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12. Juni 2007:

Gemeinsam mit den Grünen gegen Sürther Moschee

Eine Anfrage des pro-Köln-Bezirksvertreters Bernd M. Schöppe, was es denn mit den Gerüchten um eine Moschee in Sürth auf sich habe, rief die grüne BV-Fraktion auf den Plan, die wohl schon von mehr als einem muslimischen Gotteshaus zu wissen glaubt. Anders ist nicht zu erklären, daß sie in einer Anfrage nicht nur vom „geplanten“, sondern auch von einem „entstehenden Moscheenpark“ schreibt. Und das Phänomen von der umweltschützerischen Seite angeht und besorgt nach einem zu erwartenden erhöhten (sogar Luft-)Verkehrsaufkommen im Zusammenhang mit dem „Moscheenpark“ fragt.

Bernd M. Schöppe zu den grünen Moscheeaktivitäten:

„Wenn es mich auch schockiert, von einem Moscheenpark im Kölner Süden zu lesen, so freut es mich doch, daß die Grünen sich kritisch damit beschäftigen! Wie zitierte schon unser Vorsitzender Markus Beisicht von Clausewitz im Bezug auf Ralph Giordano? - ‚Getrennt marschieren – vereint schlagen’! Dem kann ich mich hier in Bezug auf die Grünen nur anschließen!“

Und dies war nicht das einzige interessante Thema in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung:

Zu Beginn durfte sich erstmal die SPD-Fraktion und vor allem ihr Vorsitzender damit herumärgern, daß Schöppe sich so nachhaltig von von Dreusches Auftritt zum Rodenkirchener Hallenbad in der letzten Ratssitzung betroffen sah, daß er das in einer persönlichen Erklärung kundtun mußte.

Dem folgte ein Vortrag zur Kriminalitätsentwicklung im Stadtbezirk. Herrn Thiemann von der Polizeiinspektion Südwest ist ein Lob auszusprechen für seine klaren Worte:

·        Die Brandanschläge in Rondorf sind nicht aufgeklärt worden und alle diesbezüglichen Verfahren eingestellt!

·        Meschenich ist nicht nur ein „schwieriges Pflaster“, sondern auch weiterhin „Rückzugsraum“ für Kriminelle. Vor allem war es doch einmal interessant zu hören, daß „alle Vorurteile bezüglich Meschenich begründet sind“.

·        Beantwortete die Verwaltung noch im März eine Anfrage vom vorherigen Oktober bezüglich der „Problempersonen“ vom Sürther Bahnhof dahingehend, daß angeblich keine Beschwerden vorliegen würden, bekamen wir nun ein ganz anderes Bild dargestellt: So berichtete Thiemann von Bandenkriminalität seit 2004 und dem Phänomen, daß immer mehr Jugendbanden aus etlichen Stadtteilen (u.a. Ehrenfeld) dort zusammenkommen. Begnügte man sich anfangs mit Revierstreitigkeiten, so war 2006 ein Abgleiten zu extremen Straftaten festzustellen, seit Anfang 2007 seien jetzt wohl „Messer und Gaspistolen im Spiel“. Es handele sich bei den Personen um die sogenannten Intensivtäter und ihr Umfeld, sie seien „nicht integrationsfähig“.

·        Er bat die Presse, nicht über die geringe Aufklärungsquote von 5 Prozent bei Fahrraddiebstählen und Diebstählen aus Autos zu berichten.

·        Im Rahmen der derzeitigen Islamdiskussion ist es gewiß interessant zu hören, daß die Broschüren für „Opfer häuslicher Gewalt“ vor allem auch in türkischer Sprache verteilt werden

·        Thiemanns Begrüßung des gesteigerten Anzeigeverhaltens ist eine Bestätigung unserer alten Forderung, jede Straftat zur Anzeige zu bringen.

·        Schockierend war die Antwort an den Seniorenvertreter, daß die gefühlte Unsicherheit der Senioren leider berechtigt sei.

  

 
 
 

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