Wir erinnern uns: An
Weiberfastnacht in diesem Jahr wurde der 43jährige Familienvater Waldemar W. in
Ostheim von Mitgliedern einer Jugendgang ins Koma geprügelt. Die Bande nennt
sich „The New Generation of Gernsheimer“, ihre Anhänger schlugen so lange zu,
bis Waldemar W. am Boden lag und sich nicht mehr bewegte. Die brutale Tat
bewegte die Menschen in Köln. Sie beklagten: „So weit ist es also schon gekommen
– am hellichten Tag!“
Immerhin nahm die Polizei einen
Tatverdächtigen fest, den 17jährigen Erdinc H. Nun würde Gerechtigkeit geübt und
ein Exempel statuiert werden, das mögliche Nachahmer von einer solchen feigen
Tat abschrecken wird, hätte man meinen können. Aber was lesen wir statt dessen
heute im „Kölner Stadt-Anzeiger“? – Nichts Gutes:
„Erdinc H. ist wieder auf freiem
Fuß. Der 17-Jährige, der an Weiberfastnacht einen Familienvater ins Koma
geprügelt haben soll, wurde nach einem Beschluß des Landgerichts von der
weiteren Untersuchungshaft verschont. In der Begründung heißt es: Sein Verhalten
gebe zwar weiterhin Anlaß zu Bedenken, doch Jugendrichter, Sozialarbeiter und
Bewährungshelfer seien sich einig darin, daß der Heranwachsende sich ‚in einem
Umdenkungsprozeß’ befinde. Nach anfänglichen Schwierigkeiten habe er sich hinter
Gittern ‚gut geführt’. Er erscheine nachdenklicher und reifer. Erdinc H. habe
auch einmal die Absicht geäußert, einen Realschulabschluß nachzuholen und eine
Berufsausbildung zu absolvieren, heißt es im Beschluß. Wie ein Gerichtssprecher
mitteilte, ist es nun möglich, den 17-Jährigen ‚in einen strukturierten Alltag
einzugliedern’.“
Während die Justiz nach Auskunft
eines Sprechers des Amtsgerichtes noch auf ein Gutachten wartet, das klären
soll, ob Waldemar W. bleibende gesundheitliche Schäden erlitten hat, bevor ein
Prozeßtermin festgelegt werden kann, muß Erdinc H. lediglich in einen „Umdenkungsprozeß“
eintreten, um aus der Haft entlassen zu werden! - Was sich anhört wie eine
Realsatire, ist leider bittere Realität im multi-kulturellen deutschen
Absurdistan des Jahres 2007: den Tatverdächtigen läßt man laufen, das Opfer wird
verhöhnt.
Wer die
pro-Köln-Petition gegen Jugendgewalt noch
nicht unterschrieben hat, sollte es spätestens jetzt tun! Der Obrigkeit muß
gehörig Druck von unten gemacht werden, damit dieser menschenverachtende Irrsinn
endlich aufhört!