Die türkisch-islamische
Union DITIB hält trotz aller öffentlichen Kritik an ihren Großmoscheeplänen
fest: Bereits im Dezember soll ein konkreter Bauantrag eingereicht werden, der
außer einigen kosmetischen Korrekturen offensichtlich keine Zugeständnisse an
die moscheekritische Zweidrittelmehrheit in der Kölner Bürgerschaft enthält.
Damit hat sich DITIB endgültig als nicht integrierbare Interessenvertretung
eines fremden Staates – der Türkei – demaskiert.
Möglich wurde diese
Entwicklung allerdings nur durch die Schützenhilfe der etablierten Politik. CDU,
SPD, FDP und Grüne haben seit Jahren den Großmoscheebau forciert. Und selbst
seitdem die CDU-Basis aufgrund des starken Widerstandes in der Bevölkerung auf
einen moscheekritischen Kurs eingeschwenkt ist, hält der CDU-Oberbürgermeister
Fritz Schramma weiter seine schützende Hand über das
Mega-Islamisierungsvorhaben! Ein politischer Skandal erster Ordnung, der die
letzten gutgläubigen CDU-Wähler im Jahr 2009 sicher ihr Kreuz woanders machen
läßt …
Mit der von den zuständigen
Gremien beschlossenen Offenlegung der Großmoscheepläne soll nun die letzte Hürde
vor einer Änderung des Bebauungsplanes aus dem Weg geräumt werden. Die Bürger
können vom 18. Oktober bis zum 19. November beim Stadtplanungsamt im Stadthaus
Deutz Einsicht nehmen und Einwände und Stellungnahmen einreichen – eine letzte
formale Gelegenheit für die Betroffenen, die verhängnisvolle Entwicklung zu
verzögern und in die Länge zu ziehen. Nach Abschluß dieses Verfahrens soll
voraussichtlich Anfang des nächsten Jahres über den konkreten Bauantrag
abgestimmt werden. Zur propagandistischen Vorbereitung der zu erwartenden
bürgerfeindlichen Entscheidung stellen sich Oberbürgermeister Schramma und
Bezirksvorsteher Wirges am kommenden Samstag von 11.00 bis 13.00 Uhr am
Barthonia-Forum an der Venloer Straße erneut der Kritik der Bürger. Eine gute
Gelegenheit also, diesen Herren kundzutun, welche politischen Folgen es an der
Wahlurne haben wird, falls sie an ihrem Kurs festhalten werden!
Generell kann die Losung
für alle Moscheegegner in dieser Phase nur lauten: Den Druck auf die politischen
Entscheidungsträger erhöhen, wo es nur geht! Den Verantwortlichen muß klar
werden, daß jedes Nachgeben gegenüber der DITIB die Bürgerbewegung pro Köln als
politische Speerspitze des Widerstandes stärkt! Vielleicht läßt die Angst um
Mandate und Macht noch den einen oder anderen zur Vernunft kommen!