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2. März 2007:

Pro Köln erzwingt öffentliche Debatte

Die durch eine pro-Köln-Flugblattaktion bekannt gewordenen Pläne für ein islamistisches Zentrum in Mülheim schlagen hohe Wellen. Der massive Unmut der einheimischen Bevölkerung hat jetzt sogar die mediale Schweigespirale des DuMont-Konzerns ein Stück weit aufbrechen können. Zumindest die „Kölnische Rundschau“ berichtete gestern in ihrer rechtsrheinischen Ausgabe mit einem fast halbseitigen Artikel über den Streit um das Bauvorhaben in der Mündelstraße. Ausführlich geht darin der Redakteur auch auf das massenhaft verteilte pro-Köln-Flugblatt ein, das zu empörten Rechtfertigungsversuchen des Bezirksbürgermeisters Norbert Fuchs geführt hat. Besonders getroffen war die politische Klasse anscheinend davon, daß pro Köln die Bürger über die bisher vor der Öffentlichkeit verborgen gehaltenen Pläne als erste informiert hatte:

„Auch die Behauptung von ‚pro Köln’, daß Verwaltung und Politik in der Beschlußvorlage deshalb von einer frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit absehen, um ‚die notwendige Änderung in aller Heimlichkeit durchzuführen’, wies Fuchs energisch zurück. ‚Das Gegenteil ist der Fall. Wir möchten eine öffentliche und transparente Diskussion über das Thema haben, damit eben bei uns nicht dasselbe passiert, wie beim Streit um den Moscheebau in Ehrenfeld’ sagte Fuchs.“

Pro Köln begrüßt die überraschende Ankündigung des Bezirksbürgermeisters in Bezug auf „eine öffentliche und transparente Diskussion“. Dann hätte die Flugblattkampagne von pro Köln schließlich genau das erreicht, was sie sollte: das öffentliche Schweigen zu derartigen Plänen zu brechen, kontroverse Diskussionen zu ermöglichen und einen fairen demokratischen Entscheidungsprozeß einzuläuten.

Besonders interessant dürfte bei diesen Diskussionen auch der offensichtlich islamistische Hintergrund des Trägervereins sein. Selbst die „Rundschau“ mußte einräumen, daß es „Gerüchte“ über „enge Kontakte zur islamischen Gemeinschaft ‚Milli Görus’ gäbe. „die wegen angeblicher ‚antisemitischer und antidemokratischer Hetzparolen’ schon ins Visier des Verfassungsschutzes geraten ist“. Derzeit habe der Trägerverein zudem Räumlichkeiten bei „Mili Görus“ angemietet – ein Schelm, der Böses dabei denkt!

  

 
 
 

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