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31. Januar 2007:

„Knallharte Lobbyarbeit für die einheimische Bevölkerung“

Die Gründung der Bürgerbewegung pro Gelsenkirchen sorgte im patriotischen Spektrum Westdeutschlands in den letzten Tagen für zahlreiche Diskussionen. Auch der für den Etabliertenschutz zuständige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, und die politischen Gegner von linksaußen sind auf diese neue Entwicklung bereits aufmerksam geworden. Insbesondere ergaben sich zahlreiche Fragen und Überlegungen zur Zukunft dieses, am Erfolg von pro Köln angelehnten, Konzeptes. Dazu stand nun der Vorsitzende der Bürgerbewegung pro Köln, Rechtsanwalt Markus Beisicht, Rede und Antwort:

Herr Beisicht, warum engagiert sich pro Köln derzeit beim Aufbau nonkonformer Wählervereinigungen in Nordrhein-Westfalen?

Wir haben in Köln vor einigen Jahren praktisch bei Null angefangen und sind trotzdem im Jahr 2004 mit knapp fünf Prozent in Fraktionsstärke in den Kölner Rat eingezogen. Und das in einer als eher schwierig geltenden Millionenstadt wie Köln! Wir sind deshalb von unserem Modell überzeugt, das im Prinzip auf jede andere größere Stadt übertragen werden kann.

Was macht den Erfolg von pro Köln aus?

Konsequente Basisarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Wir sprechen die Menschen direkt vor Ort auf Probleme an, die sie bedrücken und die von den etablierten Parteien ignoriert werden: Islamisierung, Überfremdung, Kriminalität und politischer Filz samt ausufernder Korruption in der öffentlichen Verwaltung. Je unmittelbarer die Bürger dabei von Mißständen betroffen sind, um so eher kann man sie auch mit nonkonformen, patriotischen Politikansätzen erreichen.

Und die allseits bekannte „Schweigespirale“ der Medien bei rechten Oppositionsgruppen?

Auch hier erweist sich der kommunale, basisbezogene Ansatz als richtig. Durch direkte Kommunikation mit den Menschen, sei es durch Infostände, Flugblätter oder Bürgerversammlungen, kann die mediale Schweigespirale umgangen werden. So haben wir es hier in Köln mit dem berüchtigten DuMont-Medienkonzern zu tun, der praktisch als Monopolist die Totschweige- und Verleumdungsstrategie gegenüber allem, was rechts steht, perfektioniert hat. Trotzdem haben wir durch obige Konzepte ein großes Unterstützerumfeld aufbauen können, das uns mit viel persönlichem Einsatz und Spendenbereitschaft hilft. Auf diese Weise können wir auch zehntausende Menschen in Köln viermal im Jahr mit unserer eigenen Fraktionszeitung ungefiltert und selbstbestimmt erreichen.

Wie soll dieser Erfolg auf andere Städte übertragen werden?

Ganz einfach: In dem sich vor Ort ein Kreis engagierter Patrioten zusammen findet und auf ähnliche Art und Weise arbeitet. Themen gibt es genug für rechtsgerichtete Aktivisten, man muß nur zugreifen und den Erfolg wollen. Dann werden auch Schritt für Schritt die Mitgliederzahl und das Umfeld wachsen. Pro Köln steht Interessenten in Nordrhein-Westfalen dabei gerne mit Rat und Tat zur Seite – so wie es auch bei der Bürgerbewegung pro Gelsenkirchen der Fall gewesen ist.

Warum die Begrenzung auf Nordrhein-Westfalen?

Wer alles will, bekommt am Ende gar nichts. Oder wie es schon Bismarck formulierte: Politik ist die Kunst des Möglichen. Nach diesem Prinzip haben wir zuerst eine starke Keimzelle in Köln aufgebaut, der inzwischen fast 200 Mitglieder, 5 Stadträte und 11 Bezirksvertreter angehören! Zudem wurden bereits in den vergangenen Monaten viele Kontakte ins Rheinland und ins Ruhrgebiet geknüpft. Die Zeit scheint im Moment reif zu sein für einen neuen Aufbruch im Westen, da zumindest hier ein politisches Vakuum für eine seriöse, politikfähige Fundamentalopposition von rechts besteht.

