In der CDU Köln
ist es kein Geheimnis mehr: Die DITIB versucht, den Ehrenfelder CDU-Ortsverband
mit Hilfe einzelner CDU-Funktionäre um Parteichef Reinarz sturmreif zu
schießen. Eine harte Formulierung, eine Formulierung, die aber den Kern der
Sache am besten trifft. Über die Hintergründe der CDU-Generalversammlung in
Köln-Ehrenfeld wurde auf dieser Internetseite bereits ausführlich berichtet: Daß
kurz vor der Wahl städtische Beamte des Oberbürgermeisters Fritz Schramma in die
CDU Ehrenfeld eingeschleust wurden – teilweise mit Sitz außerhalb von Köln
(Hürth, Bonn, St. Augustin) ist bekannt; daß die türkischen Bewohner ganzer
DITIB-Häuserblocks mithilfe des „CDU-Integrationsbeauftragten“ Kubilay Demirkaya,
teilweise ohne Angabe des Geburtsdatums, nach Rollkommando-Art plötzlich das
Parteibuch der CDU erhielten – ebenfalls ein heißes Thema bei der Kölner
CDU-Basis.
Wenn wir in diesem
Zusammenhang jedoch nur den Aspekt des Moschee-Baus betrachten, greifen wir zu
kurz. Das Problem liegt tiefer und wird durch die Abhängigkeiten einzelner
CDU-Spitzen von der SPD und den Grünen bestimmt. So hat Rot-Grün eine Mehrheit
im Aufsichtsrat der Kölner Verkehrsbetriebe. Und deren gut bezahlter
Vorsitzender ist, bitte, wer? Genau: Der Vorsitzende der Kölner CDU. Was also
tun, wenn man auf mehrere 100.000 Euro KVB-Bezüge nicht verzichten will? Ganz
einfach: Man beugt sich der rot-grünen Mehrheit und verpackt das ganze als
CDU-Politik.
Weniger bekannt, aber
dabei nicht minder interessant ist auch die Rolle des Deutsch-Türkischen Forums,
welches zumindest in Köln über seine Funktionäre ein wirtschaftliches
Beziehungsgeflecht mit der DITIB und mit einzelnen hochrangigen CDU-Funktionären
unterhält.
Nun macht in
CDU-Kreisen eine eMail die Runde, die sich kritisch mit Bülent Arslan, dem
Vorsitzenden des DTF Köln, und Parteichef Reinarz auseinandersetzt. In der eMail heißt es:
„In einer lautstarken
Auseinandersetzung beschwerte sich Bülent Arslan bei Reinarz, bei der
Generalversammlung wären nicht alle ‚türkischen CDU-Mitglieder’ gut genug
vorbereitet gewesen, um den alten, moscheekritischen Vorstand zu stürzen.
Skandalös: Arslan war nach eigenen Angaben über Pläne informiert, türkische
Mitglieder, die nicht an der Versammlung hätten teilnehmen können, durch dritte
Personen zu ersetzen. Arslan soll sinngemäß davon gesprochen haben, es sei ‚eh
wurscht wer dahin geht, wenn ein Ali den Paß vom Murat hat, merkt das kein
Schwein – Hauptsache der Uckermann kommt weg’. Arslan drohte, Reinarz müßte
sich über fehlende türkische Stimmen bei seiner Wiederwahl nicht wundern, wenn
das ‚in Ehrenfeld nicht klappen würde’.“
Unabhängig von der
Frage, wie diese eMail inhaltlich zu bewerten ist, macht der Umstand, daß sich
Mitglieder der Kölner CDU mit solchen Schilderungen wechselseitig an den Pranger
stellen, deutlich, welches interne Klima mittlerweile bei den „Christdemokraten“
herrscht. Die CDU ist eben schon lange nicht mehr die Partei Konrad Adenauers.
Und die Interessen konservativer und an Wertebewahrung interessierter Kölner
Bürger werden ganz offensichtlich von der Bürgerbewegung pro Köln weit besser
vertreten als von dieser Kölner CDU!