6. Dezember 2006:
Kein Bleiberecht auf
Kosten der Einheimischen!
SPD und Grüne im Kölner
Rat wollen die neue Bleiberechtsregelung des Bundes für Ausländer noch weiter
aufweichen. In einem Resolutionsentwurf für die nächste Ratssitzung am 14.
Dezember fordern die multikultibewegten Kommunalpolitiker, daß eine
Aufenthaltsgenehmigung für Ausländer auch ohne Beschäftigungsnachweis erteilt
werden soll.
Die Fraktion pro Köln hat daraufhin in einem
Änderungsantrag einen alternativen Resolutionstext eingebracht. Dabei wird
ebenfalls die neue Bleiberechtsregelung der Bundesregierung abgelehnt – aber im
Gegensatz zu Rot-Grün eine Verschärfung des völlig unzureichenden Gesetzestextes
gefordert.
Im pro-Köln-Antrag wird ausgeführt, daß der Haushalt der Stadt Köln seit Jahren
durch hohe Sozialausgaben belastet sei. Ein Teil dieser Sozialausgaben sei durch
eine unverantwortliche Zuwanderung von Ausländern in die hiesigen Sozialsysteme
hervorgerufen worden, für die auf Bundesebene die Weichen gestellt worden seien.
Vor diesem Hintergrund solle der Rat folgende Resolution an den Bundestag
beschließen:
„1. Der Rat der Stadt
Köln lehnt den Koalitionskompromiß zum Umgang mit geduldeten Ausländern vom
14.11.2006 ab.
2. Die Stadt Köln sieht
sich wirtschaftlich außerstande, eine weitere Zuwanderung in die hiesigen
Sozialsysteme zu verkraften.
3. Eine
Aufenthaltserlaubnis an geduldete Ausländer darf auf gar keinen Fall erteilt
werden, falls die betreffenden Personen nicht nachweisen können, daß sie ihren
Lebensunterhalt dauerhaft selbst bestreiten können.“
Zur Begründung heiß es
weiter:
„Der städtische Haushalt
wird jedes Jahr mit zig Millionen Euro für Sozialleistungen an geduldete
Armutsflüchtlinge belastet. Die wirtschaftliche Situation dieser Menschen könnte
in deren Herkunftsländern mit weit geringerem finanziellem Aufwand für den
deutschen Steuerzahler wesentlich nachhaltiger verbessert werden, falls sich die
deutsche Politik endlich dazu entscheiden könnte, Armutsströme dort zu
bekämpfen, wo sie entstehen, statt auf deutschem Boden wirtschaftliche Anreize
für jene kleine Minderheit unter den vielen hundert Millionen armen Menschen in
aller Welt zu schaffen, die in der Lage sind, deutsches Staatsgebiet zu
erreichen, um hier ihr Glück zu suchen. Die gegenwärtige deutsche Politik ist
nicht nur ungerecht gegenüber dieser Minderheit, weil sie Erwartungshaltungen
provoziert, die sie nicht erfüllen kann. Sie blendet auch die Interessen der
meisten Deutschen aus, die nicht mehr bereit sind, eine weitere Zuwanderung in
die Sozialsysteme zu bezahlen, wie sie auch die Interessen jener überwiegenden
Mehrheit von Menschen fremder Nationalität unberücksichtigt läßt, die keine
Möglichkeit haben, ihr jeweiliges Heimatland in Richtung auf eines der
technologisch und wirtschaftlich entwickelten Zentren der Welt zu verlassen.“
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