27. Juli 2006:
Infostand im Herzen von Ehrenfeld
Im Herzen von Ehrenfeld hat pro Köln heute
einen Infostand zum Bürgerbegehren gegen die geplante Großmoschee durchgeführt.
Unterstützt von Aktivisten der Ehrenfelder Anwohnerinitiative verteilten
pro-Köln-Mitglieder vor dem Bezirksrathaus auf der Venloer Straße Hunderte von
Unterschriftenlisten. Über 80 Ehrenfelder Bürger unterschrieben das
Bürgerbegehren gleich an Ort und Stelle.
Die Kampagne zur Unterstützung des
Bürgerbegehrens ist damit zum Ausgangspunkt nach Ehrenfeld zurückgekehrt.
Nachdem zuerst in dem am stärksten betroffenen Stadtteil zehntausende
Flugblätter in die Hausbriefkästen verteilt worden sind, zeigten die
Moscheebaukritiker heute auch öffentlich Flagge in dem ethnischen und
politischen Brennpunktviertel.
 |
Auf der Venloer Straße
vor dem Ehrenfelder Bezirksrathaus konnten zahlreiche Passanten auf das
Bürgerbegehren aufmerksam gemacht werden. |
|
Gemeinsam gegen die
Großmoschee: Die Sprecherin der Ehrenfelder Anwohnerinitiative, Marylin
Anderegg, und pro-Köln-Stadtrat Bernd M. Schöppe. |
 |
Dabei war es wenig überraschend, daß von den
einheimischen Ehrenfeldern eine große Mehrheit das Bürgerbegehren unterstützt.
Der CDU-Orstvorsitzende Jörg Uckermann liegt mit seiner Einschätzung völlig
richtig, daß rund 80 Prozent der Ehrenfelder gegen die Großmoschee seien. Dieser
Widerstand wird jetzt gebündelt und in die richtige Richtung gelenkt. Mit dem
direktdemokratischen Instrument eines Bürgerbegehrens, später evtl. eines
Bürgerentscheides, kann diese schweigende Mehrheit endlich ihre Meinung kundtun
und eigene Entscheidungen treffen.
Pro Köln unterstützt diesen urdemokratischen
Vorgang, bei dem die etablierten Politiker einmal nicht die Bürger bevormunden
können. Die Kölner DuMont-Zeitungen („Stadt-Anzeiger“, „Rundschau“, „Express“)
scheinen dagegen weniger erfreut zu sein. Denn von diesen Zeitungen wird das
Bürgerbegehren weitgehend totgeschwiegen. Die Kölner Bürger sollen anscheinend -
wenn irgendwie möglich – nichts von ihren Mitbestimmungsmöglichkeiten erfahren.
Gegen diesen Mantel des Schweigens gilt es weiter vorzugehen: mit
Mundpropaganda, Verteilaktionen, Infoständen und einer umfassenden Plakatierung.
|