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28. Januar 2007:

Modell „pro Köln“ in Gelsenkirchen gestartet

Am Samstag fiel in Gelsenkirchen, einer der größten Städte des Ruhrgebietes, der Startschuß für die „Bürgerbewegung pro Gelsenkirchen“. Am Modell „pro Köln“ orientiert, gründeten gestern engagierte Patrioten um den Stadtrat Kevin Gareth Hauer eine nonkonforme Wählervereinigung auf lokaler Ebene. Die Neugründung wurde noch am selben Abend während des traditionellen „Gelsenkirchener Grünkohlessens“ vor über 70 Gästen bekannt gegeben und mit begeistertem Applaus aufgenommen. Auf dem Grünkohlessen sprachen neben Stadtrat Hauer als Gastredner die Vorsitzende der Fraktion pro Köln, Judith Wolter, und der Düsseldorfer Rechtsanwalt und Satiriker Dr. Björn Clemens. Der Tenor der anschließenden Gespräche und Diskussionen war eindeutig: Einigkeit statt Zerstrittenheit im patriotischen Lager, Aufbau von unten nach oben und konsequente Basisarbeit zur Überwindung der politischen Krise Deutschlands! Folgerichtig kündigte der Bottroper Bezirksvertreter Josef Scholand an, noch in der nächsten Woche ein ähnliches Projekt in seiner Heimatstadt starten zu wollen. Der Duisburger Stadtrat Manfred Tomant von der „Bürger Union 2004“ versprach ebenfalls eine enge Zusammenarbeit unter den nonkonformen NRW-Wählervereinigungen. Mit zahlreichen weiteren kommunalen Mandatsträgern wurden auf dem Grünkohlessen noch engere Kontakte und Folgegespräche vereinbart.

Stadtrat Hauer konnte eingangs die Gründung der Bürgerbewegung pro Gelsenkirchen verkünden, was mit begeistertem Applaus quittiert wurde. Die Aufbruchsstimmung im Saal war förmlich mit den Händen greifbar. Wahrscheinlich auch deshalb, weil die pro-Köln-Fraktionsvorsitzende Wolter eindrücklich schilderte, wie nonkonforme Oppositionsarbeit in multikulti-geplagten Städten zu großen Erfolgen führen kann. Am Beispiel von pro Köln erklärte sie Arbeitsmethoden und Erfahrungswerte einer patriotischen Wählervereinigung auf lokaler Ebene. Ein besonderes Augenmerk legte sie dabei auf die Kampagnenfähigkeit von pro Köln, die Basisarbeit in den Veedeln und die feste Verankerung in der einheimischen Bevölkerung. Auf diesem Wege hätte sich pro Köln ein großes Umfeld aufgebaut und inzwischen fast 200 Mitglieder gewinnen können. Ein zweistelliges Ergebnis bei der Kommunalwahl 2009 sei somit eine realistische Zielvorgabe.

Der Düsseldorfer Rechtsanwalt und Buchautor Dr. Björn Clemens zog anschließend in satirischer Form gegen die Gebote der „Political Correctness“ zu Felde. Der traurigen politisch-geistigen Verfassung der Bundesrepublik Deutschland stellte Dr. Clemens einen neuen Patriotismus entgegen. Nur mit Mut und Optimismus könne das Tagwerk gelingen, sei es im privaten oder im großen Ganzen!

Der Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln, Markus Beisicht, bedankte sich zum Abschluß für die gute Zusammenarbeit zwischen pro Köln, pro Gelsenkirchen und den vielen anderen Mitstreitern auf NRW-Landesebene. Bezüglich der Organisation des Grünkohlessens hoben Beisicht und Hauer die Unterstützung durch Daniel Schöppe und Thomas Bendt hervor, die viele der überregionalen Kontakte hergestellt hätten. Gemeinsam müßten bei der Kommunalwahl 2009 zahlreiche Fanale in möglichst vielen Städten des Landes gesetzt werden. „Dabei kommt es auf die Zusammenarbeit aller seriösen, politikfähigen Kräfte rechts der etablierten Parteien an. Gemeinsam muß eine konsequente Fundamentalopposition betrieben werden, ohne internen Aus- und Abgrenzungswahn, ohne Selektierung in angeblich ‚gute’ oder ‚böse’, ‚akzeptable’ oder ‚nicht mehr akzeptable’ Patrioten“, so Beisicht weiter.

 

Die Bürgerbewegung pro Gelsenkirchen wurde am Samstag ins Leben gerufen. An ihrer Spitze steht der junge Gelsenkirchener Stadtrat und Reserveoffizier Kevin Gareth Hauer.

Über ihre Erfahrungen mit nonkonformer Oppositionsarbeit referierte die pro-Köln-Fraktionsvorsitzende Judith Wolter.

Unter den Gästen befanden sich zahlreiche kommunale Mandatsträger. Der Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht (vorne r.), forderte die Patrioten in NRW zu Geschlossenheit und Einsatzbereitschaft auf!

Der Buchautor und Satiriker Dr. Björn Clemens kritisierte die geistige Büßerhaltung der Deutschen. Stattdessen seien ein aufrechter Gang und Optimismus erforderlich, um die Zukunft meistern zu können.

Kommunal erfolgreiche Patrioten: Vom Volk gewählte Mandatsträger aus Köln, Gelsenkirchen, Duisburg und Bottrop in trauter Eintracht beim traditionellen Gelsenkirchener Grünkohlessen. 

 
 
 

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