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16. Mai 2006:

Eiertanz um Videoüberwachung des Worringer Bahnhofes

Die Chorweiler pro-Köln-Fraktion hatte schon mehrmals das Problem der mangelnden Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen im Kölner Norden angesprochen. Im letzten Jahr wies die Fraktion pro Köln und der Seniorenvertreter mehrmals auf Vandalismusschäden, Schmutz und die zerstörten Aufzüge am Worringer Bahnhof hin. Daraufhin  wurde der Bahnhof gereinigt und die Aufzüge repariert. Nach nicht langer Zeit waren die Aufzüge allerdings wieder defekt und mehrere Scheiben wurden eingeschlagen. Inzwischen ist auch das ganze Bahnhofsgelände mit Graffitisprüchen beschmiert.

Seit Anfang des Jahres stellte der Seniorenvertreter mehrmals die Frage, ob zur Vermeidung von Vandalismusschäden Videoüberwachungssysteme Installiert werden könnten. Daraufhin sagte der Bezirksvorsteher Lierenfeld nur, daß die Anfrage weiter gegeben würde. Doch es wurde lediglich als Beruhigungspille von der Deutschen Bahn ein Notruftelefon auf dem Bahnsteig installiert. Dies ist aber nicht die Lösung des Problems, denn dadurch kann offensichtlich keine Straftat gegenüber Personen oder Sachen im voraus verhindert werden – ganz im Gegensatz zur präventiven Abschreckungswirkung einer Videoüberwachung.

Da sich leider die Altparteien diesen Problemen also nicht wirklich angenommen haben, stellte die Fraktion pro Köln für die letzte Bezirksvertretungssitzung den Antrag, das komplette Worringer  Bahnhofsgelände durch ein Videoüberwachungssystem kontrollieren zu lassen.

Und nun waren die Damen und Herren von CDU, SPD und Co. in der Zwickmühle: Um den Seniorenvertreter nicht vor den Kopf zu stoßen, mußte jetzt das Problem wirklich gelöst werden, ohne dem pro-Köln-Antrag zustimmen zu müssen. Also unternahm man den Kunstgriff, der Anfrage des Seniorenvertreters „zuzustimmen“, obwohl man über eine Anfrage ja eigentlich gar nicht abstimmen kann.. Der reguläre pro-Köln-Antrag wurde im Gegenzug abgelehnt!

Dazu erklärt der pro-Köln-Fraktionsvorsitzende Martin Schöppe:

„Es ist traurig, daß die Altparteien sich nicht von selbst mit aller Kraft für mehr Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen und in den Bahnen einsetzen und dies auch energisch von der Deutschen Bahn und KVB einfordern. Das zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, daß es pro Köln gibt. Die Bürgerbewegung ist die einzige Kraft, die sich ernsthaft um solche Themen kümmert.“

     

 
 
 

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