Oskar Lafontaine prägte
einst den Begriff des „Schweinejournalismus“, in Köln kann man ihn dieser Tage
hautnah erleben. Auf die Reihen der Großmoschee-Gegner prasselt ein wahres
Trommelfeuer aus Lügen, Halbwahrheiten und Hetztiraden ein. In den Kölner
Tageszeitungen wird pro Köln frontal und haßerfüllt angegriffen, während in
vielen überregionalen Zeitungen relativ sachliche und objektive Artikel zur
erneut aufgeflammten Moscheedebatte erschienen sind. In den neuesten
Berichten des Berliner
„Tagesspiegel“, der
„Neuen Züricher Zeitung“ oder sogar der links-liberalen
„Süddeutschen Zeitung“ werden die pro-Köln-Aktivisten zum Beispiel als
„rechtsgerichtet“ oder als „Rechtspopulisten“ bezeichnet – ganz im Gegensatz zu
den bösartigen Extremismus-Vorwürfen in den hiesigen Blättern. Im
deutsch-französischen Fernsehsender „arte“ kam sogar der stellvertretende pro-Köln-Vorsitzende Markus Wiener als
Repräsentant der Großmoschee-Gegner unzensiert in einem Interview zu Wort. Ein
Maß an journalistischer Objektivität, das die pro-Köln-Hasser in den Kölner
Redaktionsstuben wohl erschaudern läßt. Die geistigen Ergüsse dieser Damen und
Herren bewegen sich samt und sonders auf einem Niveau, das jeder Beschreibung
spottet:
Im
„Stadt-Anzeiger“ wird dreist behauptet, pro Köln hätte die Polizei als
„SA-Hilfstruppen“ bezeichnet, obwohl aus der pro-Köln-Stellungnahme eindeutig
hervorgeht, daß mit dieser Formulierung die aggressiven Trupps von Linksextremen
und jungen Zuwanderern gemeint sind, die während der Bürgeranhörung ungestraft
und ungehindert die Moschee-Gegner einschüchtern durften. In der
„Bild Köln“ wird unter
der marktschreierischen Überschrift „Diese Typen wollen wir in Köln nicht
sehen!“ ein riesiges Foto eines Neonazi-Aufmarsches gezeigt, auf dem kein
einziges Mitglied von pro Köln zu sehen ist und der überhaupt nichts mit der
Kölner Bürgerbewegung zu tun hat! Im zugehörigen Text wird über pro Köln und die
bevorstehende Bürgerdemo gegen die Großmoschee am 16. Juni in Ehrenfeld
berichtet. Die Absicht ist klar: Die Ehrenfelder und Kölner Bürger sollen
verschreckt werden, die Großmoschee-Gegner als Neonazis und gewaltbereite
„Typen“ gebrandmarkt werden. Ein weiterer unglaublicher Skandal ist ein großes
Foto eines Mannes in SS-ähnlicher Uniform: Angeblich soll dies einer der
Gastredner der Demo sein, der Antwerpener Stadtrat und frühere Elite-Polizist
Bart Debie. Doch dies ist offenbar eine dreiste Lüge, der Mann auf dem Foto
sieht Bart Debie noch nicht einmal besonders ähnlich! Die Juristen von Debies
Partei „Vlaams Belang“, die zum Beispiel in Antwerpen mit über 30 Prozent der
Wählerstimmen Volksparteicharakter hat, prüfen bereits rechtliche Schritte gegen
die plumpen „Bild“-Fälscher.
Insgesamt bleibt
festzuhalten, daß die politische Klasse in Köln und ihre medialen Handlanger
wegen der hochgekochten Stimmung im Moschee-Streit offensichtlich hysterisch werden.
Besonders die angekündigte Demonstration am 16. Juni, die im Einvernehmen mit
dem Polizeipräsidium schon lange genehmigt ist, scheint bei den Etablierten
panische Angst auszulösen. Fürchtet man sich etwa davor, daß die Ehrenfelder
durch ihre politische Entmündigung am 16. Juni scharenweise auf die Straße
getrieben werden? Offensichtlich! Anders ist zumindest diese Pogrom-Hetze gegen
pro Köln und die Moschee-Gegner nicht zu erklären. Der legitime, demokratische
Protest gegen das Mega-Islamisierungsvorhaben soll kriminalisiert und
stigmatisiert werden. Zwischen pro Köln und die Ehrenfelder Bürger soll ein Keil
getrieben werden, damit die Befürworter der Großmoschee anschließend ein
leichtes Spiel haben.
Teile und herrsche! An uns
allen liegt es, uns nicht auseinander dividieren zu lassen.
Nur gemeinsam können wir
die erste Kölner Großmoschee (und die bereits angekündigten folgenden in Porz
und Mülheim) verhindern!