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12. Dezember 2007:

Hauen und Stechen bei der Kölner CDU

In der CDU Köln ist es kein Geheimnis mehr: Die DITIB versucht, den Ehrenfelder CDU-Ortsverband mit Hilfe einzelner CDU-Funktionäre um Parteichef Reinarz sturmreif zu schießen. Eine harte Formulierung, eine Formulierung, die aber den Kern der Sache am besten trifft. Über die Hintergründe der CDU-Generalversammlung in Köln-Ehrenfeld wurde auf dieser Internetseite bereits ausführlich berichtet: Daß kurz vor der Wahl städtische Beamte des Oberbürgermeisters Fritz Schramma in die CDU Ehrenfeld eingeschleust wurden – teilweise mit Sitz außerhalb von Köln (Hürth, Bonn, St. Augustin) ist bekannt; daß die türkischen Bewohner ganzer DITIB-Häuserblocks mithilfe des „CDU-Integrationsbeauftragten“ Kubilay Demirkaya, teilweise ohne Angabe des Geburtsdatums, nach Rollkommando-Art plötzlich das Parteibuch der CDU erhielten – ebenfalls ein heißes Thema bei der Kölner CDU-Basis.

Wenn wir in diesem Zusammenhang jedoch nur den Aspekt des Moschee-Baus betrachten, greifen wir zu kurz. Das Problem liegt tiefer und wird durch die Abhängigkeiten einzelner CDU-Spitzen von der SPD und den Grünen bestimmt. So hat Rot-Grün eine Mehrheit im Aufsichtsrat der Kölner Verkehrsbetriebe. Und deren gut bezahlter Vorsitzender ist, bitte, wer? Genau: Der Vorsitzende der Kölner CDU. Was also tun, wenn man auf mehrere 100.000 Euro KVB-Bezüge nicht verzichten will? Ganz einfach: Man beugt sich der rot-grünen Mehrheit und verpackt das ganze als CDU-Politik.

Weniger bekannt, aber dabei nicht minder interessant ist auch die Rolle des Deutsch-Türkischen Forums, welches zumindest in Köln über seine Funktionäre ein wirtschaftliches Beziehungsgeflecht mit der DITIB und mit einzelnen hochrangigen CDU-Funktionären unterhält.

Nun macht in CDU-Kreisen eine eMail die Runde, die sich kritisch mit Bülent Arslan, dem Vorsitzenden des DTF Köln, und Parteichef Reinarz auseinandersetzt. In der eMail heißt es:

„In einer lautstarken Auseinandersetzung beschwerte sich Bülent Arslan bei Reinarz, bei der Generalversammlung wären nicht alle ‚türkischen CDU-Mitglieder’ gut genug vorbereitet gewesen, um den alten, moscheekritischen Vorstand zu stürzen. Skandalös: Arslan war nach eigenen Angaben über Pläne informiert, türkische Mitglieder, die nicht an der Versammlung hätten teilnehmen können, durch dritte Personen zu ersetzen. Arslan soll sinngemäß davon gesprochen haben, es sei ‚eh wurscht wer dahin geht, wenn ein Ali den Paß vom Murat hat, merkt das kein Schwein – Hauptsache der Uckermann kommt weg’. Arslan drohte, Reinarz müßte sich über fehlende türkische Stimmen bei seiner Wiederwahl nicht wundern, wenn das ‚in Ehrenfeld nicht klappen würde’.“

Unabhängig von der Frage, wie diese eMail inhaltlich zu bewerten ist, macht der Umstand, daß sich Mitglieder der Kölner CDU mit solchen Schilderungen wechselseitig an den Pranger stellen, deutlich, welches interne Klima mittlerweile bei den „Christdemokraten“ herrscht. Die CDU ist eben schon lange nicht mehr die Partei Konrad Adenauers. Und die Interessen konservativer und an Wertebewahrung interessierter Kölner Bürger werden ganz offensichtlich von der Bürgerbewegung pro Köln weit besser vertreten als von dieser Kölner CDU!

   

 
 
 

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