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12. Februar 2007:

Skandalöse Entscheidung der Bezirksvertretung Rodenkirchen

Die Bezirksvertretung Rodenkirchen hat in ihrer letzten Sitzung einen skandalösen und offensichtlich rechtswidrigen Beschluß gefaßt. Die etablierten Parteien von CDU bis hin zu den Grünen begrüßten dabei ausdrücklich die Nötigungs-Exzesse am Rodenkirchener Gymnasium, bei denen mehrere Verteiler der nonkonformen Schülerzeitung „Objektiv“ von Lehrern körperlich bedrängt und verbal beschimpft wurden. Noch bedenklicher: Die „Pädagogen“ forderten ihre Schüler sogar noch auf, es ihnen gleichzutun! Als der Rodenkirchener pro-Köln-Vertreter Bernd M. Schöppe diese ungeheuerlichen Vorfälle in einem Antrag zur Bezirksvertretungssitzung thematisierte, antworteten die Altparteien mit einem Ersetzungsantrag, der die oben beschriebene Nötigung und das aggressive Verhalten der Lehrer ausdrücklich begrüßt. Zudem lobten die Rodenkirchener Bezirksvertreter von CDU, SPD und Co. noch eine einseitige parteipolitische Ausstellung gegen pro Köln im Rathaus. Auch daran wird das mangelnde Rechtsbewußtsein dieser Herrschaften sichtbar: Denn Oberbürgermeister Fritz Schramma hat nach einer Beschwerde der Fraktion pro Köln die beanstandeten Schautafeln inzwischen entfernen lassen!

Wörtlich heißt es in der skandalösen Entscheidung der BV Rodenkirchen:

Die Bezirksvertretung Rodenkirchen begrüßt ausdrücklich, dass Lehrerinnen und Lehrer nicht tatenlos zusehen, wenn vor ihren Schulen fremdenfeindliches und aufwiegelndes Propagandamaterial an die Schüler verteilt wird, wie z.B. jüngst am Gymnasium Rodenkirchen Exemplare der von pro Köln e.V. produzierten sogenannten „Schüler“- Zeitung mit dem irreführenden Titel „Objektiv“. Die Bezirksvertretung Rodenkirchen ermutigt alle Pädagogen im Stadtbezirk, sich einer schleichenden Aushöhlung der Demokratie durch aktives Vorleben und unterstützende Worte entgegenzustellen. Principiis obsta! In diesem Sinne wird auch die aktuelle Ausstellung im Rathaus zum 10. Jugend und Schülergedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus, durch die Jugendliche aus Köln ihre Haltung gegen dergleichen Agitationen zum Ausdruck bringen, ausdrücklich begrüßt.

Für die Fraktion pro Köln ist diese Angelegenheit noch keineswegs abgeschlossen. „Wir werden den Oberbürgermeister auffordern, diesen offensichtlich rechtswidrigen Beschluß der BV-Rodenkirchen zu beanstanden“, kündigt die Fraktionsvorsitzende Judith Wolter an. „Denn die Zeiten, in denen in Deutschland politisch Andersdenkende mit SA-Methoden an der Ausübung ihrer demokratischen Grundrechte gehindert wurden, sind zum Glück vorbei. Wir werden alle Hebel in Bewegung zu setzen, damit sich dieser Ungeist nie wieder in der Politik oder an Schulen einnistet!“

 

 
 
 

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