Die Ehrenfelder
Anwohnerinitiative gegen die geplante Großmoschee hat für Dienstag, den 15. Mai,
vor der Ratssitzung zu einer Mahnwache aufgerufen. Damit will die
Anwohnerinitiative gegen die Pläne zur Islamisierung Ehrenfelds und den Versuch,
das Bürgerbegehren für
unzulässig zu erklären, demonstrieren. Unmittelbar vor
der Sitzung soll den Ratsmitgliedern von CDU, SPD und Co. auf dem Rathausplatz
noch einmal deutlich der ablehnende Bürgerwille gegen das Großmoschee-Projekt
vor Augen geführt werden. Im Ratssaal selbst wird sich die Fraktion pro Köln bei
den Beratungen über das Bürgerbegehren vehement für einen Bürgerentscheid
aussprechen. Es dürfte mit Sicherheit also ein spannender Tag werden!
Zum weiteren Widerstand
gegen die Großmoschee in den nächsten Wochen und zur rechtlichen Beurteilung des
angeblich unzulässigen Bürgerbegehrens findet morgen außerdem eine
Pressekonferenz der Fraktion pro Köln statt. Dabei können den Medienvertretern
bereits jetzt einige überraschende Ankündigungen versprochen werden!
Und hier der gemeinsame
Aufruf der Ehrenfelder Anwohnerinitiative und der Bürgerbewegung pro Köln zur
Mahnwache am kommenden Dienstag vorm Kölner Rathaus im Wortlaut:
Der Kampf gegen die geplante Großmoschee
in Köln-Ehrenfeld tritt in seine entscheidende Phase. Die Multikulti-Apostel und
Islamisierungs-Befürworter von PDS bis CDU, von Arbeitgebern bis Gewerkschaften,
von der türkisch-islamischen Union DITIB bis hin zu einigen Vertretern der
christlichen Amtskirchen, wollen noch in diesem Sommer eine positive
Entscheidung erzwingen. Spätestens Anfang 2008 soll dann Baubeginn sein, 2009
soll Köln nach diesen Plänen bereits mit einem zweiten Wahrzeichen - zusätzlich
zum Dom - „beglückt“ sein!
Wir sagen dagegen weiter klar und
deutlich NEIN zu diesen Plänen! Und nicht nur die Mitglieder und
Unterstützer von pro Köln: Weit über 20.000 Menschen haben das Bürgerbegehren gegen
die Großmoschee unterschrieben! Doch was macht die Stadtspitze aus diesem Votum
der Bürger? Im Vorfeld der nächsten Ratssitzung am Dienstag, den 15. Mai, ließ
die Verwaltung verlauten, daß das Bürgerbegehren unzulässig sei! Angeblich seien
7.000 Unterschriften nicht gültig, angeblich sprächen „rechtliche“ und
„inhaltliche“ Gründe gegen die Zulässigkeit. In der Ratssitzung soll dann das
Bürgerbegehren möglichst geräuschlos „abgebügelt“ werden.
Genau das gilt es zu verhindern! Die
pro-Köln-Stadträte werden in der Sitzung natürlich in die Offensive gehen und
für einen Bürgerentscheid über die Großmoschee eintreten. Doch das allein wird
nicht reichen, um genügend öffentlichen Druck zu erzeugen. Die Ehrenfelder
Anwohnerinitiative hat deshalb vor der Ratssitzung zu einer Mahnwache gegen die
Großmoschee aufgerufen:
Ort: Rathausvorplatz,
Haupteingang Spanischer Bau
Termin: Dienstag, 15. Mai, Beginn
14.30 Uhr
Bitte kommen Sie mit möglichst vielen
Freunden und Bekannten zu dieser wichtigen Demonstration des Bürgerwillens!