Gemeinsam mit den
Grünen gegen Sürther Moschee
Eine Anfrage des
pro-Köln-Bezirksvertreters Bernd M. Schöppe, was es denn mit den Gerüchten um
eine Moschee in Sürth auf sich habe, rief die grüne BV-Fraktion auf den
Plan, die wohl schon von mehr als einem muslimischen Gotteshaus zu
wissen glaubt. Anders ist nicht zu erklären, daß sie in einer Anfrage nicht nur
vom „geplanten“, sondern auch von einem „entstehenden Moscheenpark“ schreibt.
Und das Phänomen von der umweltschützerischen Seite angeht und besorgt nach
einem zu erwartenden erhöhten (sogar Luft-)Verkehrsaufkommen im Zusammenhang mit
dem „Moscheenpark“ fragt.
Bernd M. Schöppe zu den grünen Moscheeaktivitäten:
„Wenn es mich auch
schockiert, von einem Moscheenpark im Kölner Süden zu lesen, so freut es mich
doch, daß die Grünen sich kritisch damit beschäftigen! Wie zitierte schon unser
Vorsitzender Markus Beisicht von Clausewitz im Bezug auf Ralph Giordano? -
‚Getrennt marschieren – vereint schlagen’! Dem kann ich mich hier in Bezug auf
die Grünen nur anschließen!“
Und dies war nicht das
einzige interessante Thema in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung:
Zu Beginn durfte sich
erstmal die SPD-Fraktion und vor allem ihr Vorsitzender damit herumärgern, daß
Schöppe sich so nachhaltig von von Dreusches Auftritt zum Rodenkirchener
Hallenbad in der letzten Ratssitzung betroffen sah, daß er das in einer
persönlichen Erklärung kundtun mußte.
Dem folgte ein Vortrag
zur Kriminalitätsentwicklung im Stadtbezirk. Herrn Thiemann von der
Polizeiinspektion Südwest ist ein Lob auszusprechen für seine klaren Worte:
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Die Brandanschläge in Rondorf sind nicht aufgeklärt worden und
alle diesbezüglichen Verfahren eingestellt!
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Meschenich ist nicht nur ein „schwieriges Pflaster“, sondern auch
weiterhin „Rückzugsraum“ für Kriminelle. Vor allem war es doch einmal
interessant zu hören, daß „alle Vorurteile bezüglich Meschenich begründet sind“.
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Beantwortete die Verwaltung noch im März eine
Anfrage vom vorherigen Oktober bezüglich der „Problempersonen“ vom Sürther
Bahnhof dahingehend, daß angeblich keine Beschwerden vorliegen würden, bekamen
wir nun ein ganz anderes Bild dargestellt: So berichtete Thiemann von
Bandenkriminalität seit 2004 und dem Phänomen, daß immer mehr Jugendbanden aus
etlichen Stadtteilen (u.a. Ehrenfeld) dort zusammenkommen. Begnügte man sich
anfangs mit Revierstreitigkeiten, so war 2006 ein Abgleiten zu extremen
Straftaten festzustellen, seit Anfang 2007 seien jetzt wohl „Messer und
Gaspistolen im Spiel“. Es handele sich bei den Personen um die sogenannten
Intensivtäter und ihr Umfeld, sie seien „nicht integrationsfähig“.
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Er bat die Presse, nicht über die geringe Aufklärungsquote von 5
Prozent bei Fahrraddiebstählen und Diebstählen aus Autos zu berichten.
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Im Rahmen der derzeitigen Islamdiskussion ist es gewiß interessant
zu hören, daß die Broschüren für „Opfer häuslicher Gewalt“ vor allem auch in
türkischer Sprache verteilt werden
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Thiemanns Begrüßung des gesteigerten Anzeigeverhaltens ist eine
Bestätigung unserer alten Forderung, jede Straftat zur Anzeige zu bringen.
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Schockierend war die Antwort an den Seniorenvertreter, daß die
gefühlte Unsicherheit der Senioren leider berechtigt sei.