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22. Juni 2007:

Eine Reise nach Vingst

Begleiten Sie mit uns einen regelmäßigen Leser unserer Internetseite auf eine Bilderreise nach Vingst. Auf der Suche nach Spuren einer besseren Vergangenheit findet unser aufmerksamer Beobachter Hinweise auf das neue Vingst, ein Veedel mit vielen Problemen und Brennpunkten. Durch Wegsehen sind Probleme bekanntlich noch nie gelöst worden ...

Aus Kalk kommend, durchquert man ein altes Gewerbegebiet und erreicht den Stadtteil Vingst. Am Anfang der Ostheimerstraße weist eine Historische Maschine auf die Vergangenheit dieses Stadtteils hin.

Die beschauliche Vorstadt-Romantik eines Stadtteiles mit Industriegeschichte täuscht. Hinter dem Tunnel, den man im Anschluss an den  Kreisverkehr durchfährt, holt den Betrachter die Vingster Multikulti-Realität ein. Gibt es ein Licht am Ende des Tunnels?

 

Bis auf einige Geschäfte, in denen noch Deutsche verkehren, wird das Bild der Straße durch türkische Geschäfte geprägt. Gab es vor 20 Jahren den Uhrmacher, den Bäcker, die kleine Boethik und die Geschäfte, die im Viertel angesiedelt sind, wurde dieser Teil der deutschen Kultur schon ausgetauscht.

Die Großen Discounterketten wie ALDI, LIDL, Kaisers, etc. haben vor Jahren auch das Feld geräumt. Zurück bleiben große Ladenlokale, die über Jahre hinweg schon leer stehen.

Wenn der Bürger nun die Ostheimerstraße weiter in  Richtung Ostheim geht, kommt er nach einigen Metern an die Kreuzung Kuhtstraße. Hier wurde in den 80er Jahren die U-Bahnhaltestelle Vingst gebaut. Der Stadtteil wurde an das U-Bahnnetz angeschlossen, was diesen Stadtteil für den Bürger attraktiv machen sollte.

Der großzügige Platz um die U-Bahnstation wurde im Stil der Zeit gestaltet. Die U-Bahnstation bekam einen Kiosk. Kiosk und Platz sind heute Treffpunkt türkischer Jugendlicher, die häufig in Banden organisiert sind. Drogenhandel und Erpressung sind an der Tagesordnung. Die einheimische Bevölkerung traut sich in den Abendstunden nur noch selten in diese Gegend.

  

 
 
 

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