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10. Mai 2007:

CDU contra OBJEKTIV

Auch in ihrer jüngsten Sitzung hat sich die Bezirksvertretung Rodenkirchen mit der Schülerzeitung OBJEKTIV auseinandergesetzt. War man es ansonsten von den Grünen gewohnt, daß sie mit OBJEKTIV die Ablehnung sämtlicher vom pro-Köln-Bezirksvertreter Bernd M. Schöppe gestellten Anträge begründeten, so mußte sich jetzt der CDUler Boos hervortun.

Der grüne Giesen, der leider immer noch nicht die Sitzungszeiten des Gestaltungsbeirates kennt und sich im Gegensatz zu seinem BV-Kollegen Schöppe nicht dazu im Stande sieht, vor der BV-Sitzung daran teilzunehmen, begnügte sich dieses Mal mit Hinweisen auf den „Verfassungsschutzbericht“. Selbst der pro-Köln-Hinweis auf den hanebüchenen Rechtsextremismusvorwurf des „Verfassungsschutzes“ gegenüber deutschen Bischöfen half nicht, die verbohrten Bezirksvertreter von der Unglaubwürdigkeit des „Verfassungsschutzes“ zu überzeugen.

Mit all den sich fein zurecht gelegten Argumenten gegen den Antragsteller stimmten sie sodann abermals gegen die Durchführung eines Tag der Jugend im Bezirksrathaus, beantragten bzw. beschlossen Übergang zum nächsten Tagesordnungspunkt beim Bolzplatz in Rondorf, wo uns die CDU, obwohl der Bolzplatz immer noch nicht steht, erkläre wollte, ihre Anfrage hätte entgegen der Antragsbegründung sehr wohl etwas gebracht, das gleiche taten sie beim Notfall-Fax sowie beim barrierefreien Bauen und ersetzen den allgemeinen Appell zur Verbesserung der Linie 132 durch eine Forderung nach einem Sachstandbericht für die Linie 132 in Bezug auf den Schülerverkehr.

So sehr der Sitzungsleiter des Abends, der Alt68er von Dreusche, auch glaubte, großmütig zu sein, was die Wortvergabe an Schöppe vor allem in Bezug auf die Geschäftsordnungsanträge anbelangte, so sehr tat er sich auch schwer damit, zu gegreifen, daß man nicht gänzlich das jeweilige Thema außen vor lassen kann, wenn es darum geht, zu begründen, weshalb man sich denn doch damit befassen sollte.

Bernd M. Schöppe zu den Vorfällen:

„Der Verfall der Sitten und des geistigen Niveaus in der Bezirksvertretung ist traurig mit anzusehn, wenn jetzt selbst schon die CDU, die es ja bisher als einzige geschafft hat, einmal einem Antrag von mir zuzustimmen, sich dazu entblödet, lediglich mit Hinweis auf die Existenz der Schülerzeitung OBJEKTIV, jedoch ohne jedwede inhaltliche Auseinandersetzung mit der selbigen, kundzutun, daß sie künftig aufgrund der Existenz dieser Schülerzeitung meine Anträge ablehnen und nicht mit mir diskutieren wolle! Zwei mal zwei bleibt vier, egal, wer diese Rechnung aufstellt, gleichgültig, ob er jetzt die F.A.Z., die TAZ, den Stadtanzeiger oder OBJEKTIV druckt!“

  

 
 
 

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