Gewöhnlich kommt die patriotische
Opposition in der etablierten Medienberichterstattung nicht vor. Durch die
sattsam bekannte „Medienblockade“ versuchen die Herrschenden, unliebsame
politische Gruppen einfach totzuschweigen. Doch in Bezug auf die Bürgerbewegung
pro NRW und diverse lokale Neugründungen im Ruhrgebiet scheint diese Taktik
zunehmend zu versagen.
Pro NRW wurde Anfang Februar 2007
gegründet, um nonkonforme lokale Gruppierungen im ganzen Bundesland zu vernetzen
und bei der Kommunalwahl 2009 für ein politisches Erdbeben zu sorgen. Bereits
die bloße Aussicht darauf genügte, um die Altparteien in Panik zu versetzen:
Seine Behörde sehe „die Rechten bei lokalen Themen in der Offensive“, lies sich
der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutzes, Heinz Fromm, unmittelbar
nach der Gründung von pro NRW im WDR-Interview vernehmen. Es könne der Eindruck
entstehen, dass sich die patriotische Opposition um die Probleme der Menschen
kümmert, jammerte der oberste Verfassungsschützer.
Nun legte die Westdeutsche Allgemeine
Zeitung (WAZ) nach. In gleich zwei Artikeln vom 20. und 23. Februar widmete sich
die größte Zeitung des Ruhrgebietes dem politischen Aufbruch in Gelsenkirchen
und Bottrop. In Gelsenkirchen hat der Stadtverordnete Kevin Gareth Hauer, der
auch dem Vorstand von pro NRW angehört, die „Bürgerbewegung pro Gelsenkirchen“
ins Leben gerufen. Schon empört sich der WAZ-Autor über die angeblich „dumpfen
Slogans“ des „Rechtspopulisten“. Offensichtlich schmeckt es ihm gar nicht, dass
nun in Gelsenkirchen eine neue Kraft entstanden ist, die auf „politisch
korrekte“ Denkverbote pfeift und die Sorgen der einheimischen Bevölkerung beim
Namen nennt. Auch die „Bürgerbewegung pro Bottrop“, die von dem beliebten
Bezirksvertreter Joseph „Jupp“ Scholand gegründet wurde, wird von der WAZ
ausführlich thematisiert. In erster Line wollen die Bottroper Aktivisten Themen
wie Kriminalität und Überfremdung ansprechen, berichtet der Autor durchaus
zutreffend – also jene Probleme, die den Menschen auf den Nägeln brennen, von
etablierten Medien wie der WAZ beharrlich ignoriert werden!
Besondere Sorge scheint beiden
WAZ-Autoren die Tatsache zu bereiten, dass die neuen Bürgerbewegungen in
Gelsenkirchen und Bottrop unter dem Dach von pro NRW auch eine enge
Zusammenarbeit mit der Bürgerbewegung pro Köln vereinbart haben. Bei der
Gründungsversammlung in Gelsenkirchen referierte die pro-Köln-Fraktionschefin
Judith Wolter. In Bottrop übernahm der pro-Köln-Vorsitzende Markus Beisicht die
Versammlungsleitung, der zugleich auch der Bürgerbewegung pro NRW vorsteht. Pro
Köln hat in der Domstadt erfolgreich vorgemacht, wie eine nonkonforme
Bürgerbewegung das Machtkartell der Altparteien aufbrechen und Politik für die
Interessen der Bürger machen kann. Dass dies nun auch in Gelsenkirchen, Bottrop
und weiteren Städten geschieht, ist für manche offenkundig eine
Horrorvorstellung: für die politische Klasse in den nordrhein-westfälischen
Rathäusern ebenso wie für ihre Helfershelfer in den Medien.
Die Bürgerbewegung pro NRW jedenfalls
wird weiterhin unbeirrt knallharte Lobby-Arbeit für die einheimische Bevölkerung
betreiben. Das zunehmende Versagen der Medienblockade zeigt, dass wir auf dem
richtigen Weg sind!