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23. November 2007:

Generalvikar stoppt Multi-Kulti

In Zollstock ist die geplante Umwandlung einer katholischen Grundschule in eine zweisprachige deutsch-türkische Lehranstalt am Widerstand des Generalvikariats gescheitert. Die St. Nikolaus Schule dürfte sich nicht mehr katholisch nennen, wenn sie einen muslimischen Lehrer eingestellt hätte, der in türkischer Sprache den Schülern das islamische Weltbild vermittelt. Genau dies lag in der Absicht des Schulleiters Alfred Weber, dessen multi-kulturelle Begeisterung durch ein Machtwort des Generalvikars Dominik Schwaderlapp eingetrübt wurde. Weber beklagt sich laut „Kölner Stadt-Anzeiger“: „Nicht nur für unsere türkischen Schüler, auch für die deutschen wäre das ein tolles Angebot gewesen. Das Beherrschen der türkischen Sprache ist in Deutschland künftig auch ein Wirtschaftsfaktor, der Deutschen in Berufen mit viel Personenkontakt Vorteile bringt. Doch die katholische Kirche hat Probleme mit muslimischen Lehrkräften.“

Das sieht Ludwig Nothelle, der Vorsitzende der Schulpflegschaft, ganz anders. Der „Stadt-Anzeiger“ zitiert ihn mit der Äußerung: „Die deutsche Elternschaft wollte das nicht. (…) Da war die Angst, daß das noch mehr türkische Familien anzieht.“ – Eine Angst, die keineswegs unbegründet ist. Denn die Vorstellung, Deutsche hätten einen – womöglich gar beruflichen – Vorteil davon, wenn sie im Dönerladen um die Ecke ihre Bestellung in türkischer Sprache aufzugeben qualifiziert sind, ist selbstverständlich illusionär. Türkisch gilt nicht gerade als Welt-Handelssprache, und es gibt auch keine wissenschaftlich-technische Disziplin, in der man unbedingt gerade des Türkischen mächtig sein müßte, um international mithalten zu können. Gewiß kann ein muttersprachlicher Unterricht für rückkehrwillige Ausländer von Vorteil sein, die eine Zeit lang als Gäste in Deutschland leben, ihre Zukunft aber nicht hier sehen, sondern in ihrem Herkunftsland. Aber darum ging es im Falle der St. Nikolaus Schule ja gerade nicht. Hier sollte eine deutsche Grundschule Beiträge zur Verfestigung der türkisch-islamischen Parallelgesellschaft leisten. Sie wäre für deutsche Schüler damit kaum noch attraktiv und hätte zweifellos an Attraktivität für deutsche Schüler und ihre Eltern verloren.

Wir Kölner haben Grund, dem Generalvikar für seine mutige, unbequeme Entscheidung gegen die Doppel-Sprachigkeit der St. Nikolaus Schule dankbar zu sein! Kurzfristig handelt sich die Kirche damit zwar die Schelte der multi-kulti-begeisterten Gutmenschen im hiesigen Politikbetrieb ein. Langfristig aber werden ihr die Kölner dankbar sein dafür, daß sie der Verwässerung christlich-abendländischer Prinzipien entgegen getreten ist.

Eine Grundschule, deren muslimische Lehrer in türkischer Sprache das islamische Weltbild vermitteln, kann alles Mögliche sein, aber eben gerade keine katholische Lehranstalt. Beliebigkeit und die vollständige Verwässerung des eigenen Standpunktes führen über kurz oder lang zu dessen Aufgabe. Die Moslems wissen das und verfechten ihre Sache in Deutschland wie überall in der Welt denkbar offensiv.

Pro Köln sagt dazu: Auch wir Deutschen haben das Recht, unsere Eigenart zu bewahren!

   

 
 
 

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