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8. November 2007:

Koma-Schläger auf freiem Fuß

Wir erinnern uns: An Weiberfastnacht in diesem Jahr wurde der 43jährige Familienvater Waldemar W. in Ostheim von Mitgliedern einer Jugendgang ins Koma geprügelt. Die Bande nennt sich „The New Generation of Gernsheimer“, ihre Anhänger schlugen so lange zu, bis Waldemar W. am Boden lag und sich nicht mehr bewegte. Die brutale Tat bewegte die Menschen in Köln. Sie beklagten: „So weit ist es also schon gekommen – am hellichten Tag!“

Immerhin nahm die Polizei einen Tatverdächtigen fest, den 17jährigen Erdinc H. Nun würde Gerechtigkeit geübt und ein Exempel statuiert werden, das mögliche Nachahmer von einer solchen feigen Tat abschrecken wird, hätte man meinen können. Aber was lesen wir statt dessen heute im „Kölner Stadt-Anzeiger“? – Nichts Gutes:

„Erdinc H. ist wieder auf freiem Fuß. Der 17-Jährige, der an Weiberfastnacht einen Familienvater ins Koma geprügelt haben soll, wurde nach einem Beschluß des Landgerichts von der weiteren Untersuchungshaft verschont. In der Begründung heißt es: Sein Verhalten gebe zwar weiterhin Anlaß zu Bedenken, doch Jugendrichter, Sozialarbeiter und Bewährungshelfer seien sich einig darin, daß der Heranwachsende sich ‚in einem Umdenkungsprozeß’ befinde. Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe er sich hinter Gittern ‚gut geführt’. Er erscheine nachdenklicher und reifer. Erdinc H. habe auch einmal die Absicht geäußert, einen Realschulabschluß nachzuholen und eine Berufsausbildung zu absolvieren, heißt es im Beschluß. Wie ein Gerichtssprecher mitteilte, ist es nun möglich, den 17-Jährigen ‚in einen strukturierten Alltag einzugliedern’.“

Während die Justiz nach Auskunft eines Sprechers des Amtsgerichtes noch auf ein Gutachten wartet, das klären soll, ob Waldemar W. bleibende gesundheitliche Schäden erlitten hat, bevor ein Prozeßtermin festgelegt werden kann, muß Erdinc H. lediglich in einen „Umdenkungsprozeß“ eintreten, um aus der Haft entlassen zu werden! - Was sich anhört wie eine Realsatire, ist leider bittere Realität im multi-kulturellen deutschen Absurdistan des Jahres 2007: den Tatverdächtigen läßt man laufen, das Opfer wird verhöhnt.

Wer die pro-Köln-Petition gegen Jugendgewalt noch nicht unterschrieben hat, sollte es spätestens jetzt tun! Der Obrigkeit muß gehörig Druck von unten gemacht werden, damit dieser menschenverachtende Irrsinn endlich aufhört!

   

 
 
 

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