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21. März 2006:

Etablierte Parteien drängen auf Großmoschee

Die etablierten Parteien in Ehrenfeld drängen weiter auf eine Großmoschee an der Venloer Straße/Ecke Innere Kanalstraße. Die Einheitsfront reicht dabei von CDU bis zur Linken/PDS. Gemeinsam brachten diese Parteien zur gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung einen Dringlichkeitsantrag ein, in dem die Pläne der türkisch-islamischen Union DITIB vorbehaltlos unterstützt werden. Die kritische pro-Köln-Aufklärungsarbeit im Veedel wird dagegen als „groß angelegte Desinformationskampagne“ verunglimpft. Kein Wunder, schließlich stoßen die pro-Köln-Argumente gegen das Großmoscheeprojekt bei den einheimischen Ehrenfeldern auf großen Zuspruch. Für die ebenfalls beschlossene öffentliche Informationsveranstaltung zu den DITIB-Planungen kündigt pro Köln bereits jetzt eine rege und aktive Teilnahme an.

Genau davor haben CDU, SPD und Co. die größte Angst: Die alteingesessenen Ehrenfelder wollen nicht, daß ihr Veedel zum Mittelpunkt des türkischen Lebens in Köln wird. Die Bevölkerung lehnt die weitere Islamisierung und Ghettoisierung Ehrenfelds ab und fühlt sich deshalb von den Altparteien in dieser Frage nicht mehr repräsentiert. Pro Köln vertritt dagegen den Mehrheitswillen der Einheimischen, Dutzende von unterschriebenen Protestbriefen täglich zeugen von der Anti-Moschee-Haltung in Ehrenfeld. Die von den Etablierten als „Desinformationskampagne“ verunglimpfte Aufklärungsarbeit hat im Viertel voll eingeschlagen. Besonders der offene Brief an den Rat der Stadt Köln scheint für viele Ehrenfelder eine Möglichkeit zu sein, endlich einmal ihre Meinung kundzutun.

Pro Köln wird sie dabei unterstützen, im Rat ebenso wie in der örtlichen Bezirksvertretung. Deswegen lehnte pro Köln natürlich auch den Dringlichkeitsantrag der Altparteien ab, in dem es wörtlich hieß: „Die Bezirksvertretung Ehrenfeld begrüßt das Ergebnis des Realisierungswettbewerbes zum Neubau des Gemeindezentrums von DITIB. Sie dankt dem Auslober für die Durchführung des Wettbewerbsverfahrens.“ Außerdem wurde darin gefordert, daß noch im April 2006 eine öffentliche Informationsveranstaltung zur DITIB-Großmoschee durchgeführt werden soll. Pro Köln forderte dagegen in einem eigenen Antrag, das Ergebnis des DITIB-Architektenwettbewerbes mit „kritischer Distanz“ zur Kenntnis zu nehmen. Keinesfalls sollte die Verwaltung das Bauvorhaben über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus unterstützen.

Zu dieser Debatte und zur angekündigten öffentlichen Informationsveranstaltung meint der pro-Köln-Geschäftsführer Manfred Rouhs:

„Wir begrüßen jede öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Es war ja das Ziel von pro Köln, die Schweigespirale in dieser Frage zu durchbrechen. Das ist uns mit unseren insgesamt drei Flugblattaktionen im Veeedel voll gelungen. Für die angestrebte öffentliche Informationsveranstaltung kündigt pro Köln bereits jetzt eine rege und aktive Teilnahme an. Wir freuen uns schon darauf, mit den Bürgern und dem etablierten Machtapparat über Sinn und Unsinn der DITIB-Großmoschee debattieren zu können!“

     

 
 
 

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