten für
das Bürgerbegehren gegen die Mevlana-Moschee regelrecht belagert. Innerhalb
weniger Stunden leisteten über 100 Bürger eine Unterstützungsunterschrift. |
|