Seit ihrer
Gründung im Februar 2007 konnte die, aus pro Köln hervor gegangene
Bürgerbewegung pro NRW immer wieder die Medienblockade durchbrechen, so etwa auf
regionaler Ebene im
Ruhrgebiet und im
Münsterland. Nun sorgt pro NRW auch für landesweites Medienecho:
Ausführlich berichtet der
Westdeutsche Rundfunk (WDR) über das „rechtspopulistische Erfolgsmodell“.
Die pro-NRW-Mannschaft sei angetreten, nach dem
Vorbild von pro Köln im ganzen Bundesland Fuß zu fassen, wird zutreffend
festgestellt. Die Gründung nonkonformer Bürgerbewegungen in Gelsenkirchen und
Bottrop, Warendorf, Düsseldorf, Essen, Bonn und Münster seien nur die ersten
Schritte auf dem Weg zur Landtagswahl 2010.
Meist wird in den
Medien zwar über, aber nicht mit den Vertretern der patriotischen Opposition
gesprochen. Erfreulicher Weise bricht der WDR einmal mit dieser verbreiteten
Unsitte und läßt den pro-Köln- und pro-NRW-Vorsitzenden Markus Beisicht
ausführlich zu Wort kommen. Der 44jährige Rechtsanwalt warnt insbesondere vor
der Landnahme durch den Islam und charakterisiert pro NRW als „Stimme der
schweigenden Mehrheit der einheimischen Bevölkerung“.
Wie richtig diese
Einschätzung ist, zeigt sich, wenn der WDR im Folgenden den Kölner
Hochschullehrer Christoph Butterwegge befragt. Ausgerechnet jener Butterwegge,
der als ausgemachter Linksaußen über enge Verbindungen ins Umfeld von DKP und
PDS verfügt und immer wieder in linksextremistischen Organen publiziert, sieht
in pro NRW eine „Gefahr“. Warum? Weil die nonkonforme Bürgerbewegung seriös
auftritt und mit ihren Themen in der „Mitte der Gesellschaft“ verbreitete
Stimmungen aufgreife! Natürlich: Wer mit Volkes Stimme spricht und sich nicht an
die Tabus der „Political Correctness“ hält, etwa Überfremdung und
Ausländerkriminalität beim Namen nennt, der kann in Butterwegges dunkelrot
gefärbter Sichtweise nur ein verkappter „Rechtsextremist“ sein ...
Daß die
hahnebüchenen Vorwürfe des „Politikexperten“ Butterwege gegen pro NRW in der
Sache nicht haltbar sind, muß derweil sogar der WDR einsehen: Selbst der
nordrhein-westfälische Verfassungsschutz, der bekanntlich selbst nicht gerade
zimperlich mit „Rechtsextremismus“-Verdächtigungen umgeht, beobachte pro NRW
ausdrücklich nicht.
Die zunehmende
mediale Resonanz macht jedenfalls deutlich, daß der Neuanfang der
demokratischen, rechtspopulistischen Kräfte in Nordrhein-Westfalen gelungen ist.
Die alte Taktik, unliebsame Opposition einfach totzuschweigen, funktioniert
nicht mehr – und das ist auch gut so! Der geforderten „offensiven
Auseinandersetzung mit der Pro-Bewegung“ sieht pro Köln und pro NRW mit Freude
entgegen. Die etablierte politische Klasse wird genug Gelegenheiten bekommen,
diese Auseinandersetzung zu führen – und das nicht erst bei der Kommunalwahl
2009!