Am Samstag fiel in
Gelsenkirchen, einer der größten Städte des Ruhrgebietes, der Startschuß für die
„Bürgerbewegung pro Gelsenkirchen“. Am Modell „pro Köln“ orientiert, gründeten
gestern engagierte Patrioten um den Stadtrat Kevin Gareth Hauer eine nonkonforme
Wählervereinigung auf lokaler Ebene. Die Neugründung wurde noch am selben
Abend während des traditionellen „Gelsenkirchener Grünkohlessens“ vor über 70
Gästen bekannt gegeben und mit begeistertem Applaus aufgenommen. Auf dem
Grünkohlessen sprachen neben Stadtrat Hauer als Gastredner die Vorsitzende der
Fraktion pro Köln, Judith Wolter, und der Düsseldorfer Rechtsanwalt und
Satiriker Dr. Björn Clemens. Der Tenor der anschließenden Gespräche und
Diskussionen war eindeutig: Einigkeit statt Zerstrittenheit im patriotischen
Lager, Aufbau von unten nach oben und konsequente Basisarbeit zur Überwindung
der politischen Krise Deutschlands! Folgerichtig kündigte der Bottroper
Bezirksvertreter Josef Scholand an, noch in der nächsten Woche ein ähnliches
Projekt in seiner Heimatstadt starten zu wollen. Der Duisburger Stadtrat Manfred
Tomant von der „Bürger Union 2004“ versprach ebenfalls eine enge Zusammenarbeit
unter den nonkonformen NRW-Wählervereinigungen. Mit zahlreichen weiteren
kommunalen Mandatsträgern wurden auf dem Grünkohlessen noch engere Kontakte und
Folgegespräche vereinbart.
Stadtrat Hauer konnte
eingangs die Gründung der Bürgerbewegung pro Gelsenkirchen verkünden, was mit
begeistertem Applaus quittiert wurde. Die Aufbruchsstimmung im Saal war förmlich
mit den Händen greifbar. Wahrscheinlich auch deshalb, weil die
pro-Köln-Fraktionsvorsitzende Wolter eindrücklich schilderte, wie nonkonforme
Oppositionsarbeit in multikulti-geplagten Städten zu großen Erfolgen führen
kann. Am Beispiel von pro Köln erklärte sie Arbeitsmethoden und Erfahrungswerte
einer patriotischen Wählervereinigung auf lokaler Ebene. Ein besonderes
Augenmerk legte sie dabei auf die Kampagnenfähigkeit von pro Köln, die
Basisarbeit in den Veedeln und die feste Verankerung in der einheimischen
Bevölkerung. Auf diesem Wege hätte sich pro Köln ein großes Umfeld aufgebaut und
inzwischen fast 200 Mitglieder gewinnen können. Ein zweistelliges Ergebnis bei der
Kommunalwahl 2009 sei somit eine realistische Zielvorgabe.
Der Düsseldorfer
Rechtsanwalt und Buchautor Dr. Björn Clemens zog anschließend in satirischer
Form gegen die Gebote der „Political Correctness“ zu Felde. Der traurigen
politisch-geistigen Verfassung der Bundesrepublik Deutschland stellte Dr.
Clemens einen neuen Patriotismus entgegen. Nur mit Mut und Optimismus könne das
Tagwerk gelingen, sei es im privaten oder im großen Ganzen!
Der Vorsitzende der
Bürgerbewegung pro Köln, Markus Beisicht, bedankte sich zum Abschluß für die
gute Zusammenarbeit zwischen pro Köln, pro Gelsenkirchen und den vielen anderen
Mitstreitern auf NRW-Landesebene. Bezüglich der Organisation des Grünkohlessens hoben
Beisicht und Hauer die Unterstützung durch Daniel Schöppe und Thomas Bendt
hervor, die viele der überregionalen Kontakte hergestellt hätten. Gemeinsam müßten bei der
Kommunalwahl 2009 zahlreiche Fanale in möglichst vielen Städten des Landes
gesetzt werden. „Dabei kommt es auf die Zusammenarbeit aller seriösen,
politikfähigen Kräfte rechts der etablierten Parteien an. Gemeinsam muß eine
konsequente Fundamentalopposition betrieben werden, ohne internen Aus- und
Abgrenzungswahn, ohne Selektierung in angeblich ‚gute’ oder ‚böse’, ‚akzeptable’
oder ‚nicht mehr akzeptable’ Patrioten“, so Beisicht weiter.