13. März 2006:
Brutaler Überfall in Merheim
Es ist inzwischen
allgemein bekannt, daß es in Köln sogenannte „öffentliche Angsträume“ gibt, in
denen man sich in den Abend- und Nachtstunden besser nicht alleine aufhalten
sollte. Allerdings ist man auch zuhause nicht unbedingt sicher. Vor allem
die zahlreichen Wohnungseinbrüche - oft durch ausländische Tätergruppen - sind
ein großes Übel in der Domstadt. Ein besonders bedrohliches Szenario ist
allerdings ein Raubüberfall in den eigenen vier Wänden. Dieses Schicksal ereilte
am Wochenende ein Renter-Ehepaar in Merheim.
Im Polizeibericht heißt es dazu:
„Drei maskierte Männer haben am Samstagabend
(11.03.06) ein Ehepaar (Er 76, Sie 75) in ihrem Einfamilienhaus im Stadtteil
Merheim beraubt. Die Überfallenen konnten sich selbst befreien und die Polizei
alarmieren. Gegen 21.10 Uhr klingelten die Unbekannten an der Haustür, die
daraufhin von dem Senior geöffnet wurde. Die Maskierten drängten den älteren
Herrn in die Wohnung und brachten ihn zu Boden. Während er von einem der Täter
bewacht wurde, gingen die beiden anderen Männer zu der 75-Jährigen Frau des
Hauses ins Obergeschoss, wo sie unter Vorhalt von Schusswaffen Bargeld und
Wertsachen forderten. Unter dem Eindruck der Bedrohung erklärte sich die
75-Jährige bereit, den Safe im Keller des Hauses zu öffnen. Anschließend
durchsuchten die Räuber noch alle Schränke und Behältnisse, bevor sie das
Ehepaar in den Heizungskeller brachten. Nachdem aus dem Haus keine Geräusche
mehr zu vernehmen waren, trauten sich die unverletzten Eheleute wieder aus dem
Kellerraum heraus und alarmierten die Polizei. Das Trio erbeutete bei dem
brutalen Überfall Bargeld, Schmuck und Bankkarten.“
Folgende Beschreibung der Räuber war dem
Polizeibericht zu entnehmen:
„Ca. 20 - 30 Jahre alt - Schlanke
unauffällige Staturen - Bekleidet mit dunklen Lederjacken - Maskiert mit
Vollgesichtsmasken (nur Sehschlitze und Mundöffnungen) - Einer der Männer hatte
einen grauen Seesack oder Rucksack mit - Die Räuber sprachen Deutsch mit
osteuropäischem Akzent.“
Pro Köln meint dazu:
Wenigstens in den
eigenen vier Wänden sollte man sich noch sicher fühlen können. Die
Kriminalitätsbekämpfung in diesem Bereich muß deshalb oberste Priorität haben.
Gegen Einbrecherbanden aus dem Zigeuner-Milieu oder osteuropäische
Verbrecherbanden muß mit größter Energie ermittelt werden. Der polizeilichen
Aufarbeitung müssen harte, abschreckende Urteile folgen. Und kriminelle
Ausländer müssen schnellst möglich abgeschoben werden.
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