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27. Februar 2007:

„Für eine Stadt ohne Opposition“

Die Zahl der am Samstag erwarteten Demonstranten gegen pro Köln – also wohl contra Köln - ist von den Veranstaltern auf fünf Prozent des ursprünglichen Quotums reduziert worden: nicht mehr von bis zu 20.000, sondern nur noch von 1.000 Teilnehmern  ist jetzt die Rede. Und das, obwohl an vielen Schulen in der Domstadt öffentliche Ressourcen für die Mobilisation contra Köln parteilpolitisch mißbraucht wurden. Und obwohl alle Medien mittrommeln: von Radio Köln bis zum „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Noch in der Demo-Broschüre heißt es, 5.000 Protestierer würden erwartet werden.

Dabei kann das offizielle Demo-Motto „Für eine Stadt ohne Rassismus und Faschismus“ wohl nur als verspäteter Karnevalsscherz aufgefaßt werden: gegen Rassismus und Faschismus könnte pro Köln ohne weiteres mitdemonstrieren. Es geht in Wahrheit um ein Votum „für eine Stadt ohne Opposition“. Denn das ist es, was den alten politischen Kräften und ihren Jugendorganisationen schwer im Magen liegt: daß da Menschen den Mund aufmachen, sich engagieren gegen Filz, Klüngel und Korruption – und gegen die gescheiterte Utopie einer multi-kulturellen Gesellschaft, die in Köln in manchen Veedeln zum multi-kriminellen Problemfall verkommen ist. „Otto Normalverbraucher“ soll zum Schweigen gebracht werden.

Dies indessen wird nicht gelingen. Am vergangenen Freitag hat der Arbeitskreis Jugend der Bürgerbewegung pro Köln über neue Beiträge zur vom Chorweiler pro-Köln-Bezirksvertreter Martin Schöppe herausgegebenen Schülerzeitung „Objektiv“ beraten. Deren nächste Ausgabe wird im April erscheinen, erstmals mit mehr als 3.000 Exemplaren Auflage. Martin Schöppe stellt klar: „Wir lassen uns nicht einschüchtern. Die Schülerzeitung ‚Objektiv’ wird bis Jahresende eine feste Größe im Kölner Schulalltag werden. Die Jugendorganisationen der alten politischen Kräfte können so viel demonstrieren, wie sie wollen: wir sind nicht mehr aufzuhalten!“

  

 
 
 

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