Was verstehen Sie unter einer „seriösen, politikfähigen Gruppierung“, die zudem „Fundamentalopposition“ sein soll?

Jeder, der in der Bundesrepublik Deutschland Politik betreiben will, muß sich zu den freiheitlich-demokratischen Grundwerten bekennen. Oder mit den Worten des FPÖ-Vorsitzenden Strache: „Wir sind begeisterte Demokraten!“. Denn gerade „rechte“ Positionen haben viel mehr Rückhalt in der normalen Bevölkerung, als manch einer denkt. Wir brauchen deshalb vor echter Meinungsfreiheit, Demokratie und politischen Pluralismus keine Angst zu haben. Würden zum Beispiel die Kölner Bürger das letzte Wort zum Thema Großmoschee haben, würde dieses Islamisierungsprojekt sicher nicht verwirklicht werden! In diesem Sinne fordern wir die demokratische Beteiligung der Bürger. Dazu gehört natürlich auch, daß wir als politischer Mitbewerber die Bürger nicht verschrecken dürfen, weder durch unser Auftreten, noch durch unsere Sprache oder Gestus. Wer sich seit Jahren nur noch in verräucherten Hinterzimmern und rechten Politsekten bewegt hat, merkt vielleicht gar nicht mehr, wie fremd diese Welt vielen Menschen erscheint.

Und wie definieren Sie „Fundamentalopposition“?

Eine konsequente Fundamentalopposition hat nichts mit politischem Extremismus oder anderen Verrücktheiten zu tun. Es bedeutet vielmehr, daß man seine eigenen politischen Anschauungen im demokratischen Wettbewerb offensiv und standfest vertritt. Wir wollen nicht irgendwann zum Juniorpartner der CDU mutieren, nur um endlich dazugehören zu dürfen oder – noch schlimmer – um ein paar Pöstchen ergattern zu können. Oberste Priorität haben stets unsere politischen Inhalte. Wir wollen eine knallharte Lobbyarbeit für die normale, einheimische Bevölkerung betreiben und den Interessenvertretern von Multikulti und Großkapital die Stirn bieten! Wenn das bedeutet, daß uns im Rat und in den Medien keiner „lieb“ hat, dann ist das eben so.

Was versprechen Sie sich von einer Ausbreitung des Modells „pro Köln“ auf andere Städte?

Zuerst einmal eine kommunal aktive Opposition von rechts in diesen Städten. Zum zweiten Synergieeffekte durch die landesweite Vernetzung solcher Projekte. Zum dritten ein gewaltiges Fanal bei der Kommunalwahl 2009 in Nordrhein-Westfalen, wenn in vielen Städten des Bundeslandes nonkonforme Gruppen durchmarschieren. Wir in Köln sehen uns derzeit bereits bei einem zweistelligen Stimmenpotential - das ist prinzipiell überall möglich!

Und dann?

Was die Zukunft für eine rechtspopulistische Opposition in Deutschland bereit hält, ist im Moment noch nicht abzusehen. Fakt ist, daß sich in manchen Teilen Deutschlands viel tut und sich auch neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit abzeichnen. Wir müssen deshalb unsere Hausaufgaben in Köln, im Rheinland und in ganz Nordrhein-Westfalen machen, damit sich auch im Westen arbeitsfähige Strukturen entwickeln.

Was sind dafür die nächsten Schritte?

Nach Köln und Gelsenkirchen soll in der nächsten Woche in Bottrop eine ähnliche kommunale Wählervereinigung entstehen. Mit der bereits im Duisburger Stadtrat vertretenen „Bürger Union 2004“ wurden weitere Gespräche vereinbart, ebenso wie mit noch zahlreichen anderen gewählten Mandatsträgern. Es haben uns in den letzten Tagen sogar Anfragen aus dem ganzen Bundesgebiet erreicht, aber wir konzentrieren uns voll und ganz auf Nordrhein-Westfalen. Es ist im Moment also viel in Bewegung!

 

 
 
 

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